Produktbild: Sie wollen uns erzählen

Sie wollen uns erzählen Roman

79

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14794

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1877 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552076310

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

14794

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1877 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552076310

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  • Boockpicker

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    01.08.2026

    eBook (ePUB)

    Flirrende Nerven

    Bei Ann flirren immer wieder die Nerven. Und Ozzy, ihr Sohn, hat Angst vor diesen flirrenden Nerven, besonders heute am Zeugnistag. Und da ist die Sache mit dem Hasen, den er getötet hat, und zu allem Überdruss wird die Oma Zilly vermisst, abgehauen aus dem Heim. So beginnt eine irre Suche, und es regnet und schüttet, und die Schwester von Ann bringt den Buben nicht ins Ferienlager, sondern nimmt ihn zu sich auf den Hof, und die Zilly wird gefunden, und der Ozzy haut ab, ja, und alle Nerven flirren, drehen fast durch, wenn da Ozzy, der Bub, der nicht so normal tickt wie die andern und Ann so viele Sorgen macht, und der sich selbst immer Sorgen macht, weil er so anders ist und Ann sich Sorgen machen muss, wenn der Ozzy nicht so eine geniale Idee gehabt hätte, so dass die Nerven aufhören konnten, zu flirren. Ein manchmal etwas überdrehtes Buch über ADHS und die Schwierigkeit, als Bub und als Mutter nicht normal zu sein, anders zu sein, aber vor allem sich selbst zu sein in einer Gesellschaft, die auch nicht immer so normal ist, wie es scheinen mag.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Gedanken keine Autobahnen kennen

    „Sie wollen uns erzählen“ von Birgit Birnbacher ist kein Buch, das man einfach so wegliest. Man muss sich ein bisschen darauf einlassen, wie es geschrieben ist, sonst verliert man schnell den Anschluss. Die Gedanken von Ann und ihrem Sohn Oz laufen nicht geradlinig, sondern springen dauernd irgendwohin, verzweigen sich, kommen zurück oder bleiben einfach hängen. Genau das macht aber auch den Reiz aus, weil es sich ziemlich echt anfühlt. Im Kern geht es um die beiden und ihren Alltag, der alles andere als entspannt ist. Beide ticken anders als das, was man landläufig als „normal“ bezeichnet, und genau daran reiben sie sich ständig. Besonders stark fand ich, wie ihre Beziehung gezeigt wird. Da steckt viel Nähe drin, aber auch Überforderung auf beiden Seiten. Oft hat man das Gefühl, sie versuchen gleichzeitig, sich selbst und den anderen irgendwie zusammenzuhalten. Die Geschichte wird dann ziemlich schnell chaotischer, als mehrere Dinge gleichzeitig passieren. Schule, Familie, plötzliches Aufbrechen aus dem Gewohnten. Das sorgt für Tempo, aber auch für eine gewisse Unruhe, die sich durchs ganze Buch zieht. Es gibt kaum Momente, in denen wirklich Ruhe einkehrt. Sprachlich ist das ziemlich besonders. Es gibt keine klassischen Dialoge, man ist die ganze Zeit direkt in den Köpfen der Figuren. Das kann anstrengend sein, vor allem wenn sich Gedanken drehen oder wiederholen. Aber genau dadurch versteht man ziemlich gut, wie sich das für sie anfühlt. Im letzten Teil verliert die Geschichte ein bisschen an Klarheit. Da kommen noch ein paar Figuren und Stränge dazu, die nicht ganz so rund wirken wie der Anfang. Das ist schade, weil der Einstieg wirklich stark ist. Trotzdem bleibt das Buch hängen. Nicht, weil es super glatt erzählt ist, sondern gerade weil es das nicht ist.

  • Anonym

    5/5

    21.03.2026

    eBook (ePUB)

    Anstrengend

    Bereits nach kurzer Zeit konnte ich mir vorstellen, wie unfassbar anstrengend ein Leben mit ADHS sein muss. Birgit Birnbacher hat das nicht nur durch diesen hektischen Schreibstil, sondern auch die vielen Personen und die diversen Handlungsstränge geschafft. Nach kurzer Zeit war mir alles zu viel und ich sehnte mich nach weniger und nach Ruhe. Fühlt sich eine Person mit AHDS jeden Tag so? Vermutlich ja. Birgit Birnbacher macht es ihren Leserinnen und Lesern nicht leicht mit diesem Buch. Dennoch hat es mir richtig gut gefallen. Auch wenn das Thema vielleicht doch nicht so ganz meins war, finde ich die Geschichte unglaublich gut erzählt. Mutter und Sohn sind sehr sympathisch und sie schildert eindrücklich, warum es manchmal auch richtig sein kann das vermeintlich Falsche zu tun. Birgit Birnbacher hat mich zum Nachdenken angeregt und mein Mitgefühl für Personen mit ADHS gestärkt. Und ihr Schreibstil ist einfach klasse. Ich würde ihren ganz eigenen Klang immer erkennen.

  • Lesemone

    4/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB)

    Das Missgeschick

    Oz ist etwas Schlimmes in der Schule passiert und nun muss er seiner Mutter einen Brief von der Lehrerin übergeben. Während er überlegt, wie er das zuhause am besten seiner Mutter Ann beichten kann, ergibt sich dann eine ganz andere Situation. Oma Zilly ist verschwunden und seine Mutter hat jetzt überhaupt keinen Kopf, sich um Oz und sein Problem zu kümmern. Das kommt Oz nicht ungelegen. Die beiden machen sich auf die Suche nach Oma. Das Buch fängt sehr heftig mit dem Ungeschick von Oz an. Die Autorin beschreibt sehr intensiv, wie Oz denkt und fühlt. So bekommt man einen kleinen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt, die sich von anderen Kindern unterscheiden sollte. Durch die Suche nach der Oma ist die Geschichte sehr turbulent. Ich habe mir aber irgendwie etwas anderes darunter vorgestellt, als ich gelesen habe, dass es um das Thema Neurodivergenz geht. In einigen Situationen hat Oz vielleicht etwas anders reagiert, als es andere Kinder täten. Aber im Großen und Ganzen fand ich das eine ganz normale Familiengeschichte. Ich kenne mich mit dem Thema aber auch gar nicht aus, von daher ist meine Sichtweise eher laienhaft. Als Familiengeschichte betrachtet, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt leicht verständlich und hat nicht zu viele Charaktere eingebaut. Der Aufbau war schlüssig und das Ende passt auch gut zu dem ganzen Geschehen. Insgesamt ein schöner Familienroman.

  • Fredhel

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    12.05.2026

    eBook (ePUB)

    Schwieriger Einstieg in eine eigenwillige Geschichte

    Oswald eckt in der Schule ständig an, was vor allem an seiner ADHS Diagnose liegt. Zum Glück hat er mit Ann eine Mutter, die ihn nicht nur bedingungslos liebt, sondern ihn als selbst Betroffene auch wirklich versteht. Ein Vorfall mit einem Kaninchen in der Schule bringt ihn jedoch in eine brenzlige Lage und lässt ihn in einem völlig falschen Licht dastehen. Aus Angst davor, seine Mutter zu enttäuschen, behält er das Ereignis erst einmal für sich. Die Aufregung um die verschwundene Oma verschafft ihm glücklicherweise eine Atempause. Am Ende ist es sogar Oswald, der durch seine unkonventionelle Denkweise die rettende Idee hat, um die Großmutter zu finden. Mir fiel der Einstieg in diese Geschichte leider sehr schwer. Der Anfang konzentriert sich stark auf die Einführung in die Gedankenwelt der Charaktere, was zwar beim Verständnis hilft, aber durch einen sehr distanzierten und fast schon langweiligen Schreibstil erkauft wird. Es kam bei mir keine richtige Neugier auf die Personen oder den weiteren Handlungsverlauf auf. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Erzählung endlich Fahrt auf und das Lesen wird angenehmer. Dennoch konnte mich das Buch insgesamt nie richtig fesseln und ich stand mehrmals kurz davor, es einfach abzubrechen. Neben dem zähen Stil empfand ich zudem fast alle Charaktere als sehr merkwürdig. Während man sich in Oswald und Ann noch hineinversetzen konnte, blieben die anderen Figuren seltsam distanziert. Die Schwester Nell lebt als erfolglose Hippiebäuerin auf einem Aussteigerhof, die Oma ist dement und selbst der eigentlich fürsorgliche Nachbar wirkt sehr eigenartig. Es bleibt am Ende ein Roman, der zwar wichtige Themen wie Neurodivergenz und familiären Zusammenhalt beleuchtet, mich aber auf emotionaler Ebene kaum erreichen konnte. Die guten Ansätze in der zweiten Hälfte können die zähe erste Phase und die Distanz zu den eigenwilligen Charakteren leider nicht ganz wettmachen. Für mich war es eine eher mühsame Lektüre, die ich nur mit viel Geduld beendet habe.

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