Produktbild: Darktown (Darktown 1)
Band 1

Darktown (Darktown 1) Kriminalroman

Aus der Reihe Darktown
16

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.11.2019

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

494

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,5 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Dunkelbraun / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Darktown‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6504-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.11.2019

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

494

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,5 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Dunkelbraun / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Darktown‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6504-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: [email protected]

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"… ein gleichermaßen fesselnder Kriminalroman wie auch ein grandioses Gesellschaftsporträt"

Dr_ M aus Sachsen am 16.08.2020

Bewertungsnummer: 1364632

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentexte übertreiben gewöhnlich. Doch diese Feststellung auf der Rückseite des Buches kann man nur bestätigen. Meine Befürchtung, dass dieses Buch zu sehr vom gegenwärtigen hysterischen Zeitgeist getränkt sein könnte, hat sich überhaupt nicht bestätigt. Vielmehr erinnert dieser Kriminalroman sehr an die entsprechenden Klassiker der amerikanischen Literatur. Im Unterschied zu ihnen spielen hier zwei schwarze Streifenpolizisten die Hauptrolle. Was heute in den USA normal ist, war 1948 eine Sensation. Lucius Boggs und Tommy Smith gehören zu einer neu gegründeten achtköpfigen schwarzen Polizeigruppe. Sie dürfen zwar Streife laufen, aber niemanden verhaften. Ihre Dienststelle liegt abgesondert vom weißen Polizeihauptquartier, und einen Streifenwagen haben sie nicht. Viel schlimmer ist jedoch die Verachtung ihrer weißen Kollegen. Als Boggs und Smith nachts beobachten, wie ein Pickup eine Laterne umfährt, schreiten sie ein. Im Auto sitzen ein weißer Mann und eine junge schwarze Frau. Die von Boggs und Smith herbeigerufene weiße Polizeistreife lässt den Fahrer unbehelligt weiter fahren. Man kennt sich. Tage später findet man die junge Schwarze ermordet auf. Beim Versuch, diesen Fall aufzuklären, stoßen Boggs und Smith schnell auf korrupte Polizeistrukturen und an ihre Grenzen. Mullen erzählt diese Geschichte aus der Sicht von Boggs und der beiden weißen Polizisten Rake und Dunlow. Rake ist neu bei der Polizei, und Veteran Dunlow hält Dark Town für sein Revier, in dem er schalten und walten kann, wie er will. Die beiden schwarzen Hilfspolizisten stören ihn gewaltig. Was zunächst wie eine einfach strukturierte Geschichte klingt, erweist sich dann mehr und mehr als eine komplexe Angelegenheit, in die Boggs und Smith immer tiefer eindringen. Auf der anderen Seite möchte auch Rake Klarheit über die tatsächlichen Zusammenhänge gewinnen und kommt so in einen massiven Konflikt mit seinem Partner. Natürlich erzählt Mullen diese Geschichte in erster Linie, weil er zeigen möchte, wie schlimm die Rassentrennung und ihre Auswirkungen in den USA 1948 noch waren. Das ist immerhin gerade einmal 70 Jahre her. Doch er tut das überhaupt nicht vordergründig, sondern widmet sich vor allem dem Kriminalfall, der im Atlanta von damals ohne die beiden schwarzen Polizisten vermutlich nie wirklich aufgeklärt worden wäre. Wen interessierte sonst schon eine abgelegte Leiche einer jungen schwarzen Frau? Nur indem Mullen diese Geschichte erzählt und den Leser zwingt, sich in die Lage der beiden Schwarzen zu versetzen, erreicht er schon, was er will. Man findet das alles so unfassbar, wie es wohl auch tatsächlich damals war. Das Buch ist schon als Krimi eine Wucht. Dass man beim Lesen auch noch recht eindringlich in die damaligen Zustände in den USA versetzt wird, macht den Roman noch besser.

"… ein gleichermaßen fesselnder Kriminalroman wie auch ein grandioses Gesellschaftsporträt"

Dr_ M aus Sachsen am 16.08.2020
Bewertungsnummer: 1364632
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentexte übertreiben gewöhnlich. Doch diese Feststellung auf der Rückseite des Buches kann man nur bestätigen. Meine Befürchtung, dass dieses Buch zu sehr vom gegenwärtigen hysterischen Zeitgeist getränkt sein könnte, hat sich überhaupt nicht bestätigt. Vielmehr erinnert dieser Kriminalroman sehr an die entsprechenden Klassiker der amerikanischen Literatur. Im Unterschied zu ihnen spielen hier zwei schwarze Streifenpolizisten die Hauptrolle. Was heute in den USA normal ist, war 1948 eine Sensation. Lucius Boggs und Tommy Smith gehören zu einer neu gegründeten achtköpfigen schwarzen Polizeigruppe. Sie dürfen zwar Streife laufen, aber niemanden verhaften. Ihre Dienststelle liegt abgesondert vom weißen Polizeihauptquartier, und einen Streifenwagen haben sie nicht. Viel schlimmer ist jedoch die Verachtung ihrer weißen Kollegen. Als Boggs und Smith nachts beobachten, wie ein Pickup eine Laterne umfährt, schreiten sie ein. Im Auto sitzen ein weißer Mann und eine junge schwarze Frau. Die von Boggs und Smith herbeigerufene weiße Polizeistreife lässt den Fahrer unbehelligt weiter fahren. Man kennt sich. Tage später findet man die junge Schwarze ermordet auf. Beim Versuch, diesen Fall aufzuklären, stoßen Boggs und Smith schnell auf korrupte Polizeistrukturen und an ihre Grenzen. Mullen erzählt diese Geschichte aus der Sicht von Boggs und der beiden weißen Polizisten Rake und Dunlow. Rake ist neu bei der Polizei, und Veteran Dunlow hält Dark Town für sein Revier, in dem er schalten und walten kann, wie er will. Die beiden schwarzen Hilfspolizisten stören ihn gewaltig. Was zunächst wie eine einfach strukturierte Geschichte klingt, erweist sich dann mehr und mehr als eine komplexe Angelegenheit, in die Boggs und Smith immer tiefer eindringen. Auf der anderen Seite möchte auch Rake Klarheit über die tatsächlichen Zusammenhänge gewinnen und kommt so in einen massiven Konflikt mit seinem Partner. Natürlich erzählt Mullen diese Geschichte in erster Linie, weil er zeigen möchte, wie schlimm die Rassentrennung und ihre Auswirkungen in den USA 1948 noch waren. Das ist immerhin gerade einmal 70 Jahre her. Doch er tut das überhaupt nicht vordergründig, sondern widmet sich vor allem dem Kriminalfall, der im Atlanta von damals ohne die beiden schwarzen Polizisten vermutlich nie wirklich aufgeklärt worden wäre. Wen interessierte sonst schon eine abgelegte Leiche einer jungen schwarzen Frau? Nur indem Mullen diese Geschichte erzählt und den Leser zwingt, sich in die Lage der beiden Schwarzen zu versetzen, erreicht er schon, was er will. Man findet das alles so unfassbar, wie es wohl auch tatsächlich damals war. Das Buch ist schon als Krimi eine Wucht. Dass man beim Lesen auch noch recht eindringlich in die damaligen Zustände in den USA versetzt wird, macht den Roman noch besser.

Die ersten schwarzen Polizisten in einem vom Klan durchsetzten Polizeicorps

H. P. Wicki aus Schindellegi am 07.07.2020

Bewertungsnummer: 1349230

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir sind in Atlanta im Jahre 1948, die ersten schwarzen Polizisten wurden soeben in das Polizeicorps aufgenommen. Und die wollen sich nicht mit der zugedachten Rolle als Feigenblatt ohne Rechte zufrieden geben, sie wollen den Mord an einer jungen farbigen Frau aufklären. Sie kämpfen als Outsider in einem korrupten Polizeicorps, wo der Mord an Schwarzen kaum Interesse findet, und die Überzeugung der weissen Überlegenheit allgegenwärtig ist. Die schwarzen Cops sind da Störenfriede in einer göttlichen Ordnung, und werden bekämpft und sabotiert. Je tiefer die Ermittlungen der schwarzen Cops ihre Kreise ziehen, desto sicherer zeichnet sich ab, dass das Verbrechen Spuren in die höchsten Gesellschaftschichten der Stadt aufweist. Spannend erzählt der gut recherchierte Roman eine Story, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mal wieder verwischt werden, Recht und Moral durch die Kraft des Stärkeren ersetzt werden. Und das gute daran: Es werden noch weitere Bände dieses spannender Erzählanlage folgen.

Die ersten schwarzen Polizisten in einem vom Klan durchsetzten Polizeicorps

H. P. Wicki aus Schindellegi am 07.07.2020
Bewertungsnummer: 1349230
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir sind in Atlanta im Jahre 1948, die ersten schwarzen Polizisten wurden soeben in das Polizeicorps aufgenommen. Und die wollen sich nicht mit der zugedachten Rolle als Feigenblatt ohne Rechte zufrieden geben, sie wollen den Mord an einer jungen farbigen Frau aufklären. Sie kämpfen als Outsider in einem korrupten Polizeicorps, wo der Mord an Schwarzen kaum Interesse findet, und die Überzeugung der weissen Überlegenheit allgegenwärtig ist. Die schwarzen Cops sind da Störenfriede in einer göttlichen Ordnung, und werden bekämpft und sabotiert. Je tiefer die Ermittlungen der schwarzen Cops ihre Kreise ziehen, desto sicherer zeichnet sich ab, dass das Verbrechen Spuren in die höchsten Gesellschaftschichten der Stadt aufweist. Spannend erzählt der gut recherchierte Roman eine Story, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mal wieder verwischt werden, Recht und Moral durch die Kraft des Stärkeren ersetzt werden. Und das gute daran: Es werden noch weitere Bände dieses spannender Erzählanlage folgen.

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Darktown (Darktown 1)

von Thomas Mullen

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