Produktbild: Die Enkelin
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Die Enkelin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

16665

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,6 cm

Gewicht

337 g

Auflage

07. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003688980

Beschreibung

Rezension

»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«
»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«
»Bernhard Schlink hat einen Roman geschrieben, den man überall mit hinschleppt, falls sich noch eine winzige Möglichkeit ergibt, ihn weiterzulesen.«
»Bernhard Schlink hat mit ›Die Enkelin‹ einen sehr bewegenden Roman geschrieben.«
»Ein großes Buch mit brillantem Schluss.«

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

16665

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,6 cm

Gewicht

337 g

Auflage

07. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003688980

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstr. 8
8032 Zürich
Schweiz
Email: info@diogenes.ch
Url: www.diogenes.ch
Telephone: +41 44 2548511
Fax: +41 44 2528407

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  • Christa

    Book Circle Community

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Geschichte und Gegenwart – und dem, was uns verbindet

    Die Enkelin von Bernhard Schlink ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman über Familie, Herkunft und die Frage, wie sehr Geschichte unser Leben prägt. Im Zentrum steht Kaspar, der nach dem Tod seiner Frau beginnt, sich auf die Suche nach einer Tochter und Enkelin zu machen, von deren Existenz er lange nichts wusste. Die Geschichte verbindet drei Generationen von Frauen, deren Leben eng mit der deutschen Geschichte verknüpft ist. Dabei geht es weniger um grosse Ereignisse als um deren Auswirkungen auf einzelne Menschen – auf ihre Entscheidungen, ihre Überzeugungen und ihr Leben. Schlink erzählt diese Geschichte leise und zurückhaltend, fast vorsichtig, und lässt den Figuren Raum, sich zu entfalten. Besonders eindrücklich ist, wie das Buch zeigt, wie Ideologien wirken können – oft subtil, oft über Jahre hinweg gewachsen. Gleichzeitig macht es deutlich, dass Begegnung und Beziehung eine Kraft haben, die stärker sein kann als Überzeugungen. Veränderung geschieht hier nicht durch Konfrontation, sondern durch Nähe, durch Zuhören und durch das Ernstnehmen des Gegenübers. Die Geschichte bleibt dabei bewusst ruhig und entwickelt ihre Wirkung Schritt für Schritt. Besonders berührend ist dabei die Haltung des Grossvaters. Die Enkelin ist ein reflektiertes und fein erzähltes Buch, das sich schweren Themen mit grosser Sensibilität nähert. Ein Roman, der nachdenklich macht – nicht laut, sondern leise und nachhaltig.

  • Bewertung

    aus Liebenburg

    5/5

    07.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    tolle Literatur

    Das Cover finde ich sehr schön gemacht und passt auch sehr gut zu dem Inhalt. Bernhard Schlink hat hier viele wichtige Themen aufgegriffen. Es werden schwierige Situationen der Kinder in Jugendwerkshöfen erzählt als auch traurige Situationen der Waisenkinder. Auch rechtsradikales Denken wird hier thematisiert. Der Leser wird hier auf eine Reise des deutschen Lebens geschickt, die viele so nicht mehr kennen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und mit Bedacht feinfühlig beschrieben. Auch der Schreibstil ist toll. Der Autor findet zu allem die passenden Sätze und Wörter. Was ich auch sehr gelungen finde, das der Autor uns Lesern unsere eigenen Schlüsse ziehen lässt. Dies ist mein erstes Buch von diesem Autor und ich werde mich nach weiteren Werken von ihm umsehen. Dieses Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück und ich kann es nur weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Höchstadt

    5/5

    27.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Was für ein Buch!

    Großartig; sanft; berührend. Literatur! Lesen! Ich habe das Buch gepageturned. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Und ich lese wirklich viel.

  • Bewertung

    aus Nettersheim

    5/5

    20.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsam und beeindruckend

    Der neue Roman von Bernhard Schlink ist wieder in einen neuzeitlichen geschichtlichen Hintergrund eingebettet, die Geschichte der Trennung und Wiedervereinigung von Ost und West. Der Buchhändler Kaspar kommt eines Abends nach Hause und findet seine Frau Birgit tot auf. Er wußte um ihre Alkoholprobleme und Melancholie und dennoch liebte er sie so wie sie war. Und sie war sich dessen gewiß. Es stellt sich heraus, dass ihm vieles verborgen geblieben ist. Kaspar um Birgit haben sich beim Pfingstfest in Berlin kennengelernt und verliebt. Birgit ist ihm 1965 aus dem Osten in den Westen gefolgt und sie haben geheiratet und waren bis zu ihrem Tod zusammen. Er weiß aber wenig aus ihrem einstigen Leben im Osten. Als ein Verlagsleiter eines kleinen feinen Verlages ihn nach Birgits Romanmanuskript fragt, beginnt seine Spurensuche. Dass sie an einem Roman schrieb, das wußte er zwar, aber mehr auch nicht. Er erfährt vom Thema Leben als Flucht, wo er doch dachte, das Thema Flucht sei mit ihrer Ankunft bei ihm im Westen vorbei. Und hier erfährt er auch, dass sie eine Tochter im Osten hat, die aber verschollen war und nach der sie erfolglos gesucht hat. Er findet seine Stieftochter Svenja und die Enkelin Sigrun, die in einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land leben. Er muss sich sehr feinfühlig in die Familie einbringen, um Kontakt vor allem zu Sigrun zu bekommen. Zwei Welten prallen aufeinander. Sigrun freut sich, nun einen Großvater bekommen. Und mit einem Trick schafft er es, dass sie ihn besuchen kann und er freut sich, ihr Musik, Literatur und Kunst nahe zu bringen. Sie entdeckt das Klavierspielen. Aber aufgewachsen ist sie in nationalsozialistischem Geist und es ist nicht so einfach, sie für seine Welt zu überzeugen. Er will auch nicht bewerten, vielmehr unter der Maxime, ihr vor allem mit Liebe offen zu begegnen, Ihr Wissen zu erweitern, ihr andere Erfahrungen zu ermöglichen. Gelingt ihm das? Schlink beschreibt einfühlsam die verschiedenen Charaktere und Weltanschauungen. Faszinierend die Behutsamkeit und Geduld , mit der Kaspar sich seiner Enkelin nähert. Mit der auch der Autor die verschiedenen Sichtweisen aufzeigt, ohne zu werten. Der Roman, Sujet und Schreibstil, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, mich darauf einzulassen.

  • Gedankenlabor

    5/5

    10.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr lesenswertes und wichtiges Buch!

    >>Man kann einander lieben und verlieren.<< ...Innerhalb dieser Gefühlsspanne des Liebens und Verlierens startete die Geschichte zu „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink. Eine Ausgangssituation zwischen Kaspar und seiner Frau Birgit, die mich gleich zu Beginn schon ganz tief in die Zeilen gesogen und die Gedanken mehr und mehr zum rotieren gebracht hat. Schon zu Beginn wird klar, dass ganz ganz viel in der Vergangenheit, in der Verschwiegenheit der beiden verborgen liegt. Bernhard Schlink nimmt einen hier mit auf eine ganz tiefe Seelenreise, die thematisch wieder unheimlich viele Anstöße zum nachdenken gibt und innerhalb der Leserunde mit Anke, Sarah, Leilani, Mandy & Karin für viel Gesprächsstoff sorgte! Mitunter spielt die ehemalige DDR hier eine große Rolle, ein politischer Aspekt, der meiner Meinung nach viel zu wenig behandelt wird und bei weitem nicht so präsent ist, wie er sein sollte, denn beim Austausch innerhalb der Gruppe wurde klar, wie viel einfach unter den Tisch gekehrt wird. Gleichzeitig greift Bernhard Schlink hier auch die Thematik des Nationalsozialismus auf und das auf sehr eindringliche Art und Weise, z.B. innerhalb Charakterbilder, die mich mitunter wütend und sprachlos gemacht haben. Im Fokus steht hier auch ganz klar Kaspar, der sich mit so vielem auseinandersetzen und im Alter über sich hinaus wachsen muss. Er hat ein so sensibles Wesen, gleichzeitig macht ihm das Leben mit all den Hürden, die sich ihm stellen zu schaffen und so wirkt er manches mal vielleicht unbeholfen, und doch gibt er nicht auf und greift nach den kleinen Ansätzen etwas zu verändern und das empfand ich mitunter als wirklich großartig! Fazit: „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink war für mich ein sehr forderndes Buch, gleichzeitig aber ebenso emotional und aufschlussreich. Ich hatte zudem das Gefühl, Bernhard Schlink hier in Kaspar sehr wiederzuerkennen und glaube, dass er hier sehr viel von sich in die Geschichte hat einfließen lassen. Für den ein oder anderen mögen Birgit und auch Kaspar vielleicht ein bisschen unnahbar scheinen, doch konnte Schlink für mich wieder einmal auf so intensive wunderbare Weise zeigen, wie gekonnt er zwischen den Zeilen erzählen und mich tief berühren kann. Ein großartiges Buch, das ich jedem sehr ans Herz legen kann!

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