Produktbild: Die Leben der Elena Silber

Die Leben der Elena Silber Roman

7

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

624 (Printausgabe)

Dateigröße

6647 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104910185

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.08.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

624 (Printausgabe)

Dateigröße

6647 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104910185

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    17.09.2019

    eBook (ePUB 3)

    Wer kennt die Wahrheit?

    Menschen änderten sich nicht. Nur die Umstände änderten sich. Alexander Osang arbeitet als Journalist und schreibt für den Spiegel aus Tel Aviv. Sein erster Roman Die Nachrichten wurde verfilmt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Leben der Elena Silber ist seine eigene Familiengeschichte, die er genau recherchierte. Die Hauptperson ist Jelena und zu Beginn des Buches ist sie zweieinhalb Jahre alt. Damals lebte sie mit den Eltern und ihrem Bruder P.. in dem kleinen Ort Gorbatow. Im Februar 1905 wird dort der Vater von Aufständischen ermordet. Die Mutter Sina Krasnowa floh mit ihren beiden Kindern vor den Mördern, da sonst auch sie deren Opfer geworden wäre. Ihr Bruder Pawel nannte sie „Feuerköpfchen“, sie hatte kräftige rote Haare. Vierzehn Jahre nach der Flucht kehrt die Mutter mit ihrem neuen Mann und Jelena zurück nach Gorbatow. Mittlerweile bekam sie weitere Kinder und ihr Mann, Alexander Petrowitsch verging sich an Jelena. Dass die Mutter sie nicht schützte, konnte sie ihr nie verzeihen. Jelena verliebt sich zum ersten Mal, verliert den Jungen aber aus den Augen. Dann folgt der Wegzug von zuhause. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Tuchfabrik. Als sie einen deutschen Textilingenieur zur Seite stehen soll, sagt sie zu und lernt so ihren späteren Ehemann kennen. Fünf Kinder hat sie und lebt mit ihrem Mann in einem großen Haus mit Bediensteten. Zum Schluss lebt sie in Berlin, wo sie dann in einem Altersheim stirbt. Neben dem Leben Jelenas, die später dann Elena wird, schreibt der Autor über ihren Enkel Konstantin. Der begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen und fährt sogar mit einem Cousin nach Gorbatow. Er redet mit seinen Tanten und kann doch nicht alle Geheimnisse und weißen Flecken lüften. Die Leben der Elena Silber ist ein Roman, der für mich schwer zu lesen war. Ständig wechselte der Autor in den Zeiten und es bleiben einige Fragen offen. Was mich berührte, das war die Rastlosigkeit der Elena. Sie musste ihre Kinder alleine unterhalten und das in einem fremden Land. Sie wurde nie so recht anerkannt und selbst ihre Töchter konnten viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen. Ihre Verhältnis war unterkühlt. Dass ihr Mann ein Nazi war, konnte sie nicht glauben. In der Nähe des Wohnortes war aber ein KZ für Frauen und im Giftschrank des Hauses lagerten Büchsen mit dem Aufdruck: „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung.“ Zwei Zitate möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Fluchtbewegung ist das, was Europa zurzeit definiert, all die Wahlen werden dadurch entschieden. Und Nach dem Krieg gab es für viele Nazis keine Strafe. Im Gegenteil, ihnen wurden die höchsten Ämter der jungen Republik zuteil. Mir persönlich hatte das Buch zu viele Enden, die nicht erklärt und schon gar nicht aufgeklärt wurden. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen kommt aber in dem Roman gut zum Ausdruck.

  • spozal89

    3/5

    15.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    schwere Geschichte über den langen Weg von Russland nach Deutschland

    Klappentext: Russland, Anfang des 20. Jahrhundert. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber, folgt diesem 1936 nach Berlin und Schlesien, wo sie den Zweiten Weltkrieg überleben. Aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Lena muss vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Lena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Aber stimmt diese Geschichte, wie Lena sie ihrer Familie erzählt hat? 2017, mehr als zwanzig Jahre nach Lenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen. Generell lese ich gerne Bücher, in denen es um die Vergangenheit geht und bei denen man auch vieles über verschiedenen Generationen der Familie erfährt. Ich mag es, wenn ein Roman oder historischer Roman über zwei Zeitebenen erzählt wird. Auch "Elena Silber" hat diese zwei Zeitebenen, aber ich finde, dem Autor ist die Erzählweise nicht so gut gelungen, wie anderen Autoren. Ich kann gar nicht sagen, an was genau es lag, aber irgendwie fand ich den Schreibstil langatmig und schwer zu lesen. Das Thema an sich und auch die Protagonisten fand ich sehr interessant, weshalb ich mich dann auch durch das Buch durchgerungen habe. Man hat einige Sachen über Russland erfahren, allerdings jetzt auch nichts, was man im Grunde nicht schon wusste. Ob man das Buch unbedingt gelesen haben sollte, denke ich eher nicht.

  • _ich lese_

    2/5

    08.11.2019

    eBook (ePUB 3)

    Verwirrend und langatmig

    Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat? 2017, mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen. Ich liebe die russische Geschichte, vor allem alles um Katharina die Große. Aber dieses Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Ich fand es teilweise so verwirrend, dass ich Textpassagen zweimal lesen musste. Für einen wirklichen Lesegenuss war es mir auch viel zu langatmig, teilweise war es so zäh, dass ich nur zwei Seiten schaffte. Warum ich es trotzdem zuende gelesen habe? Ich hatte bis zur letzten Seite gehofft, der Zauber der russischen Geschichte kommt doch noch auf. So hat mich das Buch leider nicht abholen können und nicht unterhalten.

  • Hortensia13

    2/5

    04.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    Enttäuschende Umsetzung

    In einem kleinen russischen Provinzstädtchen muss Jelena als Kleinkind mitten in der Nacht mit ihrer Mutter und Bruder vor der Meute fliehen, die gerade ihren Vater ermordert haben. Ihr Leben bleibt durch Revolutionen, Aufstände und Weltkriege sehr bewegt und unstet. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber, bekommt Kinder und versucht ein Zuhause zu finden. Als dann Robert in den Wirren der Nachkriegszeit verschwindet, verzweifelt Jelena, alleine gelassen mit vier Töchter, an ihrem Lebensweg. Doch stimmt diese Version der Erzählung? 2017 versucht ihr Enkel Konstantin die Familiengeschichte und -geheimnisse aufzuschlüsseln. Wird es ihm gelingen? Jelenas Geschichte fand ich toll. Sie durchlebt wichtige Meilensteine der Weltgeschichte. Man sollte als Leser auch etwas Ahnung der russischen Geschichte haben, um die Tiefe dieser Erzählung und ihre Perspektive zu verstehen. Leider war für mich die zweite Zeitebene des Enkelns komplett nicht nachvollziehbar. Seine inneren Konflikte und Probleme hatten für mich kaum Zusammenhang mit der Suche nach seiner Familiengeschichte. Viele Wiederholungen und dazu die nicht enden wollenden Gedanken von Konstantin machten alles zäh und die tolle Erzählung von Jelenas Leben ging für mich darin unter. Daher gibt es von mir nur 2 Sterne.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    3/5

    25.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Jelena - Elena - Lena…

    Jelena - Elena - Lena Alexander Osang hat einen großen und weitgreifenden Familienroman geschrieben. Konstantin will herausfinden, ob die ganzen Familiengeschichten wirklich so geschehen sind. Denn die Geschichten haben es in sich. Sie prägten die ganze Familie und sorgten immer wieder für Diskussionen und Unmut. Ich habe mir das Buch von Stefan Kaminski vorlesen lassen. Durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel musste ich mir ein paar Notizen zu den Charakteren machen, um den Faden nicht zu verlieren. Auf den Buchinnenseiten sind sowohl ein Stammbaum als auch eine Übersicht, über die wichtigsten Charaketere abgebildet. Ich mochte die Idee der Geschichte gern, aber mich störten die vielen Wiederholungen (der Erzählungen von Elena) und die allzu häufigen Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Strang der Gegenwart war zudem leider etwas zäh und langatmig ausgefallen. Die Berichte aus der Vergangenheit fand ich spannend und interessant. Auch hatte ich hier das Gefühl, dass das Tempo noch etwas höher war. Die Charaktere blieben mir leider etwas fremd und fern. Sie konnten mich nicht packen und in die Geschichte ziehen. Zum Ende hin wurden die Charaktere immer blasser. Vielleicht war es so vom Autor gewollt, vielleicht ging ihm leider auch nur die Luft aus. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so ganz gelungen. Schade.

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