Produktbild: Bis ans Meer

Bis ans Meer Roman

65

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17365

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

449

Maße (L/B/H)

19,3/13/3,8 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4285-7

Beschreibung

Rezension

»Diese Geschichte ist stark, sie ist groß. Und so echt.« ("Instagram")
»Als versierte Journalistin versteht es die Autorin Peggy Patzschke, [...] die Generation der Kriegsenkel auf lebendige und unterhaltsame Weise anzusprechen« Ursula Enke ("Westpreußen")

Produktdetails

Verkaufsrang

17365

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

449

Maße (L/B/H)

19,3/13/3,8 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4285-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühlvolle Geschichte

    Fast ist der Zweite Weltkrieg vorbei, da spitzt sich in Schlesien im Jahr 1945 für Frieda und ihre Tochter Erika die Welt zusammen. Russische Soldaten sind im Anmarsch und da man weiß wie die mit der Bevölkerung umgegangen sind, versteht man das Frieda mit ihrer Tochter flüchten muss. Ihr Ehemann Karl ist an der Front, aber die Beiden haben sich versprochen, wenn das passiert das sie sich am Meer wiederfinden würden, wenn sie auseinandergerissen würden. Eine dramatische Flucht beginnt für die Mutter und Tochter mitten im kältesten Winter. Es herrschen Angst, klirrende Kälte, Hunger und furchtbares Leid. Erst in der Gegenwart kommt die Enkelin von Frieda hinter die Geschichte der fruchtbaren Flucht, und manch verdrängendes kommt ans Licht. Erinnerungen werden wieder wach. Man erfährt auch über die grenzenlose Liebe von Frieda und Karl. Fazit: Eine erschütternde Geschichte über eine starke Frau, die sehr bewegt.Über die schlimme Vertreibung aus ihrer Heimat unter der sehr großer Angst der Flüchtenden.. Die Handlung spielt über mehrere Generationen und fesselt von der ersten Seite an.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Versprechen

    Eine Verabredung mit unklaren Ausgang. Eine Flucht in der Kälte. Und jede Menge Chaos. Das ist das Grundgerüst in Peggy Patzschkes „Bis ans Meer“. Frieda und ihre Tochter Erika leben in den Wirren des 2. Weltkriegs. Der Vater Karl ist an der Front, doch Frieda und Karl haben sich versprochen, sich eines Tages am Meer zu treffen. Vorerst flüchten Frieda und Erika. Jahrzehnte später ist die Enkeltochter und Ich-Erzählerin, Autorin und Moderatorin Peggy, Probleme, Beziehungen aufrecht zu erhalten… Ich habe mich sofort abgeholt gefühlt. Patzschkes Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und realitätsnah. Das macht es mir einfach, in die Geschichte reinzufinden. Diese spielt auf verschiedenen Zeitebenen, jedoch stets mit roten Faden. Besonders Momente wie die chaotische Flucht (niemand wusste genau, wie man wegkommt) oder als Erika ihre Puppe bei einem anderen Kind sieht, werden mir in Erinnerung bleiben und im Buch immer wieder aufgegriffen. Das finde ich sehr gelungen dargestellt. Das Buch lebt weder von Spannung noch von übertriebener Darstellung, sondern viel mehr von Ruhe und Struktur in chaotischen Zeiten. Der Plan war schnell gefasst, dann galt es vor allem, zusammen zu bleiben und aufeinander zu achten. Das wird zum Beispiel durch Aktivitäten wie kochen, Holz sammeln oder die gegenseitige Rücksichtnahme deutlich. Wodurch sich Patzschkes Roman von den vielen anderen, ähnlichen Büchern zu unterscheiden versucht, ist der Fokus auf Emotionen und menschliche Nähe. Peggy zweifelt an ihrer Beziehung und stellt selber die Verbindung zu ihrer Oma her. Das gelingt ihr sehr gut. Ich bin sehr berührt und gebe fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Trauma so vieler

    Dieses Buch ist eine emotionale Familiengeschichte über mehrere Generationen, eingebettet in die historischen Begebenheiten vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg bis in unsere heutige Zeit. Die Ereignisse um den Krieg werden so drastisch beschrieben, dass sie stellenweise kaum auszuhalten sind. Es wird deutlich, wie die Ereignisse des Krieges bis in unsere Gegenwart reichen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, auch wenn ich mich zu Beginn etwas konzentrieren musste, um nicht mit den Zeitebenen durcheinander zu kommen. Das hat sich aber schnell gelegt. Vor allem, weil über jedem Kapitel das Jahr als Überschrift steht. Diese Geschichte über Liebe, Hoffnung und Verrat ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd und intensiv. Ich musste aber tatsächlich häufiger pausieren und durchatmen, weil die Ereignisse so emotional und für mich kaum zu ertragen waren. Ich war sehr bewegt und die meiste Zeit einfach unglaublich traurig. Die Protagonistin Frieda ist eine unglaublich starke Frau und ihre kleine Tochter Erika wollte ich die ganze Zeit in den Arm nehmen. Es ist einfach unvorstellbar, was Menschen im Krieg erlebt haben. Jede Seite des Buches übers Überleben und Zerbrechen ist einfach so unglaublich bedrückend. Ich musste sehr viel an meine Großeltern und meine Familiengeschichte denken. Und die Geschichte wird noch lange nachhallen. Es ist so wichtig, dass wir die Geschichte nicht vergessen. Dazu ein Zitat: "Tja, um Komplize zu sein, muss man nichts tun. Nur die Klappe halten. "(S 205) Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich auf eine fesselnde, aber unglaublich traurig, Familiengeschichte einlassen können. Das Buch war so intensiv, bewegend und einfach unendlich traurig. Ich musste sehr viel an meine Großeltern und meine Onkel und Tanten denken. Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es ist so wichtig, dass wir die Geschichte nicht vergessen.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegend ❤️

    Dieser mitreißende Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, hat mich so in seinen Bann gezogen. Was Frieda mit ihren Kindern Erika und Manfred erleben musste, hat mich zutiefst berührt. Auch was Karl, Friedas Ehemann, der die Familie verlassen und an die Front musste, erlebt und anschließend gefühlt hat, ging mir sehr zu Herzen. Auch die Geschichte/Gefühle und Gedankengange der Enkelin von Frieda, die sich hier in der Jetzt-Zeit mit der Geschichte ihrer Oma beschäftigt, um eigenen persönlichen Fragen auf den Grund zu gehen, hat sich für mich sehr echt und berührend angefühlt. Die Autorin hat diesen Roman mit Feingefühl, Eindringlichkeit und Stärke geschrieben. Das spürte ich auf jeder Seite des Buches. Die letzten Kapitel sowie ihr Nachwort haben mich dann zu Tränen gerührt. Das Buch stimmte mich nachdenklich und lässt mich mit Ehrfurcht zurück. Unter anderen haben mich folgende Zitate am meisten beeindruckt: „Der letzte, grausige Schrei ist immer das Schweigen." (Seite 420) „Der Ort, wo wir herkommen, hat großen Einfluss darauf, wo wir hingehen, und dabei müssen wir verdammt aufmerksam sein" (Seite 440) „Allzu oft werden die historischen Leistungen von Frauen übersehen oder vergessen. Bis heute" (Seite 443, aus dem Nachwort) Ein Buch über transgenerationale Traumata, Hoffnung, Familie, Liebe... Was Kriege, Kriegserlebnisse, Flucht aus der Heimat, Trennung, Überleben... mit einem Menschen machen können, wird hier eindringlich aufgezeigt. Dass dies auch nachfolgende Generationen einholen und belasten bzw. ihr eigenes Leben beeinflussen kann, kommt hier zutage.

  • marli_04

    5/5

    23.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das mitten ins Herz trifft

    Das Buch hat mich emotional komplett überrascht. Schon das Cover wirkt unglaublich atmosphärisch und vermittelt sofort diese ruhige, melancholische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Die Geschichte verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine Weise, die sofort fesselt und tief berührt. Vor allem Friedas Geschichte ging mir unglaublich nah. Ihre Flucht aus Schlesien, die Kälte und die ständige Angst wurden so intensiv beschrieben, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte selbst mitten darin zu stehen. Gleichzeitig geht es aber nicht nur um Krieg und Verlust, sondern auch um Liebe, Hoffnung und darum, wie Menschen trotz allem weitermachen. Besonders spannend fand ich die Verbindung zur Gegenwart. Die Enkelin versucht zu verstehen, warum ihr Nähe und Vertrauen so schwerfallen und merkt dabei, dass manche Gefühle viel tiefer verwurzelt sind, als sie dachte. Genau dieser Gedanke hat mich während des Lesens immer wieder beschäftigt. Der Schreibstil ist wunderschön. Sehr emotional, aber niemals kitschig. Viele Szenen waren unglaublich intensiv und haben mich richtig sprachlos gemacht. Die wechselnden Zeitebenen sorgen zusätzlich dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Dieses Buch hat mich traurig gemacht, bewegt und gleichzeitig auch hoffnungsvoll zurückgelassen. Eine Geschichte, die unter die Haut geht und definitiv noch lange im Kopf bleibt.

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