Produktbild: Das Mädchen mit der Leica
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Das Mädchen mit der Leica Roman | Biographischer Roman über die Kriegsreporterin Gerda Taro und ihre Liebe zu Robert Capa

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13/4 cm

Gewicht

473 g

Auflage

4 Auflage Auflage

Originaltitel

La ragazza con la Leica

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

2710004277558

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»So ist Janeczeks charmante Geschichte vom frechen, klugen Leica-Mädchen (…) gerade in unseren coronabedrohten Tagen ein kaum zu unterschätzender Lektüregewinn.« ("Neues Deutschland")
»Helena Janeczek (setzt) nicht nur der Fotografin Gerda Taro, sondern auch deren Mitstreitern im Kampf gegen den Faschismus ein Denkmal.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Helena Janeczek entwirft das persönliche Porträt einer ungewöhnlichen und rebellischen Frau, deren Geschichte – wenn sie auch einzigartig ist – viel über die Frauen dieser Zeit erzählt.« ("Flow")
"Helena Janeczek setzt Gerda Taro ein Denkmal und erweckt in ihrem stimmungsvollen Roman die Sehnsucht danach, das Werk des „Mädchens mit der Leica“ wieder zu entdecken." ("WDR 3")
»Helena Janeczek hat ganz genau recherchiert, sie hat sich aber auch Freiheiten genommen… Die Geschichte einer jungen Frau, die sich was traut.« ("WDR 4")
"Denn aus der Vielseitigkeit der Perspektiven, beschrieben in einem gleichermaßen intellektuellen wie emotionalen Tonfall, dem man Janeczeks begeisterte Recherchelust und Anteilnahme anmerkt, entsteht in diesem Buch eine wunderbare Momentaufnahme voller Authentizität." ("Münchner Merkur")
»Das Buch macht einem noch mal plastisch klar, wie sehr Paris in den späten 1920er- und in den 1930er-Jahren zum Magnet für junge, kreative Expats und Exilanten geworden war.« ("Welt Online")
»In ›Das Mädchen mit der Leica‹ nähert sich Helena Janeczek dieser dramatischen, bisher kaum bekannten Tatsachen-Geschichte, indem sie Fakten und erzählerische Fantasie höchst einfühlsam verknüpft und ihre Heldin als kluge, rebellische und viel umschwärmte Frau beschreibt. Literarische Geschichtsschreibung vom Feinsten.« ("stern")
»Mit dem eben auf Deutsch erschienenen Buch ›Das Mädchen mit der Leica‹ ist der aus München stammenden Wahlitalienerin ein einfühlsamer Taschenroman gelungen.« ("Stuttgarter Zeitung")
»Eine unglaubliche Fülle zeitgeschichtlicher Details machen den Roman lesenswert.« ("Radio Dreyeckland „Das lesewütige Kaffeekränzchen“")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13/4 cm

Gewicht

473 g

Auflage

4 Auflage Auflage

Originaltitel

La ragazza con la Leica

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

2710004277558

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestr. 4
10711 Berlin
Deutschland
Email: info@berlinverlag.de
Url: https://www.piper.de/verlag/berlin-verlag
Telephone: +49 30 4438450
Fax: +49 30 44384595

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  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    11.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine Hommage an eine zu unrecht Vergessene

    Als Gerda Taro 1937 auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt wird, folgen ihrem Leichenzug tausende Menschen. Wer ist diese Frau? 1910 als Gerta Pohorylle, Tochter einer jüdischen Familie aus Ostgalizen in Stuttgart geboren, wächst sie u.a. in der Schweiz und ab 1929 in Leipzig auf. Dort schließt sie sich sozialistische Gruppen an, wird verhaftet und flieht 1933 nach Paris. Dort lernt sie den ebenfalls jüdischen Flüchtling und Fotografen Endre „André“ Friedman kennen. Als Friedman seinen Namen in Robert Capa ändert, zieht Gerta gleich und nennt sich fortan Gerda Taro. Gemeinsam ziehen sie in den Spanischen Bürgerkrieg, machen Foto um Foto, die weltbekannt sind. Das Leben der Gerda Taro endet am 26. Juli 1937, als sie in Madrid von einemrepublikanischen Panzer überrollt wird. Gerda Taro wird nur knappe 27 Jahre alt. Soweit die historischen Fakten. In ihrem Roman flicht die italienische Autorin Helena Janaczek der Toten im Nachhinein Kränze. Sie verknüpft gekonnt historische Fakten mit Fiktion und betrachtet die Fotografin durch die Brillen dreier Weggefährten: Willy Chardack, Arzt und Erfinder des Herzschrittmachers, der Gerda rettungslos verfallen und b seiner Leidensfähigkeit „Dackel“ genannt, ihrer Freundin Ruth Cerf und Georg Kuritzkes, der aus Liebe zu Taro ein Spanienkämpfer wurde. Diese beiden Männer sind nicht die einzigen, denen die schöne, charismatische Gerda den Kopf verdreht. Doch Gerda ist nicht nur „Femme Fatale“ - sie ist eine engagierte, kompromisslose Frau. Der Trauerkondukt, den Robert Capa gemeinsam mit Louis Aragon und Pablo Neruda anführt ist ein Zeichen des Widerstandes gegen den Faschismus. Schade, dass sie bereits kurz nach ihrer Beisetzung in Vergessenheit geraten ist. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ein Teil ihrer, die harte Realität des Bürgerkriegs gekonnt in Szene gesetzten Fotografien, unter Capas Namen veröffentlicht wurden. Erst als man 2007 einen lang verschollenen Koffer mit Negativen der Fotografin findet, ist ihr Werk wieder in aller Munde. Meine Meinung: Der Autorin ist ein bemerkenswerter Roman gelungen. Aus vielen Splittern der Erinnerung setzt sie ein Bild von Gerda Taro zusammen, das weit über die Fakten hinausgeht. Manchmal hätte ich mir mehr Gerda gewünscht, denn im Rückblick wird auch sehr viel von den Leben ihrer Weggefährten wie „Dackel“ eingeflochten. Das schweift Helena Janeczek für meinen Geschmack ein wenig zu weit von Gerda ab. Sprachlich ist dieser biografische Roman ein echter Genuss. Eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Wie prosten sich Capa und Chardack, die beiden Konkurrenten um Gerdas Liebe, nach Gerdas Tod an der Bürgerkriegsfront, mit einem Schluck aus der Feldflasche zu? „Auf unsere Gerda!“ Fazit: Dieser Roman ist eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • Natalie

    1/5

    19.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr enttäuschend

    Warum dieses Buch so überbewertet wird, ist mir ein Rätsel. Die Autoren beschreibt die Protagonisten aus 3 Perspektiven, wobei für mich, bei allen Dreien mehr oder weniger die gleichen Charakterzüge hervorscheinen. Ich habe keinen roten Faden gefunden, die Autoren springt von einer Szene zur anderen, wechselt dabei oft die Jahrgänge, ständig tauchen Namen auf, die man erst nicht einordnen kann, bis eine halbe Seite später erklärt wird, in welchem Kontext diese Person steht. Der Schribstil ist leicht. Über das Leben als Photographin erfährt man seht wenig, es werden oft Situation beschrieben, die mit der Protagonistin wenig bis gar nichts zu tun haben, das Ende ist ein komplettes Durcheinander, wo zwischen Europa und Lateinamerika dauernd hin und her gesprungen wird. Habe mich sehr geärgert!!!

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