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Red Der neue, lang ersehnte Roman der irischen Bestseller-Autorin — Der neue, lang ersehnte Roman der irischen Bestseller-Autorin

72

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11472

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

35 - 70 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Altrosa / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Stations

Übersetzt von

Claudia Glenewinkel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10171-4

Beschreibung

Rezension

»Ein fantastisches Buch. [...] Louise Kennedy kann Szenen schreiben, die wirklich herzergreifend sind. [...] Sie hat einen Blick für die menschlichen Abgründe. Und den Mut, dort hineinzusehen.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Louise Kennedy ist eine Meisterin der Milieubeschreibung.« ("Die Presse")
»Schmerzhaft, traurig und zugleich hochpoetisch. Ein großes Buch.« ("SWR")

Produktdetails

Verkaufsrang

11472

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

35 - 70 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Altrosa / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Stations

Übersetzt von

  • Claudia Glenewinkel
  • Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10171-4

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • noiram

    5/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungeschönt

    Vor dem Aufschlagen des Buches hatte ich eigentlich gar keine Erwartungen. Umso überraschter war ich, wie direkt ich in der Geschichte war. ​Im Mittelpunkt steht die 15-jährige Róisín, die in den 1980er-Jahren in einer irischen Kleinstadt aufwächst. Sie lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, fühlt sich oft als Außenseiterin und kämpft mit der Enge und Tristesse ihres Alltags. Die Begegnung mit Red verändert dann alles und zieht sie in eine intensive, teils schmerzhafte Dynamik. Kennedy erzählt das wunderbar ungeschönt und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Es ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern ein tiefgründiger Roman über das Erwachsenwerden, menschliche Abgründe und die bittere Erkenntnis, dass man manche Menschen nicht retten kann, so sehr man es auch möchte. ​Für mich ein Lese-Highlight, das mich positiv überrascht hat.

  • Lesemadi

    5/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Scherben aus einer anderen Zeit

    Was für eine eindringliche und emotional tiefgreifende Geschichte!! Als Außenseiter entwickeln die beiden Protagonisten Roisin und Red eine intensive, aber komplizierte emotionale Bindung. Nachdem Red nach London zieht, verändern sich ihre Lebenswege grundlegend: Róisín folgt ihm später in eine raue Welt aus besetzten Häusern, Drogen und Unsicherheit, wobei sie einander nie ganz loslassen können. Der Roman hat mich durch den atmosphärischen, feinfühligen Schreibstil und psychologisch tiefgründige, authentische Figuren mit Ecken und Kanten echt überzeugt. Neben der komplexen Beziehungsgeschichte bindet die Autorin gekonnt Themen wie Traumata, familiäre Probleme und die schmerzhafte Suche nach dem eigenen Platz im Leben ein. Ein melancholischer, wunderschöner Roman voller Atmosphäre, der lange nachhallt und zeigt, wie begrenzt die Möglichkeiten sind, das Leben anderer nachhaltig zu retten.

  • Miro76

    aus Wels

    5/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komplizierte Beziehungen

    Roisin ist eine Außenseiterin. In ihrer Klasse wird sie gemobbt und außerhalb der Schule hat sie auch keine Freundinnen, denn sie lebt erst seit kurzem mit ihrer Mutter in der irischen Kleinstadt. Als sie Postbotin spielt für ihre schlimmste Feindin der Schule, lernt sie Red kennen und ihr Leben verändert sich nachhaltig. Red ist ein intelligenter, scharfzüngiger Junge, dem Roisin in nichts nachsteht. Sie werden Freunde und entwickeln eine komplizierte emotionale Bindung. Auch Roisins Mutter ist von Red angetan und lässt ihn immer auf dem Sofa übernachten, wenn er nicht nach Hause kann. Seine Familie ist angesehen im Ort, aber irgendwas stimmt nicht mit ihnen. Als Red mit dem Gesetz in Konflikt gerät, zieht er nach London und Roisin folgt ihm kurze Zeit später. Doch Red konnte nicht richtig Fuss fassen. Sie leben in einem besetzen Haus und Red lebt vom Dealen. Der Absturz scheint vorprogrammiert. Roisin schafft den Absprung, verliert Red aus den Augen und kommt doch immer wieder in Kontakt mit ihrer alten Gang aus dem besetzten Haus. Roisin lebt das beste für sie mögliche Leben und fällt doch immer wieder in die Vergangenheit zurück, die sie nie ganz loslassen konnte. Geheimnisse kommen ans Licht, Verhaltensweisen werden verständlich und Muster erkennbar. Louise Kennedy zeigt mit dieser Geschichte auf, wie begrenzt die Möglichkeiten sind, auf das Leben eines anderen Einfluss zu nehmen und das auch die besten Absichten keine Lösung bringen können. Red ist eine Geschichte über Freundschaft, komplexe Liebesbeziehungen, unerfüllte Erwartungen und begrenzte Möglichkeiten. Die Autorin schreibt mit viel Feingefühl. Ihre Figuren erstrahlen mit psychologischer Tiefe und überraschen immer wieder mit einem Spektrum an Handlungsmustern. Es ist ein melancholischer Roman; eine tieftraurige und eine wunderschöne Geschichte zugleich. Ich habe dieses Buch und vor allem Roisin von der ersten Seite an geliebt!

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer Roman

    Das Cover fesselt auf den ersten Blick. Theoretisch schlicht gehalten, lässt es sich interpretieren, dass die Kulleraugen der jungen Frau und ihre Körperhaltung sehr viel verraten, das oben nur teilweise abgedruckte Gesicht (Red?) zeigt kaum etwas. Außer einem gestreiften Mohairpulli. Wie im Buch. Bereits nach den ersten Seiten sog mich dieser Roman in den Bann. Die Charaktere – von Red, Róisín (abgekürzt Ro) bis zu ihrer Mutter,Vater. Lebensgefährten des Vaters, Stiefschwester – sind so lebendig geschrieben, dass man sie nach Buchende nicht loslassen möchte. Mich begleiteten sie noch einige Tage, nachdem ich das Buch zuklappte. Ich war traurig, dass das Buch nach 375 Seiten beendet war, entfernte den Schutzumschlag in der kindischen Hoffnung, dass sich darin noch viele Seiten verbergen würden. Zwar fühlte ich mich emotional, ich korrigiere, literarisch erfüllt, doch gleichzeitig war ich wütend, dass ich Red nicht bekam. Red und Ro leben als Außenseiter im Irland der 80er Jahre. Ros Vater hat die Familie verlassen, die Mutter lebt nun alleinerziehend mit ihrer Tochter in einem nassen kleinen Haus. Red stammt hingegen aus einer eher reichen Familie. Beide sind kluge Köpfe und freunden sich an. Zum Schluß lebt Red mehr im Haus von Ro und ihrer Mutter. Von ihr bekommt er zu Weihnachten u.a. einen selbstgestrickten, gestreiften Mohairpullover. Red muss Irland verlassen, geht nach London und seine Wege verlieren sich erst einmal. Hält Ro zu Beginn noch Briefkontakt zu ihm, so ändert es sich. Bei einem Besuch in London, läuft Ro Red wieder über den Weg und sie verbringt eine Zeit mit ihm und anderen in einem besetzten Haus. Witzig und sarkastisch erzählt Louise Kennedy die Geschichte von Red, Ro und ihren Mitmenschen. Wobei der Humor vorrangig durch Äußerungen von Ro ins Blaue trifft, die sarkastisch und häufig wütend durch ihre Welt geht. Die Geschichte von Red und Ro und den anderen Charakteren ist eine Geschichte über Beziehungen, Drogen, Trauma, Alkohol, häuslicher Gewalt, von „was wäre wenn“, „warum habe ich nicht“ und vor allem den Dingen, die gesagt wurden. Oder auch nicht gesagt wurden. Über das Leben, gelebte Leben und das Leben, welches gelebt hätte werden können. Louise Kennedy schaffte es meisterhaft den Handlungsbogen (auf den ersten Blick zum Ende hin nicht vollständig) von Irland der 80er Jahre, zu London und zurück bis in die Gegenwart zu spannen. Konsequenterweise endet dieser so, wie er endet. Leider. Erneut erzeugt sie Bilder in meinem Kopf. Die Kälte im besetzten Haus fühle ich, die Kellerasseln sehe ich, den kochenden Flötenkessel höre ich, die Stufen zur Küche spüre ich unter meinen Sohlen. Die Beschreibung der zugedröhnten Boys – alles spüre, rieche und sehe ich. Reds Schmerz ist für mich als Leserin beinahe körperlich spürbar. Düster, humorvoll, liebevoll beschreibt sie die Beziehungen und Menschen. Den Verlust und die Liebe. Literarisch absolut hochwertig! ein schönes Geschenk.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle Geschichte!

    Mit „Red“ erzählt Louise Kennedy die Geschichte von Róisín und Red, die sich Anfang der 1980er-Jahre in Irland kennenlernen. Beide fühlen sich auf ihre eigene Weise als Außenseiter und entwickeln schnell eine besondere Verbindung zueinander. Doch während Róisín versucht, ihren eigenen Weg zu finden und sich ein Leben aufzubauen, gerät Red zunehmend in einen Strudel aus Drogen und Selbstzerstörung. Auch wenn sich ihre Wege irgendwann trennen und sie den Kontakt verlieren, lässt Red Róisín nie ganz los. Selbst Jahre später und in anderen Beziehungen bleibt er in ihren Gedanken. Es scheint, als wären die beiden Seelenverwandte, die trotzdem nie wirklich zueinanderfinden. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil von Louise Kennedy. Sie schafft es, die Figuren und ihre Beziehungen sehr authentisch darzustellen, ohne dabei etwas zu beschönigen. Róisín und Red sind beide keine einfachen Charaktere und treffen Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Gerade das macht ihre Geschichte aber auch so menschlich und glaubwürdig. Auch die gesellschaftlichen und politischen Umstände im Irland der 1980er-Jahre werden eindrucksvoll in die Handlung eingebunden. Dabei geht es um weit mehr als eine Freundschaft oder Liebesgeschichte. Themen wie familiäre Probleme, Abhängigkeit und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben spielen eine wichtige Rolle. „Red“ ist ein bewegender und vielschichtiger Roman, der mich vor allem durch seine authentischen Figuren und die besondere Atmosphäre überzeugen konnte. Eine Geschichte, die nachdenklich macht und noch eine Weile im Kopf bleibt.

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