Produktbild: Das Mädchen mit der Leica

Das Mädchen mit der Leica Roman

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

73597

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

20180 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080028

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

73597

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

20180 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080028

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Eine Hommage an eine zu unrecht Vergessene

Gertie G. aus Wien am 11.05.2020

Bewertungsnummer: 1327196

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Gerda Taro 1937 auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt wird, folgen ihrem Leichenzug tausende Menschen. Wer ist diese Frau? 1910 als Gerta Pohorylle, Tochter einer jüdischen Familie aus Ostgalizen in Stuttgart geboren, wächst sie u.a. in der Schweiz und ab 1929 in Leipzig auf. Dort schließt sie sich sozialistische Gruppen an, wird verhaftet und flieht 1933 nach Paris. Dort lernt sie den ebenfalls jüdischen Flüchtling und Fotografen Endre „André“ Friedman kennen. Als Friedman seinen Namen in Robert Capa ändert, zieht Gerta gleich und nennt sich fortan Gerda Taro. Gemeinsam ziehen sie in den Spanischen Bürgerkrieg, machen Foto um Foto, die weltbekannt sind. Das Leben der Gerda Taro endet am 26. Juli 1937, als sie in Madrid von einemrepublikanischen Panzer überrollt wird. Gerda Taro wird nur knappe 27 Jahre alt. Soweit die historischen Fakten. In ihrem Roman flicht die italienische Autorin Helena Janaczek der Toten im Nachhinein Kränze. Sie verknüpft gekonnt historische Fakten mit Fiktion und betrachtet die Fotografin durch die Brillen dreier Weggefährten: Willy Chardack, Arzt und Erfinder des Herzschrittmachers, der Gerda rettungslos verfallen und b seiner Leidensfähigkeit „Dackel“ genannt, ihrer Freundin Ruth Cerf und Georg Kuritzkes, der aus Liebe zu Taro ein Spanienkämpfer wurde. Diese beiden Männer sind nicht die einzigen, denen die schöne, charismatische Gerda den Kopf verdreht. Doch Gerda ist nicht nur „Femme Fatale“ - sie ist eine engagierte, kompromisslose Frau. Der Trauerkondukt, den Robert Capa gemeinsam mit Louis Aragon und Pablo Neruda anführt ist ein Zeichen des Widerstandes gegen den Faschismus. Schade, dass sie bereits kurz nach ihrer Beisetzung in Vergessenheit geraten ist. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ein Teil ihrer, die harte Realität des Bürgerkriegs gekonnt in Szene gesetzten Fotografien, unter Capas Namen veröffentlicht wurden. Erst als man 2007 einen lang verschollenen Koffer mit Negativen der Fotografin findet, ist ihr Werk wieder in aller Munde. Meine Meinung: Der Autorin ist ein bemerkenswerter Roman gelungen. Aus vielen Splittern der Erinnerung setzt sie ein Bild von Gerda Taro zusammen, das weit über die Fakten hinausgeht. Manchmal hätte ich mir mehr Gerda gewünscht, denn im Rückblick wird auch sehr viel von den Leben ihrer Weggefährten wie „Dackel“ eingeflochten. Das schweift Helena Janeczek für meinen Geschmack ein wenig zu weit von Gerda ab. Sprachlich ist dieser biografische Roman ein echter Genuss. Eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Wie prosten sich Capa und Chardack, die beiden Konkurrenten um Gerdas Liebe, nach Gerdas Tod an der Bürgerkriegsfront, mit einem Schluck aus der Feldflasche zu? „Auf unsere Gerda!“ Fazit: Dieser Roman ist eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Eine Hommage an eine zu unrecht Vergessene

Gertie G. aus Wien am 11.05.2020
Bewertungsnummer: 1327196
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Gerda Taro 1937 auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt wird, folgen ihrem Leichenzug tausende Menschen. Wer ist diese Frau? 1910 als Gerta Pohorylle, Tochter einer jüdischen Familie aus Ostgalizen in Stuttgart geboren, wächst sie u.a. in der Schweiz und ab 1929 in Leipzig auf. Dort schließt sie sich sozialistische Gruppen an, wird verhaftet und flieht 1933 nach Paris. Dort lernt sie den ebenfalls jüdischen Flüchtling und Fotografen Endre „André“ Friedman kennen. Als Friedman seinen Namen in Robert Capa ändert, zieht Gerta gleich und nennt sich fortan Gerda Taro. Gemeinsam ziehen sie in den Spanischen Bürgerkrieg, machen Foto um Foto, die weltbekannt sind. Das Leben der Gerda Taro endet am 26. Juli 1937, als sie in Madrid von einemrepublikanischen Panzer überrollt wird. Gerda Taro wird nur knappe 27 Jahre alt. Soweit die historischen Fakten. In ihrem Roman flicht die italienische Autorin Helena Janaczek der Toten im Nachhinein Kränze. Sie verknüpft gekonnt historische Fakten mit Fiktion und betrachtet die Fotografin durch die Brillen dreier Weggefährten: Willy Chardack, Arzt und Erfinder des Herzschrittmachers, der Gerda rettungslos verfallen und b seiner Leidensfähigkeit „Dackel“ genannt, ihrer Freundin Ruth Cerf und Georg Kuritzkes, der aus Liebe zu Taro ein Spanienkämpfer wurde. Diese beiden Männer sind nicht die einzigen, denen die schöne, charismatische Gerda den Kopf verdreht. Doch Gerda ist nicht nur „Femme Fatale“ - sie ist eine engagierte, kompromisslose Frau. Der Trauerkondukt, den Robert Capa gemeinsam mit Louis Aragon und Pablo Neruda anführt ist ein Zeichen des Widerstandes gegen den Faschismus. Schade, dass sie bereits kurz nach ihrer Beisetzung in Vergessenheit geraten ist. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ein Teil ihrer, die harte Realität des Bürgerkriegs gekonnt in Szene gesetzten Fotografien, unter Capas Namen veröffentlicht wurden. Erst als man 2007 einen lang verschollenen Koffer mit Negativen der Fotografin findet, ist ihr Werk wieder in aller Munde. Meine Meinung: Der Autorin ist ein bemerkenswerter Roman gelungen. Aus vielen Splittern der Erinnerung setzt sie ein Bild von Gerda Taro zusammen, das weit über die Fakten hinausgeht. Manchmal hätte ich mir mehr Gerda gewünscht, denn im Rückblick wird auch sehr viel von den Leben ihrer Weggefährten wie „Dackel“ eingeflochten. Das schweift Helena Janeczek für meinen Geschmack ein wenig zu weit von Gerda ab. Sprachlich ist dieser biografische Roman ein echter Genuss. Eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Wie prosten sich Capa und Chardack, die beiden Konkurrenten um Gerdas Liebe, nach Gerdas Tod an der Bürgerkriegsfront, mit einem Schluck aus der Feldflasche zu? „Auf unsere Gerda!“ Fazit: Dieser Roman ist eine Hommage an eine zu Unrecht vergessene Frau. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Sehr enttäuschend

Natalie am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3113488

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Warum dieses Buch so überbewertet wird, ist mir ein Rätsel. Die Autoren beschreibt die Protagonisten aus 3 Perspektiven, wobei für mich, bei allen Dreien mehr oder weniger die gleichen Charakterzüge hervorscheinen. Ich habe keinen roten Faden gefunden, die Autoren springt von einer Szene zur anderen, wechselt dabei oft die Jahrgänge, ständig tauchen Namen auf, die man erst nicht einordnen kann, bis eine halbe Seite später erklärt wird, in welchem Kontext diese Person steht. Der Schribstil ist leicht. Über das Leben als Photographin erfährt man seht wenig, es werden oft Situation beschrieben, die mit der Protagonistin wenig bis gar nichts zu tun haben, das Ende ist ein komplettes Durcheinander, wo zwischen Europa und Lateinamerika dauernd hin und her gesprungen wird. Habe mich sehr geärgert!!!

Sehr enttäuschend

Natalie am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3113488
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Warum dieses Buch so überbewertet wird, ist mir ein Rätsel. Die Autoren beschreibt die Protagonisten aus 3 Perspektiven, wobei für mich, bei allen Dreien mehr oder weniger die gleichen Charakterzüge hervorscheinen. Ich habe keinen roten Faden gefunden, die Autoren springt von einer Szene zur anderen, wechselt dabei oft die Jahrgänge, ständig tauchen Namen auf, die man erst nicht einordnen kann, bis eine halbe Seite später erklärt wird, in welchem Kontext diese Person steht. Der Schribstil ist leicht. Über das Leben als Photographin erfährt man seht wenig, es werden oft Situation beschrieben, die mit der Protagonistin wenig bis gar nichts zu tun haben, das Ende ist ein komplettes Durcheinander, wo zwischen Europa und Lateinamerika dauernd hin und her gesprungen wird. Habe mich sehr geärgert!!!

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Das Mädchen mit der Leica

von Helena Janeczek

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