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Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien Roman | Ein herzerwärmendes Debüt über Neurodivergenz

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/3,3 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Smaragd

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Life Hacks For a Little Alien

Übersetzt von

Margarita Ruppel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002947538

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein echtes Highlight, ein Roman der glücklich macht und damit eine große Empfehlung für diesen Herbst. ("WDR 2")
Ein berührendes Debüt über Sprache und Anderssein, mit einem Hauch von Tragik. (…) Ein schön gestaltetes Buch, wunderbar übersetzt, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. ("Buchkultur")
Berührend-komisches Debüt ("Kulturnews")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/3,3 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Smaragd

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Life Hacks For a Little Alien

Übersetzt von

Margarita Ruppel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002947538

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    03.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebevoll und emphatisch erzählt

    In der “Du-Perspektive” zeichnet Alice Franklin die Geschichte eines autistischen Mädchens von der Kindheit über die Schulzeit bis zum Teenager-Dasein nach. Ohne große Umstände zeigt sie, wie und wo sich ihre Protagonistin von anderen Kindern unterscheidet. Und ihre ganz eigenen Ideen und Herangehensweisen entwickelt. Spannend beschreibt die Autorin, wie sich die Welt für ihre Heldin verändert. Als sie das wahre Rätsel um das mittelalterliche Voynich-Manuskript für sich entdeckt. Sehr einfühlsam schildert sie, wie das Mädchen beginnt, die Geschichte und Vielfalt von Sprache zu verstehen. Und dabei diverse Bibliotheken und Universitäten von innen kennenlernt. Und sie erzählt von Menschen, die ihr Anderssein ganz einfach akzeptieren. Nebenbei geht es aber immer auch um den familiären Background ihrer Figur und um die Schwierigkeiten im Umgang mit einer psychisch kranken Mutter. So gelingt Alice Franklin mit “Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien” eine liebevoll und emphatisch erzählte Geschichte, die uns eine autistische Sicht auf die Welt näher bringt.

  • Klene123

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensweisheiten für Alle

    In diesem Buch tauchen wir in das Leben eines Mädchens ab, das überzeugt ist ein Alien zu sein. Der Schreibstil ist hier schon hervorzuheben, da der Erzähler das Kind per Du anspricht und ihr Leben vom Kleinkind bis zum Teenager berichtet. Hierbei kann man sich als Leser auch direkt angesprochen fühlen und taucht tiefer in die Lebenswelt unserer neurodivergenten Hauptprotagonistin ein. Aus deren Sicht erscheint unsere Welt unglaublich verwirrend und abstrakt, vor allem die Handlungen von Erwachsenen sind schwer nachvollziehbar. Wenn dann noch Aussagen dazukommen, die auf Redewendungen basieren, dann kann man sich durchaus vorkommen als wäre man nicht von dieser Welt. Mutig bestreitet unser kleines Alien den Alltag und fühlt sich oft verloren bis es vom Voynich Manuskript erfährt, dessen Ursprung von Einigen auch als außerirdisch vermutet wird. Sie stürzt sich in die Aufgabe alles über das Manuskript zu erfahren und setzt sich so ausführlich mit unserer Sprache auseinander. So erfahren wir auch allerlei über den Ursprung von Sprache und den unterschiedlichen Gebrauch dessen und obwohl so viel Wissen übermittelt wird, wirkt das Geschehen nie trocken oder langweilig. Ich habe meine Zeit gerne auf den Seiten verbracht, habe den Kopf geschüttelt über ihre Eltern und mich mit ihr gefreut, dass sie wahre Freundschaft kennenlernt. Ich hoffe, dass man den anderen Blickwinkel, den dieses Buch bietet, weiterhin im Hinterkopf behält und eventuell aufmerksamer durch den Alltag geht. Denn manche Erwachsene in dem Buch hätten nur durch ein bisschen Achtsamkeit etwas verändern können. Ich danke der Autorin, dass sie uns hier Einblick in ihre Welt gegeben hat und fand schade, dass wir das Alien nur bis zu ihren Teenagerjahren begleiten konnten.

  • Andrea

    aus Karlsruhe

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bisschen anders

    Inhalt: Ein Mädchen glaubt, dass es ein Alien ist. Warum? Weder ihre Eltern noch ihre Lehrer oder Klassenkameraden verstehen sie. Ihr Vater arbeitet außerdem zu viel und ihre Mutter liest die ganze Zeit Ratgeber. wodurch sie im am Rand steht. Dann erfährt sie vom Voynich-Manuskript und hat nun endlich eine Aufgabe: Das Manuskript übersetzen. Dabei schließt sie neue Bekanntschaften und traut sich immer mehr, aus sicher herauszugehen. Meinung: Das ist ein absolut wundervolles Buch! Die ersten Seiten erscheinen durch die ungewöhnliche Sichtweise etwas befremdlich, aber sobald man das Mädchen ein bisschen besser kennenlernt, hat man es direkt lieb. Man bekommt einen seltenen Einblick in die Gedankenwelt eines autistischen Mädchens, das einfach nur verstanden werden will und auch gerne die Menschen um sich herum besser verstehen möchte. Viele Besonderheiten des Autismus, wie die Schwierigkeiten mit bildhafter Sprache oder besondere körperliche Reaktionen auf scheinbar ausweglose Situationen, werden beschrieben und bringen mich als Leserin dazu, mitzufühlen. Sehr gefallen hat mir die Perspektive, bei der das kleine Alien immer mit "Du" angesprochen wird und der Ich-Erzähler sich liebevoll an das kleine Alien wendet. Der Schreibstil insgesamt ist flüssig und schön, vor allem aus sprachwissenschaftlicher Perspektive betrachtet macht die Lektüre große Freude. Die Sprache wird durch die Augen des Mädchens neu beleuchtet und Ungereimtheiten, über die wir tagtäglich hinweggehen, hervorgehoben. Außerdem wird viel mit Wiederholungen gearbeitet, die einzelne Kapitel einleiten und leicht verändert sind. Allem liegt also eine gewisse Struktur zugrunde, die das Mädchen ebenfalls braucht. Durch die besondere Protagonistin werden alltägliche Situationen ungleich lustiger oder trauriger, wobei man nicht über das Mädchen - das keinen Namen hat - lacht, sondern eher ein bisschen Verzweiflung verspürt. Das Mädchen tut sich mit den Emotionen anderer Menschen schwer, wobei man ihren Lernprozess begleiten kann, bei welchem sie Gesichtsausdrücke ihr nahestehender Menschen "lernt" und versucht, daraus zu lesen. Insgesamt macht sie eine beeindruckende Entwicklung durch. Das Mädchen eckt zunächst in jeder Schule an und wird aufgrund ihres Autismus oft ungerecht behandelt, was einen beim Lesen wütend macht und deprimiert, da diese Situationen nur allzu realistisch sind. Nach und nach lernt sie ihre Eltern besser kennen und bemerkt, welche Probleme sie haben und wie auch das kleine Alien diese Probleme mit der Zeit erkennt. Sie findet einen Freund, der sie in ihrem Interesse an dem Voynich-Manuskript unterstützt und ihr auch im Alltag hilft. Ihr Lieblingsort, an dem sie sich wohlfühlt und angenommen wird, ist aber die Bibliothek. Hier kann sie lesen und lernen, was sie möchte und trifft dabei Gleichgesinnte, die sie unterstützen. Dieses Buch ist lesenswert für jeden Menschen, der sich jemals auch nur ein bisschen anders oder ausgeschlossen gefühlt hat. Es ist außerdem ein Aufruf zur Empathie und zu mehr Toleranz für alle, die die Welt mit anderen Augen sehen. Großartig!

  • Bewertung

    aus Speyer

    5/5

    12.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch braucht die Welt

    Alice Franklins „Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien“ drückte ungefähr alle Knöpfe, um interessant zu scheinen. Die „Handlung“ ist schnell umrissen: Weil ein kleines Mädchen so ganz anders ist als andere Kinder, kommt es zu dem Schluss, ein kleines Alien sein zu müssen. Als es in einer Fernseh-Doku vom sogenannten Voynich-Manuskript hört, das auch keiner versteht, ist klar: Das ist sein Text, es besteht Hoffnung, dass „da draußen“ jemand ist, der es versteht. Was läge also näher, als sich mit dem Text und seiner Entschlüsselung zu befassen? Auch wenn es dafür ungewohnte Wege betreten muss … Was für ein zauberhaft schräges Buch … Erzählt wird aus Perspektive – ja wessen überhaupt? Einer Linguistin, die der Protagonistin die Welt erklärt, sodass man schnell versteht, wie anders die Welt aus ihren Augen aussieht – doch damit nicht genug, denn sie wechselt zwischen du und ich hin und her, wobei man sich als Leser mindestens bei ersterem angesprochen fühlen kann. Schnell wird damit auch klar, wie absurd unsere (Erwachsenen-)Welt ist (aus Sicht eines Kindes bzw. jemandes, der nicht so ist, wie wir es erwarten). Man staunt immer wieder, wie seltsam wir sind, etwa die Mutter des kleinen Aliens mit ihren Ratgebern – bekommt das Alien deshalb auch stets Hinweise zu (weiterführender) Lektüre? Verwunderlich war, dass die Sprache sehr einfach war, da das Alien zu Beginn noch sehr klein ist und wegen seines Autismus auch, als es größer wird, Probleme mit der Sprache hat. Üblicherweise langweilt bzw. nervt einfache Sprache mich bei Geschichten schnell, doch hier ging es sich aus. Eher hatte ich immer wieder Aha-Momente, was vielleicht auch an der Verquickung mit dem Voynich-Manuskript liegt. Klar ist: In diesem Buch geht es auf ungefähr allen Ebenen um Sprache, Verständigung, Verstehen – und das Anders- und damit Alleinsein (dass allein und Alien sprachlich nicht weit voneinander entfernt sind, ist im Deutschen sicher noch auffälliger als in der Ursprungssprache, vermutlich aber auch nicht ungewollt). Die Geschichte ist absolut nachvollziehbar, man erfährt, wie tief Freundschaft sein kann, dass ein einziger wirklicher Freund mehr wert ist als unzählige „Follower“. Ein bisschen kommt das Buch einem Appell, sich auf das Wesentliche zu besinnen, gleich – ohne zu moralisieren, sondern vielmehr mit feinem Humor sehr treffsicher zu sein. Geeignet dürfte Franklins Erstling für alle sein, die etwa das „Rosie-Projekt“ oder „Willkommen in der unglaublichen Welt von Frank Banning“ mochten. Ein „warmes“ Buch, das die Welt gerade gut brauchen kann.

  • ClaraVeritas

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug, humorvoll und charmant. Ein sprachverliebtes Buch übers Anderssein.

    Alice Franklins „Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien“ ist ein sprachlich brillantes, geistreiches und zugleich charmantes Buch, das die Kindheit und Jugend eines Mädchens erzählt, das sich oft wie ein kleines „Alien“ fühlt – neugierig, sensibel und unverstanden von seiner Umwelt. Als sie das geheimnisvolle Voynich-Manuskript entdeckt, wird dies für sie zur Initialzündung: Endlich etwas, das so fremd und unverstanden erscheint wie sie selbst – und der Beginn ihrer neugierigen Suche nach Wissen, Zugehörigkeit und Sinn. Was mir besonders gut gefiel: Die Leser*innen werden durch die ungewöhnliche Ich-Du-Perspektive direkt in die Rolle des Kindes versetzt – sie erleben die Ereignisse, Gedanken und Gefühle quasi selbst und tauchen tief in die Innenwelt des kleinen Aliens ein. Die Erzählerin ist Linguistin, wodurch wir in den Genuss intelligenter sprachlicher Beobachtungen kommen. Gleichzeitig ist sie besonders geeignet, dem Little Alien – das als Autistin Schwierigkeiten mit Sprachverständnis hat – die Welt auf eine verständliche und einfühlsame Weise zu erklären. Franklins Schreibstil ist locker, humorvoll und präzise. Sie reflektiert über Sprache, Grammatik und Bedeutungen auf feinsinnige Weise – ein wahres Vergnügen für Sprachliebhaber*innen. Am Ende der Kapitel gibt die Erzählerin fiktive Literaturtipps, die das gerade Erlebte mit einem Augenzwinkern kommentieren – manchmal humorvoll, manchmal enthüllend. Die Charaktere – die psychisch labile Mutter, der nüchterne, ruhige Vater und der unterstützende Freund Bobby – sind vielschichtig und authentisch. Besonders eindrucksvoll ist die einfühlsame Darstellung der neurodivergenten Wahrnehmung. Oft musste ich schmunzeln über die klugen sprachlichen Reflexionen oder komische Alltagssituationen, zugleich war ich an vielen Stellen tief betroffen und voller Mitgefühl, wenn das Kind mit schulischen, sozialen oder alltäglichen Herausforderungen ringt, die für es überwältigend sind. Leser*innen, die sich selbst als neurodivergent erleben, werden sich hier wiedererkannt fühlen. Doch auch alle anderen, die sich schon einmal fremd oder „nicht ganz passend“ gefühlt haben, finden in diesem Buch eine Stimme, die sie versteht. Fazit: Ein kluges, originelles und zugleich herzerwärmendes Buch, das Humor, Sprachliebe und Empathie vereint. Für alle, die die Welt aus der Perspektive eines kleinen Aliens erleben möchten – und für Sprachliebhaber*innen, die Freude an feinsinnigen Beobachtungen und Reflexionen über Sprache haben. Nach der letzten Seite bleibt nur ein Wunsch: mehr vom erwachsenen Little Alien!

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