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Die Bernsteinfischerin Roman | Wenn die Welt zu eng wird, bleibt das Meer. Der große Sommerroman von Lisa Quentin

116

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1963

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Beschreibung

Rezension

»[...] beindruckend, in wie vielen Formen uns Liebe begegnet in diesem Roman« Dörte Apel im Podcast Seitenweise Glück - Bild der Frau ("Bild der Frau")
»›Die Bernsteinfischerin‹ zeigt auf berührende Weise viele Facetten des Lebens und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.« ("Literaturblog")
»Dieses Buch ist wirklich ganz wundervoll. Voll Liebe und Stärke [...]. Für mich ein Highlight und ich hoffe, das viele Menschen diese Geschichte lesen werden.« ("Instagram")
»[...] Viel mehr als eine Geschichte über zwei Frauen. Er erzählt von Heimat, Erinnerungen, Familie und davon, dass es nie zu spät ist, [...] neu anzufangen.« ("Instagram")
»Gefühlvoll und sommerlich zugleich.« ("Gong | Bild Funk | HÖRZU")
»Eine mutmachende Geschichte über Passion und Befreiung.« ("Freundin")
»Eine berührende Geschichte« ("Beste Woche")
»Für Küstengänger und Schatzsucherinnen ist dieser Roman eine Fundgrube.« Katja Weise ("NDR Kultur")
»Feinfühlig, leise und sehr berührend. Mit der Ostsee als wunderbarer Kulisse!« ("TV Hören und Sehen")
»Ein Buch für alle, die gerne tief in eine Geschichte mit etwas Gehalt eintauchen und sich davon fesseln lassen.« ("Wynentaler Blatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

1963

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Herstelleradresse

Ruetten und Loening GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei mutige Frauen, welche versuchen, sich ihr Leben wiederzuholen

    In der Geschichte der Bernsteinfischerin begleiten wir die Frauen Julika und Ebba dabei wie sie versuchen, ihr Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten und wie sie durch ihre Familie Steine in den Weg gelegt bekommen. Julika begleiten wir in der Gegenwart, wo sie in der Bernsteinforschung tätig ist. Allein dieses Thema ist es schon wert, den Roman zu lesen, dann man lernt so vieles über diesen interessanten und außergewöhnlichen Beruf, so dass man Bernstein zukünftig mit anderen Augen sieht. Privat steckt Julika in ihrem Leben seit dem schicksalshaften Tag fest, der ihre Familie hat erstarren und die Mutter hat krank werden lassen. Sie stellt ihr Leben und ihre eigenen Wünsche für ihre Familie hinten an und das tut sehr weh beim Lesen. Man wünscht sich für sie eine Lösung herbei und hofft, dass sie ihre Entdeckung nicht aus der Hand gibt aufgrund der benötigten Reise, die sie meint nicht antreten zu können. Ebba beschreibt in der Vergangenheit ihr hartes Leben mit der Flucht als Kind, dem Leben der Familie in der neuen Heimat, der sie nichts abgewinnen kann und vor allem dem Verrat an die Fischerei zugunsten einer Pension. Sie kann mit der Tätigkeit nichts anfangen und doch unterstützt sie die Familie tatkräftig. Die Freude über das Wiedersehen mit ihrem Jugendfreund trübt sich schnell, denn er fügt sich der Familie anstatt Ebba in der Erfüllung ihrer Träume zu unterstützen. Auch hier war es für mich schwer zu erfahren, wie viel sie aufgegeben und auf wie vieles sie verzichtet hat für die Familie und den Partner und wie sie trotz allem sich selbst treu geblieben ist. Das Aufeinandertreffen der beiden Frauen war sehr authentisch, zwei unterschiedliche Charaktere, die nach genauerem Hinschauen doch einige Gemeinsamkeiten haben. Ich hätte mir noch eine weitere Begegnung der Beiden gewünscht, doch gestalterisch war der Verlauf der Geschichte sehr passend gewählt. Die Geschichte ist einerseits sehr ruhig erzählt, doch gleichzeitig haben die Themen eine gewisse Schwere und erzeugen eine Nachdenklichkeit beim Lesenden. Mir gefällt der Stil der Autorin sehr und dank ihr lernt man die Ostsee von einer anderen Seite kennen, und zwar als stürmische See im Verlauf der Zeiten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ostseegold

    Schon das Cover fand ich wahnsinnig gelungen und besonders gut hat mir gefallen das sie drei Vögel auch unter dem Einband noch eingeprägt sind. In den Roman konnte ich sehr schnell eintauchen, das Buch Switcht sowohl zwischen den Protagonistinnen, als auch in der Zeit. So lernt man die Lebensgeschichte der fast 90jährigen Ebba und die 26 jährige Julika kennen. Ich konnte mich in beide sehr gut einfühlen, sie wind wundervoll beschrieben. Beide geprägt und gefangen in ihrer Geschichte und gleichzeitig auf der Suche nach ihrer Lebens- und Selbstvestimmung in Kunst und Wissenschaft. Mich hat der Roman echt gepackt und mir ein großes Lesevergnügen bereitet. In Nienhagen, wo ein großer Teil der Geschichte Spielt, war ich schon im Urlaub, sodass ich mich ganz besonders verbunden gefühlt habe. Das Buch spielt mit Gegensätzen und besonders die Frage nach Verantwortung und Freiheit hat mich angesprochen. Daher eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

  • karo_liest

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empfehlenswerter Schmöker

    „Die Bernsteinfischerin“ war mal wieder ein Roman ganz nach meinem Geschmack. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt, und ich habe Julika und Ebba sehr gerne begleitet. Julika ist Mitte 20, Doktorandin der Mineralogie und forscht über Bernstein. Die fast 90-jährige Ebba ist die Tochter eines Bernsteinfischers und lebt zurückgezogen in Niendorf an der Ostsee. Bei Nachforschungen wird Julika auf den Namen Ebba Bredow aufmerksam und macht sich auf die Suche nach ihr. Lisa Quentin erzählt wunderschön und sehr bewegend von zwei Frauen, die sich gar nicht so unähnlich sind, von ihren Schicksalsschlägen und den Herausforderungen, denen sie sich in ihrem Leben stellen müssen. Zwei Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise nach Freiheit suchen und dabei lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen. Besonders gefallen hat mir, wie die beiden Lebensgeschichten miteinander verbunden werden und wie sich nach und nach immer mehr Verbindungen zwischen Julika und Ebba zeigen. Die Geschichte hat eine besondere Atmosphäre und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr schöne Weise. Richtig toll und sehr, sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Bernstein, Meer und eigenen Wegen

    Manchmal sind es gerade die ruhigeren Geschichten, die einen besonders erreichen. Hier stehen zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Mittelpunkt, deren Wege durch einen besonderen Bernstein miteinander verbunden werden. Julika forscht über Bernstein und kümmert sich gleichzeitig gemeinsam mit ihrem Vater um ihre kranke Mutter. Ihr eigenes Leben kommt dabei häufig zu kurz. Ebba wiederum hat eine ganz eigene Verbindung zum Bernstein und zum Meer. Mir hat besonders gefallen, wie die beiden Geschichten aufgebaut sind und sich nach und nach miteinander verbinden. Beide haben ihren eigenen Reiz und ich wollte gleichermaßen wissen, wie es mit Julika und Ebba weitergeht. Die Einblicke in die Bernsteinforschung und das Bernsteinfischen fand ich ebenfalls interessant. Sie sind gut in die Handlung eingebunden und wirken nicht wie trockenes Hintergrundwissen. Sehr schön fand ich außerdem die Atmosphäre an der Ostsee. Das Meer und die Natur spielen immer wieder eine wichtige Rolle und die Umgebung lässt sich beim Lesen gut vorstellen. Gleichzeitig geht es um familiäre Verantwortung und die Frage, wie viel Raum im Leben für die eigenen Wünsche bleibt. Der ruhige und angenehme Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach und gerade das Zusammenspiel der beiden Lebenswege fand ich interessant. Auch die gefühlvollen Momente sind zurückhaltend erzählt und wirken dadurch umso mehr. Für mich ist es eine berührende Geschichte über zwei unterschiedliche Lebenswege, über Verantwortung, Freiheit und darüber, dass das Leben manchmal eine ganz andere Richtung einschlägt als geplant.

  • sommerlese

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender Roman mit Tiefgang

    Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin erscheint bei Ruetten & Loening. Ostpreußen, im Zweiten Weltkrieg: Ebba geht als Kind mit ihrem Vater zum Bernsteinfischen und ist fasziniert von den Steinen und ihren Einschlüssen, genau wir ihr Freund Leo. Doch dann sorgt der Krieg dafür, dass ihre Familie an die Lübecker Ostseeküste fliehen muss und sie nur die Chance hat, in der Pension ihrer Eltern zu arbeiten. Später trifft sie Leo wieder und zeigt ihm ihre Werke, die sie aus angeschwemmtem Material des Meeres gefertigt hat. Frankfurt: Julika ist 26 und Doktorandin im Bereich der Mineralogie und hat sich auf Bernstein spezialisiert. Sie erhält einen besonderen Stein mit einem eingeschlossenen Insekt und möchte mehr Fakten über den Fundort und das damalige Klima herausfinden und trifft auf Ebba, die ihr aus ihrem Leben erzählt. Aus wissenschaftlichem Ansatz wird eine Reise, die Julika auch über sich nachdenken lässt. In diesen Roman bin ich gespannt eingetaucht und konnte mich kaum davon lösen, so sehr hat mich die jeweilige Geschichte der beiden Protagonistinnen gepackt. Beide Frauen sind in ihrem Leben gefangen, beide leben zurückgezogen, haben persönliche Verluste erlitten und können sich nicht so frei entfalten, wie sie es gerne hätten, beide lieben Bernstein. Als junge Frau muss Ebba zum Lebensunterhalt der Familie beitragen und in der Ferienpension mitarbeiten, dabei würde sie sich viel lieber ihrer Kunst widmen. Julika fühlt sich für ihre erkrankte Mutter zuständig, sie verzichtet gänzlich auf Freizeitaktivitäten und stürzt sich in ihr Studienfach. Für die Nachforschungen nach einem Bernsteinfund begibt sie sich auf eine Reise an die Ostsee und trifft auf Ebba. Beide Frauen verbindet mehr als sie zunächst vermuten. Lisa Quentin hat einen einnehmenden und wortreichen Erzählstil, dem ich gerne gefolgt bin. Sie beschreibt die verschiedenen Szenen stimmig und so, dass man Gefühle, Reaktionen und Handlungen gut nachvollziehen kann. Zeitlich lassen sich die Handlungsebenen gut unterscheiden, Ebbas Perspektive reicht von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, Julikas Erlebnisse werden aus der Ich-Perspektive dargestellt, sodass man ihr sehr nahe kommt. Es geht um zwei Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, die durch familiäres Leid in der Familie gefangen sind, dort ihren Platz einnehmen und auf freie Entfaltung und persönliche Selbstverwirklichung verzichten. Doch beide Frauen entwickeln sich und warten auf ihre Chance. Der Roman wurde interessant aufgelockert durch Einblicke in die Bernsteinfischerei und Forschung, sowie die Entwicklung des Tourismus an der Ostsee. Hier verbinden sich zwei Geschichten zu einer und lassen uns nachdenklich werden über Freud und Leid, über verpasste Chancen und neue Ziele. Die Bernsteinfischerin zeigt auf berührende Weise viele Facetten des Lebens und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ein wunderbarer, tiefgründiger Roman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat und mir viel über Bernstein erzählt hat.

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