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Was wir nicht kommen sahen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,6 cm

Gewicht

526 g

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

2710002202996

Beschreibung

Rezension

"Katharina Seck schreibt wunderbar bildhaft und metaphorisch, so dass einem die Gefühle der Figuren selbst wirklich nahe gehen. Ich bin niemand, der bei Büchern schnell emotional wird - in den letzten Kapiteln von Was wir nicht kommen sahen habe ich Rotz und Wasser geheult." Karoline Siep, booknerds, November 2024 "Ein brandaktuelles Buch" Rhein-Zeitung, 25.11.2024"Diesen tiefgründigen, schockierenden Roman sollte jede/r lesen, um sich über die Gefahren des Internets bewusst zu werden. Er bringt den Leser/die Leserin zum Nachdenken über eine sehr aktuelle Thematik, die jede/n von uns betreffen könnte. Ein Roman, der auf jeden Fall in meiner Erinnerung bleibt." Von Mainbergs Büchertipps, Dezember 2024»Die Art und Weise wie Katharina Seck in ihrem neuen Buch über hochaktuelle Themen schreibt, wird den Leser:innen durch Mark und Bein gehen.
Eine aufrüttelnde, schockierende Geschichte, die (doch) voller Liebe und Empathie erzählt wird. Und am Ende sogar Hoffnung schenkt. Absolute Leseempfehlung!« Florian Valerius / @literarischernerd»WAS WIR NICHT KOMMEN SAHEN beschreibt gekonnt und eindringlich, wie digitale Gewalt das Leben echter Menschen zerstören kann. Katharina Seck hat kein einfaches Buch geschrieben. Aber ein notwendiges.« Eva Lohmann

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,6 cm

Gewicht

526 g

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

2710002202996

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch, das jeder lesen sollte

    Ich habe dieses Buch schon seit einem Jahr auf der Leseliste stehen, doch aufgrund der Thematiken habe ich es immer wieder vertagt. Das Thema ist ein wichtiges, aber auch ein Belastendes und ich habe mich noch nicht dafür bereit gefühlt. Diese Woche habe ich dann allen Mut zusammen genommen und zu dem Buch gegriffen und ich habe es nicht bereut. Die Geschichte war für mich nicht so erdrückend wie befürchtet, da der Erzählstil der Autorin zwar eindringlich, aber nicht zu düster ist. Für mich war es eher ein sanftes, gefühlvolles und etwas poetisches Heranführen an eine schwierige Situation. Dieses Buch richtet den Blick auf wichtige Themen, wie zum Beispiel Mobbing, Straffreiheit im Internet, Überforderung von Behörden, fehlende Gesetze für die Strafverfolgung, aber auch die Tatsache, dass Erwachsene die Probleme von Kindern nicht bemerken oder runterspielen, wenn sich jemand traut, sich zu öffnen und sich Hilfe zu suchen. Selbst die maroden Schulen und die fehlenden Investitionen in unser Schulsystem wurden als wichtige Neben themen mit in die Geschichte eingewebt. Die wechselnden Kapitel geben dem Lesenden die Möglichkeit, die Situation sowohl in der Gegenwart aus Jenny's Sicht (Adas Mutter) als auch in der Vergangenheit aus Adas Sicht zu erleben, so dass sich nach und nach ein immer verständlicheres Gesamtbild ergibt. Interessant fand ich aber auch die anonymen Kapitel aus Sicht der Mobber. Ich finde, die Autorin hat schlüssige Gründe aufgezeigt, weshalb diese Menschen so menschenverachtend und radikal werden können und man fragt sich beim Lesen, wieso die Gesellschaft es nicht schafft, diese Personen frühzeitig aufzufangen und dadurch zu verhindern, dass sie zu Täter*innen werden. Mir hat die Geschichte auch wieder ein Mal gezeigt, wie unbedarft wir mit dem Internet umgehen und wie viele Daten wir von uns preisgeben und uns damit in Gefahr bringen können. Wer bereit für ein gesellschaftskritisches, beängstigendes, aber auch Mut machendes Buch ist, der sollte diese Geschichte lesen. Katharina Seck hat es außerordentlich gut geschafft, sich dieser Themen anzunehmen und ein realistisches Bild zu gestalten, was einem die Augen öffnet, aber auch nicht voller Ohnmacht zurück lässt. Ich finde die Umsetzung großartig, voller wichtiger Details und ich bin mir sicher, dass Betroffene sich gut repräsentiert und verstanden fühlen.

  • Jasmin

    5/5

    03.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Menschen sich in der Anonymität des Internets verlieren …

    In “Was wir nicht kommen sahen” werden schwierige und belastende Themen angesprochen, bei denen es in der heutigen Zeit umso wichtiger ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Beim Lesen habe ich mir deshalb – und weil der Schreibstil manchmal anspruchsvoll erscheint – die nötige Zeit gegeben, um alles stückchenweise auf mich wirken zu lassen und in Ruhe darüber nachdenken zu können. Zeitweise war ich richtig wütend darüber, was Menschen anderen Menschen antun können, wenn sie sich in der Anonymität des Internets sicher wähnen. Aber genau weil die behandelten Themen so wichtig sind, lege ich euch allen ans Herz, dieses Buch auch zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll und wichtig!

    Das Buch entwickelt einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat und ich habe mit Ada und ihrer Mum Jenny mitgefiebert. Es war sehr rührend, wie Ada ihre Stimme fand. Geschickt werden viele gesellschaftliche Themen miteinander verwoben und man schwankt zwischen den verschiedensten Emotionen: Trauer, Wut aber auch Hoffnung.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anonymer Hass

    Als die 18jährige Ada sich abends von ihren Eltern verabschiedet, um zu ihrer Freundin zu fahren und dort zu übernachten, ahnen diese nicht, dass sie ihre Tochter nicht lebend wiedersehen werden. Die Nachricht der Polizei, dass Ada von einer Brücke gesprungen ist,um ihr Leben zu beenden, trifft sie völlig ahnungslos. In den nachfolgenden Kapiteln wird nun im Wechsel aus der Sicht von Ada ,ihrer Mutter Jenny und einer sogenannten Anonymität berichtet,welche in wechselnden Personen in Erscheinung tritt. Die verschiedenen Ereignisse,die Adas Suizid voraus gingen, werden eingehend beleuchtet. Ihre Eltern gehen unterschiedlich mit dem Verlust um. Während ihr Vater sich zurückzieht und einsam trauert, versucht ihre Mutter Antworten auf die Frage nach dem Warum zu finden. Die Licht- und Schattenseiten des Internets,speziell der stetig wachsende Hass ,der sich in der Anonymität dieses Mediums verbreitet,wird eingehend erläutert.Die Autorin legt den Finger ganz tief in die Wunde ,rüttelt auf und fordert die Gesellschaft zum Handeln auf. Auch wenn das Buch streckenweise durch die Vielzahl der Themen etwas überladen war,kann ich es wärmstens empfehlen.

  • nessabo

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Brett von Buch und eine ganz wichtige Mahnung

    [TW: einige, aber primär Suiz!d, Mobbing, digitale Gewalt] Manchmal weiß mensch vor der Lektüre schon, dass das Buch eine Gratwanderung sein wird zwischen Gefallen und Herausfordern. Genau so ging es mir mit „Was wir nicht kommen sahen“. Das Buch ist ein absolutes Brett. Beim Lesen hatte ich zu 50 % einen Kloß im Hals, zu 35 % Wut im Bauch und zu 15 % Trauer im Herzen. Für die Geschichte muss mensch definitiv gewappnet sein! Ich bin beeindruckt davon, wie vielschichtig Katharina Seck dieses hochaktuelle Thema hier in ein anspruchsvolles und lesenswertes Buch mit thrillerhaften Zügen gepackt hat. Ada suiz!diert sich. Ihre Mutter Jenny hat daraufhin nicht nur mit der eigenen Trauer und den Herausforderungen einer Ehe nach dem Verlust des einzigen Kindes zu kämpfen, sondern versucht auch herauszufinden, was passiert ist. Ada kommt als zweite Erzählerin zu Wort und dröselt die Vergangenheit kurz vor ihrem Suiz!d nach und nach auf. Ganz besonders in der Geschichte ist die sogenannte Anonymität. Diese dritte Erzählperspektive besteht nicht nur aus einer namenlosen Person, sondern umfasst viele. Mal ist es ein frustrierter Mann, dem die Frauen nicht geben wollen, was ihm seiner Meinung nach zusteht (= Incel). Mal ist es eine junge Frau, die selbst zum Mobbingopfer wurde und aus Selbstschutz nun lieber bei den Mobbenden mitmacht. Und dann ist es wieder ein Mann, der über Plattformen wie Telegram in ein extremes Verschwörungsdenken abgedriftet ist und versucht, seiner Wut online durch Hasskommentare gegen die „Eliten“ Platz zu machen. Insbesondere diese Kapitel habe ich mit enorm viel Druck auf der Brust gelesen, so beklemmend ist diese Realität. Manchmal schienen mir die Gedanken der radikalisierten Personen zu reflektiert zu sein, ich verstehe aber, was die Autorin damit erreichen wollte. Wir bekommen als Leser*innen ein Profil von Menschen, die sich an Hass beteiligen, und versuchen, ihre Hintergründe zu verstehen, ohne sie jedoch aus der Verantwortung zu nehmen. Eine Gratwanderung, die der Autorin eindrucksvoll gelungen ist. Es werden viele weitere Themen in diesem Buch angeschnitten, denn besonders Ada macht sich als junge Frau realistischerweise Gedanken um gesellschaftliche Umbrüche und große Krisen wie etwa die Klimakrise. So finden neben digitaler Gewalt eben auch strukturelle Misogynie, Rassismus, Polizeigewalt oder Kapitalismuskritik Raum. Durch die wechselnden Erzählperspektiven, die sich zudem auf verschiedenen Zeitebenen befinden, bekommen wir abwechslungsreich und eindrucksvoll die Geschichte einer jungen Frau erzählt, welche ungeplant viel öffentliche Aufmerksamkeit erhält und sich dadurch extremer Gewalt ausgesetzt sieht. Doch Ada wehrt sich, lässt sich von Sprüchen wie „Das gehört zu einem Leben im Internet eben dazu“ berechtigterweise nicht aus der Fassung bringen. Dies ist keine Geschichte des Aufgebens, wenngleich es sehr wohl eine Geschichte über Verlust und ein schlimmstmögliches Ende ist. Die Autorin verflicht elegant Details zu einer runden Geschichte, die bei aller Schrecklichkeit Hoffnung machen kann. Die Figuren sind authentisch emotional und dadurch nah an den Leser*innen dran. Sowohl Adas als auch Jennys Wanken zwischen einerseits Angst und Widerstand sowie andererseits tiefer Trauer und dem Wunsch nach Gerechtigkeit sind extrem gut nachvollziehbar. Das Pacing wurde am Ende recht plötzlich langsamer, was der Handlung ein wenig an Eleganz geraubt hat - auch wenn ich verstehe, warum es so geschrieben wurde. Das Internet und Soziale Medien sind das, was wir aus ihnen machen. Digitale Gewalt ist nichts, das wir akzeptieren dürfen und dieses Buch ist eine äußerst schmerzhafte Mahnung. Must-Read!

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