Produktbild: Der Garten der verlorenen Seelen
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Der Garten der verlorenen Seelen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2014

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

269

Maße (L/B/H)

22,5/15,3/2,5 cm

Gewicht

464 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Orchad of Lost Souls

Übersetzt von

Susann Urban

Sprache

Deutsch

EAN

2710003599521

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2014

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

269

Maße (L/B/H)

22,5/15,3/2,5 cm

Gewicht

464 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Orchad of Lost Souls

Übersetzt von

Susann Urban

Sprache

Deutsch

EAN

2710003599521

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9|80801|München|DE
produktsicherheit@beck.de

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Dramatisch, schonungslos, traurig - aber auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll

Stefan aus Eitorf am 20.03.2023

Bewertungsnummer: 1904355

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dramatisch, schonungslos, traurig – so könnte man den Roman „Der Garten der verlorenen Seelen“ beschreiben. Aber auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll, wenn es um das Bündnis des Überlebens geht. Das 2013 erschienene Buch der somalisch-britischen Schriftstellerin Nadifa Mohamed nimmt seine Leser mit auf eine Reise in den äußersten Osten Afrikas, nach Somalia. Die Handlung spielt am Vorabend des somalischen Bürgerkriegs Ende der 1980er Jahre, als Rebellengruppen den bewaffneten Kampf gegen die diktatorische Regierung aufnahmen. Seitdem brachte der bis heute anhaltende Bürgerkrieg Tod, Krankheit, Vertreibung und Hunger über das Land. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Perspektive zweier Frauen und eines Mädchens, deren Wege sich zu Beginn und am Ende der Handlung kreuzen. Als die einsame Witwe Kawsar während der Feierlichkeiten des Regimes zum somalischen Unabhängigkeitstag im Stadion von Hargeisa die neunjährige Tänzerin Deqo vor Schlägen bewahren will, wird sie von Filsan, einer jungen Soldatin, abgeführt und in das örtliche Gefängnis verbracht. Deqo kann fliehen und schlägt sich auf der Straße durch, bis sie auf Prostituierte trifft, bei denen sie vorübergehend unterkommt. Kawsar hingegen wird in einem Verhör von Filsan krankenhausreif geschlagen. Eine gebrochene Hüfte fesselt sie fortan an ihr Bett, sodass sie auf Pflege angewiesen ist. Die regimetreue Filsan strebt währenddessen nach großer Karriere und soll mithelfen, den Aufstand der Rebellen zu unterdrücken. Erst am Ende des Romans führt das Schicksal Kawsar, Deqo und Filsan wieder zusammen: Nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs schließen die drei Frauen „ein unsicheres Bündnis des Überlebens“, wie der Klappentext verrät. Nadifa Mohamed gelingt es, den harten Alltag der Frauen in Somalia und die Verbrechen während des Bürgerkrieges schonungslos zu beschreiben. Man muss schlucken angesichts der Grausamkeiten, die immer dann Regiment führen, wenn Rechtsstaatlichkeit und Humanität in dieser Welt fehlen. „Der Garten der verlorenen Seelen“ ist ein wertvoller Roman. Auch wenn die Geschichte vor vielen Jahren spielt, hat sie solange nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, wie es Kriege auf Erden gibt.

Dramatisch, schonungslos, traurig - aber auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll

Stefan aus Eitorf am 20.03.2023
Bewertungsnummer: 1904355
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dramatisch, schonungslos, traurig – so könnte man den Roman „Der Garten der verlorenen Seelen“ beschreiben. Aber auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll, wenn es um das Bündnis des Überlebens geht. Das 2013 erschienene Buch der somalisch-britischen Schriftstellerin Nadifa Mohamed nimmt seine Leser mit auf eine Reise in den äußersten Osten Afrikas, nach Somalia. Die Handlung spielt am Vorabend des somalischen Bürgerkriegs Ende der 1980er Jahre, als Rebellengruppen den bewaffneten Kampf gegen die diktatorische Regierung aufnahmen. Seitdem brachte der bis heute anhaltende Bürgerkrieg Tod, Krankheit, Vertreibung und Hunger über das Land. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Perspektive zweier Frauen und eines Mädchens, deren Wege sich zu Beginn und am Ende der Handlung kreuzen. Als die einsame Witwe Kawsar während der Feierlichkeiten des Regimes zum somalischen Unabhängigkeitstag im Stadion von Hargeisa die neunjährige Tänzerin Deqo vor Schlägen bewahren will, wird sie von Filsan, einer jungen Soldatin, abgeführt und in das örtliche Gefängnis verbracht. Deqo kann fliehen und schlägt sich auf der Straße durch, bis sie auf Prostituierte trifft, bei denen sie vorübergehend unterkommt. Kawsar hingegen wird in einem Verhör von Filsan krankenhausreif geschlagen. Eine gebrochene Hüfte fesselt sie fortan an ihr Bett, sodass sie auf Pflege angewiesen ist. Die regimetreue Filsan strebt währenddessen nach großer Karriere und soll mithelfen, den Aufstand der Rebellen zu unterdrücken. Erst am Ende des Romans führt das Schicksal Kawsar, Deqo und Filsan wieder zusammen: Nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs schließen die drei Frauen „ein unsicheres Bündnis des Überlebens“, wie der Klappentext verrät. Nadifa Mohamed gelingt es, den harten Alltag der Frauen in Somalia und die Verbrechen während des Bürgerkrieges schonungslos zu beschreiben. Man muss schlucken angesichts der Grausamkeiten, die immer dann Regiment führen, wenn Rechtsstaatlichkeit und Humanität in dieser Welt fehlen. „Der Garten der verlorenen Seelen“ ist ein wertvoller Roman. Auch wenn die Geschichte vor vielen Jahren spielt, hat sie solange nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, wie es Kriege auf Erden gibt.

Ein trauriges und gleichzeitig hoffnungsfroh stimmendes Buch

Renate Vorwerk aus Bergisch Gladbach am 13.03.2021

Bewertungsnummer: 1454990

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Ausgangslage ist sehr traurig, ein Land mitten im Krieg, in dem alle leiden. Wir begegnen drei sehr unterschiedlichen Frauen, deren Schicksal durch einen Zufall gleichzeitig eine starke Wende erfährt. Wie sie danach ihr Leben meistern, durchaus nicht nur positive Seiten zeigen, das schildert das Buch meisterhaft. Vor allem die beiden Frauen sind durchaus nicht nur positive Charaktere, aber man leidet und hofft mit ihnen mit. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und für jeden empfehlenswert ist, der sich auf eine außergewöhnliche Geschichte einlassen kann.

Ein trauriges und gleichzeitig hoffnungsfroh stimmendes Buch

Renate Vorwerk aus Bergisch Gladbach am 13.03.2021
Bewertungsnummer: 1454990
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Ausgangslage ist sehr traurig, ein Land mitten im Krieg, in dem alle leiden. Wir begegnen drei sehr unterschiedlichen Frauen, deren Schicksal durch einen Zufall gleichzeitig eine starke Wende erfährt. Wie sie danach ihr Leben meistern, durchaus nicht nur positive Seiten zeigen, das schildert das Buch meisterhaft. Vor allem die beiden Frauen sind durchaus nicht nur positive Charaktere, aber man leidet und hofft mit ihnen mit. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und für jeden empfehlenswert ist, der sich auf eine außergewöhnliche Geschichte einlassen kann.

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Der Garten der verlorenen Seelen

von Nadifa Mohamed

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