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Die Leben der Elena Silber Roman

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5,96 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/4 cm

Gewicht

744 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003793851

Beschreibung

Rezension

Beim Thema ›starke erste Sätze‹ ist er kaum zu toppen. Aber nicht nur das. [...] eine eindrucksvolle und manchmal sogar berührende Geschichte. ("Deutsche Presse Agentur")
ein überaus ambitionierter Roman, der nicht nur ein Panorama des 20. Jahrhunderts aufzieht, sondern auch vom Erzählen und Erinnern selbst handelt ("Deutschlandfunk")
Alexander Osang macht einen großen Wurf [...]. Ein Autor, der etwas riskiert ("Norddeutscher Rundfunk")
Lektüre für alle, die sich ohne falsche Sentimentalität für die Dramen des 20. Jahrhunderts interessieren, aber auch für das Drama der Familie und des Älterwerdens. ("MDR Mitteldeutscher Rundfunk")
Jetzt holt er, angelehnt an das Schicksal seiner Großmutter, zu einem zutiefst anrührenden Familienroman des zwanzigsten Jahrhunderst aus. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Osang ist ein großartiger Erzähler, sein Epos spannt mit Leichtigkeit einen Bogen über 100 Jahre Geschichte, die sich im einzelnen Schicksal widerspiegelt. ("Brigitte")
Das alles ist gut geschrieben, und die nicht einfache Dramaturgie gelingt. [...] eine große literarische Abrechnung mit dem Sozialismus seit der Oktoberrevolution. ("der Freitag")
Ein Stück Zeitgeschichte, das ›Spiegel‹-Korrespondent Alexander Osang in Sprache gießt. ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
Die Dialoge pointiert, die Figuren charismatisch, die Cliffhanger an der richtigen Stelle ("WDR3 Gutenbergs Welt")

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/4 cm

Gewicht

744 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003793851

Herstelleradresse

S. FISCHER Verlag GmbH
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.fischerverlage.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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Wer kennt die Wahrheit?

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.09.2019

Bewertungsnummer: 1246982

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Menschen änderten sich nicht. Nur die Umstände änderten sich. Alexander Osang arbeitet als Journalist und schreibt für den Spiegel aus Tel Aviv. Sein erster Roman Die Nachrichten wurde verfilmt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Leben der Elena Silber ist seine eigene Familiengeschichte, die er genau recherchierte. Die Hauptperson ist Jelena und zu Beginn des Buches ist sie zweieinhalb Jahre alt. Damals lebte sie mit den Eltern und ihrem Bruder P.. in dem kleinen Ort Gorbatow. Im Februar 1905 wird dort der Vater von Aufständischen ermordet. Die Mutter Sina Krasnowa floh mit ihren beiden Kindern vor den Mördern, da sonst auch sie deren Opfer geworden wäre. Ihr Bruder Pawel nannte sie „Feuerköpfchen“, sie hatte kräftige rote Haare. Vierzehn Jahre nach der Flucht kehrt die Mutter mit ihrem neuen Mann und Jelena zurück nach Gorbatow. Mittlerweile bekam sie weitere Kinder und ihr Mann, Alexander Petrowitsch verging sich an Jelena. Dass die Mutter sie nicht schützte, konnte sie ihr nie verzeihen. Jelena verliebt sich zum ersten Mal, verliert den Jungen aber aus den Augen. Dann folgt der Wegzug von zuhause. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Tuchfabrik. Als sie einen deutschen Textilingenieur zur Seite stehen soll, sagt sie zu und lernt so ihren späteren Ehemann kennen. Fünf Kinder hat sie und lebt mit ihrem Mann in einem großen Haus mit Bediensteten. Zum Schluss lebt sie in Berlin, wo sie dann in einem Altersheim stirbt. Neben dem Leben Jelenas, die später dann Elena wird, schreibt der Autor über ihren Enkel Konstantin. Der begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen und fährt sogar mit einem Cousin nach Gorbatow. Er redet mit seinen Tanten und kann doch nicht alle Geheimnisse und weißen Flecken lüften. Die Leben der Elena Silber ist ein Roman, der für mich schwer zu lesen war. Ständig wechselte der Autor in den Zeiten und es bleiben einige Fragen offen. Was mich berührte, das war die Rastlosigkeit der Elena. Sie musste ihre Kinder alleine unterhalten und das in einem fremden Land. Sie wurde nie so recht anerkannt und selbst ihre Töchter konnten viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen. Ihre Verhältnis war unterkühlt. Dass ihr Mann ein Nazi war, konnte sie nicht glauben. In der Nähe des Wohnortes war aber ein KZ für Frauen und im Giftschrank des Hauses lagerten Büchsen mit dem Aufdruck: „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung.“ Zwei Zitate möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Fluchtbewegung ist das, was Europa zurzeit definiert, all die Wahlen werden dadurch entschieden. Und Nach dem Krieg gab es für viele Nazis keine Strafe. Im Gegenteil, ihnen wurden die höchsten Ämter der jungen Republik zuteil. Mir persönlich hatte das Buch zu viele Enden, die nicht erklärt und schon gar nicht aufgeklärt wurden. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen kommt aber in dem Roman gut zum Ausdruck.

Wer kennt die Wahrheit?

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.09.2019
Bewertungsnummer: 1246982
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Menschen änderten sich nicht. Nur die Umstände änderten sich. Alexander Osang arbeitet als Journalist und schreibt für den Spiegel aus Tel Aviv. Sein erster Roman Die Nachrichten wurde verfilmt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Leben der Elena Silber ist seine eigene Familiengeschichte, die er genau recherchierte. Die Hauptperson ist Jelena und zu Beginn des Buches ist sie zweieinhalb Jahre alt. Damals lebte sie mit den Eltern und ihrem Bruder P.. in dem kleinen Ort Gorbatow. Im Februar 1905 wird dort der Vater von Aufständischen ermordet. Die Mutter Sina Krasnowa floh mit ihren beiden Kindern vor den Mördern, da sonst auch sie deren Opfer geworden wäre. Ihr Bruder Pawel nannte sie „Feuerköpfchen“, sie hatte kräftige rote Haare. Vierzehn Jahre nach der Flucht kehrt die Mutter mit ihrem neuen Mann und Jelena zurück nach Gorbatow. Mittlerweile bekam sie weitere Kinder und ihr Mann, Alexander Petrowitsch verging sich an Jelena. Dass die Mutter sie nicht schützte, konnte sie ihr nie verzeihen. Jelena verliebt sich zum ersten Mal, verliert den Jungen aber aus den Augen. Dann folgt der Wegzug von zuhause. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Tuchfabrik. Als sie einen deutschen Textilingenieur zur Seite stehen soll, sagt sie zu und lernt so ihren späteren Ehemann kennen. Fünf Kinder hat sie und lebt mit ihrem Mann in einem großen Haus mit Bediensteten. Zum Schluss lebt sie in Berlin, wo sie dann in einem Altersheim stirbt. Neben dem Leben Jelenas, die später dann Elena wird, schreibt der Autor über ihren Enkel Konstantin. Der begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen und fährt sogar mit einem Cousin nach Gorbatow. Er redet mit seinen Tanten und kann doch nicht alle Geheimnisse und weißen Flecken lüften. Die Leben der Elena Silber ist ein Roman, der für mich schwer zu lesen war. Ständig wechselte der Autor in den Zeiten und es bleiben einige Fragen offen. Was mich berührte, das war die Rastlosigkeit der Elena. Sie musste ihre Kinder alleine unterhalten und das in einem fremden Land. Sie wurde nie so recht anerkannt und selbst ihre Töchter konnten viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen. Ihre Verhältnis war unterkühlt. Dass ihr Mann ein Nazi war, konnte sie nicht glauben. In der Nähe des Wohnortes war aber ein KZ für Frauen und im Giftschrank des Hauses lagerten Büchsen mit dem Aufdruck: „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung.“ Zwei Zitate möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Fluchtbewegung ist das, was Europa zurzeit definiert, all die Wahlen werden dadurch entschieden. Und Nach dem Krieg gab es für viele Nazis keine Strafe. Im Gegenteil, ihnen wurden die höchsten Ämter der jungen Republik zuteil. Mir persönlich hatte das Buch zu viele Enden, die nicht erklärt und schon gar nicht aufgeklärt wurden. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen kommt aber in dem Roman gut zum Ausdruck.

Jelena - Elena - Lena…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 25.02.2025

Bewertungsnummer: 2924767

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jelena - Elena - Lena Alexander Osang hat einen großen und weitgreifenden Familienroman geschrieben. Konstantin will herausfinden, ob die ganzen Familiengeschichten wirklich so geschehen sind. Denn die Geschichten haben es in sich. Sie prägten die ganze Familie und sorgten immer wieder für Diskussionen und Unmut. Ich habe mir das Buch von Stefan Kaminski vorlesen lassen. Durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel musste ich mir ein paar Notizen zu den Charakteren machen, um den Faden nicht zu verlieren. Auf den Buchinnenseiten sind sowohl ein Stammbaum als auch eine Übersicht, über die wichtigsten Charaketere abgebildet. Ich mochte die Idee der Geschichte gern, aber mich störten die vielen Wiederholungen (der Erzählungen von Elena) und die allzu häufigen Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Strang der Gegenwart war zudem leider etwas zäh und langatmig ausgefallen. Die Berichte aus der Vergangenheit fand ich spannend und interessant. Auch hatte ich hier das Gefühl, dass das Tempo noch etwas höher war. Die Charaktere blieben mir leider etwas fremd und fern. Sie konnten mich nicht packen und in die Geschichte ziehen. Zum Ende hin wurden die Charaktere immer blasser. Vielleicht war es so vom Autor gewollt, vielleicht ging ihm leider auch nur die Luft aus. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so ganz gelungen. Schade.

Jelena - Elena - Lena…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 25.02.2025
Bewertungsnummer: 2924767
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jelena - Elena - Lena Alexander Osang hat einen großen und weitgreifenden Familienroman geschrieben. Konstantin will herausfinden, ob die ganzen Familiengeschichten wirklich so geschehen sind. Denn die Geschichten haben es in sich. Sie prägten die ganze Familie und sorgten immer wieder für Diskussionen und Unmut. Ich habe mir das Buch von Stefan Kaminski vorlesen lassen. Durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel musste ich mir ein paar Notizen zu den Charakteren machen, um den Faden nicht zu verlieren. Auf den Buchinnenseiten sind sowohl ein Stammbaum als auch eine Übersicht, über die wichtigsten Charaketere abgebildet. Ich mochte die Idee der Geschichte gern, aber mich störten die vielen Wiederholungen (der Erzählungen von Elena) und die allzu häufigen Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Strang der Gegenwart war zudem leider etwas zäh und langatmig ausgefallen. Die Berichte aus der Vergangenheit fand ich spannend und interessant. Auch hatte ich hier das Gefühl, dass das Tempo noch etwas höher war. Die Charaktere blieben mir leider etwas fremd und fern. Sie konnten mich nicht packen und in die Geschichte ziehen. Zum Ende hin wurden die Charaktere immer blasser. Vielleicht war es so vom Autor gewollt, vielleicht ging ihm leider auch nur die Luft aus. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so ganz gelungen. Schade.

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