Produktbild: Was wir nicht kommen sahen

Was wir nicht kommen sahen Roman

51

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

366 (Printausgabe)

Dateigröße

2149 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751761178

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

366 (Printausgabe)

Dateigröße

2149 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751761178

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  • Tanja

    aus Bayern

    5/5

    07.11.2024

    eBook (ePUB)

    Ein wichtiges Thema

    Katharina Seck mag ich sehr, sie hat einen Stil, der gut zu lesen ist und viel zu bieten hat. Mit "Was wir nicht kommen sahen" hat sie ein Buch geschrieben, welches einen erschütternden Blick in die digitale Realität gibt. Ein Roman, der die Auswirkungen digitaler Gewalt und die Frage nach Schuld und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Erschienen im Oktober 2024 im Bastei Lübbe Verlag. Es geht um Ada, eine 18-jährige Schülerin, die sich das Leben nimmt. Ihre Eltern sind fassungslos und suchen nach Antworten. Dabei stoßen sie auf eine Spur aus Hassnachrichten und Cybermobbing, die ihre Tochter über einen längeren Zeitraum hinweg ertragen musste. Jenny, Adas Mutter, kämpft mit ihrer Trauer und gleichzeitig um ihre Ehe mit Dominik. Mich hat beeindruckt, wie stark Jenny trotzdem war, Ihr Kampf ums verstehen und Antworten zu finden. Was für eine schlimme Zeit für Ada, keinen Ausweg zu wissen, alles prasselt auf sie ein, so dass die einzige Lösung der Sprung war. Ein trauriges Buch und trotzdem sehr gut zu lesen. Ich hatte viele Emotionen während des Lesens. Mir kamen die Tränen vor Wut und Trauer, ich habe gelacht über die Gespräche von Ada und ihren Freunden, ich war entsetzt über die Macht der Internetuser. Ich finde es beängstigend, was für einen Einfluss das Internet auf Menschen haben kann, wie leicht Hass zu schüren ist. Katharina Seck schildert die Auswirkungen auf beeindruckend realistische Weise. Sie zeigt, wie schnell aus harmlosen Online-Interaktionen eine Spirale der Gewalt entstehen kann. Der Roman ist ein Weckruf und ein Appell, die Gefahren der digitalen Welt ernst zu nehmen. Auch wenn das Thema schwer ist, bietet der Roman auch Hoffnung und zeigt Wege auf, wie man mit den Folgen digitaler Gewalt umgehen kann. Mit ihrem Roman möchte Katharina Seck auf das Problem der digitalen Gewalt aufmerksam machen und dazu beitragen, dass Betroffene Hilfe finden und Täter zur Verantwortung gezogen werden. Sie fordert einen offenen Umgang mit diesem Thema und mehr Schutz für junge Menschen im digitalen Raum. Ich kann das Buch sehr empfehlen, allerdings ist es vielleicht ratsam, die Triggerwarnung zu lesen. Das Thema Suizid und Cybermobbing ist wichtig, kann aber für sensible Seelen eventuell zu intensiv sein.

  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch, das jeder lesen sollte

    Ich habe dieses Buch schon seit einem Jahr auf der Leseliste stehen, doch aufgrund der Thematiken habe ich es immer wieder vertagt. Das Thema ist ein wichtiges, aber auch ein Belastendes und ich habe mich noch nicht dafür bereit gefühlt. Diese Woche habe ich dann allen Mut zusammen genommen und zu dem Buch gegriffen und ich habe es nicht bereut. Die Geschichte war für mich nicht so erdrückend wie befürchtet, da der Erzählstil der Autorin zwar eindringlich, aber nicht zu düster ist. Für mich war es eher ein sanftes, gefühlvolles und etwas poetisches Heranführen an eine schwierige Situation. Dieses Buch richtet den Blick auf wichtige Themen, wie zum Beispiel Mobbing, Straffreiheit im Internet, Überforderung von Behörden, fehlende Gesetze für die Strafverfolgung, aber auch die Tatsache, dass Erwachsene die Probleme von Kindern nicht bemerken oder runterspielen, wenn sich jemand traut, sich zu öffnen und sich Hilfe zu suchen. Selbst die maroden Schulen und die fehlenden Investitionen in unser Schulsystem wurden als wichtige Neben themen mit in die Geschichte eingewebt. Die wechselnden Kapitel geben dem Lesenden die Möglichkeit, die Situation sowohl in der Gegenwart aus Jenny's Sicht (Adas Mutter) als auch in der Vergangenheit aus Adas Sicht zu erleben, so dass sich nach und nach ein immer verständlicheres Gesamtbild ergibt. Interessant fand ich aber auch die anonymen Kapitel aus Sicht der Mobber. Ich finde, die Autorin hat schlüssige Gründe aufgezeigt, weshalb diese Menschen so menschenverachtend und radikal werden können und man fragt sich beim Lesen, wieso die Gesellschaft es nicht schafft, diese Personen frühzeitig aufzufangen und dadurch zu verhindern, dass sie zu Täter*innen werden. Mir hat die Geschichte auch wieder ein Mal gezeigt, wie unbedarft wir mit dem Internet umgehen und wie viele Daten wir von uns preisgeben und uns damit in Gefahr bringen können. Wer bereit für ein gesellschaftskritisches, beängstigendes, aber auch Mut machendes Buch ist, der sollte diese Geschichte lesen. Katharina Seck hat es außerordentlich gut geschafft, sich dieser Themen anzunehmen und ein realistisches Bild zu gestalten, was einem die Augen öffnet, aber auch nicht voller Ohnmacht zurück lässt. Ich finde die Umsetzung großartig, voller wichtiger Details und ich bin mir sicher, dass Betroffene sich gut repräsentiert und verstanden fühlen.

  • Jasmin

    5/5

    03.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Menschen sich in der Anonymität des Internets verlieren …

    In “Was wir nicht kommen sahen” werden schwierige und belastende Themen angesprochen, bei denen es in der heutigen Zeit umso wichtiger ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Beim Lesen habe ich mir deshalb – und weil der Schreibstil manchmal anspruchsvoll erscheint – die nötige Zeit gegeben, um alles stückchenweise auf mich wirken zu lassen und in Ruhe darüber nachdenken zu können. Zeitweise war ich richtig wütend darüber, was Menschen anderen Menschen antun können, wenn sie sich in der Anonymität des Internets sicher wähnen. Aber genau weil die behandelten Themen so wichtig sind, lege ich euch allen ans Herz, dieses Buch auch zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll und wichtig!

    Das Buch entwickelt einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat und ich habe mit Ada und ihrer Mum Jenny mitgefiebert. Es war sehr rührend, wie Ada ihre Stimme fand. Geschickt werden viele gesellschaftliche Themen miteinander verwoben und man schwankt zwischen den verschiedensten Emotionen: Trauer, Wut aber auch Hoffnung.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anonymer Hass

    Als die 18jährige Ada sich abends von ihren Eltern verabschiedet, um zu ihrer Freundin zu fahren und dort zu übernachten, ahnen diese nicht, dass sie ihre Tochter nicht lebend wiedersehen werden. Die Nachricht der Polizei, dass Ada von einer Brücke gesprungen ist,um ihr Leben zu beenden, trifft sie völlig ahnungslos. In den nachfolgenden Kapiteln wird nun im Wechsel aus der Sicht von Ada ,ihrer Mutter Jenny und einer sogenannten Anonymität berichtet,welche in wechselnden Personen in Erscheinung tritt. Die verschiedenen Ereignisse,die Adas Suizid voraus gingen, werden eingehend beleuchtet. Ihre Eltern gehen unterschiedlich mit dem Verlust um. Während ihr Vater sich zurückzieht und einsam trauert, versucht ihre Mutter Antworten auf die Frage nach dem Warum zu finden. Die Licht- und Schattenseiten des Internets,speziell der stetig wachsende Hass ,der sich in der Anonymität dieses Mediums verbreitet,wird eingehend erläutert.Die Autorin legt den Finger ganz tief in die Wunde ,rüttelt auf und fordert die Gesellschaft zum Handeln auf. Auch wenn das Buch streckenweise durch die Vielzahl der Themen etwas überladen war,kann ich es wärmstens empfehlen.

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