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Produktbild: Back to Blood
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Back to Blood Roman

1

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2013

Verlag

Blessing, Karl

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/6 cm

Gewicht

1000 g

Übersetzt von

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710003616648

Beschreibung

Rezension

Tom Wolfe, der literarische Gentleman, der schon zu Zeiten Truman Capotes eine große Nummer war, hat einen neuen Roman geschrieben. Seinem Megabestseller Fegefeuer der Eitelkeiten folgten weitere Bestseller wie Ein ganzer Kerl oder auch Ich bin Charlotte Simmons, und nun Back to Blood. Ein Buch wie ein tosendes Gewitter. Ein literarischer Paukenschlag. Tom Wolfe beobachtet die aktuelle Gesellschaftslage, das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen wie ein Jäger seine Beute. Sein Porträt der Lage hat Biss und Stil. Vor allem Amerika und im Speziellen Miami und Umgebung lernt man im den ganz eigenen Wolfe-Stil kennen. Manchmal ausschweifend, manchmal prägnant, manchmal etwas langweilig, manchmal furios schnell, manchmal witzig, manchmal ernst, aber immer mit List, guter Beobachtungsgabe und viel literarischem Krawumm. Back to Blood wird auch Sie umhauen, wie auch immer.
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 04.03.13

"Nach „Ich bin Charlotte Simmons“ kommt der neue Roman des Masters of the Universe der amerikanischen Prosa auf den deutschen Markt. Diesmal nimmt sich der Meister die Südmetropole Miami vor, und versucht in seinem Geschichten- Schmelztiegel wie immer einen Querschnitt durch das amerikanische Leben zu zeichnen. In Miami ist das hauptsächlich durch den hohen Anteil von Exil-Kubanern geprägt.
Wir begleiten Nestor Camacho – überdurchschnittlich viele Kubaner, egal welcher Generation, sind bei der Polizei angestellt (so wie in Boston das traditionell den irisch-stämmigen Amerikanern vorbehalten ist) – bei einem Routineeinsatz auf den Gewässern vor Miami. Durch seinen heldenhaften Einsatz rettet er zwar einen wagemutigen, aber flüchtigen Kubaner das Leben, zugleich bedeutet das aber auch dessen Abschiebung. Und das wenige Meter vor dem rettenden Festland, zumal die Presse die Rettungsaktion einfängt. Einem Shitstorm gleich hat er in kürzester Zeit die gesamte kubanische Kommune gegen sich aufgebracht. Zu alledem verlässt ihn auch noch seine Freundin Magdalena, die für einen angesehenen Sextherapeuthen arbeitet – und eben nicht nur arbeitet. Denn der gute Herr Doktor hat aus seinem Hobby einen Beruf gemacht. Über ihn kommt sie in die guten (meist weißen „anglo-saxon“) Kreise, die ihr mal zur Miami Art Basel Eintritt verschaffen, aber auch zu einer beliebten Gangbang-Party des Miami-Partyvolks auf einer Halbinsel vor den Toren der Stadt führen. Magdalena will zwar aus ihrem ethnischen kubanischen Käfig (zu dem sie auch Nestor zählt) ausbrechen, aber mit der oberflächlichen Glitzerwelt der Reichen und Schönen kommt sie dann doch nicht so gut zurecht.
Man merkt Wolfe sein stolzes Alter von 82 Jahren schon ein bisschen an, und sein Markenzeichen, die sprachliche, repetitive Darstellung von Geräuschen, Gedanken & Zuständen, locken vermutlich nicht mehr jede Katze hinter dem Ofen hervor. Aber wenn er beispielsweise die Miami Art Basel und deren gekünstelten Kunstbetrieb aufs Korn nimmt, ist er immer noch einer der genauesten Chronisten des amerikanischen Lebens – in all seiner Fülle. Last but not least: nach Möglichkeit das englische Original lesen!"
(Kai Lohnert, Sortimentsmanager Belletristik)

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2013

Verlag

Blessing, Karl

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/6 cm

Gewicht

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Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710003616648

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Kein Super-Wolfe, aber gut

Bewertung am 27.05.2013

Bewertungsnummer: 812440

Bewertet: eBook (ePUB)

Tom Wolfe beschreibt das Leben in Miami im Spagat der ethnischen Verschiedenheit. Ein Satz mitten im Buch lautet: „In Miami, da hasst jeder jeden!“ 50 % der Menschen sind zugewandert, die verschiedenen ethnischen Gruppen leben nebeneinander. Americanos stehen oben, daneben Kubaner, Farbige, Kreolen, Russen usw. ganz unten die Mexikaner. Die 2./3. Generation fühlt sich als Amerikaner, sie sprechen ihre Herkunftssprache schlecht, können mit den Traditionen der Älteren nicht mehr so viel anfangen. Begeben sie sich aber in andere ethnische Gruppen, empfinden sie deren Gebaren, Essen, Kultur nicht akzeptabel, fühlen sich nicht wohl. Also, was ist ein Americano? Wichtig ist es, eine möglichst weisse Haut zu haben. Das Buch handelt von Demütigung durch das Lavieren durch Ethnien, von Demütigung von denen, die viel mehr erreicht haben als ihre Eltern, aber immer wieder an die Grenzen ihrer Bildung stossen, weil sie keinen höheren Abschluss besitzen und sich nicht mit Fremdworten, Kunst, Musik und Literatur auskennen, sich bewusst werden, wie weit weg sie vom Americano sind. Die Demütigungen sind subtil, offen in Konfrontation oder nur für den sichtbar, den es betrifft. Wolfe macht sich lustig über die Avantgarde und die Reichen in Miami, Szenerestaurants, Stripteaseclubs, Reichen-Inseln wie Fisher Island und Star Island, über Kleine-oder-arme-Leute-Viertel wie Hialeh und Overtown, über die Kunstszene. In einem heruntergekommenen Seniorenwohnheim fragt jemand eine Bewohnerin: Sie sind aus New York? Antwort: Wir alle hier. Oder meinen Sie, die hier können sich das leisten? Wolfe beschreibt eine Gesellschaft die auf Geld, Status, Prominenz und Medienpräsenz fixierte ist, eine dekadente sexorientierte, neureiche Gesellschaft und schildert eine grenzenlose Schaumschlägerei und Hochstapelei in satirischer Weise. Genau darum finde ich das Buch gut. Was mir ein wenig auf die Nerven ging, ist eine Comicblasensprache, wie "Ooooaaaaarrrrrrmmmmmmmm" oder: "hättetttaahhhHaHHHock hock hock hören sollten wasssahhhock hock hock Das ist wohl neue amerikanische Sprache. ;-))))) Der Schluss hat mich enttäuscht. Hatte das Gefühl, der Autor hat den Abgabetermin verschlafen und ein unfertiges Buch abgegeben. Der Leser steht vor diversen offenen Geschichten und wird allein gelassen, wie die einzelnen Schicksale wohl weitergehen, denn es stehen einige grosse Ereignisse an. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch, das man lesen sollte.

Kein Super-Wolfe, aber gut

Bewertung am 27.05.2013
Bewertungsnummer: 812440
Bewertet: eBook (ePUB)

Tom Wolfe beschreibt das Leben in Miami im Spagat der ethnischen Verschiedenheit. Ein Satz mitten im Buch lautet: „In Miami, da hasst jeder jeden!“ 50 % der Menschen sind zugewandert, die verschiedenen ethnischen Gruppen leben nebeneinander. Americanos stehen oben, daneben Kubaner, Farbige, Kreolen, Russen usw. ganz unten die Mexikaner. Die 2./3. Generation fühlt sich als Amerikaner, sie sprechen ihre Herkunftssprache schlecht, können mit den Traditionen der Älteren nicht mehr so viel anfangen. Begeben sie sich aber in andere ethnische Gruppen, empfinden sie deren Gebaren, Essen, Kultur nicht akzeptabel, fühlen sich nicht wohl. Also, was ist ein Americano? Wichtig ist es, eine möglichst weisse Haut zu haben. Das Buch handelt von Demütigung durch das Lavieren durch Ethnien, von Demütigung von denen, die viel mehr erreicht haben als ihre Eltern, aber immer wieder an die Grenzen ihrer Bildung stossen, weil sie keinen höheren Abschluss besitzen und sich nicht mit Fremdworten, Kunst, Musik und Literatur auskennen, sich bewusst werden, wie weit weg sie vom Americano sind. Die Demütigungen sind subtil, offen in Konfrontation oder nur für den sichtbar, den es betrifft. Wolfe macht sich lustig über die Avantgarde und die Reichen in Miami, Szenerestaurants, Stripteaseclubs, Reichen-Inseln wie Fisher Island und Star Island, über Kleine-oder-arme-Leute-Viertel wie Hialeh und Overtown, über die Kunstszene. In einem heruntergekommenen Seniorenwohnheim fragt jemand eine Bewohnerin: Sie sind aus New York? Antwort: Wir alle hier. Oder meinen Sie, die hier können sich das leisten? Wolfe beschreibt eine Gesellschaft die auf Geld, Status, Prominenz und Medienpräsenz fixierte ist, eine dekadente sexorientierte, neureiche Gesellschaft und schildert eine grenzenlose Schaumschlägerei und Hochstapelei in satirischer Weise. Genau darum finde ich das Buch gut. Was mir ein wenig auf die Nerven ging, ist eine Comicblasensprache, wie "Ooooaaaaarrrrrrmmmmmmmm" oder: "hättetttaahhhHaHHHock hock hock hören sollten wasssahhhock hock hock Das ist wohl neue amerikanische Sprache. ;-))))) Der Schluss hat mich enttäuscht. Hatte das Gefühl, der Autor hat den Abgabetermin verschlafen und ein unfertiges Buch abgegeben. Der Leser steht vor diversen offenen Geschichten und wird allein gelassen, wie die einzelnen Schicksale wohl weitergehen, denn es stehen einige grosse Ereignisse an. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch, das man lesen sollte.

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Back to Blood

von Tom Wolfe

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