Produktbild: Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

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9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

63563

Erscheinungsdatum

02.03.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3654 KB

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Why I'm No Longer Talking To White People About Race

Sprache

Deutsch

EAN

9783608115345

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

63563

Erscheinungsdatum

02.03.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3654 KB

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Why I'm No Longer Talking To White People About Race

Sprache

Deutsch

EAN

9783608115345

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  • Bewertung

    5/5

    02.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Macht die Augen auf

    Black Lives Matter ist nicht vorbei und sollte auch nicht wieder ignoriert werden. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist vielleicht an manchen Stellen unangenehm zu lesen, doch wir sollten nicht wieder in alte Muster verfallen.. Eddo-Lodge schreibt direkt, ohne zu verschleiern.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein starkes und ehrliches Zeugnis...

    Viele Sätze kennt man, doch kaum Jemand hat den Mut zu sagen: Es reicht. Ehrlicher Text und ein Beigeschmack, der nicht jedem gefallen wird Ich konnte viele Dinge nachvollziehen und finde, dass es dringend zur Debatte gebraucht wurde. Sehr gutes Buch für alle, die sich informieren und nicht urteilen wollen.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    11.02.2019

    eBook (ePUB 3)

    "Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur uns"

    Reni Eddo-Lodge ist eine britische Autorin, die mit Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche ihr erstes Buch veröffentlichte. Endlich erschien es auch in Deutschland und das in einer guten Übersetzung. Für das Sachbuch erhielt Frau Eddo-Lodge den British Book Award. Eine Auszeichnung, die sie auch verdient hat. Die Entscheidung zum Buch Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche wurde im Jahr 2014 gefällt. Damals schrieb Reni Eddo-Lodge diesen Satz in ihrem Blog und bekam viele Reaktionen. Diese waren keineswegs nur freundlich und es gab etliche, die den Rassismus vehement bestritten. In dem Sachbuch schreibt Frau Eddo-Lodge, welche Ereignisse in der Geschichte Englands dazu beitrugen, dass der Weiße als privilegiert gilt. Und dass sich daran leider nicht viel änderte. Nein, es geht nicht um Hetzjagden gegen colored people, es geht um unterschwellige Diskriminierung. Als ein junger Schwarzer vor vielen Jahren von weißen Jugendlichen zu Tode gehetzt wurde vergingen über 20 Jahre, bis die Täter verurteilt werden konnten. Polizei und Gericht deckten bis zu dem Zeitpunkt die Täter und Rassismus bei der Polizei war normal. Reni Eddo-Lodge hörte oft von ihrer Mutter, dass sie sich als Schwarze ganz besonders anstrengen müsse, um einen guten Job zu bekommen. Donald Trump zeigt, dass in den USA kein Platz für Einwanderer sei und die Bevölkerung stimmte gegen den Verbleib in der EU. In vielen Ländern Europas sind Rechte auf dem Vormarsch und die Politiker der Parteien habe nur einen Slogan: „Migranten nehmen uns alles weg.“ Auch in Deutschland hat so eine Partei den Einzug in den Bundestag geschafft. Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche hat mich berührt und ich werde es noch mehrmals lesen, um alles erfassen zu können. Kurzweilig und mit Fakten belegt berichtet Reni Eddo-Lodge, wie Rassismus sich in den Jahren halten konnte und bis heute hält. Sie beschreibt, welche Kämpfe Ehepaare haben, die nicht eine Hautfarbe haben. Und was die Kinder in Schulen und Kindergärten erleben müssen. Subtil und trotzdem nicht weniger verletzend setzt sich die Diskriminierung in den Unis und später im Berufsleben durch. Es beschreibt zwar die Situation in England, viele Dinge lassen sich aber auch auf Deutschland anwenden. Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert und im Nachwort beschreibt die Autorin noch einmal ausführlich ihre Beweggründe fürs Schreiben. Danach kommt die Erläuterung zu den Fußnoten, welche umfangreich gestaltet ist. Und schließlich findet der Leser noch ein Inhaltsverzeichnis vieler Begriffe, die Frau Eddo-Lodge genau erklärt. Mit diesem Zitat lege ich Ihnen dieses besondere Buch ans Herz: Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur uns. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass das Leben für Geflüchtete, Andersgläubige und „Corlored People“ ein wenig gerechter wird. #WarumIchNichtLängerMitWeißenüberHautfarbeSpreche #NetGalleyDE

  • monerl

    aus Langen

    4/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein wichtiges Buch, um Rassismus zu verstehen und zu erkennen

    (4,5 Sterne) Meine Meinung Reni Eddo-Lodge ist in Großbritannien geboren und aufgewachsen, in einer weißen Familie, in der Hautfarbe lange Zeit kein Thema war. Im Laufe ihres Studiums fängt sie die Geschichte der Schwarzen in Großbritannien zu erfragen und zu suchen und da wurde ihr erstmals so richtig bewusst, wie ihr Geburtsland mit Menschen ihrer Hautfarbe umgegangen war, nämlich gewalttätig, rassistisch und diskriminierend. Und so ist für mich auch verständlich, warum der Frust und die Empörung aller PoC (People of Color) so groß ist, da wir nun in 2021 sind, doch leider auch heute noch an einem Punkt sind, an dem sich der weltweite, strukturelle Rassismus noch nicht signifikant verändert hat. Obwohl sich der Großteil der historischen Fakten auf den britischen Sklavenhandel bezieht, fand ich diese Passagen sehr interessant. Es wird sehr deutlich, wie brutal die einstige britische Kolonialisierung erfolgte und wie verbrecherisch das British Empire eigentlich war. Die Autorin erkennt über ihren Kampf im Feminismus, dass auch dieser, obwohl Frauen im Allgemeinen ein gemeinsames Ziel haben, vor Rassismus nicht gefeit sind. So wird ihr klar, dass sie als schwarze Frau eine noch größere Diskriminierung erfährt als weiße Frauen. In all ihren Gesprächen über Feminismus und Rassismus stellt sie fest, dass es kaum möglich ist mit Weißen über das nicht Weiß-sein zu sprechen, da Weiße sofort beleidigt und schockiert reagieren, als sich mit dem Gesagten auseinanderzusetzten. Ich, als Weiße, kann das bestätigen. Da ich mich nun schon eine Weile mit dem Thema beschäftige, bin ich sensibilisierter und versuche meinen ersten Impuls zu untersuchen, woher er kommt. Doch Weiße, die sich mit diesem Thema überfallen fühlen gehen sofort in eine Abwehrreaktion. Doch natürlich sind auch alle PoC keine homogene Gruppe. Sie entstammen unterschiedlichen Kulturkreisen, Bildungsschichten, Religionen, Erfahrungen usw. und so findet man auch Rassismus unter Menschen, die als nicht Weiß definiert werden. Meiner Meinung nach offenbarte Reni Eddo-Lodge sehr gut anhand von Beispielen und Zahlen, wie PoC strukturell im Bildungs-, Gesundheitswesen und der Arbeitswelt aufgrund von Rassismus diskriminiert werden. Und ich stelle bereits an mir fest, dass je mehr solcher Bücher ich lese und ich mich mit dem Thema auseinandersetzte, desto mehr fällt mir das Problem im Großen wie auch in Kleinen auf und ich fange direkt an, das mir Mögliche zu tun, sei es nur, die Menschen um mich herum darauf aufmerksam zu machen, dass man nie das N-Wort sagen darf, dass man nicht das Wort Farbige für Schwarze und PoC verwendet, dass das engl. Wort „coloured“ nicht wortwörtlich ins Deutsche übersetzt werden darf und warum usw. Insbesondere ist es auch wichtig, dass wir unseren Kinder das so früh wie möglich erklären, denn sie sind die Erwachsenen von morgen, die in großen Schritten die Zukunft verändern können, sei es Rassismus, Diskriminierung oder Umweltschutz. Wir alle sind Menschen, das sollte über allem an erster Stelle stehen! Fazit Ein interessantes und wichtiges Buch, das ich zum Thema Rassismus auf jeden Fall zu lesen empfehle. Sehr wertvoll auch im Hinblick auf die historische Entwicklung der Sklaverei in Großbritannien. Wer sich mit einem trockenen und sehr faktenreichen Schreibstil schwertut, dem empfehle ich zum Hörbuch zu greifen.

  • Bewertung

    5/5

    30.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn ich ehrlich bin, ist dieses Buch für uns alle notwendig

    Ich habe in diesem Buch der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge einige neue Dinge erfahren, vor allem über Hautfarbe und Großbritannien. Ihr Buch ist aus einem Blogbeitrag von 2014 heraus entstanden, in dem sie kritisiert hat wie sehr (viele, nicht alle) weiße Menschen noch immer die Existenz (und damit gelebte Alltagsrealität vieler PoC) von strukturellen Rassismus und seiner Symptome leugnen. Eddo-Lodge konnte und wollte sich nicht mehr emotional und intellektuell damit verausgaben, Menschen von etwas zu überzeugen, die gar nicht willens sind zuzuhören. Dieser Blogbeitrag hat eine Welle des Zuspruchs für Eddo-Lodge ausgelöst und es kamen sogar die Bitten von weißen Leser:innen, sie möge ihre Überzeugungsarbeit nicht aufgeben, ihre Stimme wäre notwendig. Und so schrieb sie weiter. In dem Kapitel "Geschichte" konnte mir das Buch neues Wissen vermitteln, z.B. im Hinblick auf die Auswirkungen des Sklavenhandels oder auch die Beteiligung der Commonwealth Nations (insb. Jamaika, Indien, Karibik) am 2. Weltkrieg. Amerika hat eine gut dokumentierte Geschichte seiner Kultur, und über Großbritannien (immerhin bis in die 1940er hinein noch immer Kolonialmacht) wusste ich bisher so gut wie nichts. Über einen sehr wichtigen Punkt im Kapitel "White Priviledge" habe ich mir nie Gedanken gemacht. Interethnische Kinder (ein weißes und ein schwarzes Elternteil) sind Teil der Vielfalt des Schwarzseins, die oftmals weniger bedacht wird. Die feglende Erfahrung weißer Elternteile mit Rassismus macht diese blind für die Schwierigkeiten des Kindes, das sich mit den Vorurteilen der Welt in Bezug auf seine Hautfarbe allein und ohne die Hilfe der Eltern auseinandersetzen muss. Hier wurde ich mir sehr klar meines weißen Privilegs bewusst, dass mir dieser Gedanke darum nie gekommen ist. Wenn man über strukturellen Rassismus spricht, kommt man um Intersektionalität und Feminismus nicht herum, und auch zu diesen Themen hat Eddo-Lodge wichtige Dinge zu sagen. Alles in allem hat mich das Lesen der Inhalte schon sehr bereichert. Kann ich mich von Rassismus freisprechen? - Ich denke nicht. Wie der Klappentext schreibt, liegt der Rassismus vor allem im Herzen der achtbaren Gesellschaft. Solange Menschen anderer Hautfarben und Kulturen benachteiligt und offen angegriffen werden, solange wird es für weiße privilegierte Menschen wie mich notwendig sein Bücher wie dieses zu lesen.

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