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Was nicht gesagt werden kann Roman | Gewinner des Booker Prize 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B)

18,5/12 cm

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Flesh

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07538-9

Beschreibung

Rezension

»Einer der auffälligsten Romane der letzten Zeit – von einer unglaublichen Wucht.« ("ZDF Literarisches Quartett")
»David Szalay erzählt, wie körperliche Triebe das Leben bis in die Biografie hinein bestimmen. Das macht es zu einem packenden und wirklich unheimlich fesselnden Buch! ... Unfassbar präzise und akkurat erzählt.« ("ZDF Literarisches Quartett")
»Der Roman präsentiert Männlichkeit nicht als Identität, sondern als Zustand eines verletzlichen Körpers, der sich tastend durch Situationen bewegt. ... Das Ergebnis ist eine unheroische, radikal körperliche Dekonstruktion dessen, was man normalerweise für männliches Erzählen halten würde.« ("taz")
»Ich habe diesen Roman verschlungen, der hat einen Sog! … Jemand aus diesem unendlich lange weggeschlossenen öden Osteuropa, in dem der Horizont verstellt war, die menschlichen Beziehungen eingefroren schienen, kommt mit dieser emotionalen Eingefrorenheit in den Westen und taut nie auf - der ungarische Blick auf die westliche Upper Class, auf das Zentrum der Finanzwelt ist toll… Ein ganz großes Buch, eine absolute Leseempfehlung. Outstanding!« ("Zeit-Podcast "Was liest Du gerade?"")
»Eine abenteuerliche Nachwendegeschichte… Der Roman hat etwas unheimlich Zeitgemäßes. Er ist auch eine Art Charakterstudie: Gibt es einen Kern des Guten und Bösen?« ("Zeit-Podcast "Was liest Du gerade?"")
»Im Präsens des Romans, in der Parataxe von Istváns ganz auf das äusserliche Tun konzentrierten Bewegungen steckt alles drin. Der Rest ist Schweigen als Mittel der Wahl… ›Was nicht gesagt werden kann‹ ist eine subtile Tragikomödie der Männlichkeit.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Der bestechende Clou an diesem radikalen Roman, der unsere Vorstellungen eines bürgerlichen Seelensubjekts unterläuft: Je weniger der Protagonist an Innenleben preisgibt, desto mehr erwischt sich der Leser dabei, die Substanz des eigenen Gefühlslebens in Zweifel zu ziehen.« ("Die Zeit")
»Das Besondere ist Szalays Tonfall, den der Schriftsteller Henning Ahrens treffend ins Deutsche transportiert hat. Eine scheinbar unbewegte Sprache, die von einem leicht formbaren Mann ohne Eigenschaften erzählt... Und manchmal blitzt dann doch noch etwas anderes auf – eine Ahnung von der Dramatik eines globalisierten Schicksals.« ("SWR")
»Szalays unbestechlich die Oberflächen des Lebens vermessender Blick versteht es dabei, die glänzenden feinen Unterschiede der Upper Class in die gleiche Unwirtlichkeit zu tauchen wie die Tristesse des Herkommens… Was an den demonstrativ monotonen Dialogen abgleitet, fängt eine raffiniert konstruierte Tiefenstruktur auf… Ein literarisches Ereignis.« ("Südwestpresse")
»Ein Geschenk für das deutschsprachige Publikum: ein Buch für alle, die einmal wieder eine Geschichte lesen wollen, die ebenso unterhaltsam wie nachdenklich ist.« ("Der Spiegel")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B)

18,5/12 cm

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Flesh

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07538-9

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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Verloren im Leben

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 28.02.2026

Bewertungsnummer: 3061404

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Istvan lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbau in Ungarn, kann sich zu nichts entscheiden und wirkt recht verloren. Dann beginnt er eine Beziehung mit einer Nachbarin, erschlägt versehentlich deren Mann und geht nach dem Gefängnis zur Armee, von wo er nach einem Nahosteinsatz traumatisiert zurückkehrt. In London beginnt er als Türsteher und wird durch mancherlei Zufälle Privatchauffeur eines stinkreichen Industriellen. Mit dessen Frau beginnt er ein Verhältnis, partizipiert am immensen Reichtum, heiratet sie, startet ambitionierte Bauprojekte – bis alles in sich zusammenfällt. Schicksal? Ist das Leben so? Er würde antworten: «ist schon okay». Der Roman erzählt ein ganzes Leben in all seiner Unverständlichkeit, mit Abgründen und Sehnsüchten, mit groben Fehlern und gelungenen Momenten. Die ewige Suche nach Liebe und Anerkennung und die Unmöglichkeit, wirklich irgendwo anzukommen spiegelt sich in den Söhnen der Industriellenfrau: auch sie sind wortkarg, verschlossen und finden trotz oder wegen all des Reichtums nicht wirklich ins Leben. Was Istvan lebt – oder was ihm widerfährt, ist es Schicksal? Welche Entscheidungen hatte er selbst in der Hand, und wo wurde für ihn entschieden, liess er sich treiben? Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte mit vielen Stolpersteinen und Fragen, die man ehrlicherweise selbst auch nicht einfach so beantworten könnte, mit Entscheidungen und Zufällen, deren Konsequenzen sich erst später zeigen. Weil die Charaktere so menschlich und einfühlsam gezeichnet sind, lassen sich die aufscheinenden Fragen nicht so leicht beiseiteschieben. Die in weiten Teilen karge Sprache erzeugt ein Schweben im Ungewissen. Ein Buch und ein Leben, das einen in seiner abgrundtiefen Normalität nicht so schnell loslässt.

Verloren im Leben

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 28.02.2026
Bewertungsnummer: 3061404
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Istvan lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbau in Ungarn, kann sich zu nichts entscheiden und wirkt recht verloren. Dann beginnt er eine Beziehung mit einer Nachbarin, erschlägt versehentlich deren Mann und geht nach dem Gefängnis zur Armee, von wo er nach einem Nahosteinsatz traumatisiert zurückkehrt. In London beginnt er als Türsteher und wird durch mancherlei Zufälle Privatchauffeur eines stinkreichen Industriellen. Mit dessen Frau beginnt er ein Verhältnis, partizipiert am immensen Reichtum, heiratet sie, startet ambitionierte Bauprojekte – bis alles in sich zusammenfällt. Schicksal? Ist das Leben so? Er würde antworten: «ist schon okay». Der Roman erzählt ein ganzes Leben in all seiner Unverständlichkeit, mit Abgründen und Sehnsüchten, mit groben Fehlern und gelungenen Momenten. Die ewige Suche nach Liebe und Anerkennung und die Unmöglichkeit, wirklich irgendwo anzukommen spiegelt sich in den Söhnen der Industriellenfrau: auch sie sind wortkarg, verschlossen und finden trotz oder wegen all des Reichtums nicht wirklich ins Leben. Was Istvan lebt – oder was ihm widerfährt, ist es Schicksal? Welche Entscheidungen hatte er selbst in der Hand, und wo wurde für ihn entschieden, liess er sich treiben? Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte mit vielen Stolpersteinen und Fragen, die man ehrlicherweise selbst auch nicht einfach so beantworten könnte, mit Entscheidungen und Zufällen, deren Konsequenzen sich erst später zeigen. Weil die Charaktere so menschlich und einfühlsam gezeichnet sind, lassen sich die aufscheinenden Fragen nicht so leicht beiseiteschieben. Die in weiten Teilen karge Sprache erzeugt ein Schweben im Ungewissen. Ein Buch und ein Leben, das einen in seiner abgrundtiefen Normalität nicht so schnell loslässt.

Ziellos durchs Leben treiben

Bewertung am 12.01.2026

Bewertungsnummer: 2979246

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Szalays Roman – im englischen Original Flesh – ist eine schonungslos ehrliche, von jedem Beiwerk befreite, minimalistische Prosa. Es handelt sich um einen Anti-Bildungsroman über das Dahintreiben eines Mannes, dessen Leben – mangels eigener Motivation und Selbstkenntnis – von momentanen Begierden sowie von den Entscheidungen anderer bestimmt wird, vor allem jener Frauen, mit denen er intime Beziehungen eingeht. Der Roman spricht mit unverhüllter Direktheit über Sexualität, über die Lust des Fleisches und des Körpers und über deren prägende Bedeutung für den Lebenslauf des Protagonisten. Zugleich thematisiert er die Kompromisse und Anpassungen, die menschliche Beziehungen durchziehen. Szalays Roman ist ein anregender Text, der lange nachhallt und seine Leserinnen und Leser zur Selbstbefragung herausfordert.

Ziellos durchs Leben treiben

Bewertung am 12.01.2026
Bewertungsnummer: 2979246
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Szalays Roman – im englischen Original Flesh – ist eine schonungslos ehrliche, von jedem Beiwerk befreite, minimalistische Prosa. Es handelt sich um einen Anti-Bildungsroman über das Dahintreiben eines Mannes, dessen Leben – mangels eigener Motivation und Selbstkenntnis – von momentanen Begierden sowie von den Entscheidungen anderer bestimmt wird, vor allem jener Frauen, mit denen er intime Beziehungen eingeht. Der Roman spricht mit unverhüllter Direktheit über Sexualität, über die Lust des Fleisches und des Körpers und über deren prägende Bedeutung für den Lebenslauf des Protagonisten. Zugleich thematisiert er die Kompromisse und Anpassungen, die menschliche Beziehungen durchziehen. Szalays Roman ist ein anregender Text, der lange nachhallt und seine Leserinnen und Leser zur Selbstbefragung herausfordert.

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Was nicht gesagt werden kann

von David Szalay

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