Produktbild: Seerauchen

Seerauchen

10

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/3,2 cm

Gewicht

383 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-197-7

Beschreibung

Rezension

»Sabine Eschbach ist mit
Seerauchen
ein großer Wurf geglückt. Für ein literarisch so reifes Debüt braucht es einen langen Atem.«
Bettina Schulte / Badische Zeitung

»Ein wunderschön geschriebenes Debüt.«
Lutz Nagler / Nix ois Biacha

»Melancholisch, aber mit einem versöhnlichen, hoffnungsvollen Ende.«
BuchBesessen

»Kaum zu glauben: Es ist ihr erster Roman. Eine Sensation im doppelten Wortsinn.«
Sven Crefeld / Kreuzer

»Was für ein bewegendes Buch. […] Mit klarer Sprache lässt [Sabine Eschbach] uns an [Josefs] Gedanken- und Gefühlswelt teilnehmen.«
Instagram @ annas_bloggerwelt

»[
Seerauchen
] ist spannend, bewegend und unterhaltsam.«
Marion Decker / MarieOn

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/3,2 cm

Gewicht

383 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-197-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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Einfühlsame, harte Kindheitsgeschichte in der NS-Zeit

Buch_im_Koffer aus Münster am 26.11.2025

Bewertungsnummer: 2663437

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Idiot“ ist das erste Wort, das er spricht und da ist er bereits sieben Jahre alt. Josef vom Leible-Hof, der dort am Rande des Dorfes am Ufer des Bodensees allein mit seiner Mutter Martha lebt. Viele Jahre schon müssen sie die Schimpfwörter und unflätigen Bemerkungen über den Jungen hinnehmen, der heute vermutlich mit Autismus diagnostiziert würde. Aber damals, in den 30er Jahren, waren andere Zeiten. Und so wächst Josef in einer Welt auf, die ihn nicht versteht; einer Welt, „deren Spielregeln er nicht begriff.“ Seine Mutter versucht, ihn nach besten Kräften zu unterstützen, ist aber selbst allein auf dem großen Hof, der nur wenig abwirft. Umso wertvoller ist das Wohlwollen, das Josef von Menschen im Dorf wie dem Lehrer oder dem Krämer erfährt. Als die Nazis im Dorf Einzug halten, spürt dann nach und nach Josef instinktiv, dass es für ihn anders, enger, bedrohlicher wird. „Sie waren 43 Kinder gewesen. Jetzt waren sie 36 Kinder, sechs Juden und ein Idiot.“ Sabine Eschbach schreibt auf wunderbar einfühlsame, zärtlich-raue Art über einen Jungen, dem Zahlen, Farben und Tiere näher sind als Menschen. Ihre Sprache ist so warm, ehrlich und herzlich, dass man mit ihren Figuren einfach mitfühlen muss. Und so fängt sie auch das beginnende Misstrauen im Dorf, das Aufkommen der Nazis, den Druck auf Josef, seine „Andersartigkeit“ und die Verfolgung seiner „Beschützer“, gekonnt ein und setzt dies sprachlich fesselnd und gleichzig sehr beklemmend um. Das Tempo wird ein anderes, die Bilder wechseln im Stil ähnlich den Veränderungen in der Dorfgemeinschaft und in Josefs Welt. Dieser Roman ist hart, einfach weil das Leben hart zu Josef und Martha ist. Und doch gibt es auch so viele wunderschöne, kleine zarte Momente, in denen ich unweigerlich lächeln musste… Großartig und eine Geschichte, die lange nachhallt!

Einfühlsame, harte Kindheitsgeschichte in der NS-Zeit

Buch_im_Koffer aus Münster am 26.11.2025
Bewertungsnummer: 2663437
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Idiot“ ist das erste Wort, das er spricht und da ist er bereits sieben Jahre alt. Josef vom Leible-Hof, der dort am Rande des Dorfes am Ufer des Bodensees allein mit seiner Mutter Martha lebt. Viele Jahre schon müssen sie die Schimpfwörter und unflätigen Bemerkungen über den Jungen hinnehmen, der heute vermutlich mit Autismus diagnostiziert würde. Aber damals, in den 30er Jahren, waren andere Zeiten. Und so wächst Josef in einer Welt auf, die ihn nicht versteht; einer Welt, „deren Spielregeln er nicht begriff.“ Seine Mutter versucht, ihn nach besten Kräften zu unterstützen, ist aber selbst allein auf dem großen Hof, der nur wenig abwirft. Umso wertvoller ist das Wohlwollen, das Josef von Menschen im Dorf wie dem Lehrer oder dem Krämer erfährt. Als die Nazis im Dorf Einzug halten, spürt dann nach und nach Josef instinktiv, dass es für ihn anders, enger, bedrohlicher wird. „Sie waren 43 Kinder gewesen. Jetzt waren sie 36 Kinder, sechs Juden und ein Idiot.“ Sabine Eschbach schreibt auf wunderbar einfühlsame, zärtlich-raue Art über einen Jungen, dem Zahlen, Farben und Tiere näher sind als Menschen. Ihre Sprache ist so warm, ehrlich und herzlich, dass man mit ihren Figuren einfach mitfühlen muss. Und so fängt sie auch das beginnende Misstrauen im Dorf, das Aufkommen der Nazis, den Druck auf Josef, seine „Andersartigkeit“ und die Verfolgung seiner „Beschützer“, gekonnt ein und setzt dies sprachlich fesselnd und gleichzig sehr beklemmend um. Das Tempo wird ein anderes, die Bilder wechseln im Stil ähnlich den Veränderungen in der Dorfgemeinschaft und in Josefs Welt. Dieser Roman ist hart, einfach weil das Leben hart zu Josef und Martha ist. Und doch gibt es auch so viele wunderschöne, kleine zarte Momente, in denen ich unweigerlich lächeln musste… Großartig und eine Geschichte, die lange nachhallt!

Anderssein

Klaus am 19.10.2025

Bewertungsnummer: 2630206

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef ist bereits sieben Jahre alt und hat noch kein einziges Wort gesprochen und nicht nur das unterscheidet ihn von den anderen Kindern im Dorf. Als Josef dann unerwartet seine Worte findet, sind es solche wie Idiot, Nichtsnutz, Trottel, Worte, die er schon sein ganzes Leben lang gehört hat, Worte, mit denen man ihn schon sein ganzes Leben lang betitelt hat, Worte, die beschreiben, was er für die anderen im Dorf ist, der kleine schwachsinnige Balg, mit dem seine Mutter dafür bestraft wurde, dass sie sich mit einem umherreisenden Fremden eingelassen hat und so Schande über sich und das ganze Dorf brachte. Schauplatz des Romans ist ein kleines deutsches Dorf am Bodensee in den 30iger Jahren. Hier, in Sichtweite zur Schweiz, wächst der kleine Josef auf, die Mutter, von der Dorfgemeinschaft geächtet, bringt sich und ihren Sohn mit dem Ertrag des kleinen Hofes durch, vermietet die Werkstatt ihres verstorbenen Vaters an einen schweizer Maler und verdient sich als Wäscherin. Die Zeiten sind hart, der Aufschwung, den man sich nach dem "Großen Krieg" erhofft hat blieb aus, es gibt Missernten durch Hochwasser und Kälteeinbrüche und in ihrer Not ist den tiefgläubigen, bigotten Dörflern Josef, mit seinem merkwürdigen Verhalten, mit seinen Stimmungsschwankungen, mit seinen unkontrollierten Zuckungen eine willkommene Projektionsfläche für ihre Ängste, ihren Spott und ihren Hass. Josef ist Freiwild, wird mit Billigung der Erwachsenen von den anderen Kindern gehänselt, misshandelt und dient ihnen als Sündenbock, als bei einer Hetzjagd auf ihn ein anderes Kind verunfallt, gibt man ihm auch daran die Schuld. Nur wenige Dorfbewohner unterstützen Josef und seine Mutter, allen voran Nachbarin Josepha und der Lehrer der Dorfschule. Josef ist anders und das in einer Zeit, in der "Anderssein" gefährlich ist, heute würde man wahrscheinlich Autismus bei ihm diagnostizieren. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus in Deutschland wird den Leuten die Angst vorm "Anderssein" eingetrichtert, Angst vor einem anderen Glauben, Angst vor einer anderen ethnischen Herkunft, Angst vor allem, das die Reinheit der deutschen Rasse bedroht und aus dieser Angst heraus wird Hass geschürt, Neid und Missgunst. Autorin Sabine Eschbach verbindet in ihrem Roman gleich zwei hochemotionale Themen und liefert begleitend zu Josefs Geschichte auch ein beängstigend klares Bild des damaligen Geschehens. Was klein beginnt und von den meisten Dörflern noch abgetan wird, wächst sich schnell aus und mündet in Ereignissen, die wir aus der Geschichte nur all zu gut kennen. Es ist hochemotional und herzzerreißend all dies durch Josefs Augen zu sehen, der für all das ja keinerlei Erklärung hat und den das auch aus seinen Routinen und gesicherten Abläufen reißt. Für mich war die Lektüre des Buches sehr hart, ich habe bereits nach wenigen Seiten furchtbar geweint und konnte das Buch stellenweise gar nicht weiterlesen. Grund hierfür ist meine persönliche Nähe zum Thema Autismus, bin ich doch stolze Oma eines ganz wunderbar besonderen kleinen Jungen und es war mir, als hätte die Autorin mit Josef genau meinen kleinen besonderen Jungen beschrieben. Allein die Vorstellung, er wäre in eine solche Zeit hineingeboren worden, hätte all dies erlebe müssen, wäre von seiner Umwelt so behandelt worden, treibt mir erneut die Tränen in die Augen. Wie die Autorin seine Gefühlswelt beschreibt, seine Wahrnehmung der Umwelt und seine Reaktionen darauf, ist so einfühlsam und sensibel. Aber genauso bin ich emotional auch total bei Martha, Josefs Mutter. Auch ihre Gefühle, ihre inneren Konflikte, ihre Ängste, ihre Wut, ihre Scham und die bedingungslose Liebe zu ihrem Kind sind so treffend beschrieben, das ich mich der Figur unglaublich nah fühle, denn ich kenne all das. Allein die Szene, in der Martha sich wünscht, ihr Sohn würde sie nur einmal anlächeln, würde sich nur einmal von ihr in den Arm nehmen lassen, das hat mich gebrochen, denn es beschreibt einfach so eins zu eins die tägliche Realität von uns Angehörigen. Mit "Seerauchen" hat die Autorin auf unvergleichliche Weise ein Buch geschaffen, dass das Grauen des Nationalsozialismus beschreibt, ohne all zu plakativ darüber zu schreiben. Die dichte Atmosphäre entsteht einzig durch Josefs Erleben, sein Empfinden, das etwas falsch ist, als der Laden der Kahnˋs verwüstet wird, er die Brille und den Kittel des Doktors in dessen zerstörter Praxis findet und der Doktor ist nie ohne seine Brille, als seine Mutter ihn zwingt sich auf Josephaˋs Dachboden zu verstecken, wo er doch noch nie auf Josephaˋs Dachboden war. Das ist falsch und Josef versteht es nicht. Und auch ich als Leser verstehe es nicht, wie konnte all das passieren, wie konnten unsere Großeltern all dies ihren Nachbarn und Freunden antun, wie konnten es so weit kommen und wie ist es möglich, dass all diese Propaganda auch heute wieder so viele Zuhörer findet. Für mich ist "Seerauchen" mein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das auf eindringliche und berührende Weise aus unserer dunklen Vergangenheit erzählt. Ich hoffe, das es von ganz vielen Menschen entdeckt wird. Mich wird das Buch für den Rest meines Lebens begleiten, mit all seinen guten Gedanken und mit all seinen schlimmen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich es lesen durfte, wünschte mir aber fast, ich hätte es nicht getan.

Anderssein

Klaus am 19.10.2025
Bewertungsnummer: 2630206
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef ist bereits sieben Jahre alt und hat noch kein einziges Wort gesprochen und nicht nur das unterscheidet ihn von den anderen Kindern im Dorf. Als Josef dann unerwartet seine Worte findet, sind es solche wie Idiot, Nichtsnutz, Trottel, Worte, die er schon sein ganzes Leben lang gehört hat, Worte, mit denen man ihn schon sein ganzes Leben lang betitelt hat, Worte, die beschreiben, was er für die anderen im Dorf ist, der kleine schwachsinnige Balg, mit dem seine Mutter dafür bestraft wurde, dass sie sich mit einem umherreisenden Fremden eingelassen hat und so Schande über sich und das ganze Dorf brachte. Schauplatz des Romans ist ein kleines deutsches Dorf am Bodensee in den 30iger Jahren. Hier, in Sichtweite zur Schweiz, wächst der kleine Josef auf, die Mutter, von der Dorfgemeinschaft geächtet, bringt sich und ihren Sohn mit dem Ertrag des kleinen Hofes durch, vermietet die Werkstatt ihres verstorbenen Vaters an einen schweizer Maler und verdient sich als Wäscherin. Die Zeiten sind hart, der Aufschwung, den man sich nach dem "Großen Krieg" erhofft hat blieb aus, es gibt Missernten durch Hochwasser und Kälteeinbrüche und in ihrer Not ist den tiefgläubigen, bigotten Dörflern Josef, mit seinem merkwürdigen Verhalten, mit seinen Stimmungsschwankungen, mit seinen unkontrollierten Zuckungen eine willkommene Projektionsfläche für ihre Ängste, ihren Spott und ihren Hass. Josef ist Freiwild, wird mit Billigung der Erwachsenen von den anderen Kindern gehänselt, misshandelt und dient ihnen als Sündenbock, als bei einer Hetzjagd auf ihn ein anderes Kind verunfallt, gibt man ihm auch daran die Schuld. Nur wenige Dorfbewohner unterstützen Josef und seine Mutter, allen voran Nachbarin Josepha und der Lehrer der Dorfschule. Josef ist anders und das in einer Zeit, in der "Anderssein" gefährlich ist, heute würde man wahrscheinlich Autismus bei ihm diagnostizieren. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus in Deutschland wird den Leuten die Angst vorm "Anderssein" eingetrichtert, Angst vor einem anderen Glauben, Angst vor einer anderen ethnischen Herkunft, Angst vor allem, das die Reinheit der deutschen Rasse bedroht und aus dieser Angst heraus wird Hass geschürt, Neid und Missgunst. Autorin Sabine Eschbach verbindet in ihrem Roman gleich zwei hochemotionale Themen und liefert begleitend zu Josefs Geschichte auch ein beängstigend klares Bild des damaligen Geschehens. Was klein beginnt und von den meisten Dörflern noch abgetan wird, wächst sich schnell aus und mündet in Ereignissen, die wir aus der Geschichte nur all zu gut kennen. Es ist hochemotional und herzzerreißend all dies durch Josefs Augen zu sehen, der für all das ja keinerlei Erklärung hat und den das auch aus seinen Routinen und gesicherten Abläufen reißt. Für mich war die Lektüre des Buches sehr hart, ich habe bereits nach wenigen Seiten furchtbar geweint und konnte das Buch stellenweise gar nicht weiterlesen. Grund hierfür ist meine persönliche Nähe zum Thema Autismus, bin ich doch stolze Oma eines ganz wunderbar besonderen kleinen Jungen und es war mir, als hätte die Autorin mit Josef genau meinen kleinen besonderen Jungen beschrieben. Allein die Vorstellung, er wäre in eine solche Zeit hineingeboren worden, hätte all dies erlebe müssen, wäre von seiner Umwelt so behandelt worden, treibt mir erneut die Tränen in die Augen. Wie die Autorin seine Gefühlswelt beschreibt, seine Wahrnehmung der Umwelt und seine Reaktionen darauf, ist so einfühlsam und sensibel. Aber genauso bin ich emotional auch total bei Martha, Josefs Mutter. Auch ihre Gefühle, ihre inneren Konflikte, ihre Ängste, ihre Wut, ihre Scham und die bedingungslose Liebe zu ihrem Kind sind so treffend beschrieben, das ich mich der Figur unglaublich nah fühle, denn ich kenne all das. Allein die Szene, in der Martha sich wünscht, ihr Sohn würde sie nur einmal anlächeln, würde sich nur einmal von ihr in den Arm nehmen lassen, das hat mich gebrochen, denn es beschreibt einfach so eins zu eins die tägliche Realität von uns Angehörigen. Mit "Seerauchen" hat die Autorin auf unvergleichliche Weise ein Buch geschaffen, dass das Grauen des Nationalsozialismus beschreibt, ohne all zu plakativ darüber zu schreiben. Die dichte Atmosphäre entsteht einzig durch Josefs Erleben, sein Empfinden, das etwas falsch ist, als der Laden der Kahnˋs verwüstet wird, er die Brille und den Kittel des Doktors in dessen zerstörter Praxis findet und der Doktor ist nie ohne seine Brille, als seine Mutter ihn zwingt sich auf Josephaˋs Dachboden zu verstecken, wo er doch noch nie auf Josephaˋs Dachboden war. Das ist falsch und Josef versteht es nicht. Und auch ich als Leser verstehe es nicht, wie konnte all das passieren, wie konnten unsere Großeltern all dies ihren Nachbarn und Freunden antun, wie konnten es so weit kommen und wie ist es möglich, dass all diese Propaganda auch heute wieder so viele Zuhörer findet. Für mich ist "Seerauchen" mein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das auf eindringliche und berührende Weise aus unserer dunklen Vergangenheit erzählt. Ich hoffe, das es von ganz vielen Menschen entdeckt wird. Mich wird das Buch für den Rest meines Lebens begleiten, mit all seinen guten Gedanken und mit all seinen schlimmen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich es lesen durfte, wünschte mir aber fast, ich hätte es nicht getan.

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