Produktbild: Die tausend Verbrechen des Ming Tsu
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Die tausend Verbrechen des Ming Tsu Thriller | Ein Rachefeldzug durch den Wilden Westen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

21/12,9/2,4 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Thousand Crimes of Ming Tsu

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

EAN

2710002805296

Beschreibung

Rezension

»Die tausend Verbrechen des Ming Tsu ist ein faszinierendes und flott geschriebenes Stück Literatur, das spielerisch Genre-Grenzen sprengt.« ("neues deutschland")
»Die tausend Verbrechen des Ming Tsu ist nicht nur ein herausragendes erzählerisches Debüt, es ist ein von der ersten bis zur letzten Seite fesselnder und immer wieder überraschender Roman.« ("ORF Ex libris")
»Ein Debüt wie ein Paukenschlag, eine formidable Rachegeschichte: Tom Lin erzählt seine wuchtige Saga mitreißend – garniert mit Grausamkeiten, mit Witz, mit allerlei Wunderlichkeiten, mit Spannung. Ein schrecklich-schöner Thriller.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein atmosphärischer Roman voller Wunder.« ("Die Presse, Wien")
»Schräger Western-Gothic, der durch skurrile Charaktere und makabre Wendungen einen Mordsspaß bereitet.« ("Kulturnews")
»Fulminanter Western, blutig, aber auch poetisch.« ("Hörzu")
»Ein außergewöhnliches Epos mit fesselnder, oft kinoreifer Handlung, das die Grenzen der Genres überschreitet und von magischem Realismus durchdrungen ist. Dieses brillante Debüt kann man nicht mehr aus der Hand legen. « ("Booklist")
»Diese Western-Gothic-Rachegeschichte ist wie geschaffen für die Coen-Brüder.« ("The Boston Globe")
»Eine furiose Geschichte. Ein Roman, wie Sie ihn noch nie gelesen haben! Der verrückte Mix aus Western, Gothic, Komik und Krimi ist zwar gewürzt mit einem Hauch von Fantasy und Lovestory, bleibt aber immer tiefdunkler Noir.« ("Tages-Anzeiger")
»So ist Die tausend Verbrechen des Ming Tsu ein sehr lesenswerter Roman, der mit seiner Mischung aus Pulp, blutigem Splatter und literarischem Überbau überzeugt.« ("Virus")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

21/12,9/2,4 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Thousand Crimes of Ming Tsu

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

EAN

2710002805296

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Buch jenseits der Norm

    Das Cover ist für mich schon mindestens einen Punkt wert. Tolle Farbgebung trifft auf eine Schattenfigur. Es handelt sich wohl um den Chinesen Ming Tsu - ein Ritt durch den Wilden Westen. Auf gut 300 Seiten entwickelt sich ein spannendes Abenteuer. Für mich ist es schwer einzuordnen. Thriller? Western? Für mich ist es wohl eher ein Mix aus Western mit etwas Fantastischem und natürlich jeder Menge Leichen, so wie man das aus "ordentlichen" Western halt kennt. Dass hier das Genere "Western" bedient wird, ist für mich mindestens einen weiteren Stern wert. Gibt es doch in diesem Bereich wirklich nicht viel neue Literatur. Nun zum Schreibstil des Autors: Dieser ist durchwegs flüssig, angenehm zu lesen und die Spannung kommt auch keineswegs zu kurz. Zum Inhalt: Das Buch ist im Jahr 1869 angelegt. Der Chinese Ming Tsu befindet sich auf einem Rachefeldzug. Ausgangspunkt dafür war seine Heirat mit der weißen Frau Ada. Mit der Heirat war ihr Vater gar nicht einverstanden. Ming Tsu wurde als Arbeitssklave verkauft und damit nimmt alles seinen Lauf.

  • Bewertung

    5/5

    06.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Buch...

    ...halte ich hier eigentlich in der Hand? Diese Frage stellte ich mir, als ich "Die tausend Verbrechen des Ming Tsu" eines Morgens verräumen sollte. Es steht Thriller drauf und es geht um Verbrechen, Gerechtigkeit und viele Morde - ist es ein Krimi? Oder eher ein historischer Roman, immerhin spielt die Geschichte im Wilden Westen? Oder handelt es sich bei dem mysteriösen Werk doch eher um Fantasy, da ein großer Teil der Figuren magische Kräfte besitzt und beispielsweise die Zukunft voraussagt oder sich in andere Personen verwandeln kann...?Am Ende entschied ich mich, das Buch einfach selbst zu kaufen. Das war eine fantastische Entscheidung! Die Geschichte ist super: Es geht um einen kriminellen Chinesen Namens Ming Tsu, der sich in eine amerikanische Frau verliebt und sie heiratet. Der Vater der Frau lässt Ming Tsu daraufhin verprügeln und fortjagen. Zu der Zeit war Rassismus dieser Art ja noch an der Tagesordnung. Ming Tsu schwört Rache und begibt sich auf Jagd: Er will alle töten, die ihn damals seiner Geliebten beraubt haben. Begleitet wird er dabei von einem blinden, dementen, alten Mann, welcher die Zukunft und Todeszeitpunkte voraussagen kann. Später gesellt sich noch eine Wunderschau, eine Art Zirkus, in welcher Menschen mit übermenschlichen Fähigkeiten auftreten, zu dem Duo hinzu. Das Erzähltempo ist angenehm zügig: Die Beschreibungen beschränken sich auf das Wesentliche, Dialoge sind kurz und knackig und es ist fast durchgehend was los. Mir hat das Buch richtig Spaß gemacht, der Western-Vibe kommt super rüber, die Stimmung ist schön düster und rau und es wird nie, nicht für eine halbe Seite, langweilig. Und nun zur Klärung der Eingangsfrage: Wo kommt das Buch hin? Ganz klar zu meinen Empfehlungen!

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    11.01.2023

    eBook (ePUB)

    Liebe und Rache

    "Die tausend Verbrechen des Ming Tsu" von Tom Lin ist eine Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe. Im Mittelpunkt steht ein Mörder, er zählt seine Toten schon fast nicht mehr mit und dieser Mann befindet sich jetzt auf einem Feldzug. Ihn treibt das stärkste Gefühl, er will Rache, für seine Liebe, die verraten wurde. Ming ist Chinese und hat eine Weiße geheiratet, dafür wurde er in ein Arbeitslager verurteilt, aus dem er jetzt entkommen ist. Bei ihm ist ein greiser und blinder Chinese, der in die Zukunft sieht. Sie schließen sich einer Truppe wandernder Schausteller an, die auch so einige Fähigkeiten haben. Zwischen allen diesen Gestalten werden hier Beziehungen deutlich, nichts scheint dem Zufall überlassen und doch irgendwie alles. Den Bau der amerikanischen Eisenbahn so ganz nebenbei von einem der verachteten chinesischen Arbeitssklaven erzählt zu bekommen, das hat etwas ganz besonderes. Eine andere Sicht auf die Dinge. Es ist irgendwie auch ein Roadmovie durch das Land, vieles wird so gut beschrieben, dass man es sehen kann. Es wird mit einem hintergründigem schwarzem Humor erzählt, ohne den diese Geschichte nur brutal wäre. Ming ist ein Mörder, aber diese Morde stehen hier nicht im Mittelpunkt und er ist hier trotzdem der "Gute" und man wünscht ihm Glück zum Ende seiner Reise.

  • Bewertung

    aus Oldendorf

    5/5

    31.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschend

    Ein Western mal aus anderer Sicht. Nicht immer der weiße Cowboy, sondern der asiatisch abstammende Hitman. Ming Tsu ist knallhart, verfolgt klare Ziele und zieht diese durch. Auf dem Weg trifft er verschiedene, besondere Menschen. Ich habe einen etwas witzigen, evtl. spannenden Western erwartet und viel mehr bekommen. Guter, absurder und etwas dunkler Humor. Dazu Plottwists und mehr als ein paar spannende Momente. Eine blutige, mystisch angehauchte Geschichte, die einfach Spaß macht. Ming und seine Begleiter, vor allem den blinden alten Mann, der sehen kann, zu durchschauen ist quasi nicht möglich, was die Geschichte um so besser macht. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind überraschend tiefgründig, was aber erst mit der Zeit deutlich wird. Anfangs hatte ich das Gefühl, es könnte etwas zu schnell gehen, aber die Angst war unbegründet. Ich kann es nur empfehlen und bin froh, meinem Instinkt gefolgt zu sein, mal außerhalb meiner Komfortzone zu lesen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    26.12.2022

    eBook (ePUB)

    Ein Mann schwört blutige Rache

    Dieses Buch ist das Debüt von Tom Wentao Lin, dem jüngsten Autor, der jemals mit der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction ausgezeichnet wurde. Worum geht’s? Man schreibt das Jahr 1869 und die Pacifiy Railway wird quer durch den Kontinent getrieben. Abertausende chinesische Arbeiter schuften für einen Hungerlohn. Als sich der Chinese Ming Tsu, in Ada, die Tochter eines Eisenbahnmagnaten, verliebt, wird er von dessen Handlangern fast getötet und als Arbeitssklave auf der Baustelle gehalten. Doch Ming Tsu überlebt und schwört blutige Rache. Schon bald wird auf ihn ein Kopfgeld von 10.000 Dollar ausgesetzt und sein Steckbrief hängt in jeder noch so kleinen Stadt. Mit Hilfe eines greisen, blinden Chinesen, genannt »Der Prophet«, und einer bunt gemischten Zirkustruppe, die ihn zu ihrem Schutz angeheuert hat, arbeitet er sich zielstrebig Richtung Reno, Kalifornien durch. Dort hofft er, seine Ada wieder zu treffen. Auf dem Weg dorthin zieht er eine blutige Spur, denn „das Töten machte ihm schon lange nichts mehr aus.“ ... Meine Meinung: Obwohl nur knapp 200 Seiten lang (epub), fesselt die Geschichte des Ming Tsu bis zur letzte Seite. Natürlich sind Rachefeldzüge im amerikanischen Westen keine neue Erfindung. Allerdings sind sie in den letzten Jahren ein wenig aus der Mode gekommen. Wer Sergio Leones Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ kennt, weiß um die Brutalität mit der die Eisenbahnen durch Amerika gebaut worden sind. Diesmal wird diese Geschichte nicht aus der Sicht der Siedler, die ihres Lebens und ihres Landes beraubt werden, sondern aus der Sicht eines chinesischen Arbeitssklaven erzählt. Eine Zeit lang kann Ming Tsu darauf vertrauen, dass Weiße die chinesischen Gesichter nicht erkennen können bzw. einem „Schlitzauge“ nicht ins Gesicht schauen wollen. Der Schreibstil ist kurz und knackig. Tom Lin hält sich nicht mit Sentimentalitäten auf, wenn man davon absieht, dass Ming Tsu seinen Traum von Ada zehn Jahre lang akribisch verfolgt. Dass er dabei über zahlreiche Leichen geht, muss man ihm fast verzeihen. Auf seinem Weg der Rache trifft er unterschiedliche Menschen, die ihn teils ablehnen, herausfordern und solche, die ihm weiterhelfen. Der für mich interessanteste Charakter ist der „Prophet“, ein blinder Chinese, dessen Vorhersagen, sei es das Wetter oder den nahen Tod eines Mitreisenden betreffen, immer eintreffen. Der Showdown am Ende ist unerwartet. Doch ein Happy End mit „Liebe, Wonne und Waschtrog“ wäre unrealistisch und unglaubwürdig. Fazit: Natürlich wird dieser Roman nicht allen Leser gefallen, aber ich bewerte diesen genialen Rachewestern mit 5 Sternen und einer Leseempfehlung.

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