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Happiness Falls Roman

19

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/4,6 cm

Gewicht

630 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27965-0

Beschreibung

Rezension

"Ein brillantes Familiendrama." Woman, 24. April 2025 
"Angie Kim schreibt Familien-Thriller, die mir jedes Mal den Atem rauben, und sprengt die Grenzen des Krimi-Genres mit den Geheimnissen einer amerikanisch-koreanischen Familie." Angela Wittmann, Brigitte, 4. Juni 2025
"Ein großartiger und facettenreicher Roman." Petra Pluwatsch, Frankfurter Rundschau, 1. Juli 2025
"Angie Kims Pageturner gibt en passant einen Denkanstoß, wie leicht Menschen, die nicht ‚normal‘ funktionieren, abgewertet werden. Ein guter Augenöffner!" Petra Schulte, emotion, Mai 2025
"Der Roman rund um die Suche nach dem verschollenen Vater ist einerseits ein Thriller, der mit unheilvollen Vorausblicken die Spannung aufbaut, vor allem aber ein psychologisch dichtes Familiendrama." Babina Cathomen, kulturtipp, April 2025
"'Happiness Falls' hat durchgehend Pageturner-Qualitäten, weil man hineinkippt in diese ungewöhnliche, wunderbare und schwierige Familie, deren Schicksal einen als Leser mitreißt." Mirjam Marits, Die Presse am Sonntag, 11. Mai 2025
"Angie Kims Familienroman hat es in sich. Nicht nur die vordergründige Geschichte vom Verschwinden des Vaters wird erzählt, sondern auch ein ganzes Bündel an Themen aufgefächert." Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung, 17. Mai 2025
"Ein Roman, der nicht nur großartige Unterhaltung bietet, sondern auch Stoff zum Nachdenken." Ulrike Schädlich, freundin, 25.06.2025
"In ihrem tiefgründigen Familienroman gelingt es Kim, durch den faszinierenden Erzählstrom der geistig flexiblen Protagonistin komplexe Gefühle von Geschwistern zu vermitteln und minutiös vom Staunen zu erzählen, wenn alle ihre gemeinsame Geschichte neu begreifen." Meike Dannenberg, BÜCHERmagazin, 5/2025

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/4,6 cm

Gewicht

630 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27965-0

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend!

    Eine spannende Familiengeschichte, die viele Überraschungen parat hält. Es gibt interessante Gespräche über Sprache, Happiness und allerlei Beziehungen. Ich denke noch heute viel über das Buch nach.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was, wenn Du stumm bist ...?

    … aber eigentlich tausend Dinge zu sagen hättest? Ein Buch, bei dem ich gar nicht zu viel verraten will, denn es liest sich für mich wie ein Krimi (was es mitunter teilweise ist, denn der Vater verschwindet spurlos) und diese Spannung mag ich niemandem nehmen. Und es hat sooo eine wichtige Botschaft - die ich nicht sage, denn damit würde ich vorgreifen. Daher lesen, einfach lesen! Für mich ein Herzensbuch, das ich jedem in die Hand drücken möchte. Mia schreibt rückblickend die Geschichte von ihrem verschwundenen Vater, ihrer Mutter, die aus Korea stammt, ihrem Zwillingsbruder John und ihrem etwas jüngeren Bruder Eugene, der an einer Autismus-Spektrum-Störung leidet und daher stumm ist. Sie hat eine sehr eigene Art, zu erzählen, mit diversen Dingen, die nicht wichtig erscheinen, was dem einen oder andern möglicherweise die Lust nimmt, weiterzulesen. Mir persönlich hat aber genau das sehr gefallen, dazu immer wieder die Gedanken à la hätte ich vorher gewusst, was das auslöst, dann hätte ich es vielleicht anders gemacht. Und ja, rückblickend ist es immer einfacher, sich zu fragen, warum man in diesem Moment eben so reagiert hat und nicht anders. Das Thema Glück spielt ebenfalls eine Rolle, was mich dazu bewogen hat, selbst wieder einmal über das Glück nachzudenken. Mich fasziniert die Welt der Autisten und daher habe ich schon früh Elf ist freundlich und Fünf ist laut gelesen. Auch die Autorin von “Happiness Falls” nennt diverse weitere Vertiefungsmöglichkeiten. Überhaupt bietet sie auch zum Thema Glück eine Auswahl an Literatur und Podcasts, was ich sehr toll finde. Und erwähnenswert finde ich noch das Cover, das mir am Anfang überhaupt nicht gefallen hat. Hinterher finde ich es perfekt - einen Wasserfall(-strudel) in der Mitte, der das Zuhause ordentlich durcheinanderwirbelt und vieles in Frage stellt. Für mich ein weiteres Highlight von 2025 und ich betone es gerne nochmals, mit einer Botschaft, die ich sehr wichtig finde!

  • Mirja103

    aus Hamburg

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und informativ

    Die Ich-Erzählerin Mia erzählt von dem Tag, als ihr Vater verschwand und der Zeit danach. Ihr Bruder war bei ihm, kann aber aufgrund seiner Erkrankungen nicht erzählen, was passiert ist. Wo ist der Vater? Was ist mit ihm geschehen? Die Geschichte hat immer wieder überraschende Wendungen, wenn es eine neue, scheinbar plausible Theorie gibt, was mit dem Vater passiert sein könnte. Ich fand es sehr spannend. Mia reflektiert, wie es damals war und wie sie und die Familie gehandelt haben. Dabei gibt es immer mal wieder sarkastische, humorvolle Kommentare. Sehr interessant ist, was man über die Erkrankungen und mögliche Kommunikationswege erfährt. Und man lernt, dass man jedem Menschen mit Respekt begegnen und genau hinschauen sollte, was dieser kann. Ich fand die Geschichte sehr spannend und habe viele interessante Informationen erhalten. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

  • helena

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Verschwinden und…

    Zwischen Verschwinden und Verstehen – spannend, tiefgründig, berührend Der Roman spielt in einem Vorort von Washington zur Zeit des Corona-Lockdowns. Im Mittelpunkt steht eine fünfköpfige Akademikerfamilie mit südkoreanischen Wurzeln. Seit vier Jahren ist es vor allem der Vater, der sich um die Kinder und den Haushalt kümmert, während die Mutter ihrer beruflichen Laufbahn nachgeht. Die 20 jährigen Zwillinge Mia und John studieren. Der 14-jährige Eugene hingegen befindet sich im Autismus Spektrum und lebt zusätzlich mit dem Angelmann Syndrom. Er ist nicht sprechfähig und seine Motorik ist beeinträchtigt. Eines Tages kehrt Eugene allein und ungewöhnlich aufgewühlt von seinem täglichen Spaziergang mit dem Vater zurück. Der Vater bleibt jedoch spurlos verschwunden. Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der ganz subjektiven Perspektive von Mia. Drei Monate nach den Geschehnissen hält sie ihre Erinnerungen schriftlich fest. Mia ist hochbegabt und hat ihre Ecken und Kanten. Ihr Erzählstil ist analytisch, aber auch oft witzig. Da sie zudem sehr gesprächig ist, neigt sie zu Ausschweifungen. Die Autorin nutzt Fußnoten, um diese Abschweifungen zu strukturieren, allerdings war für mich nicht immer nachvollziehbar, warum einige Anmerkungen ausgelagert wurden und andere nicht. Anfangs verfolgte ich diese Fußnoten noch interessiert, später empfand ich sie eher als störend für den Lesefluss und las sie dann im Anschluss. Mia tritt als kritische, auch selbstkritische Erzählerin auf – eine Eigenschaft, die mir besonders gut gefiel. Ebenso konnte sie Emotionen glaubwürdig vermitteln, was ihr Tiefe verlieh und mich immer wieder berühren konnte. Wir begleiten sie bei der Suche nach dem verschwundenen Vater. Dabei erfahren wir zunehmend mehr über die familiären bzw. persönlichen Hintergründe. Verschiedene Szenarien werden durchgespielt: Was könnte dem Vater zugestoßen sein? Ist ein Unglück geschehene? Hat er sich bewusst abgesetzt – und wenn ja, warum? Gleichzeitig rückt Eugene immer mehr ins Zentrum der Geschichte. Es stellt sich die Frage: Wozu ist er trotz seiner Einschränkungen in der Lage? Was übersehen seine Mitmenschen vielleicht? Welche Fördermöglichkeiten gibt es, welches ungenutzte Potenzial steckt in ihm? Wie geht es ihm eigentlich wirklich? Nach und nach werden Hintergründe aufgedeckt, vieles wird dabei subtil angedeutet oder vorweggenommen. Der Roman ist dadurch spannend und fesselnd geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar. Neben dem zentralen Vermisstenfall vermittelt das Buch psychologisches Wissen und regt zum Nachdenken an – besonders über Kommunikation, Sprache und Identität. Wie gehen wir mit Menschen um, die sich sprachlich nicht (gut) mitteilen können? Welche Auswirkungen hat das auf ihr Selbstwertgefühl? Auch die Glücksforschung nimmt Raum ein, da der Vater sich damit beschäftigte. Die Einblicke in seine Überlegungen fand ich sehr interessant, zudem auch Studienergebnisse eingeflochten wurden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen erfolgt oft sehr sachlich, was vielleicht nicht jedem Lesetyp zusagen dürfte. Mir gefiel es. Besonders interessant fand ich zudem die Einblicke in den Umgang mit Autismus in den USA – sowohl gesellschaftlich als auch medizinisch oder strafrechtlich. Einige Aspekte recherchierte ich nach der Lektüre weiter, um sie besser einordnen zu können. Auch das Thema Migration wird überzeugend dargestellt – insbesondere die Herausforderungen, mit denen Einwandererfamilien und ihre Kinder konfrontiert sind. Ebenso eindrücklich ist die Schilderung der Belastungen und Herausforderungen, mit denen Familienmitglieder von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen haben – sowohl Eltern als auch Geschwister. Schon der Debütroman der Autorin (Miracle Creek- ebenfalls sehr empfehlenswert) hatte mich in dieser Hinsicht sehr bewegt, und auch dieses Werk hat mich wieder sehr berührt. Fazit: Ein vielschichtiger, humanistischer Roman, der eine Vermisstensuche, ein Familienporträt und tiefgehende psychologische sowie philosophische Gedanken miteinander verwebt. Er ist spannend, zum Nachdenken anregend und emotional bewegend - und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

  • helena

    aus Potsdam

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Verschwinden und Verstehen – spannend, tiefgründig, berührend

    Der Roman spielt in einem Vorort von Washington zur Zeit des Corona-Lockdowns. Im Mittelpunkt steht eine fünfköpfige Akademikerfamilie mit südkoreanischen Wurzeln. Seit vier Jahren ist es vor allem der Vater, der sich um die Kinder und den Haushalt kümmert, während die Mutter ihrer beruflichen Laufbahn nachgeht. Die 20 jährigen Zwillinge Mia und John studieren. Der 14-jährige Eugene hingegen befindet sich im Autismus Spektrum und lebt zusätzlich mit dem Angelmann Syndrom. Er ist nicht sprechfähig und seine Motorik ist beeinträchtigt. Eines Tages kehrt Eugene allein und ungewöhnlich aufgewühlt von seinem täglichen Spaziergang mit dem Vater zurück. Der Vater bleibt jedoch spurlos verschwunden. Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der ganz subjektiven Perspektive von Mia. Drei Monate nach den Geschehnissen hält sie ihre Erinnerungen schriftlich fest. Mia ist hochbegabt und hat ihre Ecken und Kanten. Ihr Erzählstil ist analytisch, aber auch oft witzig. Da sie zudem sehr gesprächig ist, neigt sie zu Ausschweifungen. Die Autorin nutzt Fußnoten, um diese Abschweifungen zu strukturieren, allerdings war für mich nicht immer nachvollziehbar, warum einige Anmerkungen ausgelagert wurden und andere nicht. Anfangs verfolgte ich diese Fußnoten noch interessiert, später empfand ich sie eher als störend für den Lesefluss und las sie dann im Anschluss. Mia tritt als kritische, auch selbstkritische Erzählerin auf – eine Eigenschaft, die mir besonders gut gefiel. Ebenso konnte sie Emotionen glaubwürdig vermitteln, was ihr Tiefe verlieh und mich immer wieder berühren konnte. Wir begleiten sie bei der Suche nach dem verschwundenen Vater. Dabei erfahren wir zunehmend mehr über die familiären bzw. persönlichen Hintergründe. Verschiedene Szenarien werden durchgespielt: Was könnte dem Vater zugestoßen sein? Ist ein Unglück geschehene? Hat er sich bewusst abgesetzt – und wenn ja, warum? Gleichzeitig rückt Eugene immer mehr ins Zentrum der Geschichte. Es stellt sich die Frage: Wozu ist er trotz seiner Einschränkungen in der Lage? Was übersehen seine Mitmenschen vielleicht? Welche Fördermöglichkeiten gibt es, welches ungenutzte Potenzial steckt in ihm? Wie geht es ihm eigentlich wirklich? Nach und nach werden Hintergründe aufgedeckt, vieles wird dabei subtil angedeutet oder vorweggenommen. Der Roman ist dadurch spannend und fesselnd geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar. Neben dem zentralen Vermisstenfall vermittelt das Buch psychologisches Wissen und regt zum Nachdenken an – besonders über Kommunikation, Sprache und Identität. Wie gehen wir mit Menschen um, die sich sprachlich nicht (gut) mitteilen können? Welche Auswirkungen hat das auf ihr Selbstwertgefühl? Auch die Glücksforschung nimmt Raum ein, da der Vater sich damit beschäftigte. Die Einblicke in seine Überlegungen fand ich sehr interessant, zudem auch Studienergebnisse eingeflochten wurden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen erfolgt oft sehr sachlich, was vielleicht nicht jedem Lesetyp zusagen dürfte. Mir gefiel es. Besonders interessant fand ich zudem die Einblicke in den Umgang mit Autismus in den USA – sowohl gesellschaftlich als auch medizinisch oder strafrechtlich. Einige Aspekte recherchierte ich nach der Lektüre weiter, um sie besser einordnen zu können. Auch das Thema Migration wird überzeugend dargestellt – insbesondere die Herausforderungen, mit denen Einwandererfamilien und ihre Kinder konfrontiert sind. Ebenso eindrücklich ist die Schilderung der Belastungen und Herausforderungen, mit denen Familienmitglieder von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen haben – sowohl Eltern als auch Geschwister. Schon der Debütroman der Autorin (Miracle Creek- ebenfalls sehr empfehlenswert) hatte mich in dieser Hinsicht sehr bewegt, und auch dieses Werk hat mich wieder sehr berührt. Fazit: Ein vielschichtiger, humanistischer Roman, der eine Vermisstensuche, ein Familienporträt und tiefgehende psychologische sowie philosophische Gedanken miteinander verwebt. Er ist spannend, zum Nachdenken anregend und emotional bewegend - und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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