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Gebraucht Band 1

Darktown (Darktown 1) Kriminalroman

Aus der Reihe Darktown
16

7,52 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/4 cm

Gewicht

640 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Darktown‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004350114

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/4 cm

Gewicht

640 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Darktown‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004350114

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • J. Kaiser

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr Empfehlenswert

    Im Frühjahr 1948 richtete William Berry Hartsfield, Bürgermeister von Atlanta, Georgia, zum ersten Mal in der Geschichte der Südstaaten-Stadt eine Polizeitruppe aus acht farbigen Männern ein. Hartsfield, der sich während seiner 24-jährigen Amtszeit vor allem um die Wirtschaft seiner Stadt und um ihren Flughafen verdient machte, stand damals unter Druck. Die farbige Bevölkerung hatte ihre Proteste und Forderungen seit einigen Jahren gut organisiert öffentlich gemacht, und Hartsfield sicherte sich, indem er ihr die Tür zum Polizeiberuf öffnete, Zuspruch und Stimmen für seine Wiederwahl. Ihre provisorische Wache hat man im Untergeschoss des YMCA-Gebäudes eingerichtet, das die Männer möglichst unauffällig in Alltagskleidung durch einen Nebeneingang betreten dürfen. Mit diesen Beschränkungen sitzen die acht Männer zwischen allen Stühlen. Bei ihren eigenen Leuten sind sie nicht sonderlich beliebt, bringen sie doch nichts als Scherereien bei Angelegenheiten, die man bisher unter sich geregelt hat. Leseempfehlung. Es regt zum Nachdenken an.

  • misspider

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Keine leichte, aber sehr lohnenswerte Krimikost

    1948 wird in Atlanta die erste farbige Polizeieinheit gegründet, die in 'Darktown', dem Viertel der farbigen Einwohner, für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Doch die Polizisten haben längst nicht dieselben Rechte wie ihre weißen Kollegen, sie dürfen nicht ins Hauptquartier, keine weißen Verdächtigen festnehmen, keinen Streifenwagen fahren. Zudem begegnen ihnen ihre farbigen Mitbürger mit Misstrauen und Ablehnung, so dass die Truppe zwischen allen Stühlen sitzt. Als eine Frau ermordet aufgefunden wird, die kurz davor noch im Wagen eines weißen Mannes gesehen wurde, beginnen Lucius Boggs und Tommy Smith mit den Ermittlungen. Dabei stoßen sie auf Widerstand, vor allem aus den Reihen der Polizei, die den Fall so schnell wie möglich abhaken will. Doch die beiden geben nicht auf, ermitteln im Geheimen weiter, und bekommen unerwartete Hilfe. Neben der kriminalistischen Handlung liefert das Buch einen beeindruckenden, bedrückenden Einblick in eins der dunkelsten Kapitel amerikanischer Geschichte, in dem der Hass regiert und Menschen in ständiger Angst leben müssen, weil sie der Willkür der anderen ausgesetzt sind. Das Buch ist ungemein spannend, gleichzeitig sehr schockierend und vor allem deprimierend. Keine leichte Krimikost, aber sehr lohnenswert.

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und schonungslos ehrlich!

    Der Auftakt zur Darktown-Trilogie ist ein unheimlich atmosphärischer, düsterer und dichter Roman, der zudem ein höchst wichtiges und immer noch aktuelles Thema behandelt. Thomas Mullen sorgt darüber hinaus für Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und überzeugt durch seinen Erzählstil, sowie durch den Aufbau der Geschichte und der gezielten Beschreibung von Rassismus in Amerika 1948. Unbedingt lesen!

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    16.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "… ein gleichermaßen fesselnder Kriminalroman wie auch ein grandioses Gesellschaftsporträt"

    Klappentexte übertreiben gewöhnlich. Doch diese Feststellung auf der Rückseite des Buches kann man nur bestätigen. Meine Befürchtung, dass dieses Buch zu sehr vom gegenwärtigen hysterischen Zeitgeist getränkt sein könnte, hat sich überhaupt nicht bestätigt. Vielmehr erinnert dieser Kriminalroman sehr an die entsprechenden Klassiker der amerikanischen Literatur. Im Unterschied zu ihnen spielen hier zwei schwarze Streifenpolizisten die Hauptrolle. Was heute in den USA normal ist, war 1948 eine Sensation. Lucius Boggs und Tommy Smith gehören zu einer neu gegründeten achtköpfigen schwarzen Polizeigruppe. Sie dürfen zwar Streife laufen, aber niemanden verhaften. Ihre Dienststelle liegt abgesondert vom weißen Polizeihauptquartier, und einen Streifenwagen haben sie nicht. Viel schlimmer ist jedoch die Verachtung ihrer weißen Kollegen. Als Boggs und Smith nachts beobachten, wie ein Pickup eine Laterne umfährt, schreiten sie ein. Im Auto sitzen ein weißer Mann und eine junge schwarze Frau. Die von Boggs und Smith herbeigerufene weiße Polizeistreife lässt den Fahrer unbehelligt weiter fahren. Man kennt sich. Tage später findet man die junge Schwarze ermordet auf. Beim Versuch, diesen Fall aufzuklären, stoßen Boggs und Smith schnell auf korrupte Polizeistrukturen und an ihre Grenzen. Mullen erzählt diese Geschichte aus der Sicht von Boggs und der beiden weißen Polizisten Rake und Dunlow. Rake ist neu bei der Polizei, und Veteran Dunlow hält Dark Town für sein Revier, in dem er schalten und walten kann, wie er will. Die beiden schwarzen Hilfspolizisten stören ihn gewaltig. Was zunächst wie eine einfach strukturierte Geschichte klingt, erweist sich dann mehr und mehr als eine komplexe Angelegenheit, in die Boggs und Smith immer tiefer eindringen. Auf der anderen Seite möchte auch Rake Klarheit über die tatsächlichen Zusammenhänge gewinnen und kommt so in einen massiven Konflikt mit seinem Partner. Natürlich erzählt Mullen diese Geschichte in erster Linie, weil er zeigen möchte, wie schlimm die Rassentrennung und ihre Auswirkungen in den USA 1948 noch waren. Das ist immerhin gerade einmal 70 Jahre her. Doch er tut das überhaupt nicht vordergründig, sondern widmet sich vor allem dem Kriminalfall, der im Atlanta von damals ohne die beiden schwarzen Polizisten vermutlich nie wirklich aufgeklärt worden wäre. Wen interessierte sonst schon eine abgelegte Leiche einer jungen schwarzen Frau? Nur indem Mullen diese Geschichte erzählt und den Leser zwingt, sich in die Lage der beiden Schwarzen zu versetzen, erreicht er schon, was er will. Man findet das alles so unfassbar, wie es wohl auch tatsächlich damals war. Das Buch ist schon als Krimi eine Wucht. Dass man beim Lesen auch noch recht eindringlich in die damaligen Zustände in den USA versetzt wird, macht den Roman noch besser.

  • H. P. Wicki

    aus Schindellegi

    5/5

    07.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die ersten schwarzen Polizisten in einem vom Klan durchsetzten Polizeicorps

    Wir sind in Atlanta im Jahre 1948, die ersten schwarzen Polizisten wurden soeben in das Polizeicorps aufgenommen. Und die wollen sich nicht mit der zugedachten Rolle als Feigenblatt ohne Rechte zufrieden geben, sie wollen den Mord an einer jungen farbigen Frau aufklären. Sie kämpfen als Outsider in einem korrupten Polizeicorps, wo der Mord an Schwarzen kaum Interesse findet, und die Überzeugung der weissen Überlegenheit allgegenwärtig ist. Die schwarzen Cops sind da Störenfriede in einer göttlichen Ordnung, und werden bekämpft und sabotiert. Je tiefer die Ermittlungen der schwarzen Cops ihre Kreise ziehen, desto sicherer zeichnet sich ab, dass das Verbrechen Spuren in die höchsten Gesellschaftschichten der Stadt aufweist. Spannend erzählt der gut recherchierte Roman eine Story, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mal wieder verwischt werden, Recht und Moral durch die Kraft des Stärkeren ersetzt werden. Und das gute daran: Es werden noch weitere Bände dieses spannender Erzählanlage folgen.

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