Produktbild: Bis ans Meer
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Bis ans Meer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

93

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1386 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841237484

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
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Verkaufsrang

93

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1386 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841237484

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    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Vergangenheit, die bis in die Gegenwart wirkt

    In Bis ans Meer erzählt Peggy Patzschke eindrucksvoll eine bewegende Lebensgeschichte, die sich über drei Frauengenerationen erstreckt und auf wahren Begebenheiten beruht. Im Mittelpunkt steht Frieda, die nach dem Ersten Weltkrieg Karl kennenlernt und sich in ihn verliebt. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder. Während des Krieges bleibt Karl zunächst durch seine Arbeit vom Militärdienst verschont, bis er gegen Ende des Krieges doch beruflich versetzt wird. In den Wirren der letzten Kriegsmonate bricht der Kontakt zu ihm plötzlich ab, und Frieda muss gemeinsam mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen. Jahrzehnte später kämpft ihre Enkelin mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Sie zweifelt an sich selbst, kann keine feste Bindung eingehen und ist ungeplant schwanger, kurz nachdem sie sich von ihrem Freund Bruno getrennt hat. Auf der Suche nach den Ursachen für ihr Verhalten beginnt sie, die Briefe ihrer Großmutter zu lesen. Dabei hofft sie, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Doch ihre Mutter Erika reagiert ausweichend, sobald das Gespräch auf Frieda kommt. Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen, was das Geschehen dynamisch erscheinen lässt und den Spannungsbogen hochhält. Peggy Patzschke gelingt es, Zeitgeschichte auf eindrucksvolle Weise lebendig und greifbar zu machen. Mit großer Bildkraft beschreibt sie Orte, Gefühle und Situationen so intensiv, dass man sie unmittelbar vor Augen hat. Gleichzeitig erschafft sie starke Figuren und äußerst emotionale, erschütternde Zeitzeugnisse. Besonders Frieda berührt als starke Protagonistin, die trotz aller Schicksalsschläge an ihrer Liebe zu Karl festhält und ihr Versprechen, ihn niemals aufzugeben, mit bewundernswerter Stärke trägt, bis sie selbst daran zu zerbrechen droht. Dieser Roman geht tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Eine klare Leseempfehlung für alle, die bewegende Familiengeschichten und eindrucksvolle historische Romane lieben.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartiges Debut

    Die Geschichte wird von verschiedenen Strängen miteinander verwebt - drei Generationen von Frauen und die jeweiligen Gefühle, Gedanken und Umstände. Oma Frieda, die den Krieg als Erwachsene erlebte, Erika die damals Kind war und in der Gegenwart eine Frau, die selbst mit sich hadert. Ein grandioses Debut, welches sehr gut geschrieben ist und noch lange nachallt.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Buch des Jahres zu den Spuren, die die Vergangenheit hinterlässt

    In all dem Irrsinn dieser Welt habe ich mich mit diesem Buch gerne einmal zurückgezogen. Es ist wunderbar geschrieben und hat mich sofort sehr berührt. Ich habe gelesen und gelesen. Gerade derzeit, wo sich die Worte Krieg, Aufrüstung, Waffen, Militär und das schlimmste Wort, wie ich finde Kriegstauglichkeit über die Bildschirme ergießen, ein sehr wichtiges Buch. Denn die Erkenntnis dieser Tage ist ja, dass wir als Menschheit scheinbar nichts gelernt haben aus all dem Leid der Vergangenheit. Dieses Buch zeigt, wie lange Krieg, Vertreibung, Flucht noch nachwirken in die nachfolgenden Generationen. Wir alle, insbesondere aber die Generation, die ab den 1950er bis in die 1970er Jahre geboren wurden, tragen somit immer noch unsere Päckchen des vergangenen großen Krieges mit uns, teilweise ohne dies überhaupt zu wissen. Denn Krieg ist nicht abstrakte Diskussion in den Medien. Krieg ist jeder einzelne Mensch und sein Schicksal, das er weitergibt an folgende Generationen. Der Roman von Peggy zeigt das Leben von Frieda und Karl, deren Liebe mit so viel Hingabe und Freude auf die Zukunft begann, doch dann kam der Krieg und Trennung und Flucht. Peggy Patzschke schreibt so intensiv und nah, dass man förmlich dabei ist. Die verschiedenen Zeitebenen haben mich sehr gepackt und immer wieder stellt man den Bezug zur heutigen Welt her. Man lacht und weint und denkt nach. Und ist mittendrin und fragt sich immer wieder nur eines: WARUM? Dieses Buch ist sehr wichtig und kommt zur absolut richtigen Zeit! Es öffnet Augen und Herzen. Denn wir können daraus Mut schöpfen, aufeinander zugehen und vielleicht auch eigene alte Wunden heilen lassen. Denn es gibt immer und wirklich immer Hoffnung.

  • M.F.

    5/5

    10.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die berührende Lebensgeschichte von Oma und Mutter der Autorin

    Das Buch hat mich sehr beeindruckt und ich danke der Autorin für ihre Recherche. Kriegsszenarien sind allgemein bekannt für ihre Schrecken, was durch die aktuellen Ereignisse weltweit deutlich wird. Nun verstehe ich, warum meine Oma bei dem Lied Heidschi-Bum-Beidschi immer geweint hat, auch wenn es in der neueren Version vorgetragen wurde. Sie kannte noch den alten Text und ihr wurden ein paar Buben genommen. Auch Erzählungen meines Vaters aus dieser Zeit wurden wieder gegenwärtig. Und so viel Hoffnung und Trauer liegt in Friedas Leben und zieht sich wie ein Faden durch das Leben der Familie. Ein wertvolles Buch, das verfilmt werden sollte.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    06.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wie Träume überleben können

    Oder sollte ich lieber als Titel „Wie Menschen überleben können“ wählen? Beides würde zu diesem hinreißenden Roman gut passen. Ich kannte die Autorin Peggy Patzschke bis zu diesem Buch nicht, obwohl ich viele Reportagen und Dokus im MDR und bei 3Sat gesehen habe, war ihr Gesicht mir unbekannt. Sie könnte meine Tochter sein, ist nur zwei Jahre älter als meine Älteste, ich könnte ihrer Mutter begegnet sein, als ich Anfang der 1970er in Leipzig Buchhändler lernte. Alles fiktiv. Aber es interessiert mich schon, woher Autoren kommen, was sie zu solch tiefgreifenden und die eigene Familie betreffenden Büchern bewegt. Über Eltern, Großeltern, Verwandte zu schreiben, auch über Verstorbene, Gefallene, Vermisste, das erfordert schon eine Menge Mut und auch Durchhaltevermögen, so jedenfalls meine eigene Erfahrung. Und so ein Buch schreibt sich nicht über Nacht. Ich bewundere die Autorin, die nicht nur Fakten recherchiert und aufgeschrieben hat, sondern darum einen ganzen, bewegenden und sehr gut lesbaren Familienroman entstehen und auch ihre eigene Geschichte mit einfließen ließ. Peggy Patzschke hat es jedenfalls geschafft, den „Reißverschluss der Seelen“ zu öffnen. Ich habe zuerst nur das Hörbuch gehört und bin dann immer wieder zwischen Buch und Hörbuch hin- und hergewechselt, die letzten Kapitel habe ich nur gelesen. Beides hat mich absolut gefesselt. Egal, ob es ihre Großmutter Frieda, ihre Mutter Erika, der Großvater Karl oder Freunde und Verwandte sind, alle Romanfiguren werden von Peggy Patzschke mit liebevoller Zuneigung und Respekt gezeichnet. Wie die Großmutter mit ihrer damals noch kleinen Tochter auf die Flucht aus dem schlesischen Brieg gehen muss, wie sie tatsächlich noch einmal ins eigene Haus zurückkehren können, was die sowjetische Besatzung und die neue polnische Bevölkerung ihnen auch antun, sie kämpfen sich durch. Dass nicht jeder Sowjetsoldat ein Vergewaltiger oder herzlos und schlecht war, beruhigt ein wenig. Besonders, wenn man, wie ich, aus der eigenen Familie auch schreckliche Erlebnisse erfahren hat. Dieses harte Leben nach der Kapitulation Nazideutschlands und der Verlust der Heimat sind fürchterliche Dinge, mich haben die Erzählungen auch in diesem Buch wieder sehr bewegt und mir viele nachdenkliche und traurige Stunden beschert. Wer die deutsche Geschichte kennt, über Flucht und Vertreibung sehr viel weiß, den wird dann auch nicht verwundern, dass Großmutter Frieda und die Kinder noch ein zweites Mal ihr Zuhause verlieren und vertrieben werden. In Ostdeutschland werden sie als zuerst unbeliebte und verabscheute „Umsiedler“ dann doch ein neues und dauerhaftes Zuhause finden. Die Sehnsucht nach Brieg wird ihnen bleiben. Und die alles verzehrende Liebe zu Ehemann und Vater Karl, den sie nach dem Krieg schmerzlich vermissen. Mehr zum Inhalt will ich nicht verraten, dieser Roman birgt für den Leser aber noch jede Menge an Überraschendem, an Traurigkeit und trotzdem auch Glück. Also hier kein Spoiler! Diese Familiengeschichte birgt aber auch das, was heute als das „Kriegsenkeltrauma“ beschrieben wird. Es gibt unterdessen zahlreiche Romane, Biografien, Sachbücher zu diesem Thema. Peggy Patzschke erlebt(e) es am eigenen Leib, wie die Traumata von Großmutter und Mutter in ihr selbst wieder auferstehen. Misstrauen und Angst, mangelndes Selbstbewusstsein oder zu viel davon, es treibt sie um, die Erkenntnis um die Ursachen ist überaus schmerzlich. Sie gibt einiges davon in ihren Heute-Kapiteln und im wundervollen Epilog preis. Sehr offen und mutig. Ich kann vieles in diesem Roman mit meiner eigenen Familiengeschichte vergleichen, obwohl die Ausgangspunkte sehr unterschiedlich sind, finde ich viele Schnittlinien. Ob es der Gedanke der Autorin ist, mit Mutter und Großmutter bis ans Meer zu reisen oder ob ich mit meinem Mann und meiner Mutter in ihre jetzt polnische Heimatstadt gefahren bin, wir haben langgehegte Wünsche erfüllt. Fazit: Ein spannender und emotional bewegender Familienroman, die Geschichte der Autorin Peggy Patzschke lässt keine Wünsche offen. Das Hörbuch ist durch die Sprecherin Jana Kozewa wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen. Mein Lieblingszitat dieses Buches ist „Ja, man hängt sehr am Leben, egal wie erbärmlich es ist.“ Buch und Hörbuch bekommen von mir volle 5 Sterne.

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