Produktbild: Weißer Sommer

Weißer Sommer Roman | "Die großen Gefühle so schlau und gut beobachtet. Eva Pramschüfer hat Worte gefunden, für die es bisher keine gab." Christoph Kramer

119

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

410

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2893 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026704

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

410

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2893 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026704

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    29.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schmerzhaft schön

    Eva Pramschüfers Debütroman „Weisse Sommer" hat mich überraschend bewegt. Zwar hatte ich aufgrund meines geringen Interesses an Liebesgeschichten zunächst gezögert, doch das ansprechende Cover und neugierig machender Klappentext weckten mein Interesse. Das Buch ist unglaublich leicht und gleichzeitig tiefgründig geschrieben. Die Seiten fliegen förmlich an einem vorbei, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Besonders beeindruckt hat mich die sommerliche Atmosphäre, die sich durch das gesamte Werk zieht. Man spürt die Wärme und Leichtigkeit des Sommers, was die Lektüre zu einer perfekten Einstimmung auf die wärmere Jahreszeit macht. Wir lernen Alma und Théo Stück für Stück kennen. Ohne ihre vollständige Vorgeschichte preiszugeben, werden wir behutsam in ihre Gefühlswelten eingeführt. Die Entwicklung ihrer Beziehung und die inneren Konflikte der beiden Figuren sind einfühlsam dargestellt und regen zum Nachdenken an. Ein Aspekt, der mich stellenweise verwirrt hat, sind die Zeitsprünge. Nicht immer ist klar, ob wir uns in der Gegenwart oder einer Rückblende befinden, was den Lesefluss minimal stören kann. Auch das Ende kam für mich etwas überraschend schnell – nach all der Zeit, die in die Vorgeschichte investiert wurde, wirkten die finalen Entscheidungen etwas abrupt. „Weisse Sommer" ist eine berührende Geschichte über Menschen, Leben, Schmerz und Liebe. Sie hinterlässt Spuren und wirft Fragen auf, die lange nachklingen. Trotz kleiner Schwächen ist es eine schmerzhaft schöne Lektüre, die ich gerne weiterempfehlen würde.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    17.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ruhig. Poetisch. Kraftvoll & Schwer

    “Weisser Sommer” ist ein Roman, der sich ruhig liest und gleichzeitig eine besondere Schwere und Intensität in sich trägt. Das Debüt von Eva Pramschüfer hat mir sehr gut gefallen, auch wenn mich die Geschichte zu Beginn noch nicht ganz erreicht hat. Mit der Zeit hatte ich jedoch das Gefühl, dass genau darin die Stärke des Romans liegt: sich auf die Schwere, die Unsicherheit und die Dynamik einer Beziehung einzulassen, ohne sofort zu wissen, wohin die Geschichte führen wird. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Schauplätze zwischen Paris, München und Berlin sowie die Einbindung von Kunst und Architektur, die der Geschichte eine besondere Atmosphäre verleihen. Ein stiller, nachdenklicher Roman, der weniger von großen Wendungen lebt, sondern vielmehr von Stimmung und Gefühl.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    12.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sommer der Entscheidung

    Der Roman "Weisser Sommer" von Eva Pramschüfer ist ein sprachlich überzeugendes Debüt. Alma & Theo lieben sich und müssen sich dennoch fragen: Festhalten oder Loslassen? Beziehung oder Freiheit? Es beginnt in der Gegenwart und in Rückblicken offenbaren sich nach & nach Details ihrer Beziehung, ihrer Leben in unterschiedlichen Welten und der unterschiedlichen Hoffnungen & Erwartungen. Als Leser:in nimmt man Anteil an Gedanken & Gefühlen und spürt die Zweifel, das Unausgesprochene zwischen den beiden, ihre Unsicherheiten und besonders auch Almas Suche nach dem eigenen Weg. Eva Pramstätter ist eine gute Beobacherin und schreibt nachvollziehbar über die Herausforderungen der Liebe in der heutigen Zeit mit all den Möglichkeiten & Chancen, die das Leben bietet. Ein Buch für alle, die Beziehungs-Romane mit Tiefe mögen.

  • BeaSwissgirl

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    09.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Festhalten oder loslassen?

    Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei Cover und Titel sind mir sofort ins Auge gestochen, der Klappentext versprach eine intensive, emotionale Sommer- Liebesgeschichte, weshalb das Buch nach einer kurzen Leseprobe bei mir einziehen durfte. Der Schreibstil ist speziell, denn die Autorin bedient sich wahnsinnig vielen Metaphern, was wahrscheinlich tiefsinnig, poetisch, atmosphärisch wirken soll, was ihr in manchen Bereichen auch gelingt. Allerdings ist die Geschichte fast überfrachtet mit diesen Formulierungen und ich hatte beim lesen den Eindruck es ist weniger wichtig, was erzählt wird, sondern wie. Erzählt wird übrigens im personalen Stil und Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen fast wie miteinander, was das Verfolgen der Handlung teilweise erschwerte. So richtig warm geworden bin mit unseren Protagonisten Alma& Theo nicht, sie hielten mich bis zum Ende auf Distanz. Ich fühlte mich mehr wie eine stille Beobachterin und bin deshalb auch nie richtig ins fühlen gekommen. Ich habe diese tiefe Liebe, die im Buch häufig erwähnt wird gar nie gespürt. Weitere Charaktere, die wenn, überhaupt eine Rolle in der Geschichte spielen waren für mich mehrbessere Statisten. Den Einstieg mit dem Prolog und der Epilog aus der Sicht des Hauses in Frankreich zu erzählen fand ich äusserst originell. Zu Beginn mochte ich auch noch diesen leisen, poetisch angehauchten Schreibstil, mit der Zeit fand ich ihn jedoch nur noch nervig, da wirklich jeder total normale Alltagssatz so gewollt verpackt wurde. Ebenfalls war die ganze Kunstthematik, die viel Raum einnimmt überhaupt nicht Meins. Ausserdem spielte sich ein grosser Teil der Handlung in der Vergangenheit ab, wodurch fast kein Platz mehr da war für die Gegenwart, was ich total schade fand, denn genau diese hätte mich brennend interessiert. Wie weiter oben schon erwähnt verspürte ich null Emotionen den beiden Charakteren gegenüber, was gerade bei einem Roman in dem es um ein Paar und dessen Liebe geht, natürlich nicht gerade förderlich ist. Festhalten oder loslassen? Für mich hier bei diesem Buch keine schwierige Entscheidung, es darf gerne weiterziehen…. 2,5 Sterne

  • Nina

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zart, melancholisch & sommerlich

    ''Weißer Sommer'' von Eva Pramschüfer erzählt die Geschichte einer Beziehung, die erst aufblüht und sich dann im Erwachsenwerden verfängt. Es geht um die schmerzliche Erkenntnis, dass Liebe allein oft nicht ausreichend ist. Ums sich Finden und dann wieder Loslassen müssen. Ums ''Wer bin ich und wer will ich sein?''. Besonders bemerkenswert fand ich den unglaublich schönen Schreibstil, der mit seiner malerischen Detailverliebtheit überzeugen konnte. Die Autorin spielt mit Worten als wären es feine Pinselstriche und erschafft somit lebhafte Kulissen, intensive Gespräche und charakterstarke Figuren. Die verschiedenen Lebensrealitäten der einzelnen Protagonistinnen wurden überzeugend transportiert. Dabei behandelt das Buch auch gesellschaftliche Themen wie z.B: Klassismus. So zeigt das Buch auf wo finanzielle Mittel, den Unterschied machen und welches Privileg es ist seinem Lebenstraum nacheifern zu können wie Alma, während Theo nicht die selben Möglichkeiten hat. Ich hätte mir hier noch mehr Einblicke und Kapitalismuskritik gewünscht. Das Ende fand ich traurig, aber nachvollziehbar und realistisch. Ein klassisches Happy Ende wäre aus meiner Sicht nicht passend gewesen und hätte der Geschichte die Wucht genommen. So aber, zeigte die Geschichte auf, dass eine Beziehung eine Entscheidung ist, für die man sich trotz vorhandener Liebe nicht immer entscheiden kann. Die Priorisierung des eigenen Glücks seitens der Protas fand ich sehr gelungen. Ein wunderschönes, stellenweise auch melancholiches Buch über einen letzten Sommer voller Sehnsucht, Entscheidungen und dem schmerzhaften Blick in eine ungewisse Zukunft. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen!

Kundinnen und Kunden meinen

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