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Restsommer Roman - »Wenn man ein Debüt lesen sollte dieses Jahr, dann dieses […] Da stimmt einfach alles.« Sarah Reul (Dora Heldt trifft - den Literarischen Nerd)

73

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14099

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-785-3

Beschreibung

Rezension

»Kea von Garnier schreibt vom Erwachsenwerden in der Kleinstadt und von der ersten großen Liebe zweier Jungs: maximal zärtlich, humorvoll und so nah, dass man jede Berührung spürt.« ("Johannes Bullinger (@queerinliterature)")
»Eine sehr feinfühlige Erzählerin beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten Liebe - berührend, aber auch humorvoll.« ("WDR 2 Lesen")
»ein schönes Sommerbuch […] ein schöner, sommerlicher Coming-of-Age-Roman […] fürs Urlaubsgepäck vormerken. […] eingesaugt und weggelesen.« ("NDR Eat.READ.sleep, Katharina Mahrenholtz")
»Sommer pur […] unglaublich gut recherchiert […] sensibel erzählt mit Ohr für Zwischentöne […] Wenn man ein Debüt lesen sollte dieses Jahr, dann dieses […].Da stimmt einfach alles.« ("Dora Heldt trifft den Literarischen Nerd (Podcast dtv)")
»Garnier schreibt ungeheuer feinfühlig. […] Sie geht liebevoll, fast fürsorglich mit ihren Figuren um […] Eine atmosphärisch dichte Sommergeschichte […] tiefgründig, vielschichtig und sehr sensibel. Ein toller Roman.« ("PTA Magazin")
»Eine durch und durch wohltuende, sommerliche schwule Coming-of-Age-Geschichte im Jahr 2003. […] Besonders schön gelingt der Blick auf die Widersprüche des Dorfes« ("queer.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

14099

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-785-3

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

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  • Lesemadi

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Queere Lovestory

    Schon das Cover von Restsommer vermittelt direkt eine warme, leicht melancholische Sommerstimmung und passt damit für mich sehr gut zur Geschichte. Es geht um den 16 jährigen Dominik, der zwischen familiären Erwartungen und eigenen Zukunftsträumen steht, und von der Begegnung mit Benjamin, die sein Leben verändert. Diese wunderbare Coming of Age Geschichte greift Themen wie Selbstfindung, erste Liebe und Identität sensibel und authentisch auf. Besonders gelungen finde ich die natürliche Umsetzung der queeren Liebesgeschichte, die weder überdramatisiert noch klischeehaft wirkt. Auch der Schreibstil ist lebendig, humorvoll und gleichzeitig emotional feinfühlig. An eineiigen Stellen musste ich sogar laut auflachen! Wirklich ein wunderschöner Debütroman, den ich gerne gelesen habe und der mich sehr in seinen Bann gezogen hat.

  • Bewertung

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühliger Coming-of-Age-Roman

    Der 16-jährige Dominik lebt mit seinem Vater, dem örtlichen Bestatter, in der Kleinstadt Schönacker. Sie haben eine schwere Zeit hinter sich, da die Mutter die Familie für ihren Freund verlassen. Dominik geht morgens zur Schule und hängt mit seinen Freunden Tuan und Lukas an den Nachmittagen am See, im Freibad, an der Kiesgrube oder bei der Bandprobe ab. Und er hilft seinem Vater im Bestattungsinsitut beim Vorbereiten der Toten auf ihrer letzten Reise. Dominiks Leben scheint vorherbestimmt. Er soll das Institut von seinem Vater übernehmen. "Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte. Und bisher, so fühlt sich das hier draußen an, habe ich nichts erlebt. Ich existiere bloß", Dominik, Seite 33. Mitten im Schuljahr zieht Benjamin, genannt Biff, mit seiner Familie von Berlin nach Schönacker. Biff hat keine Lust auf Kleinstadtmief und lässt das auch Mitschüler und Lehrer spüren. Klamotten aus den 80er Jahren, enge Hosen, freche Sprüche, Wiederworte gegen die Lehrer. Biff und Domi freunden sich an. Domi fühlt Dinge, die er noch nie gefühlt hat und die er auch nicht wahrhaben möchte. Er haut mit Biff ab nach Berlin und taucht ein in eine andere Welt. Alles scheint möglich. "Plötzlich fühlt sich die Welt an wie ein weiter Raum, erweitert um den Zauber, den Biff umgibt. (...) Dieses Wochenende ist mit Abstand das Aufregendste, was ich je erlebt habe", Dominik, S. 216. Meinung: Ich habe länger einen Bogen um "Restsommer" gemacht, da ich mir dachte, ich bin weder die Zielgruppe für einen Coming-of-Age-Roman noch kann ich gut mit den Themen Bestattungen und Tod umgehen. Zum Glück habe ich mich in beiden Fällen getäuscht. Dieser queere Coming-of-Age-Roman ist für jedes Alter geeignet und behandelt die Themen Tod und Bestattungen unglaublich würdevoll. Kea von Garnier schreibt über das Erwachsenwerden, den Wunsch nach Freiheit, die erste Liebe zweier Jungs und Selbstzweifel so feinfühlig und zart, dass ich öfter einen Kloß im Hals vor Rührung hatte. Das Sommerwochenende in Berlin ist so flirrend schön geschildert, dass ich die Freiheit und die Unendlichkeit der Möglichkeiten förmlich spüren konnte. Und das Buch macht Mut, trotz vieler schwerer Themen wie Depressionen, Tod, häuslicher Gewalt, Alkoholmissbrauch und Homophobie. Mut, dass mit Offenheit, Toleranz und Verständnis alles irgendwie gut werden kann und jede/r sein darf, wie er/sie möchte. Nicht nur in Schönacker, sondern überall auf der Welt. Absolute Leseempfehlung für "Restsommer"!

  • LG

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Mit „Restsommer“ taucht man ein in den Sommer von Nick und Biff. Nick ist in der 10. Klasse und fragt sich, ob der für ihn vorgesehene Weg wirklich sein eigener ist. Eigentlich soll er später das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch als Biff neu in seine Klasse kommt, gerät vieles ins Wanken. Die Geschichte ist im besten Sinne ein klassischer Coming-of-Age-Roman: Es geht um Identität, Selbstfindung, Familie, Zukunftsängste und darum, den Mut zu finden, für das eigene Glück einzustehen. Besonders schön fand ich dabei, dass die queere Liebesgeschichte ganz selbstverständlich Teil dieser Entwicklung ist. Was mir am besten gefallen hat, war die Atmosphäre. Beim Lesen konnte ich die drückende Sommerhitze förmlich spüren. Über dem ganzen Roman liegt eine Mischung aus Melancholie, Sehnsucht und Aufbruchsstimmung, die perfekt zu dieser Lebensphase zwischen Jugend und Erwachsensein passt. Auch sprachlich hat mich „Restsommer“ überzeugt. Die Erzählstimme wirkt authentisch und nahbar, gleichzeitig finden sich immer wieder kreative Metaphern und Vergleiche, die den Text besonders machen, ohne künstlich oder aufgesetzt zu wirken. Sie passen wunderbar zu Nicks Blick auf die Welt. „Restsommer“ ist damit ein berührendes, stimmungsvoller Sommerroman über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die schwierige Frage, wer man sein möchte. Es wird Leser:innen von „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ und „Der große Sommer“ gefallen.

  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig erzählt! Ein Highlight!

    Was hat mich dieser wundervolle Coming-of-Age Roman überrascht! Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen Sommerroman ist, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Sommer 2003. Dominik, 16 Jahre, lebt mit seinem Vater in einem kleinen Ort an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Hier kennt jeder jeden. Seinem Vater gehört das örtliche Bestattungsunternehmen, welches Dominik einmal übernehmen soll. Damit hatte er bislang noch kein Problem, denn er geht mit den Toten und der Vergänglichkeit routiniert um. Neben der Schule und den Bandproben mit seinem Freunden, ist er manchmal auch bei seiner Mutter, die die Familie wegen einem anderen Mann verlassen hat. Trotzdem hat Dominik irgendwie Angst in seinem Heimatort zu versauern und das Leben gar nicht richtig kennenzulernen, bevor er sich, wie sein Vater, den Toten widmet. »Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.« Als er bei einer Bandprobe auf Benjamin, kurz Biff genannt, trifft, ändert sich sein Leben. Biff kommt aus der Großstadt Berlin und in seine Klasse. Mit seinen blonden kurzen Haaren, der Lederjacke und seinem eher rotzigen Auftreten fällt er auf. Bald werden die beiden Freunde und Dominik möchte am liebsten nur mehr mit seinem neuen Freund zusammen sein. Biffs Hunger nach Leben ist spürbar und Dominiks Wunsch, das Kaff in dem er wohnt, zu verlassen, wird immer größer. Als die zwei für ein Wochenende nach Berlin abhauen, ist danach nichts mehr, wie es war..... Kea von Garnier schafft es, die Leichtigkeit des Sommers, die Zeit zwischen Teenie sein und erwachsen werden, wunderbar einzufangen. Die Unsicherheit, die man in diesem Alter verspürt und das Kribbeln der ersten Liebe wird sehr sensibel erzählt. Ihr gelingt es dieses Gefühl so authentisch einzufangen, dass die Seiten nur so dahinflogen. Dominik fühlt plötzlich den Druck, dass sein weiteres Leben so aussehen wird, wie das des Vaters. Dieser geht in seinem Beruf auf. Dabei erfahren auch wir Leser jede Menge darüber, wie man mit den Trauernden umgeht, Leichen präpariert und diese ansehnlich herrichtet. Diese Einblicke in die Arbeit sind sehr respektvoll erzählt. Wir erleben aber auch, wie Erwachsene ihre Wünsche und Träume in die eigenen Kinder projizieren und sie nicht nach ihren eigenen Wünschen leben lassen. Sie müssen lernen, dass es nicht ihr Leben ist, sondern das der Kinder. Dominiks Zwiespalt zwischen den Erwartungen seines Vaters und dem Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen, hat mich schnell mit ihm mitfühlen lassen. Generell ist die Vater/Sohn Beziehung zwischen Dominik und seinem Vater empfindsam dargestellt. Im krassen Gegensatz dazu die Familie von Biff. Der Vater Alkoholiker und Schläger. Er duldet Biffs Homosexualität nicht und terrorisiert ihn und den Rest der Familie. Nach und nach kristallisiert sich dadurch Biffs Verhalten heraus, seine Gegenwehr und seine Wut, aber auch seine Traurigleit und Einsamkeit.. Man kann gar nicht glauben, dass dies Kea von Garniers Debütroman ist. Die Geschichte wird sehr sensibel erzählt, ist nah an der Realität und wahnsinnig toll geschrieben. Trotz der ernsteren Themen strahlt das Buch insgesamt eine sommerlich-leichte Stimmung aus und fängt die Unbeschwertheit der Jugend auf authentische Weise ein. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Dominik und Biff mitgelitten, habe die Leichtigkeit des Sommers, aber auch die Angst vor der Zukunft gespürt. Das Einfangen all der Emotionen ist der Autorin so wunderbar gelungen, dass ich richtig ins Schwärmen gerate. Fazit: "Restsommer" ist ein bittersüßer Coming-of-Age Roman, melancholisch, aber auch humorvoll und kein bisschen kitschig. Wem "Hard Land" von Benedict Wells oder "Der große Sommer" von Ewald Arenz gefallen hat, dem kann ich auch diese tolle Geschichte empfehlen! Ein Highlight!

  • karo_liest

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight

    „Restsommer“ von Kea von Garnier ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die mich total beeindruckt und nach dem Lesen noch lange beschäftigt hat. Im Mittelpunkt steht der 16-jährige Dominik, genannt Nick, der ganz selbstverständlich davon ausgeht, irgendwann das Bestattungsinstitut seines Vaters zu übernehmen. Er hat diesen Weg nie hinterfragt, bis er Biff kennenlernt. Biff, der eigentlich Benjamin heißt, kommt neu in Nicks Klasse und nach und nach erfahren wir, dass er große familiäre Probleme hat. Zwischen den beiden Jungs entwickelt sich eine enge Freundschaft, aus der bald mehr wird. Nick kann mit seinen Gefühle nur schwer umgehen. Sie sind für ihn verwirrend und schwer einzuordnen. Was mich an dem Buch besonders bewegt hat, ist die Art, wie die Emotionen dargestellt werden. So echt und so stimmig. Eine melancholische Stimmung zieht sich durch die ganze Geschichte. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, die beiden Jungs beschützen zu wollen. Ich wollte ihnen sagen, dass alles gut wird und dass sie ihre Gefühle nicht verstecken müssen. Für mich ist „Restsommer“ ein ganz besonderes Buch, das auf eine leise, aber sehr intensive Weise nachhallt. Ganz große Leseempfehlung!

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