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Die Bernsteinfischerin Roman | Wenn die Welt zu eng wird, bleibt das Meer. Der große Sommerroman von Lisa Quentin

134

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2917

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Beschreibung

Rezension

»Leider war ich noch nie in Schweden, doch nach diesem Buch hat mich die Reiselust dorthin wirklich gepackt.[...] Ein absoluter Wohlfühlroman.« ("Instagram")
»Die Geschichte lebt weniger von großen Wendungen als von ihren leisen und emotionalen Momenten.« ("Instagram")
»Insgesamt versprüht dieser Roman einen großen Optimismus und bezeugt, dass man gerade auch in der heutigen Zeit [...] Bedeutendes selbst ändern und gestalten kann.« ("Literaturblog")
»[...] beindruckend, in wie vielen Formen uns Liebe begegnet in diesem Roman« Dörte Apel im Podcast Seitenweise Glück - Bild der Frau ("Bild der Frau")
»Lesehighlight: Wer ruhig erzählte und tiefgründige Geschichten liebt, ist hier bestens aufgehoben.« ("Instagram")
»›Die Bernsteinfischerin‹ zeigt auf berührende Weise viele Facetten des Lebens und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.« ("Literaturblog")
»Dieses Buch ist wirklich ganz wundervoll. Voll Liebe und Stärke [...]. Für mich ein Highlight und ich hoffe, das viele Menschen diese Geschichte lesen werden.« ("Instagram")
»[...] Viel mehr als eine Geschichte über zwei Frauen. Er erzählt von Heimat, Erinnerungen, Familie und davon, dass es nie zu spät ist, [...] neu anzufangen.« ("Instagram")
»Gefühlvoll und sommerlich zugleich.« ("Gong | Bild Funk | HÖRZU")
»Eine mutmachende Geschichte über Passion und Befreiung.« ("Freundin")

Produktdetails

Verkaufsrang

2917

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Herstelleradresse

Ruetten und Loening GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch

    Julika erforscht Bernsteine. Das kann sie oft nur sehr eingeschränkt ausüben, da sie sich zusammen mit ihrem Vater um ihre kranke Mutter kümmert. Ein außergewöhnlicher Fund entführt sie an die Ostsee. In letzter Zeit ging es der Mutter etwas besser und so kann Julika vereisen und sich auf die Suche nach Ebba machen. Ebba lebt abgeschieden am Meer und hat viel erlebt. Auch in ihrem Leben spielte der Bernstein eine große Rolle. In ihrer Kindheit ging sie mit ihrem Vater Bernstein suchen, später verwendete sie ihn für die Kunst. Doch dafür blieb nicht viel Zeit. Ein leiser Roman voller Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung. Julika ist stark eingeschränkt durch ihre Familie und so erging es auch Ebba. In zwei Zeitsträngen wird uns Ebbas Leben und die Gegenwart erzählt, in der die beiden Frauen aufeinandertreffen. Die Frage, wieviel Raum für sie noch bleibt neben all der Verantwortung und Erwartungen, beschäftigt beide. Als Leser erfahren wir ganz nebenbei spannende Dinge rund um den Bernstein. Passte für mich sehr gut rein. Erzählt wird ganz ruhig und melancholisch. Das hat sich so auf mich übertragen, dass ich das Buch ganz langsam und in Ruhe lesen konnte. Die Atmosphäre an der rauen Ostsee ist großartig. Ich habe fast den Sand unter meinen Füßen gespürt und das Rauschen des Meeres gehört. Gekonnt führt Lisa Quentin den Leser durch das Buch. Es gibt Geheimnisse, die uns als Leser neugierig machen und man unbedingt dranbleiben muss. Ein ruhiger, emotionaler Roman, mit viel Ostsee-Feeling und Tiefe, der noch lange nachhallt. Eine große Empfehlung von mir.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast poetisch - sehr empfehlenswert

    Ach, dieses Cover, das hat mich irgendwie in eine andere Welt abdriften lassen. Es hat mich leichter und gelassener werden, träumen und in die Ferne schweifen lassen Bernsteine haben für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn sie haben vor vielen vielen Jahren die Beziehung zwischen mir und meinem Vater ganz besonders werden lassen. Als ich daher das Buch vor einigen Wochen entdeckte, war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Und was soll ich sagen, mich hat die Autorin mit diesem Roman absolut überzeugt. Zum Inhalt möchte ich mich ausschließlich auf den Klappentext beziehen. Für mich ist dieser Roman ein besonderes Buch, dass mich in außergewöhnlicher Weise berührt und bewegt hat. Die Autorin hat mich auf die Reise von zwei wundervollen Frauen, Julika und Ebba, mitgenommen. Die Geschichte hat mich ganz leise berührt, wird mir aber in eindrücklicher Weise für immer im Gedächtnis bleiben. Es ist eine Geschichte, die mich sehr beeindruckt hat und zeigt, dass Liebe viele Wege eröffnen und beschreiten kann. Die tiefgründige und emotionale Geschichte erzählt von starken Frauen, die ihren eigenen Weg erst finden und ergründen müssen. Und all das wird ausgelöst durch einen ganz besonderen Bernstein. Der Schreibstil der Autorin ist für mich ganz besonders, fast poetisch, und sehr bildlich, so dass er mich als Leserin in sehr gefühlvoller Weise berührt hat. Es war für mich eine ganz besondere Atmosphäre, in der ich diesen Roman erleben durfte. Ich hatte eine wunderbare Lesezeit und gebe für diesen außerordentlich gelungenen Roman eine absolut klare Leseempfehlung ab.

  • die.bunte.welt.der.buecher

    aus Magdeburg

    5/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionales Highlight

    "Die Bernsteinfischerin" habe ich abwechselnd gelesen und gehört. Das mache ich eher selten, in der Regel bevorzuge ich das Buch. Aber die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich unterwegs nicht auf sie verzichten wollte und auf das Hörbuch ausgewichen bin. In dem Buch geht es um zwei Frauen, in deren Leben Bernsteine eine große Rolle spielen. Da ist einmal Julika, die in der Gegenwart als Bernsteinforscherin arbeitet und sich insbesondere für die Inklusen (in Bernstein eingeschlossene Lebewesen etc.) interessiert. Ihr Leben besteht nur aus ihrer Arbeit und ihren Eltern. Durch einen Schicksalsschlag ist Julikas Mutter schwer erkrankt und benötigt eine Rundumbetreuung, die ihr Vater allein nicht bewerkstelligen kann. Für Julikas eigene Bedürfnisse und Wünsche ist da kein Platz. Als sie einen außergewöhnlichen Bernsteinfund macht, sieht sie sich gezwungen, auf Forschungsreise zu gehen, die sie an die Ostsee führt - zu Ebba und ihrer Vergangenheit. Wir tauchen in Ebbas Kindheit in Ostpreußen im Jahr 1943 ein, in der sie ihren Vater beim Bernsteinfischen begleitet und ihre Faszination für Bernsteine entsteht. Und begleiten später das neue Leben der Familie als Pensionsbesitzer, nachdem sie aus Ostpreußen geflohen sind. Auf den ersten Blick scheinen Julika und Ebba bis auf ihre Leidenschaft für Bernsteine nicht viel gemeinsam zu haben. Doch schnell wird klar, dass ihrer beider Leben an familiäre und gesellschaftliche Erwartungen bzw. Zwänge und Verluste gebunden sind und jede von ihnen ihren eigenen Weg finden muss, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ich mochte Julikas und vor allem Ebbas Geschichte so gern. Ebba ist mir richtig ans Herz gewachsen, weil sie immer versucht hat, sich treu zu bleiben und noch im hohen Alter ihren Kopf durchsetzt. Neben Julika und Ebba spielt auch die Ostsee eine zentrale Rolle, wodurch die Autorin eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Neben den Beschreibungen der Küstenlandschaft hat mir besonders gut gefallen, wie unaufdringlich historische Informationen über die Bernsteinfischerei im Zweiten Weltkrieg, die geltende Abgabepflicht von Bernsteinfunden und die Flucht aus Ostpreußen sowie wissenschaftliche Details zur Bernsteinforschung in die Geschichte integriert wurden. "Die Bernsteinfischerin" ist ein ruhiger und gefühlvoller, aber auch atmosphärischer und spannender Roman über Flucht, Verluste, familiäre Verpflichtungen, unerfüllte Wünsche, Sehnsucht, Erinnerungen und natürlich Liebe. Trotz der vielen Themen bleibt die Handlung übersichtlich und nachvollziehbar. Der Roman hat mich vor allem zum Ende hin sehr gerührt; es könnte sein, dass sogar ein paar Tränen geflossen sind. Auf jeden Fall gibt es von mir eine große Leseempfehlung für dieses Buch! Für mich war es ein emotionales Highlight.

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Salzluft & Bernstein

    Ich liebe das Meer und habe schon oft Bernstein an der Nordsee gesammelt. Klar, dass ich dieses Buch lesen musste! Daher hatte „Die Bernsteinfischerin“ schon deshalb bei mir gepunktet, weil das Setting so toll ist! Lisa Quentin hat mich auch nicht enttäuscht. Sie schreibt leicht und flüssig und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte einfühlen. Im Mittelpunkt stehen Julika und Ebba, zwei Frauen, deren Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt und miteinander verwoben werden. Solche Art von Story finde ich immer angenehm zu lesen, und es gab hier auch keine historischen Irrungen und Wirrungen, sondern einen klaren Erzählstil. Besonders mochte ich Ebbas Geschichte, die rückblickend erzählte wird und in den 60er Jahren spielt. Ihre Erinnerungen lassen den damaligen Zeitgeist aufleben und die Geschichte gibt nicht nur einen Einblick in das damalige Leben, sondern ist auch eine Liebesgeschichte. Trotzdem driftet der Roman nie ins Kitschige ab, sondern bleibt eine herzerwärmende Erzählung. Dann ist da natürlich das Meer und der Bernstein. Die Ostsee ist Ebbas andere Liebe. Mit ihr zusammen habe ich Salzwind geatmet und habe sie so gerne begleitet. Julika ist das wissenschaftliche Pendant und forscht mit Bernstein. Sie untersucht und schleift ihn und beim Lesen nähert man sich der Materie von der naturwissenschaftlichen Seite. Besonders die Einschlüsse im Bernstein haben mich fasziniert. Die Vorstellung, dass Pflanzen oder kleine Tiere vor Jahrmillionen in Harz eingeschlossen wurden und wir sie heute noch im Bernstein betrachten können, finde ich spannend. Leider habe ich so einen Stein noch nie gefunden, aber dafür schon mal im Museum betrachtet. Das war einfach eine schöne Mischung aus historischem Roman, Liebesgeschichte und natürlich viel Meer, die ich sehr mochte.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Bernstein und Lebensträumen

    „Ich bin selbst wie in Harz eingegossen und für die Nachwelt präpariert. Eine konservierte 26-jährige in ihrem ursprünglichen Habitat.“ (S. 73) Julika forscht als Doktorandin an Bernstein und (unter)sucht eingeschlossene Lebewesen und Pflanzen. Eines Tages macht sie einen Sensationsfund: eine Rhopalisomatiden-Wespe, die erste ihrer Art, die je in Bernstein entdeckt wurde. Doch am angegebenen Fundort Samland dürfte diese Wespe eigentlich gar nicht vorgekommen sein. Bei ihren weiteren Recherchen stößt Julika auf den Namen Ebba Bredow und das Jahr 1943. Könnte Ebba noch leben und ihr mehr über den geheimnisvollen Stein erzählen? Samland 1943: Ebba ist acht Jahre alt und möchte Bernsteinfischerin werden – wie ihr Vater. Bernsteinschnitzerin oder -dreherin, wie es für Frauen üblich ist, kommt für sie nicht infrage. Bernsteinfischer ist ein begehrter und gefährlicher Beruf: Die Männer stehen bei Wind und Wetter stundenlang im Meer, um die Steine aus den Wellen zu fischen. Und jeder noch so kleine Fund muss unter Strafandrohung abgegeben werden. Doch als Ebba einen apfelgroßen Bernstein mit einem Einschluss findet, behält sie ihn heimlich. „Die Bernsteinfischerin“ hat mich so gefesselt, dass ich das Buch an nur 2 Abenden förmlich inhaliert habe. Lisa Quentin erzählt die Geschichte zweier Frauen, die Jahrzehnte trennen, die aber Faszination für den Bernstein miteinander verbindet. Außerdem führen beide ein Leben, was sie so nie wollten. Ebba wollte Bernsteinfischerin werden, doch ihr Familie musste vor den Russen fliehen und landete in Niendorf. Die Liebe zum Bernstein hat sie dennoch nie losgelassen. Aus ihm und anderen Strandfundstücken erschafft sie Kunstwerke, die sie niemandem zeigt, weil sie glaubt, dass sie ohnehin niemand versteht. Stattdessen arbeitet sie in der elterlichen Pension mit und sieht sich ständig mit den Erwartungen der Gesellschaft konfrontiert: Wann heiratet sie endlich? Warum bekommt sie keine Kinder? Immer mehr fürchtet sie, als Frau zu versagen, und gibt sich selbst auf, um allen anderen gerecht zu werden. Auch Julika hat ihre eigenen Wünsche längst hintenangestellt. Sie wollte Sport studieren, muss sich nach einem Schicksalsschlag der Familie jedoch gemeinsam mit ihrem Vater rund um die Uhr um ihre Mutter kümmern. Darunter leidet nicht nur ihr Sozialleben, sondern auch ihr Selbstwertgefühl. Obwohl sie vermutlich den Fund ihres Lebens gemacht, traut sie sich selbst und ihrer Entdeckung zunächst kaum zu. Doch dann springt Julika über ihren Schatten und macht sich auf die Suche nach Ebba. Die erzählt ihr aus ihrem wechselvollen, oft tragischen Leben und gibt ihr das Wichtigstes mit: „Ich glaube, die größte Freiheit lebt man, wenn man tut, was man liebt.“ (S. 249) Auch darin zeigt sich eine weitere Parallele zwischen den Frauen. Beide Elternpaare brauchen schließlich einen Weckruf, um ihren Töchtern den Freiraum zu geben, den diese so dringend benötigen. Doch nach Jahren der Carearbeit und des ständigen Zurücksteckens fällt es sowohl Ebba als auch Julika schwer, diese neu gewonnene Freiheit überhaupt anzunehmen. Ich bin wie Ebba fasziniert von der Ostsee. Wir verbringen jeden Urlaub dort und halten natürlich auch immer Ausschau nach Bernstein – bisher allerdings mit überschaubarem Erfolg. Mehr als winzige Stücke haben wir noch nicht gefunden, von einem Bernstein mit Einschluss ganz zu schweigen. Umso mehr habe ich das Setting geliebt. Die Beschreibungen des Meeres lassen sofort Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und machen die Sehnsucht nach der Ostsee noch größer. Ich konnte mich gut in Ebba und Julika hineinversetzen. Beide führen ein Leben, das sie so nie wollten, und müssen erst wieder lernen, ihre eigenen Wünsche ernst zu nehmen. Ebba gelingt das irgendwann, indem sie etwas anderes loslässt und dabei das Selbstbewusstsein und die Furchtlosigkeit ihrer Kindheit wiederfindet. Und dann das Ende … Ich wusste gar nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Den Ausgang hatte ich zwar irgendwie vermutet, trotzdem hat er mich sehr berührt. Eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte über Bernstein, die Ostsee, verpasste Lebensträume und den Mut, irgendwann doch noch das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

Kundinnen und Kunden meinen

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