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  • Produktbild: Die Letzten
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Die Letzten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

109887

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/3 cm

Gewicht

496 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002683979

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

In schnoddriger und unsentimentaler Sprache porträtiert sie die Hausgemeinschaft vor modriger Verfallskulisse. ("Frankfurter Neue Presse")
Enorm eloquent und mit rabiater Komik nimmt sich Autorin Madeleine Prahs des Themas Entmietung an. (…) Ohne dem bitteren Thema die Schärfe zu nehmen, konstruiert die Autorin eine faszinierende Geschichte, die sich von der Realsatire immer mehr zu einem fantastischen Anarchomärchen entwickelt. ("SRF 2")
Ernst und Komik sind in Madeleine Prahs Roman fein ausbalanciert. Weder die störrische Deutschlehrerin, die auf dem Balkon Kunstblumen züchtet, noch der arbeitslose Logistiker wirken jemals klischeehaft. Die Lacher, das wird schon auf den ersten Seiten klar, sind immer dem Leben abgerungen. ("MDR Kultur")
Madeleine Prahs erzählt die Geschichte der drei Protagonisten mit einer unglaublichen Kraft (...) Hier versteht es eine Autorin, mit der Sprache zu spielen und sie perfekt einzusetzen. Die Dialoge kommen auf den Punkt, und die Handlung ist mal schreiend komisch und dann wieder traurig. ("Freie Presse")
Herrlich böse ("Maxi")
Ein grandioser Roman, der immer bizarrer wird. ("Mannheimer Morgen")
Der Eindruck beim Lesen: Intelligenter und dabei ziemlich dunkler Humor. ("Hamburger Lokalradio")
Wer ein Faible für schräge Geschichten und skurrile Typen hat, wird Madeleine Prahs Roman ›Die Letzten‹ mögen. ("Die Rheinpfalz")
Ich-Erzähler ist in dem originellen Roman das Haus, das abgerissen werden soll. ("Ruhr Nachrichten")
Madeleine Prahs vereint gekonnt einen Schreibstil, der neu, witzig und einnehmend ist, mit Figuren, die echte Leben leben - ja, auch das Haus! - es dabei schafft, von vorn bis hinten spannend zu bleiben. ("einbuchkommtseltenallein.wordpress.com")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

109887

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/3 cm

Gewicht

496 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002683979

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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Bewegendes Spiegelbild unserer Zeit

Lesendes Federvieh aus München am 29.10.2017

Bewertungsnummer: 1058574

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schon etwas in die Jahre gekommenes Wohnhaus in der Hebelstraße 13. Es gibt noch drei verbliebene Mieter, die sich nicht leiden können. Das sind die Teilzeitstudentin Jersey, die sämtlichen Formen von Genussmitteln nicht abgeneigt ist, die lebensmüde, ehemalige Lehrerin Elisabeth Buttkies und Karl Kramer, der als Hausmeister fungiert. Als sie der neue Eigentümer zwecks Sanierung loswerden will, schließen sie sich zusammen, um dagegen anzukämpfen. Doch, ohne dass die Drei es bemerken, naht Hilfe von ganz anderer Seite... Angesprochen durch das außergewöhnliche Cover und den Titel bin ich nach dem Klappentext neugierig auf dieses Buch geworden. Die Leseprobe hat mich dann endgültig überzeugt diesen Roman unbedingt zu lesen. Die Begeisterung hält auch noch an, obwohl ich die letzte Seite beendet habe. Warum ist das so? Ganz einfach, der Autorin ist ein bewegendes Spiegelbild unserer Zeit gelungen. Ihre Geschichte ist gesellschaftskritisch und authentisch, kurzum einfach schön zu lesen. Madeleine Prahs sieht ganz genau hin und bringt ihre Beobachtungen ohne Umschweife klar und prägnant direkt zu Papier. Das gilt auch für alle ihrer Charaktere - also nicht nur für Jersey, Elisabeth Buttkies und Karl Kramer. Man kann sie sich sofort bildlich vorstellen, so lebensnah sind sie beschrieben. Mal tragisch, skurril, dann wieder komisch, klasse. "Die Letzten" habe ich auch deshalb so gerne gelesen, weil ich begeistert von der tollen Sprache der Autorin bin. Ihre Sätze perlen leicht und locker dahin. Etwas ganz Besonders ist für mich die Einbeziehung des Wohnhauses Hebelstraße 13 selbst als Erzähler, denn seine Gedanken und Beobachtungen sind hinreißend zu lesen. Eine ordentliche Portion schwarzer Humor spitzt hinter den Zeilen hervor und rundet das Lesevergnügen hervorragend ab. Absolut zu empfehlen! Es lohnt sich!

Bewegendes Spiegelbild unserer Zeit

Lesendes Federvieh aus München am 29.10.2017
Bewertungsnummer: 1058574
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schon etwas in die Jahre gekommenes Wohnhaus in der Hebelstraße 13. Es gibt noch drei verbliebene Mieter, die sich nicht leiden können. Das sind die Teilzeitstudentin Jersey, die sämtlichen Formen von Genussmitteln nicht abgeneigt ist, die lebensmüde, ehemalige Lehrerin Elisabeth Buttkies und Karl Kramer, der als Hausmeister fungiert. Als sie der neue Eigentümer zwecks Sanierung loswerden will, schließen sie sich zusammen, um dagegen anzukämpfen. Doch, ohne dass die Drei es bemerken, naht Hilfe von ganz anderer Seite... Angesprochen durch das außergewöhnliche Cover und den Titel bin ich nach dem Klappentext neugierig auf dieses Buch geworden. Die Leseprobe hat mich dann endgültig überzeugt diesen Roman unbedingt zu lesen. Die Begeisterung hält auch noch an, obwohl ich die letzte Seite beendet habe. Warum ist das so? Ganz einfach, der Autorin ist ein bewegendes Spiegelbild unserer Zeit gelungen. Ihre Geschichte ist gesellschaftskritisch und authentisch, kurzum einfach schön zu lesen. Madeleine Prahs sieht ganz genau hin und bringt ihre Beobachtungen ohne Umschweife klar und prägnant direkt zu Papier. Das gilt auch für alle ihrer Charaktere - also nicht nur für Jersey, Elisabeth Buttkies und Karl Kramer. Man kann sie sich sofort bildlich vorstellen, so lebensnah sind sie beschrieben. Mal tragisch, skurril, dann wieder komisch, klasse. "Die Letzten" habe ich auch deshalb so gerne gelesen, weil ich begeistert von der tollen Sprache der Autorin bin. Ihre Sätze perlen leicht und locker dahin. Etwas ganz Besonders ist für mich die Einbeziehung des Wohnhauses Hebelstraße 13 selbst als Erzähler, denn seine Gedanken und Beobachtungen sind hinreißend zu lesen. Eine ordentliche Portion schwarzer Humor spitzt hinter den Zeilen hervor und rundet das Lesevergnügen hervorragend ab. Absolut zu empfehlen! Es lohnt sich!

Die letzten

Literaturlounge eu aus Gießen am 09.03.2023

Bewertungsnummer: 1896361

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Madeleine Prahs. „Da war doch was?“, war mein erster Gedanke, wo ich bei dtv von „Die Letzten“ gelesen habe. Es war das Buch „Nachbarn“ und es hatte mich im Nachgang auch über die letzten Jahre hinweg immer mal wieder beschäftigt. Somit war der Wunsch, „Die Letzten“ zu lesen doch sehr, sehr stark. Der Klappentext hatte ja einiges versprochen und damit die Latte recht hoch gesetzt. Über die Tapete, die auf dem Cover abgebildet ist, schweige ich besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir dieses Muster bekannt vorkommt. Das Anlesen war auch sofort so, dass ich das Verlangen hatte, dieses Buch zu lesen, und so tauchte ich sehr schnell in die Geschichte ein. Dies liegt zum einen an dem Schreibstil von Frau Prahs, der mich diesmal irgendwie noch um einiges mehr fesselt. Wie schon bei den Nachbarn, sind die drei Hauptpersonen richtig scharf gezeichnet. Da ist Hausmeister Karl Kramer, der mir am Anfang wie ein absoluter Spießer vorkam und einem immer mehr ans Herz wächst, je mehr man ihn kennenlernt. Frau Buttkies, die etwas tüdelige Deutschlehrerin, die Krebs hat und gelegentlich das Gefühl, dass alles in ihrem Kopf verschwindet, was besonders bei dem Aufeinandertreffen mit der Studentin Jersey im Baumarkt, wo diese jobbt, besonders zum Tragen kommt. Jersey ist das Küken der drei noch verbliebenen Bewohner und wird auch die kleine Punkerin genannt. Alle drei wollen nicht ausziehen. Dies ist das Merkmal, das sie am Anfang eint - ob sie nun wollen oder nicht! Es ändert sich eigentlich erst dann, als der Kater von Jersey durch die verbrannte Perücke von Frau Buttkies umkommt. Karl Kramer hatte diese verbrannt und die Reste in einer Schüssel vor Frau Buttkies Wohnung gestellt. Dass der Kater dann dies frisst und, oh Wunder, nicht verträgt und daran stirbt, ist irgendwie logisch. Dass man dadurch in einer Hausgemeinschaft zusammenfindet, ist dann doch etwas verwunderlich. Falls man jetzt denkt, dass der Kater der Tote ist, der in dem Buch tragisch umkommt, der liegt weit daneben. Wer umkommt? Keine Angst, dies werde ich sicherlich nicht erzählen! Vor allem das „Wie?“ ist einfach lesenswert. Komme ich mal langsam zu meinem Fazit. Entweder ist meine Lesegewohnheit mittlerweile eine andere, oder Frau Prahs schreibt noch besser als vorher. Dieses Buch hat mich auf alle Fälle schon beim Lesen so was von mitgenommen, da die Personen, egal welche, eine Tiefe bekommen haben, die sie einem einfach nur ans Herz wachsen lassen. Man spürt die Freundschaft zwischen den Dreien von Seite zu Seite wachsen, wobei sie am Anfang erbitterte Feinde waren. Aber sie haben sich aneinander gewöhnt und sind einer für den anderen da. Sie wachsen alle drei an ihren Aufgaben und Problemen. Madeleine Prahs hat einen feinen schwarzen Humor, welcher immer wieder durchkommt. Alleine durch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und wer die Hauptpersonen in dem Buch sind, muss man sich ab und an ein Tränchen der Freude ausdrücken. Aber dieses Buch regt auch zum Nachdenken über die verschiedenen Personen und auch ein wenig über unsere heutige Gesellschaft an, denn es zeigt auch, dass man immer wieder von anderen Personen lernen kann, wenn man sich nur auf diese einlässt. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Frau Prahs, und ich würde mich freuen, wenn sie beim Durchstreifen der nächsten Buchhandlung dieses Buch mal in die Hand nehmen, sich in die Geschichte einsaugen lassen und dieses Buch einfach mitnehmen. Wie gesagt es regt zum Lachen und Nachdenken an und ist schon deswegen ein richtig gutes Stück Literatur, welches gelesen werden sollte.

Die letzten

Literaturlounge eu aus Gießen am 09.03.2023
Bewertungsnummer: 1896361
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Madeleine Prahs. „Da war doch was?“, war mein erster Gedanke, wo ich bei dtv von „Die Letzten“ gelesen habe. Es war das Buch „Nachbarn“ und es hatte mich im Nachgang auch über die letzten Jahre hinweg immer mal wieder beschäftigt. Somit war der Wunsch, „Die Letzten“ zu lesen doch sehr, sehr stark. Der Klappentext hatte ja einiges versprochen und damit die Latte recht hoch gesetzt. Über die Tapete, die auf dem Cover abgebildet ist, schweige ich besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir dieses Muster bekannt vorkommt. Das Anlesen war auch sofort so, dass ich das Verlangen hatte, dieses Buch zu lesen, und so tauchte ich sehr schnell in die Geschichte ein. Dies liegt zum einen an dem Schreibstil von Frau Prahs, der mich diesmal irgendwie noch um einiges mehr fesselt. Wie schon bei den Nachbarn, sind die drei Hauptpersonen richtig scharf gezeichnet. Da ist Hausmeister Karl Kramer, der mir am Anfang wie ein absoluter Spießer vorkam und einem immer mehr ans Herz wächst, je mehr man ihn kennenlernt. Frau Buttkies, die etwas tüdelige Deutschlehrerin, die Krebs hat und gelegentlich das Gefühl, dass alles in ihrem Kopf verschwindet, was besonders bei dem Aufeinandertreffen mit der Studentin Jersey im Baumarkt, wo diese jobbt, besonders zum Tragen kommt. Jersey ist das Küken der drei noch verbliebenen Bewohner und wird auch die kleine Punkerin genannt. Alle drei wollen nicht ausziehen. Dies ist das Merkmal, das sie am Anfang eint - ob sie nun wollen oder nicht! Es ändert sich eigentlich erst dann, als der Kater von Jersey durch die verbrannte Perücke von Frau Buttkies umkommt. Karl Kramer hatte diese verbrannt und die Reste in einer Schüssel vor Frau Buttkies Wohnung gestellt. Dass der Kater dann dies frisst und, oh Wunder, nicht verträgt und daran stirbt, ist irgendwie logisch. Dass man dadurch in einer Hausgemeinschaft zusammenfindet, ist dann doch etwas verwunderlich. Falls man jetzt denkt, dass der Kater der Tote ist, der in dem Buch tragisch umkommt, der liegt weit daneben. Wer umkommt? Keine Angst, dies werde ich sicherlich nicht erzählen! Vor allem das „Wie?“ ist einfach lesenswert. Komme ich mal langsam zu meinem Fazit. Entweder ist meine Lesegewohnheit mittlerweile eine andere, oder Frau Prahs schreibt noch besser als vorher. Dieses Buch hat mich auf alle Fälle schon beim Lesen so was von mitgenommen, da die Personen, egal welche, eine Tiefe bekommen haben, die sie einem einfach nur ans Herz wachsen lassen. Man spürt die Freundschaft zwischen den Dreien von Seite zu Seite wachsen, wobei sie am Anfang erbitterte Feinde waren. Aber sie haben sich aneinander gewöhnt und sind einer für den anderen da. Sie wachsen alle drei an ihren Aufgaben und Problemen. Madeleine Prahs hat einen feinen schwarzen Humor, welcher immer wieder durchkommt. Alleine durch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und wer die Hauptpersonen in dem Buch sind, muss man sich ab und an ein Tränchen der Freude ausdrücken. Aber dieses Buch regt auch zum Nachdenken über die verschiedenen Personen und auch ein wenig über unsere heutige Gesellschaft an, denn es zeigt auch, dass man immer wieder von anderen Personen lernen kann, wenn man sich nur auf diese einlässt. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Frau Prahs, und ich würde mich freuen, wenn sie beim Durchstreifen der nächsten Buchhandlung dieses Buch mal in die Hand nehmen, sich in die Geschichte einsaugen lassen und dieses Buch einfach mitnehmen. Wie gesagt es regt zum Lachen und Nachdenken an und ist schon deswegen ein richtig gutes Stück Literatur, welches gelesen werden sollte.

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