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Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,7 cm

Gewicht

334 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Why I‘m No Longer Talking To White People About Race

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710003739644

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2019

Verlag

Tropen

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,7 cm

Gewicht

334 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Why I‘m No Longer Talking To White People About Race

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710003739644

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
Deutschland
Email: [email protected]
Telephone: +49 711 66721519
Fax: +49 711 66722031

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Macht die Augen auf

Bewertung am 02.02.2022

Bewertungsnummer: 1649796

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Black Lives Matter ist nicht vorbei und sollte auch nicht wieder ignoriert werden. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist vielleicht an manchen Stellen unangenehm zu lesen, doch wir sollten nicht wieder in alte Muster verfallen.. Eddo-Lodge schreibt direkt, ohne zu verschleiern.

Macht die Augen auf

Bewertung am 02.02.2022
Bewertungsnummer: 1649796
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Black Lives Matter ist nicht vorbei und sollte auch nicht wieder ignoriert werden. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist vielleicht an manchen Stellen unangenehm zu lesen, doch wir sollten nicht wieder in alte Muster verfallen.. Eddo-Lodge schreibt direkt, ohne zu verschleiern.

Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Buch für uns alle notwendig

Bewertung am 30.01.2022

Bewertungsnummer: 1647586

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe in diesem Buch der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge einige neue Dinge erfahren, vor allem über Hautfarbe und Großbritannien. Ihr Buch ist aus einem Blogbeitrag von 2014 heraus entstanden, in dem sie kritisiert hat wie sehr (viele, nicht alle) weiße Menschen noch immer die Existenz (und damit gelebte Alltagsrealität vieler PoC) von strukturellen Rassismus und seiner Symptome leugnen. Eddo-Lodge konnte und wollte sich nicht mehr emotional und intellektuell damit verausgaben, Menschen von etwas zu überzeugen, die gar nicht willens sind zuzuhören. Dieser Blogbeitrag hat eine Welle des Zuspruchs für Eddo-Lodge ausgelöst und es kamen sogar die Bitten von weißen Leser:innen, sie möge ihre Überzeugungsarbeit nicht aufgeben, ihre Stimme wäre notwendig. Und so schrieb sie weiter. In dem Kapitel "Geschichte" konnte mir das Buch neues Wissen vermitteln, z.B. im Hinblick auf die Auswirkungen des Sklavenhandels oder auch die Beteiligung der Commonwealth Nations (insb. Jamaika, Indien, Karibik) am 2. Weltkrieg. Amerika hat eine gut dokumentierte Geschichte seiner Kultur, und über Großbritannien (immerhin bis in die 1940er hinein noch immer Kolonialmacht) wusste ich bisher so gut wie nichts. Über einen sehr wichtigen Punkt im Kapitel "White Priviledge" habe ich mir nie Gedanken gemacht. Interethnische Kinder (ein weißes und ein schwarzes Elternteil) sind Teil der Vielfalt des Schwarzseins, die oftmals weniger bedacht wird. Die feglende Erfahrung weißer Elternteile mit Rassismus macht diese blind für die Schwierigkeiten des Kindes, das sich mit den Vorurteilen der Welt in Bezug auf seine Hautfarbe allein und ohne die Hilfe der Eltern auseinandersetzen muss. Hier wurde ich mir sehr klar meines weißen Privilegs bewusst, dass mir dieser Gedanke darum nie gekommen ist. Wenn man über strukturellen Rassismus spricht, kommt man um Intersektionalität und Feminismus nicht herum, und auch zu diesen Themen hat Eddo-Lodge wichtige Dinge zu sagen. Alles in allem hat mich das Lesen der Inhalte schon sehr bereichert. Kann ich mich von Rassismus freisprechen? - Ich denke nicht. Wie der Klappentext schreibt, liegt der Rassismus vor allem im Herzen der achtbaren Gesellschaft. Solange Menschen anderer Hautfarben und Kulturen benachteiligt und offen angegriffen werden, solange wird es für weiße privilegierte Menschen wie mich notwendig sein Bücher wie dieses zu lesen.

Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Buch für uns alle notwendig

Bewertung am 30.01.2022
Bewertungsnummer: 1647586
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe in diesem Buch der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge einige neue Dinge erfahren, vor allem über Hautfarbe und Großbritannien. Ihr Buch ist aus einem Blogbeitrag von 2014 heraus entstanden, in dem sie kritisiert hat wie sehr (viele, nicht alle) weiße Menschen noch immer die Existenz (und damit gelebte Alltagsrealität vieler PoC) von strukturellen Rassismus und seiner Symptome leugnen. Eddo-Lodge konnte und wollte sich nicht mehr emotional und intellektuell damit verausgaben, Menschen von etwas zu überzeugen, die gar nicht willens sind zuzuhören. Dieser Blogbeitrag hat eine Welle des Zuspruchs für Eddo-Lodge ausgelöst und es kamen sogar die Bitten von weißen Leser:innen, sie möge ihre Überzeugungsarbeit nicht aufgeben, ihre Stimme wäre notwendig. Und so schrieb sie weiter. In dem Kapitel "Geschichte" konnte mir das Buch neues Wissen vermitteln, z.B. im Hinblick auf die Auswirkungen des Sklavenhandels oder auch die Beteiligung der Commonwealth Nations (insb. Jamaika, Indien, Karibik) am 2. Weltkrieg. Amerika hat eine gut dokumentierte Geschichte seiner Kultur, und über Großbritannien (immerhin bis in die 1940er hinein noch immer Kolonialmacht) wusste ich bisher so gut wie nichts. Über einen sehr wichtigen Punkt im Kapitel "White Priviledge" habe ich mir nie Gedanken gemacht. Interethnische Kinder (ein weißes und ein schwarzes Elternteil) sind Teil der Vielfalt des Schwarzseins, die oftmals weniger bedacht wird. Die feglende Erfahrung weißer Elternteile mit Rassismus macht diese blind für die Schwierigkeiten des Kindes, das sich mit den Vorurteilen der Welt in Bezug auf seine Hautfarbe allein und ohne die Hilfe der Eltern auseinandersetzen muss. Hier wurde ich mir sehr klar meines weißen Privilegs bewusst, dass mir dieser Gedanke darum nie gekommen ist. Wenn man über strukturellen Rassismus spricht, kommt man um Intersektionalität und Feminismus nicht herum, und auch zu diesen Themen hat Eddo-Lodge wichtige Dinge zu sagen. Alles in allem hat mich das Lesen der Inhalte schon sehr bereichert. Kann ich mich von Rassismus freisprechen? - Ich denke nicht. Wie der Klappentext schreibt, liegt der Rassismus vor allem im Herzen der achtbaren Gesellschaft. Solange Menschen anderer Hautfarben und Kulturen benachteiligt und offen angegriffen werden, solange wird es für weiße privilegierte Menschen wie mich notwendig sein Bücher wie dieses zu lesen.

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Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

von Reni Eddo-Lodge

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