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Milchzähne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/2,2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004043177

Beschreibung

Rezension

»Bukowski verfügt über ein scharfes Sensorium, mit dem sie politisch virulente Themen glasklar erfasst und sie versteht es sehr gut, daraus eine verstörende dystopische Parabel zu entwickeln.« ("Der Tagesspiegel")
»In ihrem eindrucksvollen Debütroman »Milchzähne« sucht die 25-jährige Autorin Helene Bukowski nach einer Sprache für eine Welt voller Horror-Mütter und anderer Grausamkeiten.« ("DIE ZEIT")
»Klimadystopie, Fremdenhass, die Suche nach einem „schwarzen Schaf“, psychische Erkrankungen. […] Gerade diese Mischung aus Brutalität und scheinbar unberührter Landschaft ist es, die das Buch so fesselnd macht.« ("Stader Tageblatt")
»Helene Bukowskis Debüt-Roman "Milchzähne" beschreibt den verzweifelten Versuch, globale Probleme im Kleinen zu lösen.. Dabei schafft sie es viel Spannung aufzubauen und starke Figuren zu zeichnen.« ("arte")
»Helene Bukowski gelingt mit ihrem Debütroman ein beklemmender Blick in die Natur des Menschen und auf seine irrationalen Ängste. Treffsicher legt Helene Bukowski in ihrem Debütroman den Finger in die in blutende Wunde unserer Gesellschaft.« ("Murmann Magazin")
»Eine märchenhafte Coming-of-Age-Geschichte, die in einer glasklaren und poetischen Sprache die gesellschaftlichen Brandherde offen legt.« ("Büchermagazin")
»Erzählt in absolut knapper, schnörkelloser und wirklich betörend klarer poetischer Sprache.« ("Radio Eins")
»Man kann sich die detailreich erzählte Welt mit ihren harzigen Fingern und säuerlichen Laken sinnlich vorstellen.« ("Hildesheimer Allgemeine Zeitung")
»Die ganze Geschichte bleibt geheimnisvoll und mehrdeutig. Das überzeugt schon deshalb, weil Form und Inhalt in diesem beeindruckenden Debüt vollkommen übereinstimmen und weil es darin kein Wort zu viel und keins zu wenig gibt.« ("Deutschlandfunk")
»"Milchzähne" lebt von Spannungen und Stimmungen. Es geht um Heimat und Fernweh, um Zugehörigkeit und Fremde, um die Natur als Zufluchtsort und die Natur als Feind.« ("RBB Kulturradio")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/2,2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004043177

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlag.de
Url: www.aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    5/5

    01.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastischer Debütroman

    Die Geschichte spielt in einer dystopischen Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Einiges ist offen; es gibt viel Raum für eigene Gedanken. In kurzen Kapitel baut die Handlung immer mehr an Spannung auf. Es geht nicht darum die Welt zu retten, sondern darum, in eben dieser einfach zu überleben. Jeder Schritt, jede Handlung könnte fatal sein. Und genau das regt einen selbst zum nachdenken an. Die Themen Umwelt und Fremdenhass werden eingebunden; jedoch in keiner belehrenden Art und Weise sondern klar und sachlich.

  • Kaffeeelse

    5/5

    14.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rückfälle

    Dieses Buch war eine Überraschung. Durch dieses Buch bin ich ja förmlich geflogen, ein riesiger LeseSog lässt die Seiten an mir vorbeiziehen und nach dem Ende der Lektüre bin ich richtig traurig, dass die Geschichte schon vorbei ist. Thematisch ist das Buch dem Genre Dystopie zugehörig, die in Anteilen auch eine gewisse Coming of age Geschichte enthält. Verortet ist das Buch in einem recht weit nördlichen oder recht weit südlichen, namentlich nicht genannten Gebiet nach der Klimaerwärmung. Auf einer Flussinsel wurde durch die Inselbevölkerung die verbindende Brücke zum Festland aus Ängsten heraus gesprengt und die Fremdlinge Edith und Skalde wurden von den meisten Insulanern nur zähneknirschend geduldet. Bis ein Kind zu den beiden Frauen stößt und das recht wackelige Fundament des Miteinanders zwischen den Insulanern und Edith und Skalde zum Einstürzen bringt und elementare Fragen aufwirft. Wobei das Miteinander der Insulaner mir schon fast wie ein Rückschritt zu älteren Gesellschaftsformen vorkommt, wirkt es doch recht brachial und auch abergläubisch, ebenso wie sich Führer herauskristallisieren, die aber früher nicht nur wegen ihrer Stärke und wegen ihrer Macht gewählt wurden, sondern vor allem wegen ihrem Wissen und ihrer Klugheit. Was hier im Buch aber deutlich zu kurz kommt und damit die Überlebensfähigkeit der Insulaner in Frage stellt. Anders sein/fremd sein; heißt das Ärger erdulden müssen, kämpfen oder fliehen und eine neue Zuflucht finden. Denn auch das kommt bei der Insulanergesellschaft zu kurz. Fremde können mit ihrem Wissen auch bereichern, nicht nur eine Gefahr sein. Hier sind Fremde eine Gefahr und damit ist dieses Buch sehr wichtig. Denn auch heute findet man ähnliche Gedankengänge. Gefährliche Gedankengänge! nicht nur das Fremdsein ist aktuell, auch der Klimafaktor ist auf das Heute projizierbar. Die Mutter-Tochter-Konflikte werden immer aktuell sein und sind immer wieder höchst interessant, wobei sie hier natürlich für weiteren Sprengstoff sorgen und die Coming of age Geschichte der Tochter eher rückblickend erfolgt. Ein richtig süchtig machendes Buch ist Helene Bukowski hier gelungen. wenn man von kleinen Schwächen bei vorhandenen oder nicht vorhandenen Ressourcen mal absieht.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    09.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitgefühl oder Verrohung

    Mitten im Wald lebt Skalde mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Haus. Die wenigen Menschen in der Gegend haben alle Brücken zur Außenwelt gesprengt und sich von allem Fremden isoliert. So löst ein kleines Mädchen, das eines Tages auftaucht, langsam eine Katastrophe aus... . ,,Milchzähne" ist eine von den Geschichten, die man liest und danach nie wieder vergisst. Obwohl das Buch recht eigentümlich geschrieben ist und mich am Anfang ziemlich verwirrt hat, konnte ich es irgendwann einfach nicht mehr weglegen und musste einfach immer weiterlesen. Die Welt, in der die Handlung platziert ist, scheint von mehreren Katastrophen heimgesucht geworden zu sein. Es ist unerträglich heiß und alle Tiere im Wald haben eine unnatürliche Fellfarbe. Mit diesen Tatsachen und mit ihrer scheinbar psychisch beeinträchtigten Mutter muss Skalde schon früh klar kommen. Sie schien mir von Beginn an schon sehr stark und selbstständig zu sein, doch dann, als das kleine Mädchen auftaucht, beweist sie wirklich Mitgefühl und auch ein großes Verantwortungsbewusstsein. In diesem Buch wird generell sehr deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit Veränderungen und dem Unbekannten umgehen. Wenn man das Buch liest, kann man schon einige Parallelen zu unserer heutigen Situation ziehen. Insgesamt hat mich ,,Milchzähne" irgendwie berührt, erschrocken, aber auch von der Machart her fasziniert. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

  • Ginny

    aus Coburg

    4/5

    28.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierend anders

    Skalde und Edith leben abgeschottet irgendwo in den skandinavischen Gefilde in einer Gemeinschaft. Dort hat das Mutter-Tochter-Gespann ohnehin keinen guten Stand, da Edith anders ist. Als plötzlich Meisis im Wald auftaucht und Skalde das Kind bei sich aufnimmt ist das Chaos vorprogrammiert. Woher kommt das Kind? Und was ist dieses Anderssein? Irgendwie fand ich das Buch gut, obwohl es auch skurril und undurchsichtig war. Skalde und Edith waren mir unsympathisch und ihre Beziehung zueinander war wirklich schlecht. Meisis war die Einzige, für die ich so etwas wie Zuneigung gespürt habe, ihre Lügen kann ich sogar verstehen. Die Welt, in der sie leben, soll wohl unsere Zukunft sein, in der es aufgrund des Klimawandels stetig bergab geht. Beängstigend, obwohl ich mir hier mehr Details gewünscht hätte. Eine große Frage bleibt am Ende: Was haben die nicht ausfallenden Milchzähne mit all dem zu tun? Der Schreibstil war anders, aber für das Buch auch irgendwie angemessen. Im Buchclub haben wir über all die offenen Fragen diskutiert und noch einmal viele interessante Ansätze gefunden. Insgesamt wurde das Buch für gut befunden. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne!

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Weltuntergangsstimmung

    Helene Bukowskis Debüt Roman Milchzähne spiel in einem abgeschlossenen Ort in der Apokalypse. In letzter Zeit habe ich schon einige Romane gelesen, die in der Endzeit angelegt sind. Milchzähne liest sich wie ein modernes Märchen. Der Ort hat sich abgekapselt, vor mehr als 20 Jahren haben die Einwohner die Brücke gesprengt, damit keine Fremden herziehen können. Edith kam aus dem Wasser und hatte es doch geschafft, aber sie wird nie richtig akzeptiert. Sie bekommt eine Tochter Skalde. Skalde erzählt diese Geschichte, erst ihre Kindheit. Später findet sie im Wald ein Mädchen mit feuerroten Haaren. Da gibt es wieder Ärger mit den Anderen. Die Autorin schreibt warmherzig über die Personen. Die Veränderungen der Welt sind aktuell einbezogen. Skaldes Kampf um das Kind ist besonders eindrucksvoll. Der Roman zeigt eine bedrohliche Zukunft. Lesenswert

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