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Und damit fing es an Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002308582

Beschreibung

Rezension

»Ergreifend … beeindruckendes künstlerisches Können.« ("The Sunday Times")
»Großartige Prosa, zugleich gehaltvoll und feinsinnig … eine glorreiche Rüge der Neutralität, die Musik, Erinnerung und Güte als greifbare Kräfte und nicht nur als Motive erfahrbar macht. Ob sie ein herrliches Haus oder die Gedanken eines verängstigten Mannes heraufbeschwört, Rose Tremain hat die beschreibende Kraft der großen Meister und setzt sie mit überwältigender Wirkung ein.« ("The Times")
»Rose Tremain ist eine der besten Autorinnen englischer Sprache.« ("Daily Telegraph")
»Die englische Autorin Rose Tremain hat mit Und damit fing es an einen herausragenden Roman geschrieben. Leise, unsentimental, mit viel Feingefühl und viel Liebe zu ihren Charakteren … Ein Buch, das man in einem Zug verschlingt, das beschäftigt und lange nachklingt.« ("Mittelbadische Presse")
»Ein zarter Roman über Beziehungen in der Schwebe zwischen Freundschaft, Liebe, Leidenschaft und Leid.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Ein bewegender, ein stiller Roman über die Chance die im Scheitern liegt, über die Chance auf ein spätes Glück.« ("Sonntag EXPRESS")
»Tremain ist eine Autorin von bewundernswerter Vorstellungskraft und Einzigartigkeit. Ihre fiktionale Welt zeichnet sich durch außergewöhnliche Intensität aus ... In den vierzig Jahren ihrer Karriere hat Rose Tremain eine breite Palette unterschiedlichster Bücher geschrieben und sich immer den Glauben an das humanistische Versprechen von Fiktion erhalten, Mitgefühl für das Innenleben anderer Menschen zu wecken. « ("The Guardian")
»Elegant und einfach spürt der Roman den feinen Nuancen zwischen Freundschaft und Leidenschaft, Verrat und Enttäuschung nach. So zeigt Tremain mit Einfühlsamkeit und Verständnis, wie leicht aus guten Absichten Leid entstehen kann.« ("Daily Mail")
»Jedes Buch von Tremain ist ein Glanzstück. Und damit fing es an ist ihr bislang herausragendster Roman. Überwältigend, herzzerreißend, unsentimental und großartig geschrieben – Und damit fing es an bestärkt meine Meinung, dass es nur wenige Autorinnen und Autoren mit dem Geschick oder dem Feingefühl gibt, um es mit der großen Rose Tremain aufzunehmen.« ("Irish Times")
»... ein empfehlenswerter, auch psychologisch hochinteressanter Roman über die innere Entwicklung zweier Freunde von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter ...« ("Lesart")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

330

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002308582

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Gustavs Suche

Sylvia Mangl aus Wien am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 966356

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rose Tremain erzählt die Geschichte von Gustav Perle und seinem Freund Anton Zwiebel, die einander kennen lernen als sie Schuljungen sind. Gustav, der mit seiner Mutter Emilie in äusserst ärmlichen Verhältnissen lebt, der ohne Vater aufwächst und Anton, der verwöhnte Wunderknabe, der begnadet Klavier spielt, den aber sein extremes Lampenfieber daran hindert, eine große Karriere als Konzertpianist zu machen. Sehr liebevoll beschreibt die Autorin die Kindheit der beiden, Gustavs bedingungslose Liebe zu seiner verbitterten Mutter, die mit der Wahl seines einzigen und besten Freundes alles andere als einverstanden ist. Schließlich ist Anton Zwiebel ein Jude und Juden sind schuld am Tod ihres Mannes. Emilie Perle erklärt ihrem Sohn nie, warum sie das sind und es soll viele Jahre dauern, bis Gustav die Wahrheit über seinen Vater erfährt. Trotzdem lässt sie, wenn auch widerwillig diese Freundschaft zu, die ihrem Sohn Dinge ermöglicht, die sie selbst ihm nicht hätte bieten können. Und so wird Gustav zu Antons ständigem Begleiter, zu seinem Vertrauten, bis Anton sich von ihm abwendet, weil er einen Weg gefunden hat, seine Kunst zu leben, ohne auf großen Bühnen spielen zu müssen und weil ihm der kleine Schweizer Ort zu eng geworden ist. Gustav, inzwischen Hotelier, kann und will Anton nicht begleiten und so trennen sich ihre Wege. Doch Gustav leidet wie ein Hund, ist Anton doch der Mensch, den er am meisten liebt. Dies ist ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wirklich wundervolle Geschichte, die zu keiner Zeit kitschig oder übertrieben wirkt. Hier passt einfach alles.

Gustavs Suche

Sylvia Mangl aus Wien am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 966356
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rose Tremain erzählt die Geschichte von Gustav Perle und seinem Freund Anton Zwiebel, die einander kennen lernen als sie Schuljungen sind. Gustav, der mit seiner Mutter Emilie in äusserst ärmlichen Verhältnissen lebt, der ohne Vater aufwächst und Anton, der verwöhnte Wunderknabe, der begnadet Klavier spielt, den aber sein extremes Lampenfieber daran hindert, eine große Karriere als Konzertpianist zu machen. Sehr liebevoll beschreibt die Autorin die Kindheit der beiden, Gustavs bedingungslose Liebe zu seiner verbitterten Mutter, die mit der Wahl seines einzigen und besten Freundes alles andere als einverstanden ist. Schließlich ist Anton Zwiebel ein Jude und Juden sind schuld am Tod ihres Mannes. Emilie Perle erklärt ihrem Sohn nie, warum sie das sind und es soll viele Jahre dauern, bis Gustav die Wahrheit über seinen Vater erfährt. Trotzdem lässt sie, wenn auch widerwillig diese Freundschaft zu, die ihrem Sohn Dinge ermöglicht, die sie selbst ihm nicht hätte bieten können. Und so wird Gustav zu Antons ständigem Begleiter, zu seinem Vertrauten, bis Anton sich von ihm abwendet, weil er einen Weg gefunden hat, seine Kunst zu leben, ohne auf großen Bühnen spielen zu müssen und weil ihm der kleine Schweizer Ort zu eng geworden ist. Gustav, inzwischen Hotelier, kann und will Anton nicht begleiten und so trennen sich ihre Wege. Doch Gustav leidet wie ein Hund, ist Anton doch der Mensch, den er am meisten liebt. Dies ist ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wirklich wundervolle Geschichte, die zu keiner Zeit kitschig oder übertrieben wirkt. Hier passt einfach alles.

Ewige Verbundenheit

Bewertung aus Hart bei Graz am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 967228

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für dieses Buch habe ich mir jetzt einige Tage Zeit genommen, um die Rezension zu verfassen. Es veranlasst immer wieder innezuhalten und übers Leben nachzudenken. Zum Inhalt und Aufbau: Das Buch handelt im Wesentlichen von einer Freundschaft zweier Jungen (Gustav und Anton), beginnend im Vorschulalter bis in einen Zeitraum viele Jahrzehnte später. Diese Beziehung bildet die rote Linie. Ergänzend zur einsehbaren Zusammenfassung einige Gedanken: Ganz interessant sind die Gestaltung und der Aufbau. Während im ersten der drei Teile das Kennenlernen in der Vorschule und die folgenden paar Jahre der Kindheit beschrieben werden (Zeitraum Ende der 1940er Jahre ff.), springt der zweite Teil ca. 10 Jahre zurück und erhellt und erklärt vage Andeutungen des ersten Teils. Hier sind die Eltern von Gustav die Hauptprotagonisten. Die Vorkriegswirren sind omnipräsent und entscheidend für das weitere Leben dieser Familie. Die erzählten Vorkommnisse sind auch geschichtlich interessant verfasst. Im dritten Teil dann ein weiter Sprung in die 1990er Jahre wo dann auch die Geschichte endet. Nun spielen die beiden Freunde wieder die Hauptrolle. Die Autorin hat den Roman sehr spannend aufgebaut, man möchte beim Lesen gerne wissen, wie es weitergeht, weshalb in dieser Rezension nicht weiter auf den Inhalt eingegangen wird. Rose Tremain kann man wirklich ans Herz jener Leser legen, die nicht in der Hauptsache Action und Highlights alle paar Seiten suchen. Sie ist eine "leise" Autorin, die feinfühlig und mit kurzen Sätzen prägnant auf den Punkt kommt. Man hat das Gefühl, dass genau die richtige Anzahl an Worten gewählt wurde. Eine gewisse unaufdringliche Weisheit könnte man ihr unterstellen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich kann absolut eine Leseempfehlung abgeben, wenn Bücher nach den Kriterien des vorherigen Absatzes ausgesucht werden.

Ewige Verbundenheit

Bewertung aus Hart bei Graz am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 967228
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für dieses Buch habe ich mir jetzt einige Tage Zeit genommen, um die Rezension zu verfassen. Es veranlasst immer wieder innezuhalten und übers Leben nachzudenken. Zum Inhalt und Aufbau: Das Buch handelt im Wesentlichen von einer Freundschaft zweier Jungen (Gustav und Anton), beginnend im Vorschulalter bis in einen Zeitraum viele Jahrzehnte später. Diese Beziehung bildet die rote Linie. Ergänzend zur einsehbaren Zusammenfassung einige Gedanken: Ganz interessant sind die Gestaltung und der Aufbau. Während im ersten der drei Teile das Kennenlernen in der Vorschule und die folgenden paar Jahre der Kindheit beschrieben werden (Zeitraum Ende der 1940er Jahre ff.), springt der zweite Teil ca. 10 Jahre zurück und erhellt und erklärt vage Andeutungen des ersten Teils. Hier sind die Eltern von Gustav die Hauptprotagonisten. Die Vorkriegswirren sind omnipräsent und entscheidend für das weitere Leben dieser Familie. Die erzählten Vorkommnisse sind auch geschichtlich interessant verfasst. Im dritten Teil dann ein weiter Sprung in die 1990er Jahre wo dann auch die Geschichte endet. Nun spielen die beiden Freunde wieder die Hauptrolle. Die Autorin hat den Roman sehr spannend aufgebaut, man möchte beim Lesen gerne wissen, wie es weitergeht, weshalb in dieser Rezension nicht weiter auf den Inhalt eingegangen wird. Rose Tremain kann man wirklich ans Herz jener Leser legen, die nicht in der Hauptsache Action und Highlights alle paar Seiten suchen. Sie ist eine "leise" Autorin, die feinfühlig und mit kurzen Sätzen prägnant auf den Punkt kommt. Man hat das Gefühl, dass genau die richtige Anzahl an Worten gewählt wurde. Eine gewisse unaufdringliche Weisheit könnte man ihr unterstellen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich kann absolut eine Leseempfehlung abgeben, wenn Bücher nach den Kriterien des vorherigen Absatzes ausgesucht werden.

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