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Restsommer Roman - »Wenn man ein Debüt lesen sollte dieses Jahr, dann dieses […] Da stimmt einfach alles.« Sarah Reul (Dora Heldt trifft - den Literarischen Nerd)

85

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29263

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-785-3

Beschreibung

Rezension

»Kea von Garnier schreibt vom Erwachsenwerden in der Kleinstadt und von der ersten großen Liebe zweier Jungs: maximal zärtlich, humorvoll und so nah, dass man jede Berührung spürt.« ("Johannes Bullinger (@queerinliterature)")
»Eine sehr feinfühlige Erzählerin beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten Liebe - berührend, aber auch humorvoll.« ("WDR 2 Lesen")
»ein schönes Sommerbuch […] ein schöner, sommerlicher Coming-of-Age-Roman […] fürs Urlaubsgepäck vormerken. […] eingesaugt und weggelesen.« ("NDR Eat.READ.sleep, Katharina Mahrenholtz")
»Sommer pur […] unglaublich gut recherchiert […] sensibel erzählt mit Ohr für Zwischentöne […] Wenn man ein Debüt lesen sollte dieses Jahr, dann dieses […].Da stimmt einfach alles.« ("Dora Heldt trifft den Literarischen Nerd (Podcast dtv)")
»Garnier schreibt ungeheuer feinfühlig. […] Sie geht liebevoll, fast fürsorglich mit ihren Figuren um […] Eine atmosphärisch dichte Sommergeschichte […] tiefgründig, vielschichtig und sehr sensibel. Ein toller Roman.« ("PTA Magazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

29263

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-785-3

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommerbuch

    • RESTSOMMER • I Anzeige I Ein Sommer voller Freibad, Bandproben, erster Liebe und Leichen im Keller. Ja, richtig gelesen. I N H A L T: Sommer, 2003: Der Sohn des Bestatters Dominik lernt den unangepassten Biff kennen, der ihn mit seiner unbändigen Lebenslust aus seiner vertrauten Welt reißt. Zwischen den beiden Jugendlichen entsteht eine intensive Verbindung, die bald alles andere in den Hintergrund drängt. M E I N E M E I N U N G: Ja, richtig gelesen. Die Kombination aus Bestattersohn, Coming of Age und Sommer klingt erstmal ziemlich ungewöhnlich. Und vielleicht ist es genau diese Mischung, die Restsommer für mich zu einem so besonderen Leseerlebnis gemacht hat. In den Sommer gehören für mich persönlich genau solche Bücher: Geschichten über Freundschaft, Freibadbesuche, lange Tage, erste Liebe und diese ganz besondere Freiheit, die man als Schüler hat. Und genau dieses Gefühl fängt Kea von Garnier hier wunderbar ein. Der Sommer 2003 ist auf jeder Seite spürbar. Es ist ein Abtauchen in eine Zeit, in der man sich eben nicht mal schnell über WhatsApp verabredet hat, sondern gemeinsam im Freibad sitzt, Bandproben hat und seine Tage irgendwie auf sich zukommen lässt. Diese Atmosphäre fand ich unglaublich schön und gleichzeitig herrlich nostalgisch. Im Mittelpunkt steht Dominik, der Sohn eines Bestatters und damit eigentlich schon früh für die Zukunft des Familienbetriebs vorgesehen. Gleichzeitig spielt er in einer Band, ist ein eher mittelmäßiger Schüler und lebt mit seinen bodenständigen Freunden in einer kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt und sich Gerüchte schneller verbreiten, als einem lieb sein kann. Restsommer ist dabei ein eher leiser Sommerroman. Einer, der sich mit Unsicherheiten, Identität, Freundschaft und Liebe beschäftigt, ohne dabei große Dramen zu brauchen. Domi und Biff sind zwei unglaublich nahbare und verletzliche Charaktere, deren Gefühle und Entscheidungen für mich nachvollziehbar waren. Besonders schön fand ich die Stimmung des Buches. Kea von Garnier schreibt warm, gefühlvoll und mit einer gewissen Leichtigkeit, sodass man sich beim Lesen selbst mitten im Sommer 2003 wiederfindet. Ein wunderschöner Coming-of-age Roman.

  • Sven

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungen

    Mir hat die Handlung sehr gut gefallen mit seinen Höhen und Tiefen. Es erzählt eine „Geschichte“ die aus dem wahren Leben kommt. Unabhängig das dass die Erzählung von einem 16 Jährigen handelt, kann dir dies auch mit 20, 30, 40 oder 50 Jahren passieren. Das Buch passt in jedes Alter. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen.

  • Tintenwelten

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer voller Liebe, Identitätsfragen und Erwartungen

    Dominik weiß eigentlich schon ziemlich genau, wie sein Leben aussehen wird: Er soll irgendwann das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch dann taucht Biff auf und bringt plötzlich alles durcheinander. Zwischen Freibad, Musik, Freundschaften und aufkeimenden Gefühlen beginnt Dominik, sich selbst und seine bisherige Vorstellung vom Leben zu hinterfragen. Wir erleben die Geschichte aus Dominiks Perspektive. Ich habe sie als Hörbuch gehört und das war wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt. Seine Gedanken und Gefühle wirken sehr ehrlich und authentisch. Ich liebe die sommerliche Atmosphäre und das Kleinstadt-Setting. Auch wenn letzteres Dominik eher einzuengen scheint. Er fragt sich ständig, ob das jetzt alles gewesen sein kann, ob ihm diese niedersächsische Kleinstadt ausreichen kann, um glücklich zu werden. Auf den ersten Blick erscheint dieser Sommer leicht und unbeschwert, dennoch bemerkt man auch eine gewisse Melancholie, weil man weiß, dass diese Zeit irgendwann vorbei sein wird. Zusätzlich ist Dominik hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen, den Erwartungen seines Vaters und den möglichen Vorurteilen seiner Mitmenschen. Mir hat besonders gefallen, wie glaubwürdig und berührend die Beziehung zwischen Dominik und Biff erzählt wird. Da ist nichts überstürzt oder übertrieben. Es gibt zwischen ihnen so viele kleine Momente, Blicke und Unsicherheiten, die einfach schön sind. Die beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Alles rund um das Bestattungsinstitut fällt natürlich irgendwie komplett aus dem sommerlichen Rahmen, ist aber definitiv mal etwas anderes und dadurch spannend zu lesen. Dominik weiß mit seinen 16 Jahren mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er bisher allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Dabei möchte er, bevor er sich den Rest seines Lebens nur noch mit Toten beschäftigt, erst einmal selbst richtig gelebt haben. ⚰️ Es geht um die erste Liebe, Identität, Freundschaft, Familie und Erwartungen. Vor allem aber auch darum, herauszufinden, wer man selbst eigentlich sein möchte und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. ❤️

  • nur_noch_eine_seite

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Mit dem Tod kenne ich mich aus, aber vom Leben hab ich keine Ahnung."

    In ihrem ersten Roman "Restsommer" erzählt uns Kea von Garnier von Dominik und Biff im trostlosesten Kaff in Niedersachsen überhaupt. Dominik soll möglichst bald das Beerdigungsinstitut seines Vaters übernehmen und dann ist da Biff, der aus Berlin in Dominiks kleine Welt kommt. Das erste Drittel zog sich für mich etwas, zu ausführlich fand ich die Beschreibungen des Beerdigungsinstitutes, der Stadt, der Familiensituation. Aber dann zog mich die zarte Liebesgeschichte der beiden Jungs in ihren Bann und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dazu beigetragen hat sicher auch die Sprache des Buches. Sie ist sachlich-nüchtern, jedoch niemals kühl. Das Cover ist passend gewählt, findet doch eine Schlüsselszene der Erzählung im städtischen Freibad statt. Mich konnte diese zarte Coming-of-age-Geschichte restlos überzeugen und ich finde sie auch für (vielleicht sonst nichtlesende :-) ) Jungen sehr passend. Ein tolles Sommerbuch!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein inhaltlich starker Pageturner

    Dominik ist sechzehn und lebt mit seinem Vater in einem kleinen Dorf. Seine Mutter ist im letzten Jahr ausgezogen. Sein Alltag ist überschaubar, bis kurz vor den Sommerferien der neue Schüler Biff (eigentlich Benjamin) in seine Klasse kommt. Er kommt aus Berlin und er ist irgendwie anders, aufmüpfig und faszinierend. Gemeinsam genießen die beiden kleine Fluchten aus dem Dorfleben, doch Dominik spürt, dass da noch mehr ist. Es fällt ihm aber schwer sich einzugestehen, dass er sich verliebt hat. Ein Wochenende in Berlin wird zum Wendepunkt, denn Dominik öffnet sich. Doch als sie wieder zurück im Dorf sind, kehr die Angst vor den Eltern, der Clique und vor sich selbst zurück. Die Geschichte wird aus Dominiks Ich-Perspektive erzählt und wirkt dadurch sensibel, schonungslos und auch politisch. Es ist eine „Coming of age“ und „coming out“ Geschichte, die einen Leidensweg beschreibt, der von Angst, Sehnsucht und dem Wunsch nach Freiheit geprägt ist. Besonders berührt hat mich, wie selbstverständlich schwere Themen wie der Tod und Bestattungsrituale, aber auch Depression, häusliche Gewalt, Alkoholmissbrauch und Homophobie eingewoben werden. Trotzdem überwiegt am Ende die Hoffnung, dass mit Offenheit, Toleranz und Verständnis vieles gut werden kann. Auch sprachlich hat mich der Roman begeistert. Die Metaphern sind sinnlich und treffend und kleine Alltagmomente fließen samt Gerüchen und Geräuschen in die Handlung ein. Und die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Große Leseempfehlung für einen queeren Coming-of-Age Roman über die erste Liebe, Familie und Freundschaft!  

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