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Und damit fing es an Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002308599

Beschreibung

Rezension

»Ergreifend … beeindruckendes künstlerisches Können.« ("The Sunday Times")
»Großartige Prosa, zugleich gehaltvoll und feinsinnig … eine glorreiche Rüge der Neutralität, die Musik, Erinnerung und Güte als greifbare Kräfte und nicht nur als Motive erfahrbar macht. Ob sie ein herrliches Haus oder die Gedanken eines verängstigten Mannes heraufbeschwört, Rose Tremain hat die beschreibende Kraft der großen Meister und setzt sie mit überwältigender Wirkung ein.« ("The Times")
»Rose Tremain ist eine der besten Autorinnen englischer Sprache.« ("Daily Telegraph")
»Die englische Autorin Rose Tremain hat mit Und damit fing es an einen herausragenden Roman geschrieben. Leise, unsentimental, mit viel Feingefühl und viel Liebe zu ihren Charakteren … Ein Buch, das man in einem Zug verschlingt, das beschäftigt und lange nachklingt.« ("Mittelbadische Presse")
»Ein zarter Roman über Beziehungen in der Schwebe zwischen Freundschaft, Liebe, Leidenschaft und Leid.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Ein bewegender, ein stiller Roman über die Chance die im Scheitern liegt, über die Chance auf ein spätes Glück.« ("Sonntag EXPRESS")
»Tremain ist eine Autorin von bewundernswerter Vorstellungskraft und Einzigartigkeit. Ihre fiktionale Welt zeichnet sich durch außergewöhnliche Intensität aus ... In den vierzig Jahren ihrer Karriere hat Rose Tremain eine breite Palette unterschiedlichster Bücher geschrieben und sich immer den Glauben an das humanistische Versprechen von Fiktion erhalten, Mitgefühl für das Innenleben anderer Menschen zu wecken. « ("The Guardian")
»Elegant und einfach spürt der Roman den feinen Nuancen zwischen Freundschaft und Leidenschaft, Verrat und Enttäuschung nach. So zeigt Tremain mit Einfühlsamkeit und Verständnis, wie leicht aus guten Absichten Leid entstehen kann.« ("Daily Mail")
»Jedes Buch von Tremain ist ein Glanzstück. Und damit fing es an ist ihr bislang herausragendster Roman. Überwältigend, herzzerreißend, unsentimental und großartig geschrieben – Und damit fing es an bestärkt meine Meinung, dass es nur wenige Autorinnen und Autoren mit dem Geschick oder dem Feingefühl gibt, um es mit der großen Rose Tremain aufzunehmen.« ("Irish Times")
»... ein empfehlenswerter, auch psychologisch hochinteressanter Roman über die innere Entwicklung zweier Freunde von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter ...« ("Lesart")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002308599

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Sylvia Mangl

    aus Wien

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gustavs Suche

    Rose Tremain erzählt die Geschichte von Gustav Perle und seinem Freund Anton Zwiebel, die einander kennen lernen als sie Schuljungen sind. Gustav, der mit seiner Mutter Emilie in äusserst ärmlichen Verhältnissen lebt, der ohne Vater aufwächst und Anton, der verwöhnte Wunderknabe, der begnadet Klavier spielt, den aber sein extremes Lampenfieber daran hindert, eine große Karriere als Konzertpianist zu machen. Sehr liebevoll beschreibt die Autorin die Kindheit der beiden, Gustavs bedingungslose Liebe zu seiner verbitterten Mutter, die mit der Wahl seines einzigen und besten Freundes alles andere als einverstanden ist. Schließlich ist Anton Zwiebel ein Jude und Juden sind schuld am Tod ihres Mannes. Emilie Perle erklärt ihrem Sohn nie, warum sie das sind und es soll viele Jahre dauern, bis Gustav die Wahrheit über seinen Vater erfährt. Trotzdem lässt sie, wenn auch widerwillig diese Freundschaft zu, die ihrem Sohn Dinge ermöglicht, die sie selbst ihm nicht hätte bieten können. Und so wird Gustav zu Antons ständigem Begleiter, zu seinem Vertrauten, bis Anton sich von ihm abwendet, weil er einen Weg gefunden hat, seine Kunst zu leben, ohne auf großen Bühnen spielen zu müssen und weil ihm der kleine Schweizer Ort zu eng geworden ist. Gustav, inzwischen Hotelier, kann und will Anton nicht begleiten und so trennen sich ihre Wege. Doch Gustav leidet wie ein Hund, ist Anton doch der Mensch, den er am meisten liebt. Dies ist ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wirklich wundervolle Geschichte, die zu keiner Zeit kitschig oder übertrieben wirkt. Hier passt einfach alles.

  • Bewertung

    aus Hart bei Graz

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ewige Verbundenheit

    Für dieses Buch habe ich mir jetzt einige Tage Zeit genommen, um die Rezension zu verfassen. Es veranlasst immer wieder innezuhalten und übers Leben nachzudenken. Zum Inhalt und Aufbau: Das Buch handelt im Wesentlichen von einer Freundschaft zweier Jungen (Gustav und Anton), beginnend im Vorschulalter bis in einen Zeitraum viele Jahrzehnte später. Diese Beziehung bildet die rote Linie. Ergänzend zur einsehbaren Zusammenfassung einige Gedanken: Ganz interessant sind die Gestaltung und der Aufbau. Während im ersten der drei Teile das Kennenlernen in der Vorschule und die folgenden paar Jahre der Kindheit beschrieben werden (Zeitraum Ende der 1940er Jahre ff.), springt der zweite Teil ca. 10 Jahre zurück und erhellt und erklärt vage Andeutungen des ersten Teils. Hier sind die Eltern von Gustav die Hauptprotagonisten. Die Vorkriegswirren sind omnipräsent und entscheidend für das weitere Leben dieser Familie. Die erzählten Vorkommnisse sind auch geschichtlich interessant verfasst. Im dritten Teil dann ein weiter Sprung in die 1990er Jahre wo dann auch die Geschichte endet. Nun spielen die beiden Freunde wieder die Hauptrolle. Die Autorin hat den Roman sehr spannend aufgebaut, man möchte beim Lesen gerne wissen, wie es weitergeht, weshalb in dieser Rezension nicht weiter auf den Inhalt eingegangen wird. Rose Tremain kann man wirklich ans Herz jener Leser legen, die nicht in der Hauptsache Action und Highlights alle paar Seiten suchen. Sie ist eine "leise" Autorin, die feinfühlig und mit kurzen Sätzen prägnant auf den Punkt kommt. Man hat das Gefühl, dass genau die richtige Anzahl an Worten gewählt wurde. Eine gewisse unaufdringliche Weisheit könnte man ihr unterstellen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich kann absolut eine Leseempfehlung abgeben, wenn Bücher nach den Kriterien des vorherigen Absatzes ausgesucht werden.

  • Anyah Fredriksson

    aus Hannover

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück zur Weggabelung

    Gustav Perle und Anton Zwiebel lernen sich in der Vorschule kennen. Sie stammen beide aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Während Anton behütet und verwöhnt in einem Bankiershaushalt aufwächst, so darben Gustav und seine Mutter oft Hunger und es plagen sie Existenznöte. Emilie Perle ist nicht fähig, ihrem Sohn ihre Liebe und Zuneigung zu zeigen, sie hält ihn lebenslang auf Distanz. Das tut seiner Liebe zu ihr keinen Abbruch und auch in seinen anderen Beziehungen zu Menschen, ist es Gustav, der aufrichtig liebt, ohne etwas zurück zu erwarten. Antons innigster Wunsch ist es, Konzertpianist zu werden. Während er spielt, umgibt ihn eine Verwandlung, er bekommt ein anderes Selbstvertrauen. Allerdings nur so lange, wie er nicht vor einem großen Publikum spielen muss. Dann nämlich wird Anton krank und keine Medizin kann ihn helfen. Vom ersten Tag ihrer Begegnung an sollen Anton und Gustav Freunde werden, die durch das Auf und Ab des Lebens gehen, mal ganz nahe, mal auf Distanz. Die Autorin Rose Tremain hat mit ihrem Roman „Und damit fing es an“ eine wunderbare Geschichte erschaffen. In schöner Sprache, fast schon poesievoll angehaucht, erzählt sie die uns Lesern aus dem Leben zweier Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von den ersten Zeilen an, zieht mich die Autorin in ihren Bann und begeistert mich. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, die Entwicklung beider Jungen ist gut ersichtlich. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll durchdacht und alle spielen sehr gut miteinander. Die Story selbst ist schlüssig und stimmig, nach und nach ich als Leserin alle Hintergründe. Das Buch bietet große Gefühle und lässt mich mit den Personen mitfühlen und mitleiden aber auch mitlachen. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Wer sich zur Lektüre dieses Romans entschließt, wird mit einem wunderbaren, literarischen Kleinod belohnt. Ein Buch für den niveauvollen Lesegenuss.

  • Herbert Mangl

    aus Wien

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still und einfühlsam

    Der Titel passt nicht so richtig, denn eigentlich kann man nicht wirklich festmachen, was wann eigentlich angefangen hat. Zuerst denkt man, die Geschichte beginnt in den Kindertagen von Gustav Perle, der mit seiner etwas frustrierten Mutter alleine in ärmlichen Verhältnissen in einem schweizer Dorf lebt. Sein Vater ist tot, laut seiner Mutter ein Held, gestorben, weil er Juden während des Krieges das Leben gerettet hat, und deswegen wird sie für den Rest ihres Lebens alles Jüdische hassen. Ihr Frust steigert sich ins Unermessliche, als sie merkt, dass der einzige Freund ihres Sohnes ein Jude ist, und sie nichts tun kann um diese Freundschaft zu unterbinden. Anton Zwiebel ist nach der Versetzung seines Vaters – eines Bankiers – in Gustavs Schule gekommen und von Gustav unter seine Fittiche genommen. Anton, ein sensibles verwöhntes Einzelkind, hochtalentiert und mit Ambitionen Konzertpianist zu werden, verkörpert all das, wovon Gustav nicht einmal zu träumen wagt. Er übernimmt die Rolle des Beschützers und regelt später die praktischen Dinge für ihn, während Anton der ewige Träumer und Exzentriker bleibt. Ein großer Teil dieses Buches widmet sich der Geschichte von Gustavs Mutter Emilie und ihrer verzweifelten Suche nach Liebe. Die Geschichte einer Frau, die aus einem lieblosen Elternhaus in eine bald lieblose Ehe geflüchtet ist und mit relativ jungen Jahren ein verbitterter Mensch wurde und so auch nicht die bedingungslose Liebe ihres Sohnes annehmen konnte. Ich finde dieses Buch großartig, weil es so viele Facetten des Lebens widerspiegelt, die tatsächlich in einen so kleinen Rahmen passen und die tatsächlich passieren und die tatsächlich öfter so oder ähnlich passieren als man denkt. Hier wird viel Gefühl und viel Empathie transportiert ohne ins Kitschige abzudriften. Einziges Minus, wie schon erwähnt – er Titel passt nicht so richtig.

  • urmeli

    5/5

    08.08.2016

    eBook (ePUB)

    Gustav und Anton könnten…

    Gustav und Anton könnten nicht unterschiedlicher sein. Gustavs Vater Erich ist kurz nach seiner Geburt gestorben, die Mutter hat kämpfen müssen, um sie beide satt zu bekommen. Anton, als Sohn eines jüdischen Bankiers in der Schweiz, hat ein schönes Zuhause, bekommt Klavierunterricht und zeigt sich als äußerst begabt darin. Im Kindergarten in Matzlingen im Mittelland der Schweiz treffen 1947 beide aufeinander, Anton, der sich verloren fühlt, wird von Gustav getröstet und bald sind beide die besten Freunde. Gustavs Mutter gefällt diese Freundschaft nicht, Erich hat als Polizist Daten auf Einreisepapiere jüdischer Immigranten gefälscht um ihnen die Einreise in die Schweiz zu ermöglichen. Die spätere Entlassung aus dem Polizeidienst hat er nie überwunden. So gibt sie "den Juden" die Mitschuld am frühen Tod ihres Mannes. Der Roman erzählt sehr geschickt in drei Zeitebenen über das Leben Gustav und Antons und Gustavs Eltern. Die Zeit der Jugend ab 1947, die Zeit des Kennenlernens der Eltern 1937 und die Zeit Gustav und Antons als 50-jährige mit all Ihren erfüllten und unerfüllten Hoffnungen und beruflichen Wegen. Sehr bewegend und mit immer neuen Wendungen erzählt.

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