• Produktbild: Der Eklat
  • Produktbild: Der Eklat

Der Eklat Roman

5

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.06.2026

Verlag

KUUUK

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21,2/15/2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96290-053-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.06.2026

Verlag

KUUUK

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21,2/15/2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96290-053-3

Herstelleradresse

KUUUK Verlag
Cäsariusstraße 91a
53639 Königswinter
DE

Email: info@kuuuk.com

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Nina Albert

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Zwischen zwei Wahrheiten liegt manchmal nur ein einziges Wort“

    „Der Eklat“ von Dennis Kornblum ist ein außergewöhnlicher, kluger und erschreckend zeitgemäßer Roman über die Macht der Worte und darüber, wie schnell aus unterschiedlichen Meinungen unüberwindbare Gräben entstehen können. Im Mittelpunkt steht der kontroverse Schriftsteller Jascha Wrobel, dessen kompromisslose Art ihn zunehmend zwischen gesellschaftliche und ideologische Fronten geraten lässt. Als eine jahrelange Auseinandersetzung mit der Journalistin Jasmina Lorentz schließlich in einer Talkshow eskaliert, wird aus Worten ein Sturm, dessen Wellen weit über diesen einen Abend hinausreichen. Besonders fasziniert hat mich, dass Kornblum keine einfache Wahrheit präsentiert. Stattdessen hält er uns einen Spiegel vor und lässt uns selbst fragen: Wer urteilt hier über wen – und warum? Geschickt verbindet er Medienkritik, Psychologie und gesellschaftliche Polarisierung mit den ganz persönlichen Verletzungen seiner Figuren. Hinter Schlagzeilen und Etiketten werden Menschen sichtbar, widersprüchlich und verletzlich. Ein Roman, der aneckt und zum Gespräch einlädt. Denn manchmal beginnt Verständnis genau dort, wo wir aufhören, nur unsere eigene Wahrheit hören zu wollen. | 5

  • Detlef Knut

    4/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wie viel Meinung darf man äußern?

    In seinem Roman beschäftigt sich Dennis Kornblum mit einem äußerst aktuellen Thema. Er thematisiert die extremen Gegensätze in der modernen Gesellschaft, in der es nur noch klare Trennungen zwischen Gut und Schlecht gibt, und in der Toleranz sowie Meinungsvielfalt nicht mehr vorhanden sind. Der polarisierende Schriftsteller Jascha Wrobel sorgt in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen Fernsehens für einen heftigen Skandal. Ungefähr neun Wochen nach diesem Ereignis reflektieren ein Moderator und der Journalist Hagen über die Ursachen und Auswirkungen der Auseinandersetzung in der Talkrunde. In diesem Dialog wird Schritt für Schritt analysiert, wie es zu der Eskalation kam und welche Ereignisse möglicherweise zuvor stattgefunden haben. Ein langanhaltender Konflikt besteht ebenfalls zwischen Wrobel und der Journalistin Jasmina Lorentz, die sich zu seiner vehementesten Kritikerin entwickelt hat. Sie wirft ihm immer wieder problematische Äußerungen zu heiklen gesellschaftlichen und politischen Fragen vor, unterstellt ihm ideologische Agitation und Frauenfeindlichkeit und stellt letztlich seine künstlerische Verantwortung sowie seine fachlichen Fähigkeiten in Frage. In einem aufsehenerregenden Online-Artikel äußert sie sich zudem sehr persönlich über Wrobels türkischstämmige Ehefrau. Schließlich eskalierte dieser Konflikt wenige Wochen später in einer legendären, dreizehnminütigen Live-Sequenz während der Talkshow. Der Roman »Der Eklat« spiegelt wider, was in vielen gesellschaftlichen Bereichen gegenwärtig erkennbar ist: Spaltungen, extreme Polarisierungen, seelische Wunden und Ereignisse, die niemand herbeisehnen sollte. Durch ein aktuelles Interview mit einem Journalisten wird die Entstehungsgeschichte des Eklats in der Talkshow aufgedeckt. Sowohl die Figur des Interviewten als auch die Rückblenden verdeutlichen, dass Dennis Kornblum stark mit direkter Rede arbeitet. Dabei hat der Autor den Archetyp des Skandalautors als Grundlage gewählt und untersucht sowohl die öffentliche Diskussion als auch das konfliktreiche, bewegte Innenleben seiner Hauptfigur Wrobel in klarer, direkter Ausdrucksweise. Auf diese Weise fungiert der Roman als Spiegelbild der gesellschaftlichen Zerrissenheit und der Empörungskultur. Ein Spannungsbogen in »Der Eklat« entsteht bereits dadurch, dass zu Beginn von einem außergewöhnlichen Ereignis und einem ebenso außergewöhnlichen Schriftsteller die Rede ist. Konkrete Informationen darüber erhalten die Leser jedoch erst im Verlauf der detailreichen und mit pseudo-intellektuellen Ausdrücken gespickten Seiten. Die Rückblenden, die die Vorgeschichte beleuchten, schaffen es dabei, ebenso fesselnd zu sein wie die Hauptgeschichte. Das Lesevergnügen wird leider durch einen suboptimalen Buchsatz und das Layout beeinträchtigt. Der Roman enthält keine Kapitel, die den Lesern normalerweise eine kurze Pause ermöglichen, um über das Gelesene nachzudenken. Dadurch ist es besonders im ersten Drittel des Buches schwierig, zwischen der ersten Ebene des Interviews und den Rückblenden zur Vorgeschichte von Wrobel und Lorentz zu unterscheiden. Zwar wird in den Rückblenden die direkte Rede reduziert und ein Erzähler tritt auf, aber durch die Gestaltung des Buchsatzes wird dies nicht deutlich. Das ist bedauerlich. Trotzdem empfehle ich diesen Roman allen, die sich mit den aktuellen Themen von Gegensätzen und geringer Toleranz jenseits der bundesdeutschen Medien auseinandersetzen möchten. © Detlef Knut, Düsseldorf 2026

  • Seitenliebe 2026

    aus Österreich

    4/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Provokation und Eklat

    Zwischen Provokation und Eklat Ein spannender und ungewöhnlicher Roman, der mich trotz des anspruchsvollen Schreibstils gefesselt hat. Die langen, verschachtelten Sätze und vielen Fachbegriffe waren manchmal eine Herausforderung. Besonders interessant fand ich Jascha Wrobels verletzliche Seite und die Frage, was ständige Provokation, falsche Anschuldigungen und öffentlicher Druck mit einem Menschen machen können. Der Eklat selbst ist sehr eindringlich beschrieben und regt zum Nachdenken an. Ein polarisierendes Buch, das sicher nicht für jeden leicht zu lesen ist, aber mich nachhaltig beschäftigt hat.

  • Bewertung

    4/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Grautönen statt Schwarz-Weiß

    Mit Der Eklat legt Dennis Kornblum keinen klassischen Spannungsroman vor, sondern einen gesellschaftskritischen Roman, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Unterschiedliche Sichtweisen prallen aufeinander, ohne dass der Autor eine einfache Antwort vorgibt oder seine Figuren in Gut und Böse einteilt. Der ungewöhnliche, an eine Talkshow erinnernde Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber hervorragend zum Konzept und entwickelt im Verlauf eine eigene Dynamik. Besonders gelungen fand ich, dass selbst kontroverse Positionen nachvollziehbar dargestellt werden, ohne sie unkritisch zu übernehmen. Dadurch hinterfragt man beim Lesen immer wieder die eigene Haltung. Auch die Figuren bleiben vielschichtig und glaubwürdig. Der Perspektivwechsel zum Schluss eröffnet noch einmal neue Blickwinkel und macht deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselben Ereignisse bewerten können. Der Eklat ist kein Roman, der einfache Lösungen präsentiert. Stattdessen fordert er dazu auf, sich mit unbequemen Fragen auseinanderzusetzen – und genau das macht ihn lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    29.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman über die Auseinandersetzung mit kontroversen Themen - bis hin zum Eklat

    Dieser Roman, obwohl nur 228 Seiten lang, ist voll mit allen aktuellen Themen unserer Gesellschaft, angefangen bei der Corona-Krise bis hin zu generellen politischen Themen wie sie täglich präsent sind und - wie auch hier - immer wieder gerne in Talkshows diskutiert werden. Doch hier kommt es zum Eklat, und der Weg dorthin wird akribisch skizziert. Es werden keine Fragen beantwortet - sie werden nur aufgeworfen. Dabei geht es, genau wie im Klappentext beschrieben, um Spaltung, überzogene Polarisierung, Wunden, Verletzungen und Extreme. Und ich finde, dass Dennis Kornblum anhand der kontroversen Meinungen der Journalistin Jasmina Lorentz und des Autors Jascha Wrobel sehr gut beschreibt, dass es wohl so gut wie unvermeidlich ist, den persönlichen Hintergrund mit in Diskussionen zu nehmen, die doch eigentlich gesellschaftspolitisch sind. Hier legt Dennis Kornblum den Finger in die Wunde, denn mir hat sich hauptsächlich die Frage gestellt: Wie weit darf Provokation gehen, wenn die provozierende Person vermeintlich im Recht ist?

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

4

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Eklat
  • Produktbild: Der Eklat