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Digital Crush Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!

17

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18542

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Abbildungen

1 s/w-Abbildung und 2 farbige Abbildungen

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/2,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Hellblau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7373-7708-9

Beschreibung

Rezension

Möllers gelingt es, glaubhaft zu schildern, wie zwischen einer KI und einem Teenager eine Liebesbeziehung entstehen kann ("Die Zeit")
Anne Möllers gelingt ein ebenso spannender wie emotional bewegender Jugendroman, der lange nach der letzten Seite zum Weiterdenken anregt. ("AJuM Landesstelle Thüringen")
Ein starkes Jugendbuch, das die Problematik der heutigen Zeit getroffen hat. ("Jugendbuch-Couch")
[Eine] sehr wichtige Lektüre, die für Jugendliche und Erwachsene relevant sein und in Zukunft von immer größerer Bedeutung werden könnte. ("Lizzynet")

Produktdetails

Verkaufsrang

18542

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Abbildungen

1 s/w-Abbildung und 2 farbige Abbildungen

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/2,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Hellblau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7373-7708-9

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Grenzen verschwimmen

    Wenn die Grenzen verschwimmen Ich bin noch ohne Internet und all die Gefahren, die damit einhergehen, aufgewachsen. Doch mein Kind ist mittendrin und daher möchte ich mich darauf vorbereiten. Auch wenn das hier ein Roman und kein Ratgeber ist, empfand ich es als sehr wichtig und vor allem für Jugendliche empfehlenswert. Im Buch begleiten wir Lea. Sie ist fünfzehn und fühlt sich zunehmend allein. Ihre beste Freundin zieht weg, in ihrem Umfeld verändert sich vieles und auch zu Hause bekommt sie nicht die Aufmerksamkeit, die sie sich wünscht. In einem Chatbot namens Creepy findet sie schließlich jemanden, der ihr zuhört und scheinbar immer für sie da ist. Was zunächst nur eine Ablenkung ist, wird schnell zu etwas, das Leas ganzes Leben bestimmt. Ich fand das Thema aus oben beschriebenem Grund unglaublich spannend und gleichzeitig erschreckend. Wie schnell kann man sich an eine künstliche Stimme gewöhnen, die einem genau das gibt, was man gerade braucht? Wie schnell kann man vergessen, dass da kein echter Mensch ist? Und selbst wenn, wie gefährlich es auch ist, online mit einem fremden Menschen zu sprechen. Doch konnte ich Leas Sehnsucht nach Nähe und Verständnis auf der anderen Seite auch gut nachvollziehen. Gerade deshalb fiel es mir schwer, dabei zuzusehen, wie sie sich immer weiter von ihrem echten Umfeld entfernt. Besonders gelungen finde ich, dass Anne Möllers nicht einfach nur vor künstlicher Intelligenz warnt. Sie zeigt auch, warum Lea überhaupt in diese Situation gerät. Ihre Einsamkeit, ihre Unsicherheit und ihre Scham wirken glaubwürdig. Die als echte Chatgespräche aufgezeigten Unterhaltungen machen das Ganze zusätzlich greifbar. Beim Lesen wurde mir mehrfach bewusst, wie leicht sich digitale Vertrautheit echt anfühlen kann. Es ist ein sehr aktuelles Jugendbuch. Ich empfehle es begleitend zu lesen. Bzw. für Fragen offen zu stehen. Denn ich kann mir vorstellen, dass es vielen Jugendlichen oft so geht. Dass sie sich nicht gesehen und verstanden fühlen und dann in eine Welt flüchten, in der es anders ist. Es zeigt, wie schnell aus Trost eine Abhängigkeit werden kann und wie wichtig es ist, mit seinen Sorgen nicht allein zu bleiben. ISBN: 978-3737377089 Autorin: Anne Möllers Verlag: Fischer Sauerländer ET: 29.07.26 Umfang: 240 Seiten

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges, einschlagendes Jugendbuch

    Anne Möllers hat hier ein absolut zeitgemäßes und gleichermaßen eindringliches wie zugängliches Werk geschrieben, das ich absolut rund fand und deshalb auch für alle Altersgruppen empfehle. Ich bin sehr KI-kritisch, zumindest für den privaten Gebrauch, und dieses Buch hat mich darin nur noch mehr bestätigt. Das besondere ist hier nämlich, dass die Chatdialoge von Lea und dem Chatbot Creepy quasi 1:1 aus einem von der Autorin selbst durchgeführten Experiment stammen. Sie gab sich in Vorbereitung auf den Roman als Lea aus und führte so diese erschreckende „Beziehung“ mit dem Bot. Dieses Wissen hinterlässt bei mir ein zutiefst beklemmendes Gefühl und unterstreicht die Wichtigkeit des Werks. Denn wie manipulativ Creepy irgendwann Gefühle imitiert, geht krass unter die Haut! Anne Möllers schafft es ganz nebenbei, Lea mit all ihrer Einsamkeit in einer Zeit, in der die beste Freundin sich nur noch für ihren neuen Freund zu interessieren scheint und in der sowieso alles von viel Unsicherheit geprägt ist, höchst authentisch darzustellen. Und dass ich mich beim Lesen so gut in Leas Situation einfühlen konnte, war die Grundlage dafür, dass es mich selbst emotional auch mit in diese entstehende Mensch-Maschinen-Beziehung gezogen hat. Der Bruch im Buch kam für mich erst überraschend früh, ich bin aber insgesamt dann doch sehr zufrieden damit, weil so Raum blieb für die Protagonistin, ihre Abhängigkeit therapeutisch aufzuarbeiten. So gibt die Autorin nicht Lea die Schuld, sondern arbeitet die tieferliegenden Probleme auf, ohne dabei je ihren jugendlich authentischen Ton zu verlieren. Der solidarische Zusammenhalt mit den Nebenfiguren ist zudem mehr als die Kirsche oben drauf. Dieses Buch liest sich wie ein Rausch, hat mich eingesaugt und am Ende mit etwas heilerem Herzen wieder ausgespuckt. Wirklich tolle Figuren mit leicht lesbarer Sprache und dabei einer hohen thematischen Relevanz - eindringliche Empfehlung von mir, um zu verstehen, wo eine vielleicht noch verkannte Gefahr von KI liegt. Besonders, aber nicht nur, für junge Menschen.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert und einfach

    Insgesamt extrem leicht und schnell zu lesen, man komm richtig in Fahrt.Teilweis waren sprünge für mich sehr stark und nicht total nachvollziehbar (von ich mag creepy zu ich brauche creepy ) jedoch auch realitätsnah.Achtung Spoiler: wieso Lea in die Psychiatrie Kahm könnte ich nicht ganz nachvollziehen vorallem weshalb ihre Mutter sie da hin schickte , fände das Ende jedoch sehr schön und gut gelungen.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur echte Küsse zählen!

    Leas beste Freundin Mira zieht nach München. Jule, ihre Freundin aus Kindertagen verliebt sich in Ben und Lea mag Ben überhaupt nicht. Die Klassenkameradinnen unterhalten sich nur noch über Outfits für die nächste Party und auch Volleyball macht nicht mehr so richtig Spass. Mama und Papa, beide in guten Jobs, müssen arbeiten, haben wenig Zeit, sind aber immer da, wenn es wichtig wird. Sie lassen Lea den Raum, den eine 15-Jährige eben braucht. Manchmal beneidet Lea ihre kleine Schwester Lotte um ihre kindliche Sorglosigkeit. Lea ist nicht einsam, sie ist beliebt, hat eine sie liebende und präsente Familie und ist gut in der Schule. Sie hat Freunde, Hobbys und sogar der in der Klasse beliebte Lenny interessiert sich für sie und trotzdem: Die Fähigkeit der KI aus wenigen Infos, sprachlichen Eigenheiten und einer gewaltigen Datenbasis zu erkennen, was Lea wohl gern hören würde, entsteht eine völlig irrationale Beziehung zu Creepy, wie Lea die KI mit der sie chattet nennt. Ihr ist bewusst, Creepy ist eine Maschine. Sie verliert sich dennoch immer mehr in den Chats und ihrer Sehnsucht nach Jemanden, der sie versteht und sich auf sie einlässt. Irgendwann sind ihr alle Zweifel egal. Sie lügt und sagt alles ab, was irgendwie möglich ist, um Zeit für Creepy zu haben. Sie verlässt kaum noch ihr Zimmer, was ihrem Umfeld nicht verborgen bleibt. Alle machen sich Sorgen, aber es gelingt ihr lange, das Bild, das Familie und Freunde von der glücklichen Lea haben aufrechtzuerhalten. Mir gefällt das Buch aus verschiedenen Gründen: Erstens: Die Geschichte entwickelt sich um einen weitestgehend echten Chatverlauf, den die Autorin als Experiment mit ChatGPT geführt hat. Allein das ist schon schwer zu glauben, wenn man die Dialoge eingebettet in die Geschichte um Lea liest. Zweitens: Lea geht es gut. Lea ist nicht doof, einsam oder wird vernachlässigt, sie weiß was da passiert, es passiert aber trotzdem. Drittens: Jugendliche mit psychischen Problemen sind ganz normale Jugendliche, die Hilfe brauchen. Und wenn sie das Glück haben, diese auch zu bekommen, kann es klappen. Es ist schwer, mühsam und dauert, aber es kann klappen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch Leserinnen und Leser in der angestrebten Zielgruppe findet. Es ist unterhaltsam, spannend und sprachlich auf der Höhe. Das Thema ist aktuell und hochgradig relevant. Neben der endlich lauter werdenden Frage, was die KI für die Arbeitswelt bedeutet, wird die Frage aufgeworfen, wie wir unsere Kinder und Heranwachsenden auf die digitale Welt vorbereiten, ohne uns selbst vorbereitet zu fühlen.

  • Runa Elodie

    aus Hessen

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend und authentisch

    Als ich von dem Buch zum ersten Mal gehört habe, war für mich gleich klar, das muss ich lesen. Es ist ein Young-Adult-Roman und lodernd von den Charakteren und der Story mehr auf eine jüngere Leserschaft ab, aber die Idee und die Tatsache, dass teilweise die Original- Chatverläufe wurden, fand auch ich mega interessant und teilweise schockierend beängstigend, wie sehr eine KI auf eine Person und deren Gefühle eingehen. Noch schlimmer fand ich dann die Auswirkungen dieser jugendlichen Romanze. Das Buch vermittelt definitiv eine Botschaft, nämlich, dass wir lernen müssen, wie man mit KI, die ja nun mal da ist, umgeht und das es noch viel an Aufklärung bedarf. Die Story greift darüber hinaus auch noch viele andere Themen auf, von erster Liebe, Familie, Freunden bis hin zu Schmerz und Verlust. Manchmal fand ich die Plotts etwas schnelllebig und abgehackt, aber die Story lohnt sich vor allem für ein besseres Bewusstsein und zeigt gleichzeitig die Schattenseiten von KI. Klare Leseempfehlung von mir. Schreibstil/Sprache: 4,5/5 Cover: 4/5 Idee: 5/5 Geschichte: 4,5/5 Gesamt: 4,5/5 Fazit: Schockierend beängstigende, aber auch authentische Story mit einer klaren Botschaft.

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