Produktbild: Fünf, sechs, sieben, acht

Fünf, sechs, sieben, acht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

127

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Abbildungen

Gebunden mit Hochprägung, Relieflack, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,5 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Altweiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0057-6

Beschreibung

Rezension

»Mit ›Fünf, sechs, sieben, acht‹ ist Ewald Arenz einmal mehr ein berührender, kluger und unterhaltsamer Roman über die großen Themen des Lebens gelungen – ein echtes Lesevergnügen.«
Andrea Gerk, NDR KULTUR neue Bücher
»Wie immer besticht Arenz mit lebensklugem psychologischem Scharfsinn.«
Denis Scheck, TAGESSPIEGEL.DE
»Wie ein Tänzer beherrscht Arenz auch Tempowechsel, beschleunigt nach Phasen der Erholung, dramatisiert einen Showdown auf einem schwindelerregenden Pfad an der irischen Steilküste.«
»Arenz ist ein so schlichter wie wirkungsvoller Erzähler. [›Fünf, sechs, sieben, acht‹ hat] ein ergreifendes wunderschönes Happy End.«
Jörg Magenau, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Büchermarkt
»Ein Fest für Arenz-Fans«
Angela Wittmann, BRIGITTE
»Die Romane von Ewald Arenz sind nicht nur einfühlsam erzählt, sondern auch berückend sinnlich. Wie sein neuestes Werk ›Fünf, sechs, sieben, acht‹, in dem es tiefsinnig und heiter um das Älterwerden geht.«
Ulrike Borowczyk, BERLINER MORGENPOST
»Was für ein Buch, was für eine Geschichte.«
Ute Krebs, FREIE PRESSE
»Ewald Arenz erzählt in diesem Roman von einem 60-Jährigen, der innehält und sich fragt, ob das Leben, das er führt, das ist, was er führen wollte. Er läuft seinem Schatten hinterher, im Rhythmus fünf, sechs, sieben, acht.«
KURIER
»Ein Buch von Ewald Arenz zu lesen, ist wie ein tiefes, beruhigendes Atemholen in dieser chaotischen Gegenwart.«
Stefanie Lehmberg, MÜNCHNER MERKUR
»Spannend und melancholisch«
Herbert Heinzelmann, NÜRNBERGER NACHRICHTEN
»Gefühlvoll, aber nie kitschig: Von Ewald Arenz kann man jedes Buch in den Urlaub mitnehmen.«
Barbara Gärtner, DONNA
»Wer Arenz kennt und liebt, wird dieses Buch verschlingen. Wer ihn noch nicht kennt: Dies ist ein sehr guter Einstieg. Vielleicht sogar der beste. Ein Roman, der einem im Rhythmus seiner eigenen Schritte bleibt. Noch lange nach der letzten Seite.« *
Sven Trautwein, IPPEN MEDIA
»sensibel, einfühlsam und lebensklug«
Marianne Jauernig, DEF AKTUELL
»Eine wunderbare, kraftvolle und starke Geschichte, Arenz ist der Meister, wenn es drum geht, die kleinen, wunderschönen Momente des Lebens zu beschreiben, aber auch die großen, oftmals verwirrenden Gefühle, die wir alle kennen.«
Claudia Feuerstein, RADIO F
»Arenz besticht durch eine klare Sprache, die dennoch sehr poetische, malerische Bilder erzeugt.«
Angela Szivatz, NEWSFLIX
»Mit sanfter Ironie blickt Ewald Arenz auf Absurditäten des Lebens.«
GONG
»Es sind die feinen Beobachtungen mitten aus dem Alltag, für die Arenz bekannt wurde und die ihm immer wieder Plätze auf den Bestsellerlisten verschaffen.«
Oranna Arnold, EXTRA TOUR
»großartige poetische Erzählkunst«
Susanne van Someren, MITTELHESSEN.DE

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Verkaufsrang

127

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Abbildungen

Gebunden mit Hochprägung, Relieflack, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,5 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Altweiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0057-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges Buch über das Älterwerden

    Fünf, sechs, sieben, acht -Ewald Arenz Anton, Tänzer und Choreograf, ist 60 Jahre und stolz, dass er noch als Tänzer tätig ist. Aber ihn beschäftigt auch die Frage, wie lange er noch leistungsfähig sein wird und wie sein Leben dann weiter gehen wird. Er mag das Älterwerden nicht. In seinen Gedanken hängt er oft in der Vergangenheit, die Unbeschwertheit der Jugend, die erste große Liebe zu Johanna. Wäre sein Leben anders verlaufen, wenn er in bestimmten Momenten andere Entscheidungen getroffen hätte? Als eine neue Intendantin ans Theater kommt, wird seinen Vertrag nicht verlängert und seine Tochter Emma bekommt seinen Job. Das macht ihn unglaublich wütend, er fühlt sich von allen hintergangen und verraten. „Wir müssen wieder jünger werden“, ist das neue Motto. Antons Beziehung zu seiner Tochter Emma ist bereits seit seiner Trennung von ihr und ihrer Mutter angespannt, nun steht diese berufliche Situation auch noch zwischen ihnen. Trotzdem bietet die Tochter an, ihn bei der Suche nach seiner großen Liebe Johanna, genannt Jo, die er vor 35 Jahren aus den Augen verloren hat, zu unterstützen und reist mit ihm nach Irland. Dort kommt es zu einer schwierigen Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter. Aber er findet auch Johanna. In einem dramatischen Szenario erfährt er endlich die Wahrheit über Jo, und auch über sich. Der Traum von dem anderen Leben, der Jugend, der Lebendigkeit, endlich kann er ihn besiegen. Es ist eine gute Entscheidung, dass Arens in der personalen Perspektive erzählt, das schafft diesen Blick von außen auf den Protagonisten. Ein bisschen bleibt die Distanz, die uns zustimmen und schmunzeln lässt, denn Anton ist schon sehr mit sich selber und seinem Selbstmitleid beschäftigt. Mit sicherem Gespür, sensibel und nachdenklich erzählt Arenz von dem Prozess des Alterns, den Zweifeln und Sorgen. Dieser Mann, der nicht alt werden möchte, der den Träumen seiner Jugend hinterherläuft und dabei das aktuelle Leben verliert, ist in seiner Zerrissenheit aber durchaus sympathisch, seine Selbsterkenntnis ist ein schmerzhafter Prozess. Das Tanzen, die Musik, sind in diesem Buch starke Mittel des Ausdrucks und der Gefühle, sie schaffen eine Brücke zwischen den Generationen und so wird auch das Bild der Versöhnung zwischen ihm und der Tochter, zwischen Jung und Alt getanzt. Der Titel, das Einzählen zum Tanzen, passt wunderbar. Ein Buch, das mir sehr gefallen hat, weil es um ein wichtiges Thema, ernsthafte Gefühle und Gedanken geht. DuMont 2026

  • Bewertung

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Leseunterhaltung

    Schon etwas länger hatte ich nichts mehr von Ewald Arenz gelesen, was recht schade war, ist er doch ein großartiger Autor, wie ich nun wieder einmal feststellen durfte! Im Mittelpunkt seines neuen Buches "Fünf, scchs, sieben, acht" steht Anton, ein sechzigjähriger erfolgreicher Steptänzer mit einer Anstellung an einem Theater. Man hat den Eindruck, dass Anton nie besser war, als gerade in dem Moment, als ihm Hals über Kopf und für ihn überraschend mitgeteilt wird, dass er gekündigt werden soll, und seine Tochter Emma in seine Fußstapfen treten wird. Gefühlt hatten alle Menschen, auch seine Tochter, bereits gewusst, dass diese Entscheidung gefällt wurde, nur Anton selbst hatte man es verschwiegen, wohlwissend, dass ihn diese sehr hart treffen würde. Verständlicherweise fühlt sich unser Protagonist extrem gekränkt, versucht man ihm doch mehr oder weniger beizubringen, dass seine Zeit abgelaufen, und er einfach zu alt für seinen geliebten Job ist! Aus dieser eklatanten Lebensänderung ergeben sich für den Sechzigjährigen Verlustängste und Reflexionen über das Altwerden, das Wörtchen "noch" spielt plötzlich eine wichtige Rolle in seinem Leben. Auch eine lange Zeit vergessene Jugendliebe will gefunden und "geklärt" werden, hierzu macht sich Anton mit seiner Tochter auf eine Reise, auf der Vater und Tochter wiederum ihre Beziehung durchleuchten. Ewald Arenz erzählt diese Geschichte in einem wunderbaren Schreibstil, der mich wirklich berührt hat. Dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Plötzlich alt?

    Anton fühlt sich mit seinen 60 Jahren noch wohl und fit genug, um als Stepptänzer und Choreograph an einer Bühne zu arbeiten. Doch die neue Intendantin sieht das anders. Anton muss gehen und ausgerechnet seine geliebte Tochter Emma, die ebenso leidenschaftlich gern tanzt wie er, wird seine Nachfolgerin. Anton kann es nicht fassen. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Da ist der verlorene Arbeitsplatz, da sind Wut und Trauer. In all diesem Denken an sich selbst kann er den Stolz auf seine Tochter nicht zeigen. Ewald Arenz schafft es mit seinen Geschichten, hier Antons Welt, realitätsnah und vollkommen glaubhaft zu beschreiben. Ich lese und fühle, was diese Situation für ihn und sein Leben bedeutet. Die plötzliche Veränderung lässt Anton nachdenken: über das Alter, über die Vergangenheit mit der Frage, warum seine Jugendliebe damals plötzlich verschwunden war. Mitfühlend und ergreifend ist die Geschichte, die mir bunte Bilder eines Lebens und lebhafte Unterhaltung geschenkt hat. Sehr gern gebe ich meine Empfehlung für das Buch.

  • Herbstrose

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tanzend durchs Leben bis ins Alter

    Anton ist Stepptänzer am Theater. Obwohl er bereits 60 Jahre alt ist kann er mit der Jugend noch immer mithalten - meint er - und hofft deshalb, die demnächst freiwerdende Stelle als Choreograf zu bekommen. Die neue Intendantin jedoch vergibt die Stelle an eine Jüngere, an die 30jährige Emma, Antons Tochter. Anton ist wütend und verärgert – alle, auch Emma, haben es gewusst aber keiner hat es ihm gesagt. Er weiß nicht wie es weiter gehen soll, fühlt sich plötzlich alt und denkt über sein vergangenes Leben nach. Was wäre gewesen wenn damals Jo, seine große Liebe nicht plötzlich verschwunden wäre? Lange hatte er nach ihr gesucht, sie aber nicht gefunden. Nun ist es ausgerechnet Emma, die wieder auf ihren Vater zukommt. Sie hat im Internet nach Jo gesucht und ihre Spur gefunden. Vater und Tochter reisen zusammen nach Irland. Wird Anton auf dieser Reise Emma verzeihen können und ihr endlich sagen, dass er stolz auf ihren Erfolg ist? Ewald Arenz, geb. 1965 in Nürnberg, ist ein deutscher Schriftsteller. Er machte sein Abitur in Fürth, studierte an der Universität in Erlangen-Nürnberg zunächst Jura, wechselte dann das Studienfach zu Anglistik, Amerikanistik und Geschichte. Für seine literarischen Arbeiten wurde er bereits mit zahlreichen Kulturpreisen ausgezeichnet. Arenz ist Gymnasiallehrer in Nürnberg, wo er Englisch und Geschichte unterrichtet. Er ist Vater von drei Kindern und lebt in der Nähe von Fürth. Dem Autor ist es großartig gelungen, die seelische und körperliche Verfassung des Vaters und die mentale Stimmung der Tochter zu Papier zu bringen. Der Schreibstil ist dabei sehr einfühlsam, ausdrucksvoll und fesselnd, die Protagonisten und auch alle Nebenfiguren sind klar und präzise herausgearbeitet. Nach anfänglich ruhigem Dahingleiten nimmt die Geschichte bald ordentlich Fahrt auf. Die Entwicklung, die Anton durchmacht ist glaubhaft, seine Auseinandersetzung mit dem Alter ist nachvollziehbar und der realistische Ausblick in die Zukunft stimmt hoffnungsvoll. Fazit: Ein warmherziges, berührendes Buch voller Zuversicht über das Leben, das Älterwerden und über den Generationenkonflikt – empfehle ich gerne weiter!

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungelebtes Leben

    „Du bist so sehr auf dieser sinnlosen Suche nach der eigenen verlorenen Jugend, dass du mir meine nicht verzeihen kannst.“ (S. 200) Anton ist Stepptänzer und Choreograph am Theater und steht mit 60 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Als sein Vertrag nicht verlängert wird, bricht für ihn eine Welt zusammen – vor allem, weil ausgerechnet seine Tochter Emma seine Nachfolgerin wird. Er schafft es nicht, ihr zu zeigen, wie stolz er auf sie ist. Stattdessen reagiert er mit Wur und Enttäuschung darüber, dass sie ihm nichts davon erzählt hat. Anton flüchtet sich in Weltschmerz und die Erinnerung an seine erste Liebe Jo, die vor 35 Jahren zum Zigarettenholen aufbrach und nie zurückkehrte. Seitdem hat er nie wieder von ihr gehört. Der Verlust hat sein ganzes Leben überschattet. Seine inzwischen Ex-Frau Katja und Emma hatten stets das Gefühl, im Schatten einer Frau zu stehen, die nie wirklich aus Antons Herz verschwunden ist - immer nur zweite Wahl zu sein. Als Anton zunehmend in eine Depression abzurutschen droht, schlagen Katja und Emma ihm vor, doch noch einmal nach Jo zu suchen. Tatsächlich findet Emma sie schließlich und reist mit ihrem Vater nach Irland. Doch statt einer Aussöhnung zwischen Vater und Tochter scheint die Reise den endgültigen Bruch herbeizuführen. „So eine ungelebte Liebe ist immer größer als die gelebte … Keiner kann rückwärts leben. Auch du nicht.“ (S. 61) „Fünf, sechs, sieben, acht“ von Ewald Arenz hat mich tief berührt. Für Anton besteht alles aus Takten, Rhythmen und Tönen – ob Regen, Wind oder die Geräusche seiner Umgebung. Er übersetzt alles in Bewegung, und genauso fühlt sich auch der Roman an, als würde man tanzend durch die Handlung getragen. Nach seiner Kündigung wird Antons Leben zum Tanz auf dem Drahtseil. Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit und Arbeitslosigkeit lässt ihn immer tiefer in die Vergangenheit eintauchen, während ihn gleichzeitig die Zukunft verunsichert. Dabei will er doch eigentlich noch Neues erleben und entdecken. Er weigert sich zu akzeptieren, dass er jetzt schon für die (über)nächste Generation Platz machen soll und nicht erst dann, wenn sein eigener Stern zu sinken beginnt. Zur Angst vor dem Älterwerden kommt die Sorge vor den körperlichen Veränderungen. Anton spürt, dass er nicht mehr so schnell und kraftvoll ist wie noch vor einigen Jahren. Er fürchtet, überflüssig zu werden, einsam zu enden und seinen Platz in der Welt zu verlieren. Seine Ehe ist zwar gescheitert, doch Katja und er verbindet inzwischen eine tiefe Freundschaft. Seine Tochter hingegen stößt er mit seinem Neid und seiner Wut immer weiter von sich weg. Die Frage ist, ob es ihm gelingt, loszulassen und noch einmal neu anzufangen. Ich bin zwar etwas jünger als Anton, konnte mich aber erstaunlich gut in seine Gedanken, Gefühle und Selbstzweifel hineinversetzen. Seine Angst vor dem Älterwerden, davor, nicht mehr gebraucht zu werden und den eigenen Platz zu verlieren, wirkt erschreckend authentisch. Auch deshalb fühlte sich der Roman für mich sehr nahbar an. Überhaupt sind die Figuren wunderbar gezeichnet – lebensecht, vielschichtig und glaubwürdig. Besonders Anton hat mich oft an meinen eigenen Vater erinnert, der sich damals ebenfalls nur schwer mit dem Renteneintritt abfinden konnte und eigentlich gar nicht aufhören wollte zu arbeiten. Ewald Arenz schreibt mit einer großen Leichtigkeit und gleichzeitig ungemein poetisch. Auf gerade einmal 240 Seiten erzählt er eine Geschichte voller Emotionen, Sehnsucht und leiser Zwischentöne. Besonders das Ende hat mich tief bewegt und den Roman für mich zu einem echten Herzensbuch gemacht.

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