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  • Produktbild: Die weiße Nacht
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Gebraucht Band 1

Die weiße Nacht Der erste Fall für Lou & König | Historischer Kriminalroman zur Stunde Null

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

21390

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/14,1/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002931476

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nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

21390

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/14,1/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002931476

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Wer tötet warum?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.06.2026

Bewertungsnummer: 3163293

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„…Die tief verschneite Welt sah durch den Sucher von Lous Kamera kleiner und größer zugleich aus. Kleiner, weil der Blick der Leica einen Splitter aus der Unendlichkeit brach…“ Mit diesen Zeilen beginnt ein historischer Krimi, der sich durch einen hohen Spannungsbogen und einen fein ausgearbeiteten Schriftstil auszeichnet. Lou lebt in Berlin im Jahre 1946. Sie hat harte Jahre hinter sich und kümmert sich auch um Bruno, einem Gefährten aus dem Widerstand. Bei ihren Streifzügen durch die Ruinen findet sie die besonders drapierte Leiche einer Frau. Der Fall landet bei Kriminalkommissar Alfred König. Der Roman zeichnet ein düsteres Bild der Lage in Berlin. Einen wichtigen Part in der Stadt spielt der Schwarzmarkt. Wer sich dort auskennt, hungert weniger. „…Die Frage war nicht, ob, sondern nur, warum man am Ende krepierte. Am Hunger, an der Kälte, oder an beiden gleichzeitig…“ Der Fall erweist sich als schwierig. Das liegt auch daran, dass die Verhältnisse bei der Polizei sehr prekär sind. Man traut sich nicht über den Weg. „…Es war ein kniffliges Puzzlespiel, einen Mordfall aufzuklären, noch dazu eine, die unter Zeitdruck geschah…“ Zeitdruck deshalb, weil ein anderes Kommissariat König informiert hat, dass es bei ihnen einen ähnlichen Fall gab. Nun rechnet er damit, dass dies nicht der letzte war. Doch alle Spuren verlaufen im Sand. Zu den Höhepunkten gehören für mich die Gespräche zwischen Lou und König. Lou bringt ihre Gefühle auf den Punkt: „…Es ändert ja nichts mehr. Aber ich finde es einfach unglaublich, dass wir alle durch die Welt gehen, als sei das nie geschehen, wenn doch die Lücken, die all diese Leute gerissen haben, überall zu spüren sind…“ Dann fällt Lou auf ihrem Foto von der Toten ein kleiner schwarzer Fleck auf. Sie glaubt an einen Fehler bei der Entwicklung, bis sie sich die Stelle mit der Lupe genauer ansieht… Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

Wer tötet warum?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.06.2026
Bewertungsnummer: 3163293
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„…Die tief verschneite Welt sah durch den Sucher von Lous Kamera kleiner und größer zugleich aus. Kleiner, weil der Blick der Leica einen Splitter aus der Unendlichkeit brach…“ Mit diesen Zeilen beginnt ein historischer Krimi, der sich durch einen hohen Spannungsbogen und einen fein ausgearbeiteten Schriftstil auszeichnet. Lou lebt in Berlin im Jahre 1946. Sie hat harte Jahre hinter sich und kümmert sich auch um Bruno, einem Gefährten aus dem Widerstand. Bei ihren Streifzügen durch die Ruinen findet sie die besonders drapierte Leiche einer Frau. Der Fall landet bei Kriminalkommissar Alfred König. Der Roman zeichnet ein düsteres Bild der Lage in Berlin. Einen wichtigen Part in der Stadt spielt der Schwarzmarkt. Wer sich dort auskennt, hungert weniger. „…Die Frage war nicht, ob, sondern nur, warum man am Ende krepierte. Am Hunger, an der Kälte, oder an beiden gleichzeitig…“ Der Fall erweist sich als schwierig. Das liegt auch daran, dass die Verhältnisse bei der Polizei sehr prekär sind. Man traut sich nicht über den Weg. „…Es war ein kniffliges Puzzlespiel, einen Mordfall aufzuklären, noch dazu eine, die unter Zeitdruck geschah…“ Zeitdruck deshalb, weil ein anderes Kommissariat König informiert hat, dass es bei ihnen einen ähnlichen Fall gab. Nun rechnet er damit, dass dies nicht der letzte war. Doch alle Spuren verlaufen im Sand. Zu den Höhepunkten gehören für mich die Gespräche zwischen Lou und König. Lou bringt ihre Gefühle auf den Punkt: „…Es ändert ja nichts mehr. Aber ich finde es einfach unglaublich, dass wir alle durch die Welt gehen, als sei das nie geschehen, wenn doch die Lücken, die all diese Leute gerissen haben, überall zu spüren sind…“ Dann fällt Lou auf ihrem Foto von der Toten ein kleiner schwarzer Fleck auf. Sie glaubt an einen Fehler bei der Entwicklung, bis sie sich die Stelle mit der Lupe genauer ansieht… Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

Berliner Nachkriegsmord

Andrea Karminrot aus Berlin am 16.05.2026

Bewertungsnummer: 3139655

Bewertet: Hörbuch-Download

Die weiße Nacht ist der neuste Roman, einer neuen Serie von Anne Stern. Ihre Hörbücher über die Hebamme Fräulein Gold habe ich förmlich verschlungen und habe mich darauf gefreut jetzt eine neue Serie beginnen zu können. Die weiße Nacht Es ist kalt in Berlin im Winter 1946. Die Menschen wissen nicht, wie sie ihre Wohnungen warm bekommen sollen, noch wie sie die Mäuler ihrer Familien stopfen. Man verschachert auf dem Schwarzmarkt was nur geht. Auch wenn es verboten ist und strafrechtlich von der Polizei verfolgt werden kann. Polizisten, von denen man nicht weiß, was sie vor dem Kriegsende gemacht haben. Waren die nicht schon vorher bei der den Braunen? Wer Polizist werden möchte, der muss nur versichern können, dass er nicht bei der NSDAP dabei gewesen ist. Lou Faber, eine junge Frau, schlägt sich mit Fotografieren durch die kalte Zeit. Sie hat fotografieren gelernt, hat ein Auge für die Motive und für ihre Bilder. Als sie unterwegs ist und die für sie wunderschönen Ruinen fotografiert, sieht sie in einem Innenhof eine Frauenleiche im Schnee liegen. Sie verständigt die Polizei und kann es nicht lassen noch ein paar Bilder von der Frauenleiche zu machen. Kommissar Alfred König kommt mit seinen Leuten, um die Fundstelle zu sichern, die natürlich schon von Schaulustigen umringt ist. Wer ist die Leiche und warum wurde sie dort neben der Teppichklopfstange drapiert, als würde sie beten? Der Hauseigene Fotograf macht Bilder und die Suche nach dem Mörder kann beginnen Lou ist neugierig und versucht den Kommissar zu unterstützen. Sie mischt sich ein und bringt ihn schon ein bisschen durcheinander. Aber sie ist auch Hilfreich und als die nächste Leiche auftaucht, scheint es wohl eine Mordserie zu sein ... Gut gelesen! Das Buch wird von Julia Nachtmann gelesen. Und sie liest wirklich gut. Ich mag ihre Stimme und sie hat ein Händchen für den Text von Anne Stern. Sie betont besonders gut und was ich vielen Sprechern immer ankreide sind die tiefen Atemzüge, die man zwischen den Sätzen hört. Ich höre Hörbücher meistens über Kopfhörer und bin damit dem Vorleser sehr "nahe" Julia Nachtmann las so gut, das ich die Kopfhörer so gut wie gar nicht von den Ohren nehmen wollte. Die elf Stunden Hörbuchdauer waren schon fast viel zu kurz! Das Buch selber hat mich natürlich auch gefesselt. Es sind mehrere Geschichten die parallel zueinander laufen, die aber doch irgendwann zu einer verschmelzen. Anne Stern hat sowieso eine tolle Art diese alten Zeiten in ihren Büchern wieder aufleben zu lassen und den Leser mitzuziehen. Ihre Figuren scheinen mir immer authentisch und besonders hat es mir mal wieder ihre weibliche Hauptrolle Lou angetan. Sie hat eine Vergangenheit, die ebenfalls irgendwann einmal an das Licht gezerrt wird. Aber auch der Kommissar ist sympathisch, auch wenn er anfangs etwas distanziert wirkt. Er hat ebenfalls während des Krieges Erfahrungen gemacht, die erst nach und nach deutlich werden. Berliner Straßen und Orte Noch einen Punkt, den ich an den Büchern der Autorin immer wieder bewundere, dass man einen Blick für das alte Berlin bekommt. Die Situationen in denen die Berlinerinnen dieser Zeit gesteckt haben. Was sie erlebt haben. Wie sie sich durch Leben schlagen. Wie sie dort leben und unter welchen Umständen. Dabei langweilt die Anne Stern den Leser nicht, sondern malt spannende Aussichten in die Vergangenheit. Ich habe beim Hören ganz schön gefroren und hatte den Dunst der Berliner Kneipe in der Nase. Außerdem weiß Anne Stern immer wo sich ihre Figuren bewegen. Sie macht selber viele Spaziergänge durch Berlin und scheint sich dort auch ihre Inspirationen zu holen. Ich hoffe, ich muss nicht allzu lange auf den nächsten Band warten. So lange kann ich aber noch ein bisschen aus den anderen Büchern von Anne Stern lesen und hören.

Berliner Nachkriegsmord

Andrea Karminrot aus Berlin am 16.05.2026
Bewertungsnummer: 3139655
Bewertet: Hörbuch-Download

Die weiße Nacht ist der neuste Roman, einer neuen Serie von Anne Stern. Ihre Hörbücher über die Hebamme Fräulein Gold habe ich förmlich verschlungen und habe mich darauf gefreut jetzt eine neue Serie beginnen zu können. Die weiße Nacht Es ist kalt in Berlin im Winter 1946. Die Menschen wissen nicht, wie sie ihre Wohnungen warm bekommen sollen, noch wie sie die Mäuler ihrer Familien stopfen. Man verschachert auf dem Schwarzmarkt was nur geht. Auch wenn es verboten ist und strafrechtlich von der Polizei verfolgt werden kann. Polizisten, von denen man nicht weiß, was sie vor dem Kriegsende gemacht haben. Waren die nicht schon vorher bei der den Braunen? Wer Polizist werden möchte, der muss nur versichern können, dass er nicht bei der NSDAP dabei gewesen ist. Lou Faber, eine junge Frau, schlägt sich mit Fotografieren durch die kalte Zeit. Sie hat fotografieren gelernt, hat ein Auge für die Motive und für ihre Bilder. Als sie unterwegs ist und die für sie wunderschönen Ruinen fotografiert, sieht sie in einem Innenhof eine Frauenleiche im Schnee liegen. Sie verständigt die Polizei und kann es nicht lassen noch ein paar Bilder von der Frauenleiche zu machen. Kommissar Alfred König kommt mit seinen Leuten, um die Fundstelle zu sichern, die natürlich schon von Schaulustigen umringt ist. Wer ist die Leiche und warum wurde sie dort neben der Teppichklopfstange drapiert, als würde sie beten? Der Hauseigene Fotograf macht Bilder und die Suche nach dem Mörder kann beginnen Lou ist neugierig und versucht den Kommissar zu unterstützen. Sie mischt sich ein und bringt ihn schon ein bisschen durcheinander. Aber sie ist auch Hilfreich und als die nächste Leiche auftaucht, scheint es wohl eine Mordserie zu sein ... Gut gelesen! Das Buch wird von Julia Nachtmann gelesen. Und sie liest wirklich gut. Ich mag ihre Stimme und sie hat ein Händchen für den Text von Anne Stern. Sie betont besonders gut und was ich vielen Sprechern immer ankreide sind die tiefen Atemzüge, die man zwischen den Sätzen hört. Ich höre Hörbücher meistens über Kopfhörer und bin damit dem Vorleser sehr "nahe" Julia Nachtmann las so gut, das ich die Kopfhörer so gut wie gar nicht von den Ohren nehmen wollte. Die elf Stunden Hörbuchdauer waren schon fast viel zu kurz! Das Buch selber hat mich natürlich auch gefesselt. Es sind mehrere Geschichten die parallel zueinander laufen, die aber doch irgendwann zu einer verschmelzen. Anne Stern hat sowieso eine tolle Art diese alten Zeiten in ihren Büchern wieder aufleben zu lassen und den Leser mitzuziehen. Ihre Figuren scheinen mir immer authentisch und besonders hat es mir mal wieder ihre weibliche Hauptrolle Lou angetan. Sie hat eine Vergangenheit, die ebenfalls irgendwann einmal an das Licht gezerrt wird. Aber auch der Kommissar ist sympathisch, auch wenn er anfangs etwas distanziert wirkt. Er hat ebenfalls während des Krieges Erfahrungen gemacht, die erst nach und nach deutlich werden. Berliner Straßen und Orte Noch einen Punkt, den ich an den Büchern der Autorin immer wieder bewundere, dass man einen Blick für das alte Berlin bekommt. Die Situationen in denen die Berlinerinnen dieser Zeit gesteckt haben. Was sie erlebt haben. Wie sie sich durch Leben schlagen. Wie sie dort leben und unter welchen Umständen. Dabei langweilt die Anne Stern den Leser nicht, sondern malt spannende Aussichten in die Vergangenheit. Ich habe beim Hören ganz schön gefroren und hatte den Dunst der Berliner Kneipe in der Nase. Außerdem weiß Anne Stern immer wo sich ihre Figuren bewegen. Sie macht selber viele Spaziergänge durch Berlin und scheint sich dort auch ihre Inspirationen zu holen. Ich hoffe, ich muss nicht allzu lange auf den nächsten Band warten. So lange kann ich aber noch ein bisschen aus den anderen Büchern von Anne Stern lesen und hören.

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Die weiße Nacht

von Anne Stern

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