Produktbild: Es war einmal ein Land

Es war einmal ein Land Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet

6

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9290

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

332 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240187

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

9290

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

332 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783841240187

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  • Bewertung

    1/5

    28.06.2026

    eBook (ePUB)

    Gut das dieses Machwerk nur geliehen war

    Wenn man sich durch dieses Buch gequält hat, bleibt die Erkenntnis, dass niemand über Menschen reden oder schreiben sollte, die er offensichtlich nicht kennt, sonst wird daraus ganz schnell eine Hetzschrift gegen große Menschengruppen. Frau Hensel bedient plumpe Klischees und Ressentiments über und gegenüber Ostdeutschen und macht noch nicht einmal Differenzierungen zwischen Generationen oder Mileus, geschweige den auf Untertitel des Buches und dem darin enthaltenen Begriff Demokratie überhaupt einzugehen. Das Buch ist vollkommen überflüssig und bedient vielleicht irgendeinen westdeutschen Ewiggestrigen, der zwischen Erkrath und Mettmann lieber bei seinen Neanderthalern geblieben wäre. An einer Hochschule sollte es nicht einmal als eine gelungene Hausarbeit durchgehen, wobei das heute auch nicht mehr ganz auszuschließen wäre.

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Politische Geschichten

    Ich bin sehr froh über dieses Buch. Es hat meinen Blick auf die deutsche Politik der letzten fast 40 Jahre seit der Wende geweitet. Wer sich für Perspektiven und Porträts einzelner Menschen in der politischen Gegenwart interessiert, erfährt viele interessante Detsils.

  • Th.M

    aus Berlin

    3/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gutes Buch

    Ich finde das Thema des Buches schon sehr spannend. Auf den ersten 66 Seiten, habe ich wenige Fakten gefunden, dafür aber Schlußfolgerungen der Autorin, die nach meiner Ansicht ohne Zweifel richtig sind, aber mit viel bla bla aufgebläht erscheinen. Das sorgt für reichlich Langeweile beim Lesen. Gleich auf den ersten Seiten des zweiten Kapitels stimme ich mit vielen Thesen nicht mit der Autorin überein. Einiges ist schlichtweg nicht relevant. Vieles scheint mir hineininterpretiert um scheinbare Belege zu liefern. Ich muss mich an dieser Stelle regelrecht zwingen weiter zu lesen. Ab Seite 70 etwa wird es dann aber deutlich besser, auch mit gutem Zahlenmaterial. Die Schilderung von Angela Merkels Auftritt in Finsterwalde ist sogar sehr beeindruckend Die Bevölkerungsstruktur hat sich nach 1989 stark verändert. 1989 und 1990 sind etwa 785000 Menschen in die neuen Bundesländern gezogen, nur etwas 40000 in die umgekehrte Richtung. Zwischen 1991 bis 2018 waren es 3.5 Millionen von Ost nach West und 2.5 Mio von West nach Ost. Die Verallgemeinerung von " Der Osten" und "Der Westen" stört mich schon sehr. Ebensowenig wie die Wanderung der Menschen ist das unterschiedliche Bildungsniveau der Bevölkerung thematisiert worden. Beides halte ich in diesem Kontext für wichtig. Bereits 20 Jahre später hat die junge Generation die DDR und die Lebensumstände dort nie kennengelernt, sondern sind in wirtschaftlicher Not und hoher Arbeitslosigkeit aufgewachsen. Eine wichtige Ursache für den Erfolg der AFD ist sicherlich diese wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern. Wenn es den Menschen finanziell schlecht geht, ist die Neigung der Menschen größer radikale Parteien zu wählen. Die Autorin dichtet mir aber zu viel drum herum. Dennoch ein gutes Buch, 3 Sterne vergebe ich dafür.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende der Demokratie?

    Die Journalistin Jana Hensel hat ihre Kindheit in Leipzig verbracht. Als 13-Jährige erlebte sie die Montagsdemonstrationen kurz vor dem Mauerfall 1989. Ihr Bezug zu Ostdeutschland spiegelt sich in ihren Büchern wider, in denen sie sich kritisch mit der Deutschen Einheit und ihren Folgen auseinandersetzt. Sie begründet, warum das Land zunehmend auseinanderdriftet. "Die Meinung der Ostdeutschen war aus der Sicht der Westdeutschen unnötig, die wurde nicht gebraucht." (177) So sieht es die ehemalige Politikerin von "Bündnis 90 / Die Grünen" Antje Hermenau. Der Osten wurde dem Westen angegliedert. Kohls blühende Landschaften sind ausgeblieben und Wolfgang Thierse warnte bereits im Jahr 2000, "dass die wirtschaftliche und soziale Lage in Ostdeutschland auf der Kippe steht". (49) Die Autorin analysiert die Auswirkungen von Helmut Kohls, Gerhard Schröders, Angela Merkels, Olav Scholz’ und Friedrich März’ Politik auf die Wirtschaft und Gesellschaft im Osten und sie führt Interviews mit Tino Chrupalla, Maximilian Krah, Benedikt Kaiser, Alexander Teske, Antje Hermenau, Mario Czaja, Manuela Schwesig, Katja Wolf u.a.m., um Hintergründe für die Entwicklung im Osten aufzudecken. "Wir bekommen im Osten jetzt die Quittung dafür, dass bisher jede Bundesregierung über viele Probleme und Antworten aus dem Osten hinweggegangen ist." (222) Hat Manuela Schwesig mit ihrer Aussage recht? Jana Hensel bringt viel Licht ins Dunkel, Motive werden deutlich, aber vieles bleibt diffus. Insbesondere ist es nicht nachvollziehbar, warum es im Osten starke Strömungen gibt, die Demokratie abzuschaffen.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Analyse und Wirklichkeit

    Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell, dass es kein gemütlicher Lesestoff für zwischendurch ist. Hier geht es um große Fragen, um Enttäuschung, um Politik und um die Stimmung in einem Teil des Landes, der sich seit der Wende irgendwie nie ganz angekommen fühlt. Jana Hensel versucht zu erklären, warum viele Menschen in Ostdeutschland heute so skeptisch auf die Demokratie schauen. Dabei blickt sie zurück auf den großen Aufbruch nach der Wende, auf Hoffnungen, Erwartungen und auf das, was davon übrig geblieben ist. Beim Lesen hatte ich öfter diesen Gedanken im Kopf: Ja, das ist interessant, aber irgendwie greift es nicht immer ganz. Hensel schreibt klug und reflektiert, keine Frage. Man merkt, dass sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und dass sie selbst Teil dieser Geschichte ist. Genau das macht viele Passagen stark, weil persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen zusammenkommen. Trotzdem hat mich das Buch nicht komplett gepackt. An manchen Stellen wirkt es eher wie eine lange Analyse als wie eine wirklich packende Erzählung. Ich hätte mir mehr konkrete Geschichten gewünscht, mehr Stimmen, mehr Leben zwischen all den Gedanken. Unterm Strich bleibt ein Buch, das wichtige Fragen stellt und zum Nachdenken anregt, aber nicht immer die Tiefe oder Kraft entwickelt, die man sich bei so einem großen Thema vielleicht erhofft. Interessant zu lesen ist es trotzdem, nur eben kein Titel, der einen komplett umhaut.

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