Produktbild: Das hohe Fenster
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Das hohe Fenster

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2 cm

Gewicht

227 g

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

The High Window

Übersetzt von

Urs Widmer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003646980

Beschreibung

Rezension

"Arm, zäh, rechtschaffen, wendig, auf lakonische Art humorvoll und befähigt, sich in einer von Zynismus und Korruption beherrschten Umgebung zu bewegen, ohne selbst korrupt oder zynisch zu werden, ist Marlowe der Mann, um dem Recht Geltung zu verschaffen." (Kindlers Literatur Lexikon)

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/2 cm

Gewicht

227 g

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

The High Window

Übersetzt von

Urs Widmer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003646980

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truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
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Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
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Elisabeth Murdock, eine…

MaWiOr aus Halle am 24.10.2022

Bewertungsnummer: 2784648

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elisabeth Murdock, eine reiche Amerikanerin aus Pasadena, ist eine seltene Goldmünze abhanden gekommen, die sogenannte „Brasher Doubloon“, schlappe 10.000 Dollar wert. Die reiche Witwe bringt den schmerzlichen Verlust mit ihrer verhassten und seit Monaten verschwundenen Schwiegertochter Linda in Verbindung, die früher als Nachtclubsängerin auftrat. Obwohl sie Philip Marlowe nicht mag (was allerdings auf Gegenseitigkeit beruht), beauftragt die alte Mrs. Murdock ihn, das gute Stück wieder zu beschaffen. Also ein Doppelauftrag? Mitnichten, der gebrechlichen Dame, die aber mit eiserner Hand ihr Landhaus führt und über dessen Bewohner regiert, ist nur an dem wertvollen Goldstück und nicht an der missratenen Linda interessiert. Auf den ersten Blick sieht das nach einem einfach anmutenden Fall aus: eine seltene Münze soll wiederbeschafft werden. Außerdem wird Marlowe bald klar, dass Mrs. Murdocks verkorkster Sohn Leslie das Stück entwendet hat, um seine Schulden bei einem Casinobesitzer zu begleichen. Doch dann gerät Marlowe in den Strudel höchst mysteriöser Ereignisse. Zunächst entdeckt er einen Mord und die allmächtige Polizei beschuldigt ihn, das Verbrechen ver-schleiert zu haben. Als ihm die verschwundene Münze unerwartet mit der Post zuge-schickt wird, setzt ihn seine geizige Klientin kurz entschlossen vor die Tür. Es bleibt aber nicht bei diesem einen Mord, weitere Leichen tauchen auf und Marlowe hat es plötzlich mit Schlägern, Erpressern und widerborstigen Polizisten zu tun, die von ihm Zusammenarbeit erwarten. Dass dabei auch schöne Frauen auftauchen, verwundert kaum. Geschickt versteht es Marlowe jedoch, sich all den Bedrohungen und Anfeindungen zu entziehen und kommt am Ende in der Rolle eines Beichtvaters den wirklichen Ver-brechern auf die Spur. Schließlich ist er der Mann, um dem Recht Geltung zu verschaffen. Der Krimi wurde 1943 unter dem Originaltitel „The high Window“ veröffentlicht und bereits vier Jahre später unter dem Titel „The Brasher Doubloon“ verfilmt. Eine Besonderheit des Romans ist, dass Raymond Chandler hier Marlowes Auftraggeberin eine größere Rolle einräumt, als man es aus anderen Philip-Marlowe-Romanen kennt. So gehören die Charakterisierung der finsteren Mrs. Murdock und deren schüchternen Sekretärin sowie die Beschreibung des merkwürdigen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen den beiden zu den Glanzpunkten des Romans. Dabei kommt ans Tageslicht, dass Erpressung, Lügen und sogar Mord selbst in den besten Familien vorkommen. Der Krimi-Klassiker ist jetzt in einer Neuübersetzung von Ulrich Blumenbach und mit einem Nachwort von Margaret Atwood im Diogenes Verlag erschienen.

Elisabeth Murdock, eine…

MaWiOr aus Halle am 24.10.2022
Bewertungsnummer: 2784648
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elisabeth Murdock, eine reiche Amerikanerin aus Pasadena, ist eine seltene Goldmünze abhanden gekommen, die sogenannte „Brasher Doubloon“, schlappe 10.000 Dollar wert. Die reiche Witwe bringt den schmerzlichen Verlust mit ihrer verhassten und seit Monaten verschwundenen Schwiegertochter Linda in Verbindung, die früher als Nachtclubsängerin auftrat. Obwohl sie Philip Marlowe nicht mag (was allerdings auf Gegenseitigkeit beruht), beauftragt die alte Mrs. Murdock ihn, das gute Stück wieder zu beschaffen. Also ein Doppelauftrag? Mitnichten, der gebrechlichen Dame, die aber mit eiserner Hand ihr Landhaus führt und über dessen Bewohner regiert, ist nur an dem wertvollen Goldstück und nicht an der missratenen Linda interessiert. Auf den ersten Blick sieht das nach einem einfach anmutenden Fall aus: eine seltene Münze soll wiederbeschafft werden. Außerdem wird Marlowe bald klar, dass Mrs. Murdocks verkorkster Sohn Leslie das Stück entwendet hat, um seine Schulden bei einem Casinobesitzer zu begleichen. Doch dann gerät Marlowe in den Strudel höchst mysteriöser Ereignisse. Zunächst entdeckt er einen Mord und die allmächtige Polizei beschuldigt ihn, das Verbrechen ver-schleiert zu haben. Als ihm die verschwundene Münze unerwartet mit der Post zuge-schickt wird, setzt ihn seine geizige Klientin kurz entschlossen vor die Tür. Es bleibt aber nicht bei diesem einen Mord, weitere Leichen tauchen auf und Marlowe hat es plötzlich mit Schlägern, Erpressern und widerborstigen Polizisten zu tun, die von ihm Zusammenarbeit erwarten. Dass dabei auch schöne Frauen auftauchen, verwundert kaum. Geschickt versteht es Marlowe jedoch, sich all den Bedrohungen und Anfeindungen zu entziehen und kommt am Ende in der Rolle eines Beichtvaters den wirklichen Ver-brechern auf die Spur. Schließlich ist er der Mann, um dem Recht Geltung zu verschaffen. Der Krimi wurde 1943 unter dem Originaltitel „The high Window“ veröffentlicht und bereits vier Jahre später unter dem Titel „The Brasher Doubloon“ verfilmt. Eine Besonderheit des Romans ist, dass Raymond Chandler hier Marlowes Auftraggeberin eine größere Rolle einräumt, als man es aus anderen Philip-Marlowe-Romanen kennt. So gehören die Charakterisierung der finsteren Mrs. Murdock und deren schüchternen Sekretärin sowie die Beschreibung des merkwürdigen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen den beiden zu den Glanzpunkten des Romans. Dabei kommt ans Tageslicht, dass Erpressung, Lügen und sogar Mord selbst in den besten Familien vorkommen. Der Krimi-Klassiker ist jetzt in einer Neuübersetzung von Ulrich Blumenbach und mit einem Nachwort von Margaret Atwood im Diogenes Verlag erschienen.

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Das hohe Fenster

von Raymond Chandler

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