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Kea Garnier

1. Restsommer

Restsommer Roman

Gesprochen von
84

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3927

Gesprochen von

Flemming Stein

Spieldauer

11 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

148

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759902528

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3927

Gesprochen von

Flemming Stein

Spieldauer

11 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

148

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759902528

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    4/5

    09.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Zwischen Abschied und Aufbruch

    Restsommer von Kea von Garnier ist ein sehr eindringlicher Roman über das Erwachsenwerden, über Erwartungen und den Mut, seinen eigenen Weg zu suchen. Im Mittelpunkt steht Dominik, der kurz vor dem Schulabschluss steht und eigentlich das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Doch je näher dieser Schritt rückt, desto stärker werden seine Zweifel. Zum ersten Mal beginnt er sich zu fragen, was er selbst vom Leben will und ob er den Mut hat, sich gegen das Vertraute zu entscheiden. Besonders gelungen ist die einfühlsame Darstellung von Dominiks innerem Konflikt. Seine Gedanken und Gefühle wirken authentisch und nachvollziehbar, sodass man sich gut in seine Situation hineinversetzen kann. Die Geschichte lebt weniger von großen, dramatischen Ereignissen als von den leisen Momenten und den emotionalen Zwischentönen. Gerade diese ruhige Erzählweise verleiht dem Buch eine besondere Tiefe und macht es zu einer sehr persönlichen Lektüre. Der Schreibstil ist klar, flüssig und gleichzeitig sehr stimmungsvoll. Kea von Garnier schafft es, eine intensive Atmosphäre zu erzeugen, die den Sommer und die Unsicherheit dieser Lebensphase greifbar macht. Besonders die Themen Identität, erste Liebe und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben werden sensibel und glaubwürdig behandelt. Restsommer ist ein berührender Roman über Entscheidungen, Selbstfindung und den Mut zur Veränderung. Es ist ein Buch, das nicht laut sein muss, um lange nachzuwirken. Vor allem Leser, die ruhige, emotionale Geschichten über das Erwachsenwerden und persönliche Entwicklung mögen, werden hier eine besondere und nachdenkliche Geschichte finden.

  • Sven

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungen

    Mir hat die Handlung sehr gut gefallen mit seinen Höhen und Tiefen. Es erzählt eine „Geschichte“ die aus dem wahren Leben kommt. Unabhängig das dass die Erzählung von einem 16 Jährigen handelt, kann dir dies auch mit 20, 30, 40 oder 50 Jahren passieren. Das Buch passt in jedes Alter. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen.

  • Tintenwelten

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer voller Liebe, Identitätsfragen und Erwartungen

    Dominik weiß eigentlich schon ziemlich genau, wie sein Leben aussehen wird: Er soll irgendwann das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch dann taucht Biff auf und bringt plötzlich alles durcheinander. Zwischen Freibad, Musik, Freundschaften und aufkeimenden Gefühlen beginnt Dominik, sich selbst und seine bisherige Vorstellung vom Leben zu hinterfragen. Wir erleben die Geschichte aus Dominiks Perspektive. Ich habe sie als Hörbuch gehört und das war wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt. Seine Gedanken und Gefühle wirken sehr ehrlich und authentisch. Ich liebe die sommerliche Atmosphäre und das Kleinstadt-Setting. Auch wenn letzteres Dominik eher einzuengen scheint. Er fragt sich ständig, ob das jetzt alles gewesen sein kann, ob ihm diese niedersächsische Kleinstadt ausreichen kann, um glücklich zu werden. Auf den ersten Blick erscheint dieser Sommer leicht und unbeschwert, dennoch bemerkt man auch eine gewisse Melancholie, weil man weiß, dass diese Zeit irgendwann vorbei sein wird. Zusätzlich ist Dominik hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen, den Erwartungen seines Vaters und den möglichen Vorurteilen seiner Mitmenschen. Mir hat besonders gefallen, wie glaubwürdig und berührend die Beziehung zwischen Dominik und Biff erzählt wird. Da ist nichts überstürzt oder übertrieben. Es gibt zwischen ihnen so viele kleine Momente, Blicke und Unsicherheiten, die einfach schön sind. Die beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Alles rund um das Bestattungsinstitut fällt natürlich irgendwie komplett aus dem sommerlichen Rahmen, ist aber definitiv mal etwas anderes und dadurch spannend zu lesen. Dominik weiß mit seinen 16 Jahren mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er bisher allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Dabei möchte er, bevor er sich den Rest seines Lebens nur noch mit Toten beschäftigt, erst einmal selbst richtig gelebt haben. ⚰️ Es geht um die erste Liebe, Identität, Freundschaft, Familie und Erwartungen. Vor allem aber auch darum, herauszufinden, wer man selbst eigentlich sein möchte und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. ❤️

  • nur_noch_eine_seite

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Mit dem Tod kenne ich mich aus, aber vom Leben hab ich keine Ahnung."

    In ihrem ersten Roman "Restsommer" erzählt uns Kea von Garnier von Dominik und Biff im trostlosesten Kaff in Niedersachsen überhaupt. Dominik soll möglichst bald das Beerdigungsinstitut seines Vaters übernehmen und dann ist da Biff, der aus Berlin in Dominiks kleine Welt kommt. Das erste Drittel zog sich für mich etwas, zu ausführlich fand ich die Beschreibungen des Beerdigungsinstitutes, der Stadt, der Familiensituation. Aber dann zog mich die zarte Liebesgeschichte der beiden Jungs in ihren Bann und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dazu beigetragen hat sicher auch die Sprache des Buches. Sie ist sachlich-nüchtern, jedoch niemals kühl. Das Cover ist passend gewählt, findet doch eine Schlüsselszene der Erzählung im städtischen Freibad statt. Mich konnte diese zarte Coming-of-age-Geschichte restlos überzeugen und ich finde sie auch für (vielleicht sonst nichtlesende :-) ) Jungen sehr passend. Ein tolles Sommerbuch!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein inhaltlich starker Pageturner

    Dominik ist sechzehn und lebt mit seinem Vater in einem kleinen Dorf. Seine Mutter ist im letzten Jahr ausgezogen. Sein Alltag ist überschaubar, bis kurz vor den Sommerferien der neue Schüler Biff (eigentlich Benjamin) in seine Klasse kommt. Er kommt aus Berlin und er ist irgendwie anders, aufmüpfig und faszinierend. Gemeinsam genießen die beiden kleine Fluchten aus dem Dorfleben, doch Dominik spürt, dass da noch mehr ist. Es fällt ihm aber schwer sich einzugestehen, dass er sich verliebt hat. Ein Wochenende in Berlin wird zum Wendepunkt, denn Dominik öffnet sich. Doch als sie wieder zurück im Dorf sind, kehr die Angst vor den Eltern, der Clique und vor sich selbst zurück. Die Geschichte wird aus Dominiks Ich-Perspektive erzählt und wirkt dadurch sensibel, schonungslos und auch politisch. Es ist eine „Coming of age“ und „coming out“ Geschichte, die einen Leidensweg beschreibt, der von Angst, Sehnsucht und dem Wunsch nach Freiheit geprägt ist. Besonders berührt hat mich, wie selbstverständlich schwere Themen wie der Tod und Bestattungsrituale, aber auch Depression, häusliche Gewalt, Alkoholmissbrauch und Homophobie eingewoben werden. Trotzdem überwiegt am Ende die Hoffnung, dass mit Offenheit, Toleranz und Verständnis vieles gut werden kann. Auch sprachlich hat mich der Roman begeistert. Die Metaphern sind sinnlich und treffend und kleine Alltagmomente fließen samt Gerüchen und Geräuschen in die Handlung ein. Und die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Große Leseempfehlung für einen queeren Coming-of-Age Roman über die erste Liebe, Familie und Freundschaft!  

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