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Sie wollen uns erzählen Roman

76

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24585

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,3 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07521-4

Beschreibung

Rezension

»Eine der spannendsten, vielseitigsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwart. Jedes ihrer Bücher hat einen neuen Ansatz, ist überraschend und stets ausgesprochen klug.« Christoph Schröder
»Birnbacher erreicht mit diesem Roman eine außerordentliche Intensität.« Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 16.05.26
»Wenn man dem Roman etwas vorwerfen will, dann vielleicht seine Konsequenz: Er verweigert die große Dramatisierung zugunsten einer permanenten leisen Reibung. Doch gerade darin liegt seine literarische Kraft. Birnbacher zeigt einmal mehr, dass das Politische nicht im Ereignis liegt, sondern in den Strukturen – und in den Geschichten, die wir über uns selbst und andere erzählen. Und vielleicht ist das auch die eigentliche Zumutung dieses Romans: dass er sich weigert, seine Figuren zu erklären. Stattdessen zeigt er, wie schnell wir selbst beginnen, es zu tun. Sie wollen uns erzählen ist damit weniger ein Roman über Abweichungen als über den Drang, sie zu benennen – und entlarvt genau darin die Gewalt, die im scheinbar harmlosen Erzählen liegt.« Sophia Zessnik, taz, 02.05.26
»Ein bedeutende Beitrag zu ADHS - inhaltlich wie literarisch.« Michael Luisier, SRF Kultur, 21.04.26
»Ein wunderbar konzentrierter, berührender Roman, der mit literarischer Finesse vermittelt, wie verschieden unsere Wahrnehmung ist – ganz egal, ob wir ‚knisternde Nerven‘ haben oder nicht.« Andrea Gerk, WDR Westart Lesen, 08.04.26
»Birnbacher erzählt mit feinem Witz und Tiefgang von einer Mutter-Sohn-Beziehung, in der ADHS nicht zum Defizit, sondern einer anderen Wahrnehmung wird ... Wie man sich durch Geschichten gegenseitig bestärken kann, wie Erzählen tröstet und rettet, davon erzählt dieser starke, berührende Roman.« Elke Schlinsog, DLF Kultur, 28.03.26
»Wieder gelingt Birgit Birnbacher das Kunststück, aus dem Leben Literatur zu destillieren; aber so, dass es auch in literarisierter Form noch immer nach prallem Leben riecht … Die teilnehmende Beobachtung ohne bewertende Vereinnahmung, ist die Schreibhaltung, die Birgit Birnbacher auszeichnet ... Ein leidenschaftliches Plädoyer für das Nicht-Normative, das Nicht-Konformistische, für den Wildwuchs.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 28.03.26
»Birgit Birnbacher ist eine glanzvolle Erzählerin und eine elegante Stilistin, der es mühelos gelingt, in ihrer österreichischen Road-Novel viel Witz mit leichtfüssigem Ernst zu vereinen.« Rainer Moritz, NZZ, 25.03.26
»ADHS, das zeigt dieser herausragende Roman, ist mehr als eine Diagnose. Es bedeutet eine andere, vielleicht sogar intensivere Gefühlswelt,
von der Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer für normal halten, eine Menge lernen können ... Eine ungemein berührende, manchmal unheimliche Geschichte, die gleichwohl ein bildstarkes und beruhigendes Ende findet.« Carsten Otte, SWR Kultur, 17.03.26
»Es wird nicht einfach beschrieben, sondern durch die Geschichte veranschaulicht - eine Art literarische Empirie, könnte man sagen ... Literatur kann uns vielleicht helfen, einander besser zu verstehen. Birgit Birnbachers Roman zeigt, wie das gelingen kann.« Daniel Grabner, FM4, 17.03.26
»Mit schnörkelloser und zugleich hochliterarischer Sprache rückt Birnbacher stets nahe an Figuren heran, die sich abseits klassischer Erfolgsbiografien bewegen … Ein berührender und zugleich witziger Text und eine zarte Geschichte der Selbstermächtigung.« Paula Pfoser, Ö1, 17.03.26
»Birnbacher kann's! ... Birnbacher entwickelt einen ganz eigenen, lebensechten Ton beim Schreiben … Es bleibt ein anderes Fühlen und Verstehen für etwas Wesentliches aus der Wirklichkeit. Das kann gute Literatur.« Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine, 14.03.26
»Birnbachers einfühlsames, humorvolles und zugleich gesellschaftskritisches Porträt einer Mutter-Sohn-Beziehung nähert sich aus der Perspektive des Alltags.« Irina Kilimnik, Presse Spectrum, 14.03.26
»Birnbacher beherrscht eine Sprache, eine Fantasie, die angstlos dem Vorurteilsbehafteten entgegentritt … Der Roman entwickelt einen unglaublichen Sog, weil sie eine Meisterin kleiner Cliffhanger ist … und findet Sprache für Sprachlosigkeit.« Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 14.03.26

Produktdetails

Verkaufsrang

24585

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,3 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07521-4

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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1 Sterne

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Eine sehr gute Erzählung

Bewertung am 01.06.2026

Bewertungsnummer: 3155390

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Birgit Birnbach beschreibt in ihrem Roman die Geschichte eines kleinen Jungen, der zu lebhaft ist, man nennt das hyperaktiv, er fällt also gern mal auf. Das Anderssein stört, zumindest die Umgebung, die Schule und überhaupt. Er, der kluge Ozzy darf nicht so sein, wie er ist. Ann, die Mutter ist seinem Verhalten ja nicht unähnlich, sie versteht ihn ja, wie es ihm geht, aber sie ist auch überfordert mit der Erziehung, sie muss es ja den anderen recht machen. Sie liebt ihr Kind abgöttisch, gleichzeitig will sie ihn fördern, ihn in normale Bahnen lenken, seine Lebhaftigkeit bremsen, aber auch mit Hilfe, wenn nötig. Ozzy versteht seine Mutter gut, er will es ja auch. In den Schulferien soll er in ein Kindercamp. Doch zuvor müssen sie noch zur Oma fahren, die macht Probleme, sie ist in einer psychischen Notlage. Dann gibt es auch noch die schräge Tante, die wieder ganz anders tickt und gerade eine ganz andere Lebensform ausprobiert. Durch die plötzlichen schwierigen Ereignisse nähert sich die Familie, die lange nichts mehr miteinander zu tun hatte, wieder an. Man spürt, welcher Balanceakt hier in diesem Mutter-Kind-Verhältnis zu bewältigen ist. Birgit Birnbach verwendet eine außergewöhnliche Sprache, sie erzählt mit Humor und fordert die Leser leise auf, nachzudenken, welchen Kampf es braucht, die Unterschiedlichkeit, die Unangepasstheit anzunehmen und in der Gesellschaft zu verteidigen.

Eine sehr gute Erzählung

Bewertung am 01.06.2026
Bewertungsnummer: 3155390
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Birgit Birnbach beschreibt in ihrem Roman die Geschichte eines kleinen Jungen, der zu lebhaft ist, man nennt das hyperaktiv, er fällt also gern mal auf. Das Anderssein stört, zumindest die Umgebung, die Schule und überhaupt. Er, der kluge Ozzy darf nicht so sein, wie er ist. Ann, die Mutter ist seinem Verhalten ja nicht unähnlich, sie versteht ihn ja, wie es ihm geht, aber sie ist auch überfordert mit der Erziehung, sie muss es ja den anderen recht machen. Sie liebt ihr Kind abgöttisch, gleichzeitig will sie ihn fördern, ihn in normale Bahnen lenken, seine Lebhaftigkeit bremsen, aber auch mit Hilfe, wenn nötig. Ozzy versteht seine Mutter gut, er will es ja auch. In den Schulferien soll er in ein Kindercamp. Doch zuvor müssen sie noch zur Oma fahren, die macht Probleme, sie ist in einer psychischen Notlage. Dann gibt es auch noch die schräge Tante, die wieder ganz anders tickt und gerade eine ganz andere Lebensform ausprobiert. Durch die plötzlichen schwierigen Ereignisse nähert sich die Familie, die lange nichts mehr miteinander zu tun hatte, wieder an. Man spürt, welcher Balanceakt hier in diesem Mutter-Kind-Verhältnis zu bewältigen ist. Birgit Birnbach verwendet eine außergewöhnliche Sprache, sie erzählt mit Humor und fordert die Leser leise auf, nachzudenken, welchen Kampf es braucht, die Unterschiedlichkeit, die Unangepasstheit anzunehmen und in der Gesellschaft zu verteidigen.

Poetisch

Bewertung aus Oschersleben am 27.05.2026

Bewertungsnummer: 3150287

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Schon der erste Moment hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Cover ist sehr schön gewählt und lädt zum Lesen ein. Der Titel klingt vielversprechend und die kurze Inhaltsbeschreibung macht Lust auf mehr. Es geht um Oz, der ADHS und andere Probleme hat und seine flirrende Mutter, die ihn beschützen will, aber auch um die Oma, die in den Bergen lebt und plötzlich verschwindet. Die schillernden Persönlichkeiten sind besonders und es macht Spaß über sie zu lesen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Das Buch hat ein Herz für die Randfiguren unserer Gesellschaft und deren Vorverurteilung, deshalb regt das Buch auch auf sehr unterhaltsame Art zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist poetisch und detailreich. Die Schauplätze der Handlung fand ich sehr schön. Ich empfehle das Buch deshalb weiter.

Poetisch

Bewertung aus Oschersleben am 27.05.2026
Bewertungsnummer: 3150287
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Schon der erste Moment hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Cover ist sehr schön gewählt und lädt zum Lesen ein. Der Titel klingt vielversprechend und die kurze Inhaltsbeschreibung macht Lust auf mehr. Es geht um Oz, der ADHS und andere Probleme hat und seine flirrende Mutter, die ihn beschützen will, aber auch um die Oma, die in den Bergen lebt und plötzlich verschwindet. Die schillernden Persönlichkeiten sind besonders und es macht Spaß über sie zu lesen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Das Buch hat ein Herz für die Randfiguren unserer Gesellschaft und deren Vorverurteilung, deshalb regt das Buch auch auf sehr unterhaltsame Art zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist poetisch und detailreich. Die Schauplätze der Handlung fand ich sehr schön. Ich empfehle das Buch deshalb weiter.

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