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Alexander Oetker

1. Das Lavendelkloster

Das Lavendelkloster

Gesprochen von
15

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sascha Tschorn

Spieldauer

6 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

117

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487332

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Sascha Tschorn

Spieldauer

6 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

117

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487332

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was geschieht nach dem Schweigen?

    Mitten in der Provence, zwischen blühenden Lavendelfeldern, treffen verschiedene Menschen in einem Schweigekloster aufeinander. sie wollen eine Woche lang, ohne ein einziges Wort auskommen und sich auf sich selbst besinnen. Mitten in der Geschichte treffen wir Julien ,einen erfolgreichen,aber innerlich ausgebrannten Mann und Emma ,die ihrem alten Leben zu entkommen versucht. Zwischen beiden entsteht sofort eine innere Verbindung, in der auch nach kurzer Zeit die erotische Anziehungskraft eine große Rolle spielt. Ohne ein einziges Wort ,ohne den Anderen zu kennen,oder etwas über sein Leben zu wissen,verbringen sie eine intensive Woche miteinander. Wie wird es weitergehen,wenn das Schweigen endet? Der Autor ist ein sehr guter Beobachter und so breitet er eine Geschichte von unglaublicher Tiefe aus,deren Anziehungskraft ich völlig verfallen war.Neben der Liebesgeschichte geht es auch um die Probleme der Vergangenheit und Gegenwart ,die Kulinarik und den besonderen Charme der Umgebung. Ich habe diese besondere ,stille Geschichte sehr genossen,was nicht zuletzt auch am Vortrag von Sascha Tschorn lag.Von mir fünf Sterne und eine Empfehlung.

  • clematis

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe ohne Worte

    Mitten in den Lavendelfeldern der Provence treffen ganz unterschiedliche Menschen im Schweigekloster aufeinander. Sie suchen einen Weg zu sich selbst, Lösungen für innere Konflikte und Abstand zum Alltag. Julien und Emma finden überdies noch einander, in der Stille der Woche entsteht eine besondere Zuneigung. Aber wird so eine Liebe ohne Worte auch fortan existieren können? Überwiegend aus dem Blickwinkel der beiden Hauptfiguren, Julien und Emma, erzählt Autor Alexander Oetker diese einzigartige Geschichte. Er ist ein Meister der Beobachtung und schildert wunderbare Details, sodass man auch als Leser vollkommen eintauchen kann ins Geschehen. Die Menschen sitzen nicht einfach irgendwie in der Leseecke, nein, man erfährt genau, wer wie sitzt, die Beine beispielsweise fest am Boden abgestellt oder locker übereinandergeschlagen, der Blick ins Buch vertieft oder durch den Raum schweifend. Im Speisesaal werden einfache Gerichte angeboten, dennoch läuft einem schnell das Wasser im Munde zusammen, wenn man Oetkers Beschreibungen folgt, die saftigen tiefroten Tomaten vor Augen hat und der dunkle Thunfisch sein Meeresaroma am Gaumen entfaltet. Ähnlich verhält es sich mit den Beziehungen unter den einzelnen Teilnehmern der Schweigewoche. Perfekt bringt Oetker die Veränderungen auf den Punkt, welche durch die Kommunikation ohne Sprache zutage tritt. Verblüffende Erkenntnisse offenbaren sich hier, besonders die Intensität, welche die Verbindung zwischen dem Geschäftsmann und der geheimnisvollen Frau kennzeichnet. Auf ungeahnte Weise wird der Leser in den Bann der Zeilen gezogen, darf er miterleben, wie sich die Stille auf das Erleben und die Selbstwahrnehmung der zehn Gäste auswirkt. Ein großartiges Erlebnis bietet dieser tiefgründige Roman, die Ruhe aus der Geschichte legt sich über die Zeit des Lesens und lässt einen ein wenig der Veränderung auch selbst spüren. Liebe ohne Worte, Sprechen mit den Augen – das sollte man durchaus einmal probieren. Wer das Ungewöhnliche sucht, gepaart mit einem phantastischen Schreibstil, der muss ins Lavendelkloster kommen. Absolute Empfehlung meinerseits!

  • Bewertung

    4/5

    25.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Reise zu sich selbst im Lavendelkloster

    Julien hat sein Leben bisher ganz der Arbeit und dem beruflichen Erfolg gewidmet und dabei sein Privatleben zunehmend vernachlässigt. Nun befindet er sich an einem Wendepunkt, an dem er nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Auch Emma trägt ihre eigenen Sorgen und Herausforderungen mit sich. Sie kämpft mit den Folgen vergangener Entscheidungen und persönlichen Belastungen, die sie geprägt haben. Unabhängig voneinander erleben beide, wie die Stille nicht nur zur Selbstreflexion anregt, sondern auch die Wahrnehmung schärft. Plötzlich rücken die wirklich wichtigen Dinge in den Mittelpunkt: die Natur, das Essen, die einfachen Abläufe des Alltags und das bewusste Erleben des Augenblicks. In dieser besonderen Atmosphäre kommen sich Emma und Julien näher. Sie teilen intensive Momente des Schweigens und erleben eine besondere Form von Nähe, die in der Abgeschiedenheit des Klosters wachsen kann – frei von Erwartungen und äußeren Einflüssen. Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist, dass die Handlung insgesamt recht zügig voranschreitet. Zwar werden einige der anderen Klosterbewohner vorgestellt, und man erfährt im Laufe der Geschichte, welche persönlichen Beweggründe sie ins Kloster geführt haben, doch bleiben diese Figuren eher im Hintergrund. Ihre Geschichten fand ich durchaus interessant, weshalb ich mir gewünscht hätte, noch mehr über sie zu erfahren. Besonders spannend wäre es gewesen zu erfahren, wie ihr Leben nach dem Aufenthalt im Kloster weitergeht. Auch wenn der Fokus klar auf Julien und Emma liegt, hätten die Nebenfiguren für mich gerne etwas mehr Raum einnehmen dürfen.

  • Bewertung

    aus Sigriswil

    4/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das Lavendelkloster

    Das Buch war nicht so schlecht, habe aber schon bessere Bücher von Alexander Oetker gelesen. Irgendwie hätte ich die restlichen Teilnehmenden der Schweigewoche noch mehr ins Buch eingebunden.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    4/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    In der Stille liegt die Kraft

    Krimiautor Alexander Oetker einmal anders. Gemeinsam checken wir für eine Woche in einem Schweigekloster ein und begleiten mehrere Personen auf der ungewohnten Reise in die Stille. Wir, das sind wir Leser, der erfolgreiche Geschäftsführer Julien und Emma, die endlich ihre toxische Beziehung hinter sich lassen möchte, sowie andere Reisende, die jeweils für sich den Weg aus dem lauten Alltag zur inneren Ein- und Umkehr beschreiten möchten. Unter dem beruhigendem Duft des Lavendels und der fachkundigen Anleitung der Klostergemeinschaft, fällt das Schweigen gar nicht mehr so schwer, werden doch alle anderen Sinne geschärft und die nonverbale Kommunikation sagt mehr als tausend Worte. Meine Meinung: Zunächst bin ich mit ein wenig Vorsicht an dieses Buch herangetreten, habe ich doch erst vor Kurzem Professor Reinhard Hallers Buch „Toxisches Schweigen. Wenn Schweigen zur Waffe wird“ gelesen. Alexander Oetker, den ich von seinen zahlreichen Krimis her kenne, hat hier ein tollen (Liebes)Roman geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat. Üblicherweise bin ich ja nicht so die Herz-Schmerz-Leserin, aber hier ist alles wohl temperiert und gar nicht kitschig. Der Schreibstil ist fast schon poetisch zu nennen und bezaubert durch die intensive Beschreibung der neuen Wahrnehmungen von Julien und Emma. Man kann den intensiven Duft des Lavendels richten. Gut hat mir gefallen, wie oft Julien während der Anreise ans Aufgeben und Umkehren gedacht hat. Dass er den inneren Schweinehund überstimmt hat, um diese Auszeit für sich selbt in Anspruch zu nehmen, ist ein großer Gewinn. Fazit: Gerne gebe ich dieser Erzählung von sich selbst Finden und einen Neuanfang wagen, 4 Sterne.

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