Produktbild: Fünf, sechs, sieben, acht
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Ewald Arenz

1. Fünf, sechs, sieben, acht

Fünf, sechs, sieben, acht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2473

Gesprochen von

Konstantin Lindhorst

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

26

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815501

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2473

Gesprochen von

Konstantin Lindhorst

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

26

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815501

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Niko

    aus Austria

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Fünf, sechs, sieben, acht“

    Ich bin auf das Buch Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz wegen seines Titels aufmerksam geworden. Der Titel zieht einen sofort in eine Welt voller Leidenschaft hinein – und plötzlich versteht man auch den Protagonisten viel leichter. Auch das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches sind wunderschön gelungen. Ich habe mich richtig gefreut, es endlich in den Händen zu halten. Anton ist mit seinen sechzig Jahren noch immer ein leidenschaftlicher Stepptänzer. Umso härter trifft es ihn, als das Theater seinen Vertrag nicht verlängert – das Team soll jünger werden, und damit wird Anton ersetzt. Niemand bereitet ihn darauf vor, dass ausgerechnet seine eigene Tochter die Choreografie übernehmen wird. Das wirft Anton in eine Lebensphase, in der er gezwungen ist, zurückzublicken – auf das, was war, und auf das, was er verloren hat. Doch genau dadurch gelingt es ihm später, wieder mit echter Freude nach vorne zu schauen. Der Autor Ewald Arenz lässt uns sehr eindrücklich spüren, wie es Anton in dieser Situation geht. Anton weiß genau, dass er nicht mehr der Jüngste oder der Schnellste ist. Er tanzt jedoch mit ungebrochener Leidenschaft – und das Publikum feiert ihn weiterhin, was das Loslassen nur noch schwerer macht. Als er erfährt, dass ausgerechnet seine Tochter Emma seinen Platz einnimmt, ist er zugleich wütend und stolz auf sie. Auf ihrer gemeinsamen Reise nach Irland werden die Konflikte zwischen Vater und Tochter noch deutlicher – Arenz bringt sie mit großer Sensibilität ans Licht. Das Buch ist ruhig erzählt und widmet sich dem Altwerden, dem Loslassen, der Familie und der Frage, ob man im Leben die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Ewald Arenz hat mit Anton eine authentische Figur geschaffen und lässt uns aufmerksam beobachten, wie sich sein Protagonist weiterentwickelt. Ganz besonders haben mir die Beschreibungen des Tanzens gefallen. Sie vermitteln noch stärker das Gefühl von Leidenschaft und lassen einen spüren, wie viel Emotion mit Tanzen verbunden ist. Ein tolles Buch für alle, die das Tanzen im Herzen tragen und sich mit der zweiten Jugend beschäftigen möchten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat

    In der Geschichte geht es um Anton. Er ist 60 Jahre alt und Stepptänzer, zwar nicht mehr so schnell wie früher, aber er tanzt trotzdem noch allen davon. Doch die neue Intendantin am Theater stellt ausgerechnet seine Tochter Emma als neue Choreografin ein, die ihn ersetzen soll. Es kommt plötzlich das Gefühl des Älterwerdens in ihm hoch und er kann auch seiner Tochter nicht zeigen, dass er stolz auf sie ist und er fragt sich noch zusätzlich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Diese Frage lässt ihn wieder an seine alte große Liebe Jo denken und reist deshalb mit seiner Tochter nach Irlands, die für Anton zu einer Reise zu sich selbst wird. Die Geschichte hat mich tief im Herzen berührt und war auch sehr lehrreich für mich. Nur habe ich bisher noch nicht herausfinden können, was ich mit dem Gelernten anfangen kann. Von mir gibt es aber jetzt erst einmal sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Rhythmus des Lebens und vom Tanz mit dem Alter

    Anton, 60 Jahre alt, von Beruf Tänzer, spürt auf Schritt und Tritt Rhythmus und Takt in seinem Leben. Seit er sich erinnern kann, bewegt er sich tanzend und steppend durch die Welt. Nun muss er erkennen, dass der größere Teil des Lebens bereits gelebt ist. Beruflich neigt sich die Karriere dem Ende zu. Die Position als Choreograph am Theater verliert er unerwartet. Es ist zwar keine Kündigung, jedoch wird der Vertrag nicht verlängert. Das fühlt sich ungewollt an, alt, nicht mehr leistungsstark, ins Abseits gestellt. Antons Emotionen durchziehen das gesamte Werk. Auf 240 Seiten durchleben der Protagonist und damit auch die Leserschaft Antons Künstlerleben, seine Beziehungen zu Frauen und seine brüchige Familiensituation. Der Rausch des Künstlerlebens vergeht im Alter von 60 Jahren und mit den Fragen der Zukunft stellt sich Anton endlich auch der Vergangenheit. Seine Tochter Emma bringt ihn dabei an seine Grenzen: Sie ist es, die seine Position am Theater einnehmen wird und sie ist es auch, die ihm seine Fehler der Vergangenheit schonungslos vor Augen hält. Gleichzeitig hilft sie ihm, die Leerstelle seines Lebens zu füllen. „Fünf Sechs Sieben Acht“ ist ein Roman, der das Älterwerden genauso thematisiert wie sich wandelnde Eltern-Kind-Beziehungen. Es ist ein Buch, das einem roten Faden folgt und viel Entwicklung zulässt. Das Werk bietet eine versöhnliche Lösung an, braucht aber kein Happy End. Es macht Freude, dieses ästhetisch gestaltete Buch mit dem ansprechenden Cover in die Hand zu nehmen. Die kraftvolle und unmittelbare Sprache fängt die Leser ein und lässt sie tief in die Emotionen eintauchen. Das Buch wird die Leserschaft in der zweiten Lebenshälfte mit ihren eigenen Themen direkt ansprechen. Jüngere Leser werden sich möglicherweise mit Tochter Emma oder der jungen Aya identifizieren. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2026

    eBook (ePUB)

    (k)ein Blick zurück

    "FÜNF, SECHS, SIEBEN, ACHT" heißt der neue Roman von Ewald Arenz und ist am 16. Juni 2026 im DuMont Buchverlag erschienen. Das Cover, mit den drei roten Vögeln auf dem Ast, sticht deutlich zwischen all den Büchern hervor. Als Titel wurde das Einzählen für die Tanzenden zu Beginn einer Choreographie gewählt. Cover und Titel haben einen engen Bezug zum Roman, was mir besonders gut gefällt. Anton fällt aus allen Wolken, als sein Angagement als Choreograf und Stepptänzer am Theater nicht verlängert wird. Die neue Intendantin will diesen Posten stattdessen mit seiner Tochter Ellen besetzen. Anton ist zornig und wütend, fühlt sich hintergangen und hadert mit dieser Entscheidung. Gehört er mit sechzig Jahren tatsächlich schon zum alten Eisen? Das Gedankenkarussell dreht sich unaufhörlich. Erst durch die Suche nach Jo, seiner ersten großen Liebe, die vor Jahren plötzlich verschwand und einer Reise nach Irland erhält Anton eine gewisse Gelassenheit zurück. Ewald Arenz hat eine ruhige und detaillierte Erzählweise, bei der es immer wieder Spaß macht, in die Geschichten einzutauchen. Seine Protagonisten sind Menschen, die ihre  Ecken und Kanten haben. Und wenn sie auch hin und wieder "um sich schlagen" oder sich "daneben benehmen", bleiben sie immer sympathisch. Für mich sind die Romane von Ewald Arenz immer ein Highlight.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben macht was es will

    Wer von uns im fortgeschrittenen Alter kennt sie nicht: die Angst etwas verpasst zu haben oder die Trauer nach früheren Freundschaften. Dieser Thematik nimmt sich Ewald Arenz in seinem neuen Roman „Fünf Sechs Sieben Acht“ an. Die Umsetzung wieder einmal großartig. Auf 237 Seiten ist alles gesagt. Über sein Leben denkt auch der Protagonist Anton nach. Mit fast 60 Jahren übt er immer noch seinen Beruf des Stepptänzers aus, er brennt für die Arbeit am Theater. Doch dann erhält er plötzlich die Kündigung und ausgerechnet seine Tochter soll die Nachfolge antreten. Verständlicherweise ist Anton gekränkt, darüber kommt er ins Grübeln und denkt an eine verflossene Freundin, die vor 35 Jahren ganz plötzlich verschwand. Er will sie unbedingt finden und wiedersehen. Als eine Art Wiedergutmachung ihrem Vater gegenüber, spürt Antons Tochter diese Frau in Irland auf. Gemeinsam reisen sie nach Irland, doch Anton ist immer noch verletzt, dass er seinen Job verloren hat, so dass sich ihre Wege bald trennen. Anton bleibt und trifft seine alte Freundin. Ein klärendes Gespräch bringt Licht ins Dunkeln und Anton kann endlich dieses Kapitel seines früheren Lebens abschließen. Die Zeit ist reif für ein neues Leben. Ewald Arenz hat es wieder einmal geschafft und schon nach wenigen Seiten war ich dieser Geschichte verfallen. Die Protagonisten so authentisch und lebensnah. Wie schafft er es immer wieder, seinen Figuren so viel Echtheit mitzugeben.? Er muss ein guter Menschenbeobachter sein. Ich denke wirklich, in vielen von uns steckt ein bisschen Anton, oder? Wie bereits eingangs erwähnt, trauern wir alle irgendwann verpassten Gelegenheiten nach. Nicht immer traut man sich, diese nachzuholen. Anton hingegen will es wissen, er braucht diese Klarheit und dem Autor gelingt es ganz charmant, ihm diese anzubieten. Das Ende absolut realistisch, genauso möchte man es haben. Das Leben ist kein Picknick, auch für Anton nicht. Dennoch ein wunderbarer, einfühlsamer Roman und sehr berührend. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an und wird noch lange in mir nachhallen. Besser kann man über Älterwerden nicht schreiben, da ich im ähnlichen Alter des Autors und Protagonisten bin, erlaube ich mir diese Bemerkung. Von mir ganz klar eine Leseempfehlung.

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