Produktbild: Happiness Falls
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Angie Kim

1. Happiness Falls

Happiness Falls

Gesprochen von
19

34,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Rike Schmid

Spieldauer

16 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

263

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434838

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Rike Schmid

Spieldauer

16 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

263

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434838

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  • Bewertung

    5/5

    05.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend!

    Eine spannende Familiengeschichte, die viele Überraschungen parat hält. Es gibt interessante Gespräche über Sprache, Happiness und allerlei Beziehungen. Ich denke noch heute viel über das Buch nach.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was, wenn Du stumm bist ...?

    … aber eigentlich tausend Dinge zu sagen hättest? Ein Buch, bei dem ich gar nicht zu viel verraten will, denn es liest sich für mich wie ein Krimi (was es mitunter teilweise ist, denn der Vater verschwindet spurlos) und diese Spannung mag ich niemandem nehmen. Und es hat sooo eine wichtige Botschaft - die ich nicht sage, denn damit würde ich vorgreifen. Daher lesen, einfach lesen! Für mich ein Herzensbuch, das ich jedem in die Hand drücken möchte. Mia schreibt rückblickend die Geschichte von ihrem verschwundenen Vater, ihrer Mutter, die aus Korea stammt, ihrem Zwillingsbruder John und ihrem etwas jüngeren Bruder Eugene, der an einer Autismus-Spektrum-Störung leidet und daher stumm ist. Sie hat eine sehr eigene Art, zu erzählen, mit diversen Dingen, die nicht wichtig erscheinen, was dem einen oder andern möglicherweise die Lust nimmt, weiterzulesen. Mir persönlich hat aber genau das sehr gefallen, dazu immer wieder die Gedanken à la hätte ich vorher gewusst, was das auslöst, dann hätte ich es vielleicht anders gemacht. Und ja, rückblickend ist es immer einfacher, sich zu fragen, warum man in diesem Moment eben so reagiert hat und nicht anders. Das Thema Glück spielt ebenfalls eine Rolle, was mich dazu bewogen hat, selbst wieder einmal über das Glück nachzudenken. Mich fasziniert die Welt der Autisten und daher habe ich schon früh Elf ist freundlich und Fünf ist laut gelesen. Auch die Autorin von “Happiness Falls” nennt diverse weitere Vertiefungsmöglichkeiten. Überhaupt bietet sie auch zum Thema Glück eine Auswahl an Literatur und Podcasts, was ich sehr toll finde. Und erwähnenswert finde ich noch das Cover, das mir am Anfang überhaupt nicht gefallen hat. Hinterher finde ich es perfekt - einen Wasserfall(-strudel) in der Mitte, der das Zuhause ordentlich durcheinanderwirbelt und vieles in Frage stellt. Für mich ein weiteres Highlight von 2025 und ich betone es gerne nochmals, mit einer Botschaft, die ich sehr wichtig finde!

  • marielu

    5/5

    03.07.2025

    eBook (ePUB)

    Spannungsroman mit Tiefgang

    Spannungsroman mit Tiefgang Zum Inhalt: Eine faszinierende Geschichte über die Familie Parkson, bestehend aus den 20-jährigen Zwillingen Mia und John, dem 14-jährigen Eugene und ihren Eltern. Eugene kann sich mit seiner Autismus-Spektrum-Störung seinen Mitmenschen nicht mitteilen. Nach einem Ausflug mit seinem Vater Adam kehrt er alleine völlig verstört zurück. Wo ist Adam? Die Polizei macht sich auf die Suche nach dem Vermissten, lenkt aber schnell aufgrund der Aussagen von Wanderern ihr Augenmerk auf Eugene, mit dem Verdacht, dass er seinem Vater etwas angetan hat. Während Mutter und Bruder John sich auf die Suche machen, durchforstet Mia Unterlagen und Computer des Vaters und macht dabei eine ungeheuerliche Entdeckung. Wie viele Geheimnisse hatte ihr Vater? Meine Meinung: Nach Miracale Creek wartete ich voller Spannung auf den nächsten Roman von Angie Kim. Endlich konnte ich nach 5 Jahren ihren neuesten Roman Happiness Falls in den Händen halten und ich muss sagen, die Autorin hat mich nicht enttäuscht. Geschickt werden sensible Themen aufgegriffen und wundervoll und interessant in die Geschichte eingebunden, dabei wird ein konstanter Spannungsaufbau beibehalten. Der Roman erzählt aus der Perspektive von Mia, die analytisch die Geschehnisse und ihre Nachforschungen angeht. Ihre Entdeckungen ergeben ein komplexes Bild, in dem mit Tiefgang auf die Autismus-Spektrum-Störung von Eugene eingegangen wird und welche Fortschritte Adam mit Eugene gemacht hat. Auch wenn es manchmal etwas nüchtern erscheint, so konnte ich die Emotionen, vor allem bei Eugene, sehr gut nachempfinden, seine Freude, seine Begeisterung, die in Enttäuschung und Wut umschlägt. Die Entdeckungen der Familie, sowie die Aussagen einiger Wanderer lassen mich stets meine Meinung ändern und die Frage bleibt: „Hat Eugene Adam etwas angetan oder war es nur ein bedauerliches Unglück?“ Dies muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Buch aufschlagen und eintauchen in einen Roman, der Spannung verspricht und in seiner besonderen Art brilliert. Fazit: Ein Spannungsroman der anderen Art für mich eine Lesehighlight.

  • Mirja103

    aus Hamburg

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und informativ

    Die Ich-Erzählerin Mia erzählt von dem Tag, als ihr Vater verschwand und der Zeit danach. Ihr Bruder war bei ihm, kann aber aufgrund seiner Erkrankungen nicht erzählen, was passiert ist. Wo ist der Vater? Was ist mit ihm geschehen? Die Geschichte hat immer wieder überraschende Wendungen, wenn es eine neue, scheinbar plausible Theorie gibt, was mit dem Vater passiert sein könnte. Ich fand es sehr spannend. Mia reflektiert, wie es damals war und wie sie und die Familie gehandelt haben. Dabei gibt es immer mal wieder sarkastische, humorvolle Kommentare. Sehr interessant ist, was man über die Erkrankungen und mögliche Kommunikationswege erfährt. Und man lernt, dass man jedem Menschen mit Respekt begegnen und genau hinschauen sollte, was dieser kann. Ich fand die Geschichte sehr spannend und habe viele interessante Informationen erhalten. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

  • helena

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Verschwinden und…

    Zwischen Verschwinden und Verstehen – spannend, tiefgründig, berührend Der Roman spielt in einem Vorort von Washington zur Zeit des Corona-Lockdowns. Im Mittelpunkt steht eine fünfköpfige Akademikerfamilie mit südkoreanischen Wurzeln. Seit vier Jahren ist es vor allem der Vater, der sich um die Kinder und den Haushalt kümmert, während die Mutter ihrer beruflichen Laufbahn nachgeht. Die 20 jährigen Zwillinge Mia und John studieren. Der 14-jährige Eugene hingegen befindet sich im Autismus Spektrum und lebt zusätzlich mit dem Angelmann Syndrom. Er ist nicht sprechfähig und seine Motorik ist beeinträchtigt. Eines Tages kehrt Eugene allein und ungewöhnlich aufgewühlt von seinem täglichen Spaziergang mit dem Vater zurück. Der Vater bleibt jedoch spurlos verschwunden. Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der ganz subjektiven Perspektive von Mia. Drei Monate nach den Geschehnissen hält sie ihre Erinnerungen schriftlich fest. Mia ist hochbegabt und hat ihre Ecken und Kanten. Ihr Erzählstil ist analytisch, aber auch oft witzig. Da sie zudem sehr gesprächig ist, neigt sie zu Ausschweifungen. Die Autorin nutzt Fußnoten, um diese Abschweifungen zu strukturieren, allerdings war für mich nicht immer nachvollziehbar, warum einige Anmerkungen ausgelagert wurden und andere nicht. Anfangs verfolgte ich diese Fußnoten noch interessiert, später empfand ich sie eher als störend für den Lesefluss und las sie dann im Anschluss. Mia tritt als kritische, auch selbstkritische Erzählerin auf – eine Eigenschaft, die mir besonders gut gefiel. Ebenso konnte sie Emotionen glaubwürdig vermitteln, was ihr Tiefe verlieh und mich immer wieder berühren konnte. Wir begleiten sie bei der Suche nach dem verschwundenen Vater. Dabei erfahren wir zunehmend mehr über die familiären bzw. persönlichen Hintergründe. Verschiedene Szenarien werden durchgespielt: Was könnte dem Vater zugestoßen sein? Ist ein Unglück geschehene? Hat er sich bewusst abgesetzt – und wenn ja, warum? Gleichzeitig rückt Eugene immer mehr ins Zentrum der Geschichte. Es stellt sich die Frage: Wozu ist er trotz seiner Einschränkungen in der Lage? Was übersehen seine Mitmenschen vielleicht? Welche Fördermöglichkeiten gibt es, welches ungenutzte Potenzial steckt in ihm? Wie geht es ihm eigentlich wirklich? Nach und nach werden Hintergründe aufgedeckt, vieles wird dabei subtil angedeutet oder vorweggenommen. Der Roman ist dadurch spannend und fesselnd geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar. Neben dem zentralen Vermisstenfall vermittelt das Buch psychologisches Wissen und regt zum Nachdenken an – besonders über Kommunikation, Sprache und Identität. Wie gehen wir mit Menschen um, die sich sprachlich nicht (gut) mitteilen können? Welche Auswirkungen hat das auf ihr Selbstwertgefühl? Auch die Glücksforschung nimmt Raum ein, da der Vater sich damit beschäftigte. Die Einblicke in seine Überlegungen fand ich sehr interessant, zudem auch Studienergebnisse eingeflochten wurden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen erfolgt oft sehr sachlich, was vielleicht nicht jedem Lesetyp zusagen dürfte. Mir gefiel es. Besonders interessant fand ich zudem die Einblicke in den Umgang mit Autismus in den USA – sowohl gesellschaftlich als auch medizinisch oder strafrechtlich. Einige Aspekte recherchierte ich nach der Lektüre weiter, um sie besser einordnen zu können. Auch das Thema Migration wird überzeugend dargestellt – insbesondere die Herausforderungen, mit denen Einwandererfamilien und ihre Kinder konfrontiert sind. Ebenso eindrücklich ist die Schilderung der Belastungen und Herausforderungen, mit denen Familienmitglieder von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen haben – sowohl Eltern als auch Geschwister. Schon der Debütroman der Autorin (Miracle Creek- ebenfalls sehr empfehlenswert) hatte mich in dieser Hinsicht sehr bewegt, und auch dieses Werk hat mich wieder sehr berührt. Fazit: Ein vielschichtiger, humanistischer Roman, der eine Vermisstensuche, ein Familienporträt und tiefgehende psychologische sowie philosophische Gedanken miteinander verwebt. Er ist spannend, zum Nachdenken anregend und emotional bewegend - und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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