Produktbild: Der verlorene Sohn
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Der verlorene Sohn Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2020

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

22,1/13,4/3,5 cm

Gewicht

504 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003850486

Beschreibung

Rezension

»Ein fein ausgearbeiteter historischer Roman, der sich mit Verlorenheit und Zugehörigkeit beschäftigt – zwei Themen, die auch heute noch zu den Wichtigsten unserer Zeit gehören.« ("SR 2 Kulturradio")
»Kultur entsteht aus Vermischung - wer kann noch daran zweifeln, wenn er eine Lesung mit Olga Grjasnowa erlebt!« ("Stuttgarter Zeitung")
»Grjasnowa wird dabei nie sentimental, sondern schreibt schnörkellose Sätze, die nachfühlen lassen, wie Menschen an dem Spagat zwischen zwei Kulturen zerbrechen können. Eindrucksvoll!« ("emotion")
»Sie weiß, was es bedeutet, in der Fremde neu zu beginnen.« ("SWR2 am Morgen")
»Olga Grjasnowa zeigt mit viel Gespür für Nuancen, wie schwer, ja aussichtlos es sein kann, fremden Zuschreibungen und Markierungen zu entkommen – zumal in einer Welt, in der strenge ethnische und soziale Grenzlinien gezogen werden.« ("SWR2 am Morgen")
»Genau dieses Dazwischen ist es, das ihre Bücher so prägt und so interessant macht.« ("Deutschlandfunk")
»Die Geschichte eines Menschen, der aus allen Zusammenhängen gerissen wird und nicht mehr weiß, wo er hingehört.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein Buch, das sich gut liest und das packt. Und im Mittelpunkt steht die Frage: Was prägt mehr - die Herkunft oder Bildung, Erziehung und Begegnungen?« ("RBB Inforadio")
»Man sollte über Tschetschenien, über Dagestan und überhaupt über die Lage im Kaukasus nicht sprechen,ohne Olga Grjasnowas ›Der verlorene Sohn‹ gelesen zu haben.« ("Die Presse")
»Entwurzelung, Großmachtstreben, Antisemitismus – Olga Grjasnowa findet viele gegenwärtige Themen.« ("NDR")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2020

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

22,1/13,4/3,5 cm

Gewicht

504 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003850486

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: [email protected]
Url: www.aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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Im Jahr 1838 wird Jamalludin…

bolie aus Langscheid am 29.10.2020

Bewertungsnummer: 2734427

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Im Jahr 1838 wird Jamalludin als Geisel aus der Obhut seiner Familie gerissen. Der Grund liegt in der lang währenden Auseinandersetzung zwischen Russen und Awaren, der Kaukasische Krieg. Dem Jungen wird gesagt, dass es nur wenige Tage oder Wochen dauert, bis er wieder bei seinen Eltern und den Geschwistern sein darf. Jedoch kommt es ganz anders. Jamalludin kommt zum Hof des Zaren und lernt hier eine völlig neue „Welt“ kennen. Voller Luxus und Angeboten zum Lernen und zur Freizeitgestaltung zeigen der Zar und seine Frau, was er verpasst hätte, wäre er im Kaukasus geblieben. Also, ist die Entführung ein Segen für den Jungen? „Der verlorene Sohn“ ist nicht das erste Buch, welches ich von Olga Grjasnowa las. Neben ihrem Debüt „Der Russe ist einer der Birken liebt“ gefiel mir auch „Gott ist nicht schüchtern“ sehr gut. Frau Grjasnowa wurde in Armenien geboren und weiß sehr gut, wovon sie schreibt. Für mich ist aber auch klar, dass hier einige allgemeine Vorstellungen bedient werden. Prachtvolle Bälle auf der einen und Misshandlungen von Familienmitgliedern auf der anderen Seite gehören dazu. Auch die Ermordung eines unerwünschten Kindes, weil es genug „Mäuler zu stopfen“ gilt. Will sagen, dass Frau Grjasnowa in diesem Buch nicht ihre Ansicht über die Russen verbergen kann (will?). Dennoch, wer sich nicht nur auf die Ausführungen des Buches verlässt und ein wenig tiefer forscht, der hat eine perfekt Grundlage, in die Geschichte der Awaren einzutauchen. Das Ende gefiel mir nicht und es bleiben einige Fragen offen. Trotzdem empfehle ich das Buch. Die klare und erzählende Sprache der Autorin sowie ihre lebhafte Beschreibung von Land und Leuten, lassen eindrückliche Bilder entstehen.

Im Jahr 1838 wird Jamalludin…

bolie aus Langscheid am 29.10.2020
Bewertungsnummer: 2734427
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Im Jahr 1838 wird Jamalludin als Geisel aus der Obhut seiner Familie gerissen. Der Grund liegt in der lang währenden Auseinandersetzung zwischen Russen und Awaren, der Kaukasische Krieg. Dem Jungen wird gesagt, dass es nur wenige Tage oder Wochen dauert, bis er wieder bei seinen Eltern und den Geschwistern sein darf. Jedoch kommt es ganz anders. Jamalludin kommt zum Hof des Zaren und lernt hier eine völlig neue „Welt“ kennen. Voller Luxus und Angeboten zum Lernen und zur Freizeitgestaltung zeigen der Zar und seine Frau, was er verpasst hätte, wäre er im Kaukasus geblieben. Also, ist die Entführung ein Segen für den Jungen? „Der verlorene Sohn“ ist nicht das erste Buch, welches ich von Olga Grjasnowa las. Neben ihrem Debüt „Der Russe ist einer der Birken liebt“ gefiel mir auch „Gott ist nicht schüchtern“ sehr gut. Frau Grjasnowa wurde in Armenien geboren und weiß sehr gut, wovon sie schreibt. Für mich ist aber auch klar, dass hier einige allgemeine Vorstellungen bedient werden. Prachtvolle Bälle auf der einen und Misshandlungen von Familienmitgliedern auf der anderen Seite gehören dazu. Auch die Ermordung eines unerwünschten Kindes, weil es genug „Mäuler zu stopfen“ gilt. Will sagen, dass Frau Grjasnowa in diesem Buch nicht ihre Ansicht über die Russen verbergen kann (will?). Dennoch, wer sich nicht nur auf die Ausführungen des Buches verlässt und ein wenig tiefer forscht, der hat eine perfekt Grundlage, in die Geschichte der Awaren einzutauchen. Das Ende gefiel mir nicht und es bleiben einige Fragen offen. Trotzdem empfehle ich das Buch. Die klare und erzählende Sprache der Autorin sowie ihre lebhafte Beschreibung von Land und Leuten, lassen eindrückliche Bilder entstehen.

Der verlorene Sohn

Philiene aus Süsel am 20.09.2020

Bewertungsnummer: 1379160

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Im Jahr 1838 wird Jamalludin der Sohn eines mächtigen Imans als Geisel an den russischen Zaren gegeben. Am Hof des Zaren in St Petersburg erwartet ihn eine völlig neue Welt. Der Junge ist auf der einen Seite fasziniert von der schillernden Welt die er hier erlebt, auf der anderen Seite vermisst er seine Familie. Die Autorin erzählt eine mitreißende Geschichte, die dem Leser sehr eindrucksvoll Einblicke in das Leben der russischen Adeligen gibt. Es ist spannend diese Welt mit den Augen eines Heranwachsenden zu sehen, der in einer völlig anderen Welt aufgewachsen ist. Vor dem inneren Augen erwachen Kadettenanstalten genauso wie Tanzsäle und der Zarenpalast zum Leben. Wir erleben Vorurteile gegen das Fremde, aber auch Freundschaft und Liebe. Jamalludin ist ein interessanter Charakter, mit dem man gerne durch die Geschichte geht und der einen Einblicke in seine Gedankenwelt und sein Leben gibt. Absolut lesenswert uns authentisch.

Der verlorene Sohn

Philiene aus Süsel am 20.09.2020
Bewertungsnummer: 1379160
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Im Jahr 1838 wird Jamalludin der Sohn eines mächtigen Imans als Geisel an den russischen Zaren gegeben. Am Hof des Zaren in St Petersburg erwartet ihn eine völlig neue Welt. Der Junge ist auf der einen Seite fasziniert von der schillernden Welt die er hier erlebt, auf der anderen Seite vermisst er seine Familie. Die Autorin erzählt eine mitreißende Geschichte, die dem Leser sehr eindrucksvoll Einblicke in das Leben der russischen Adeligen gibt. Es ist spannend diese Welt mit den Augen eines Heranwachsenden zu sehen, der in einer völlig anderen Welt aufgewachsen ist. Vor dem inneren Augen erwachen Kadettenanstalten genauso wie Tanzsäle und der Zarenpalast zum Leben. Wir erleben Vorurteile gegen das Fremde, aber auch Freundschaft und Liebe. Jamalludin ist ein interessanter Charakter, mit dem man gerne durch die Geschichte geht und der einen Einblicke in seine Gedankenwelt und sein Leben gibt. Absolut lesenswert uns authentisch.

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