Produktbild: Die Glocke im See
Gebraucht Band 1

Die Glocke im See Roman

15

7,71 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

75679

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2019

Verlag

Insel

Seitenzahl

482

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

590 g

Auflage

1

Originaltitel

Sosterklokkene

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004107992

Beschreibung

Rezension

»Mytting erzählt eine Geschichte von archaischer Kraft. Er schafft es, uns eine fremde Welt so nahezubringen, dass man glaubt, jeden geschnitzten Balken persönlich gesehen zu haben.«
Meike Schnitzler, Brigitte

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

75679

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2019

Verlag

Insel

Seitenzahl

482

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

590 g

Auflage

1

Originaltitel

Sosterklokkene

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004107992

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.insel-verlag.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Hude

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Ruhige und dennoch fesselnde Geschichte

    Wir befinden uns im Jahr 1880 in Norwegen. Ein dunkles, abgeschiedenes Tal und ein etwas rückständiges Dorf, dessen Bewohner gelernt haben auf sich allein gestellt zu sein. Unter den Dorfbewohnern befindet sich die junge Astrid. Sie ist nicht wie die anderen in ihrem Dorf. Sie ist wissbegierig und strebt nach mehr als der Arbeit auf dem Feld, der Familiengründung und dem frühzeitigen Tod. Sie träumt von einem Leben außerhalb dieser Tristesse. Der junge Pastor Kai Schweigaard, ein gebildeter Mann, ist der einzige Lichtblick für die junge Frau. Doch als eines Tages ein Fremder in ihr Dorf kommt, weckt dies ein ganz unbekanntes Feuer in der jungen Frau. Mein Fazit: Ich bin begeistert, denn diese Geschichte hat so viel mehr, als nur das tolle Cover und eine gute Sprecherin. Der Autor hat eine so traurige und ruhige Geschichte gesponnen, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu zuhören. Zunächst beginnt er mit der Sage um die Kirchenglocken, die bereits sehr traurig und mystisch ist. Er geht dann über zur Beschreibung des Dorfes, der Landschaft und der Gemeinde des Dorfes. Wer jetzt denkt, das klinge langweilig, der irrt sich. Denn der Autor schafft zunächst die Atmosphäre und entwickelt daraus erst langsam, dann immer schneller die eigentliche Geschichte, die sich hauptsächlich in diesem Dorf abspielt. Ich habe gar nicht gemerkt, wie mir geschah, denn aufeinmal war ich mittendrin in dieser verwobenen und fesselnden Geschichte, dass ich das Hörbuch nicht mehr weglegen wollte! Wirklich einfach einzigartig! Ich möchte nicht zu viel verraten. Aber wer nach einer traurigen, fesselnden und fiktiven Geschichte mit einem Hauch Mystik sucht, der ist mit "Die Glocke im See" mehr als gut beraten :) Viel Spaß beim Hören <3

  • Wedma

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Ein toller Auftakt der Reihe!

    Eine urige, atmosphärische, tragische, großartig erzählte Geschichte, die ich sehr gern gehört habe. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend. Aber da ist noch viel mehr als eine bloße Abfolge der Ereignisse. Man muss diese Geschichte auf sich wirken lassen: nachdenken, nachfühlen, dann hat man mehr davon. Ich war sofort im Geschehen drin. Und musste feststellen, dass man sich auf diesen Roman am besten voll und ganz einlassen sollte. Dann entgehen einem die schöne, gehaltvolle Sprache, die stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen zu allen Jahreszeiten und die Sätze, die jedes Zitatenheft ehren können, und noch vieles mehr, wohl kaum. Authentisch und atmosphärisch ist das Leben in Norwegen im Jahr 1840 dargestellt worden. Es ist, als ob man eine Zeitreise unternimmt. Man trifft die Menschen dort, sieht, wie es ihnen ergeht, gegen welche Widrigkeiten sie ankämpfen müssen. Auch die Protagonisten erscheinen sehr authentisch, wie dem wahren Leben entsprungen. Sie haben ihre Ecken und Kanten, sind aber auch Kinder ihrer Zeit. Dem Ganzen liegt eine Liebesgeschichte, eine Art Dreieckbeziehung zugrunde. Zwei junge Männer: der örtliche neue Priester, der deutsche Student der Architektur und die Einheimische junge, hübsche, gescheite Astrid. Als weitere Protagonisten kann man die alte Stabkirche, ein Kunstwerk mit all den Schnitzereien, sowie die Kirchenglocken ansehen, denn sie spielen eine große Rolle und verändern stark das Leben der Anderen. Gerade die Glocken haben eine bemerkenswerte Vorgeschichte. Und der Spruch, „Die Kirche im Dorf lassen“, gewinnt hier seine spezielle Bedeutung. Alle Protagonisten verändern sich im Laufe der Geschichte. Das sieht man heute nicht so oft, meist in besonders kunstfertigen Werken. Auch einige Überraschungen sind dabei. Die Handlung konnte ich selten, zum Schluss gar nicht voraussehen. Beate Rysopp hat sehr gut gelesen. Stundenlang konnte ich ihr zuhören. Freue mich auf weitere Hörbücher in ihrer Darbietung. Fazit: Das erste Highlight des Jahres in der Kategorie Roman. Eine Geschichte über die Liebe, Freundschaft, Verrat, Pflichterfüllung, Heimatliebe und noch vieles mehr. Nicht besonders fröhlich, eher tragisch, aber sehr beeindruckend, die noch lange nachhallt. Toll, dass es der Auftakt einer Familiensaga ist, und man auch die Fortsetzung freuen darf. Gern vergebe ich die wohl verdienten 5 Sterne und eine Hörempfehlung.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Verzaubert durch Worte

    Lars Mytting hat mich mit seinem Roman Die Glocke am See regelrecht mit seinen Worten mitgerissen. In erster Linie hatte ich mich für das Hörbuch interessiert da es von Beate Rysopp gelesen wird. Sie hat meiner Meinung nach eine richtig angenehme und tolle Stimme, der ich sehr gerne zuhöre. Lars Mytting war mir bis heute unbekannt, nun bin ich aber richtig froh seinen Schreibstil kennengelernt zu haben. Ob ich allerdings beim Lesen des Buches ebenfalls unter solchen Emotions- und Gefühlswallungen gelitten hätte vermag ich nicht zu sagen. Die Glocke am See ist der Beginn einer Trilogie und spielt in Norwegen im Jahre 1880, in einem dunklen und abgeschiedenen Tal, handelt hauptsächlich von den Charakteren Astrid, dem Pfarrer Kai, einem jungen Architekten und einer Stabkirche. Der poetische Schreibstil von Lars Mytting kommt durch die perfekte Tonlage der Leserin so richtig zum Ausdruck und ich habe mittlerweile schon einige Kapitel mehrfach gehört. Fasziniert hat mich hier, dass ich die Verbundenheit von Lars Mytting zu Land und Leuten habe spüren können. Ich konnte mich mit der damaligen Zeit gefühlsmäßig optimal anfreunden, habe die Kälte der Landschaft in meinen Knochen gespürt, die Zerissenheit Astrids, die Entbehrungen der Leute, die Hungersnot, habe mir die herrliche Stabkirche vorgestellt. Die Geschichte der Stabkirchen war mir übrigens so überhaupt nicht bewusst und fand ich ausgesprochen interessant. Auf jeden Fall bin ich total fasziniert und hoffe möglichst schnell auf mehr davon.

  • Bewertung

    aus Gronau

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    - Aufwühlend, spannend, mitreißend, teilweise traurig -

    Lars Mytting Die Glocke im See Teil 1 der Trilogie - Steinbach sprechende Bücher 2019 Fee zum Buch: Die Glocke im See heißt Teil 1 einer Trilogie von Lars Mytting. In diesem Buch geht es darum, wie es zu den Schwesterglocken für die Kirche kam und wie Astrid – die eine Nachfahrin – der Leute ist, die die Schwesterglocken gespendet haben, lebt. Als Kai Schweigaard als Pfarrer in einer kleinen Gemeinde in Norwegen kommt, verliebt sich Astrid in ihn. Da Schweigaard den Haushalt verkleinern will, entlässt seine Haushälterin Astrid. Dann möchte Kai die Kirche verkaufen und findet in Dresden Käufer dafür. Diese schicken den Architekturstudenten Gerhard Schönauer, der nach Norwegen fährt und die Kirche zeichnet und auseinanderbauen lässt, damit diese in Dresden wieder aufgebaut werden kann. Die Stabkirche ist alt, zu klein und zudem ist nun eine Frau in der Kirche gestorben und mehr oder weniger erfroren. Nun verliebt sich Astrid in Gerhard, was auf Gegenseitigkeit beruht. Fees Meinung: Das Cover und die Stimme gefällt mir sehr gut, auch der Rückentext ist wunderbar passend. Da es etwas historisches ist, finde ich es gut, dass die Farben nicht so grell sind und die Kirche – klein und fein – hervorsticht, man kann auch ein bisschen norwegische Landschaft erahnen, was mir sehr gut gefällt. Ich würde dem Cover eine 1 geben. Die Sprecherin -Beate Rysopp - bekommt eine 2 +. Ihre Stimme ist angenehm und sie hat es – meiner Meinung nach – wirklich gut gesprochen. Ich würde es begrüßen, wenn sie Teil 2 und 3 auch sprechen darf. Charaktere Vor allem Astrid ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich hätte ihr einen Prinzen und ein schönes Leben gewünscht, aber um 1880 ist es halt ein ganz anderes Leben wie heute. Wenn man schon mal bedenkt, wie schwierig es ist, wenn es um Zwillinge geht. Auch die anderen Charaktere finde ich sehr gut gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Die Pfarrhaushälterin, die Eltern von Astrid, der Pfarrer und der Architekturstudent und das ganze Personal im Krankenhaus. Noch eine interessante Figur fand ich die Hebamme vor Ort. Die Geschichte: war teilweise spannend, mitreißend, aufwühlend, hart und meist nicht vorhersehbar traurig. Vor allem, war das teilweise so geschrieben, dass man etwas anderes vermutete, als das was dann passiert. Ich fand es schade, dass es teilweise so realistisch war und man sich von Charakteren, die man liebgewonnen hatte, verabschieden musste. Das Hörbuch ist gut gesprochen und man kann sehr gut zuhören und hat einige Tage damit zu tun und interessante Unterhaltung. Historische Geschichten mag ich lieber als Hörbuch, zumal ich Hörbücher von Steinbach Sprechende Bücher als meinen Lieblingsverlag ansehe. Der Schreibstil: War gewöhnungsbedürftig. WEIL ich einige Sachen anders interpretiert habe, als sie dann in Wirklichkeit waren. Leider kam es dann ein paar mal anders und ich war echt so traurig, weil ich mich von einigen Charakteren trennen musste. Sonst fand ich es wirklich gut geschrieben. Lokalkolorit/Atmosphäre/Natur/Landschaft: Es war dunkel und eiskalt im Winter, vor allem in der Kirche. Teilweise habe ich mir eine Jacke angezogen, weil der Autor das so authentisch beschrieben hat! Die Naturbeschreibungen fand ich so schön, dass ich gerne mal nach Norwegen fahren würde. Ein Mal musste ich wirklich sehr schmunzeln, lächeln und richtig lachen. Als er die Sicht der Einheimischen Dörfler auf die Deutschen beschrieben hat. In etwa so:“Die Deutschen kommen nach Norwegen, um sich unsere Natur anzusehen und teilweise fahren sie mit Schiffen auf unseren Fjorden um die Landschaft anzusehen.“ Das ganze Erstaunen kam so gut rüber. Es war einfach genial! Fees – Lesezeichenfees – Fazit: Wer historische Bücher mag, vor allem Trilogien, sollte hier unbedingt zugreifen. Es ist ein Hörgenuss von über 800 Minuten. Die damalige Zeit, die Landschaft, die Menschen, die Sitten und Gebräuche wurden wunderbar beschrieben bzw. erzählt. Nachdem ich darüber geschlafen habe, habe ich beschlossen dem Hörbuch 4,5 Sterne zu geben.

  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Die Schwesternglocken

    Der Roman "Die Glocke im See" von Lars Mytting spielt in Norwegen im Jahr 1880. Die junge wissbegierige und hübsche Astrid Hekne sieht den Sinn ihres Lebens in ganz anderen Zielen als die, welche die übrigen Mädchen des Dorfes haben. Ihr Wunsch ist es andere Länder und Kulturen sehen und erfahren zu können. Das schlichte "Heiraten und Kinderkriegen" erscheint ihr dagegen als viel zu eintönig. Kai Schweigaard ist der neue junge Pfarrer, der die 700 Jahre alte Stabkirche in Butangen übernahm. Dieses in seinen viel zu kleine Haus möchte er durch einen angemessen großen Bau ersetzen. So nimmt er Kontakt mit der Dresdner Kunstakademie auf. In Gerhard Schönauer findet er dort einen begabten Architekturstudenten, der schließlich zu ihm entsendet wird. Die Aufgabe des jungen Studenten ist es, den Abtransport und Aufbau der Stabkirche zu überwachen. Diese Kirche, ganz besonders das Portal, ist reich an historisch wertvollen Schnitzereien, Schlangen- und Drachensymbolen. Die Stabkirche ist in ihrer wertvollen und präzisen Ausführung ein kulturhistorisch bedeutsames Objekt. Astrid möchte jedoch die zwei Glocken - Schwesternglocken genannt - nicht mitverkaufen. Diese beiden Glocken hat einer ihrer Vorfahren der Kirche gespendet. Astrid und Gerhard verlieben sich ineinander. Die damit verbundenen Möglichkeiten erscheinen die Verwirklichung ihrer lange gehegten Wünsche in greifbare Nähe zu rücken. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit den Beiden... Der wunderschöne, poetische Schreibstil schenkt dem Roman eine nahezu malerische Tiefe. Der allseits verbreitete heute kaum mehr nachvollziehbare Aberglaube der damaligen Zeit breitet sich vor dem staunenden Leser in eindrucksvoll ausgeschmückten Szenen aus. Der neue Pfarrer versucht die Bevölkerung zu überzeugen einzig und allein an Gott zu glauben und die vielen heidnisch anmutenden Aspekte des allzeit vorherrschenden Aberglaubens hinter sich zu lassen. Dies ist für ihn alles andere als eine leichte Aufgabe. Lars Mytting erschuf mit dem Roman "Die Glocke im See" eine emotionale, malerisch düstere, nahezu magische Geschichte. Der Leser wird in eine längst vergangene Zeit des Norwegischen Brauchtums versetzt, das von längst vergessen gewähntem "Alten Glaubens" durchsetzt ist. Lässt man sich auf die Symbolik und Mystik ein, erschließt sich dem Leser eine faszinierende Sicht auf diesen Naturglauben der ländlichen Bevölkerung Norwegens um 1880. Hochinteressant und faszinierend zugleich ist in diesem Zusammenhang der eigentliche Sinn hinter den Schwesternglocken, wie diese entstanden und was ihr Läuten eigentlich bedeutete. Der Autor unterstreicht seine Story mit hervorragend und vielfältig gestalteten Charakteren, die perfekt in ihre jeweilige Rolle eingesetzt sind. Die Hörbuchausgabe des Romans ist obendrein mit der fantastischen Stimme von Beate Rysopp beschenkt, die unfassbar lebendig vorliest. Ihre Intonation und Interpretation gibt dem Werk nochmals einen enormen Schub und erzeugt ein mehr als fesselndes Kopfkino, das seine Hörer von der ersten bis zur letzten Minute nicht loslässt. "Die Glocke" ist der erste Teil eines Fortsetzungsromans. Ich freue mich schon auf die nächste Folge der Geschichte - hoffentlich wieder mit der Sprecherin Beate Rysopp. Einen herzlichen Dank an "Steinbach Sprechende Bücher" für die erstklassige Ausstattung dieses sehr schönen Hörbuchs.

Kundinnen und Kunden meinen

5

11

4

3

3

0

2

0

1

1

Bewertungen (15)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Glocke im See