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Wer möchte nicht im Leben bleiben Longlist Deutscher Buchpreis 2026 — Roman

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5809

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10158-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Der Roman besticht durch die Art, wie sich die Autorin und ihr Objekt immerwieder über die angemessene Art der Annäherung an einen Menschen unterhalten. Bukowski will ihre Protagonistin nicht nochmals in ein System pressen.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine zarte berührende Geschichte.« ("emotion")
»Ein Roman, der mich bewegt hat, wie kaum einer in diesem Jahr.« ("WDR Westart")
»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach…« ("SR HF")
»Obwohl oder gerade weil die Autorin Christinas Leben angemessen fiktionalisiert, bleibt es einem nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis. Und auch das titelgebende Lied vergisst man so schnell nicht mehr.« ("MDR Artour")
»Das System spukt die junge Frau als Splitter aus … Mit 24 Jahren nimmt sich die junge Frau in ihrer elterlichen Wohnung im Scheibenhochhaus in Neubrandenburg das Leben. Vierzig Jahre später wird es mit großer Zartheit noch einmal erzählt, wird Helene Bukowski zur Freundin an Christinas Seite. Der Roman, ein Fund.« ("Augsburger Allgemeine")
»Mit dem erzählenden Ich und dem imaginären Du erreicht Helene Bukowski durchgängig eine große Nähe zum lesenden Gegenüber. Gleichzeitig behält ihr Roman eine Offenheit durch viele Fragen, die er anreißt und die über die Handlungszeit hinausreichen. Dieses Buch wird niemanden kalt lassen.« ("Berliner Zeitung")
»Eine Wahrheit kann es ohnehin nicht geben. Aber diese Entscheidung füreine radikale Empathie, mit der Helene Bukowski so vielschichtig undliterarisch fantasievoll von Lebenshunger und Dunkelheit schreibt.Entstanden ist ein Buch, das sich auch dem Tod verstehend nähert unddoch viel mehr eines über das Leben ist.« ("taz")
»Helene Bukowski hat sich minuziös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere, in ein Kapitel der DDR-Geschichte – und uns, bei aller Tragik des Stoffs, mit einem berückenden und beglückenden Roman beschenkt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Helene Bukowski hat sich minutiös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere und in ein Kapitel der DDR-Geschichte und beschenkt uns bei aller Tragik des Stoffes mit einem berückenden und beglückenden Roman.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")

Produktdetails

Verkaufsrang

5809

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10158-5

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend und sehr behutsam erzählt

    Das Buch ist eines der besten, das ich seit langem gelesen habe. Der Erzählstil ist für mich so neu und interessant: die Autorin/Erzählerin folgt der Protagonistin durch ihre Geschichte, ist ganz nah dabei, wie ein Geist aus der Zukunft. Gleichzeitig verwebt sich der Einblick, den sie in ein ihr bis vor kurzen noch Unbekanntes Leben erhält mit ihrem eigenen. Dabei geht sie liebevoll und behutsam vor. Zusätzlich gibt es Einblicke in eine der Kaderschmieden der DDR und die Psychologie von Eltern-Kind-Beziehungen. Mich hat das Buch wehmütig gemacht und tief berührt. Den Titelnamen finde ich hervorragend gewählt, habe dadurch auch das Lied dazu entdeckt. Ich musste die gesamte Zeit daran denken, dass wir alle Erinnerung sind. Und was wahr ist und was wirklich ist, so nah und manchmal auch so fern sein können. Danke für diesen berührenden Sichtweise auf in ein Leben, was schon vergangen ist. Das ist eine Geschichte, die mich sicher noch eine Weile nicht loslassen wird.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ein Talent

    Christinas Eltern haben sich spät kennengelernt und sie sind stolz auf ihr einziges Kind. Schon als Kleinkind erweist sich Christina als musikalisches Talent. Der Vater, selbst nach dem Krieg eingeschränkt, wünscht sich für seine Tochter eine große Karriere. In den 1960er Jahren wohnt die Familie in Leipzig. Christinas Gabe wird entdeckt und sie bekommt eine herausragende schulische Förderung. Allerdings heißt das, dass sie das Elternhaus früh verlassen muss. Der Unterricht ist zwar fördernd, aber auch fordernd. Und auch bei ihren Eltern bekommt Christina selten eine Pause. Natürlich gibt es Ausflüge und besonders die Mutter versucht ihrer Tochter so manchen Wunsch von den Augen abzulesen.  Wie war eine Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR? Zunächst einmal ist Christina einfach nur ein Kind. Wo sie lebt ist daher eher egal. Allerdings ist die Menschen der Generation von Christinas Eltern durch den Krieg geprägt und vermutlich in der persönlichen Entwicklung nicht so vorangekommen wie sie es ohne Krieg geschafft hätten. Vielleicht neigen Eltern dann dazu zu viel von dem, was ihnen selbst nicht möglich war, auf die Kinder zu projizieren. Und dann ein Kind mit Talent. Christinas Leben ist von Pflichten geprägt. Einigermaßen glücklich wirkt sie während ihres Studiums in Moskau.  Beim Lesen dieses Romans fühlt man Bedauern. Man fragt sich, ob Christina eine Entwicklung durchmacht, die nicht zu verhindern gewesen wäre. Oder hätte die Welt eine große Pianistin kennenlernen dürfen, wenn der Druck sowohl von den Eltern insbesondere dem Vater und den staatlichen Stellen nicht so groß gewesen wäre. Auf berührende Art lässt die Autorin die Leserinnen und Leser an Christinas Schicksal teilhaben. Die Erinnerungen der Familie, deren Dokumentation die Autorin erhalten hat, kleidete sie in einen Roman, der sich zum einen durch die kurzen Kapitel leicht lesen lässt, zum anderen aber durch seine Tiefe besticht. Man hätte Christina ein glückliches und unbeschwertes Leben gewünscht.  Das titelgebende Kinderlied gibt es im großen weiten Netz zu hören. Der Roman steht auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2026. Die Daumen sind gedrückt.

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