Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz - die älteste Weinflasche nördlich der Alpen - soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleiben ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Achill wächst, stürzt sich Gästeführer Sartorius in eigene Nachforschungen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Gartenfee
aus Berlin
5/5
31.01.2026
eBook (PDF)
Spannender Regionalkrimi
Im Zentrum der Handlung steht ein außergewöhnlicher Fall: Die älteste Weinflasche nördlich der Alpen – ein unschätzbar wertvolles Exponat aus dem Historischen Museum der Pfalz – wird auf dem Weg als Leihgabe nach Wien aus einem gepanzerten Transporter entwendet. Zurück bleibt ein toter Wachmann, ein perfekt inszenierter Raub und ein Rätsel, das weit über einen gewöhnlichen Kunstdiebstahl hinausweist.
Was diesen Krimi besonders macht, ist Ittensohns Fähigkeit, ungewöhnliche Elemente und eine starke Prämisse zu einem stringenten und unterhaltsamen Plot zu verknüpfen. Der Fall fordert nicht nur die Polizei, sondern wirft auch den Gästeführer Sartorius in die eigenen Nachforschungen, während Kriminalhauptkommissar Achill und sein Team unter wachsendem Druck stehen.
Die Figuren sind lebendig und facettenreich gezeichnet: Achill überzeugt als nüchterner Ermittler mit klarem Blick, Sartorius sorgt mit seinem unkonventionellen Ansatz für frische Impulse – auch wenn manches an Vorwissen aus früheren Bänden zu vermissen scheint, lässt sich der Roman problemlos eigenständig lesen und genießen. Ich habe vor Beginn der Lektüre gar nicht mitbekommen, dass es schon sechs Vorgänger gibt, die ich mir jetzt besorgen und der Reihe nach lesen werde. Es lohnt sich.
Gertie G.
aus Wien
4/5
20.02.2026
eBook (PDF)
Gute Unterhaltung
Dieser achte Krimi rund um KHK Frank Achill und dem Fremdenführer André Sartorius ist für mich der erste aus dieser Reihe. Worum geht’s?
Das kostbarste Ausstellungsstück des Speyerer Museums, eine Weinflasche mit Inhalt aus der römischen Antike, wird auf seiner Reise ins Kunsthistorische Museum in Wien gestohlen. Nein, nicht gestohlen, sondern regelrecht gekidnappt. Da bei dieser Kommandoaktion zunächst ein Wachmann der Sicherheitsfirma und wenig später sein Kollege im Krankenhaus stirbt, ist der Diebstahl Sache der Kripo Ludwigshafen.
Die Ermittlungen gestalten sich als äußerst schwierig, denn auch der Leiter des Museums kann keine entsprechende Aussage machen. Und als dann noch ein Erpresserbrief gemeinsam mit einem Wichtigtuer der Versicherung auftaucht, verstrickt sich der Fall im Kompetenzgerangel an dem nicht nur die Kripo Ludwigshafen, das LKA von Rheinland-Pfalz sondern neben der Versicherung auch das LKA Wien beteiligt sind.
Eines ist jedoch allen Beteiligten klar: Diese Aktion ist von Profis geplant und ausgeführt. Doch jeglicher Ermittlungsansatz fehlt. Achill holt seinen Freund Sartorius, der bereits mehrmals als Berater der Polizei in Erscheinung getreten ist, mit ins Boot, denn der kann abseits des engen gesetzlichen Rahmens, der die Polizei unterliegt, Erkundigungen einziehen.
Als Achill wegen eines Fehlschlages vom Fall abgezogen wird und sein Widersacher, der ungeliebte Tom Köhler, die Leitung der SOKO übernimmt, halten Achills Kollegen unter der Führung von KOK Verena Bertling zusammen, um den Fall zu lösen.
Wie es ihnen gelingt, das Objekt der Begierde wieder zu beschaffen und die Täter zu fassen, müsst ihr schon selbst lesen ...
Meine Meinung:
Es ist ja kein großes Geheimnis, dass sich einzelne Abteilungen in der Polizei besser oder weniger gut verstehen und so mancher Vorgesetzter eher seine eigene Reputation im Auge hat als das reibungslose Funktionieren. So sind auch hier kleine oder größere Gehässigkeiten und Intrigen im Spiel, die dann eskalieren als der Wichtigtuer der Versicherung mit seinem präpotenten Auftreten die Stimmung weiter aufheizt. Statt an einem Strang zu ziehen, verzetteln sich die Kolleginnen und Kollegen in einem persönlichen Kleinkrieg, der mit der Enthebung von KHK Achill endet.
Leider hat der Polizeichef Metzger dabei unbedingt ein glückliches Händchen als er Tom Köhler, der eigentlich für Vermögensdelikte zuständig ist, diese komplexe und verantwortungsvolle Aufgabe der Leitung der SOKO überträgt.
Es ist dem unkonventionellen Engagement von Bertling und dem Chef der Kriminaltechnik Trabold sowie der nicht ganz ungefährlichen Aktion von Sartorius zu verdanken, dass der Fall dennoch gelöst werden kann.
Obwohl dieser Krimi der acht einer Reihe ist, lässt er sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Lediglich die Andeutungen rund um den Gefängnisaufenthalt von Rita, geben Rätsel auf, die auf die anderen Krimis neugierig machen.
Der Krimi ist angenehm zu lesen und gibt Einblick in die oft mühsame Arbeit der Kriminalbeamten und der Kriminaltechnik.
Eine kleine Anmerkung: Die Phiole (kleines Glasfläschchen) wird mit Viole (Veilchen) verwechselt. Hat da das Korrektorat ausgelassen? Bitte in der nächsten Auflage korrigieren.
Fazit:
Dieser spannende, weil verzwickte Fall, hat mich gut unterhalten, weshalb ich ihn mit 4 Sternen bewerte.
kleinschorschi
Thalia Book Circle Community
5/5
16.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Fluch oder Segen?
Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz - die älteste Weinflasche nördlich der Alpen - soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleiben ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Frank Achill wächst, ermittelt Gästeführer André Sartorius mal wieder auf eigene Faust. Aber auch Irina geht eigenmächtig einer Spur aus ihrer Vergangenheit auf den Grund und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich damit mal wieder bringt….
Fazit / Meinung:
Das Buch hat insgesamt 400 Seiten. Kapitelnummerierungen gibt es nicht. Aber jedes Kapitel hat eine Überschirft und eine Orts-, Datums- und Zeitangabe, so weiß man genau, wann das besagte Kapitel spielt. Finde ich persönlich sehr gut, man kann sich gut daran orientieren und sich auch gut hineinversetzen. Die Länge der Kapitel ist sehr gut gewählt. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Am Anfang des Buches gibt es wieder eine Figurenübersicht, die sehr hilfreich ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und es bleibt spannend bis zum Schluss. Ein Ende, mit dem ich so wieder nicht gerechnet hätte. Man kann dieses Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen. Es gibt immer mal wieder kurze Rückblicke, wo verschiedene Geschichten, bzw. Fälle der Protagonisten angeschnitten werden. So kann man das ganz gut nachvollziehen. Die Ermittler sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, denn bis auf den ersten Band habe ich alle gelesen und bin immer wieder aufs neue begeistert.
Historische Fakten werden geschickt mit der fiktiven Handlung verbunden, sodass man nebenbei auch einiges über das kulturelle Erbe der Region erfährt.
Alles in allem wieder ein sehr gelungener Krimi, den ich mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen kann.
Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
07.08.2026
Buch (Taschenbuch)
total spannend
Inhaltsangabe
Ein spektakulärer Raub erschüttert Speyer: Das kostbarste Exponat des Historischen Museums der Pfalz - die älteste Weinflasche nördlich der Alpen - soll als Leihgabe nach Wien überführt werden. Doch der Römerwein wird noch auf der Salierbrücke aus einem gepanzerten Transporter gestohlen. Zurück bleiben ein toter Wachmann und ein Rätsel, das Polizei, LKA und internationale Experten gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Während der Druck für Kriminalhauptkommissar und Soko-Leiter Achill wächst, stürzt sich Gästeführer Sartorius in eigene Nachforschungen.
Meine Meinung:
Ich kenne schon einige Krimis von Uwe Ittensohn und war immer total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich wurde nicht enttäuscht.Wieder einmal hat mich der Autor in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.Wieder wurde ich in die Pfalz entführt und freute mich Stadtführer Sartorius wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich ihn eine Weile.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Satorius und habe ihn gleich wieder in mein Herz geschlossen.Es gab so viele aufregende und mitreissende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen.Durch die guten Recherchen des Autors habe ich auch viele Informationen über Speyer sowie den Weinanbau erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.Auch die eigenmächtigen Ermittlungen von Sartorius fand ich einfach klasse.Die Spannung zog sich durch die gesamte Lektüre.Auch das Ende hat mich überzeugt .
Das Cover ist auch total ansprechend und schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.Wieder einmal hatte ich viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.
Stefan
aus Lohmar
5/5
21.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Wieder ein spannender Wein-Krimi
Nachdem ich jetzt schon mehrere Krimis aus der Feder von Uwe Ittensohn lesen durfte, war der Einstieg in die Geschichte wie ein Besuch bei alten Freunden.
Die Protagonisten sind mir inzwischen ans Herz gewachsen, mit all ihren Ecken und Kanten.
Die Story hat mir sehr gut gefallen, nichts war übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen.
Handelnde Personen, Orte und Zusammenhänge sind sehr gut beschrieben, die Handlung nachvollziehbar und der Spannungsbogen genau richtig. Und auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz!
Schön für mich war, dass am Ende für die über sich hinaus gewachsene Polizistin Verena eine Beförderung und eine Anhebung ihrer Funktion heraus kam.
Zur Story möchte ich, um nicht zu Spoilern, nichts schreiben, aber das Thema „Wein“ steht neben der Krimihandlung natürlich mit im Vordergrund!
Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Fall von Frank, Verena, André und Irina, vielleicht mit weiterer Unterstützung von Rita.
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