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Sonnenberg Roman | Die Boomer brechen in den Siebzigern auf, wunderbar eingefangen von Bestsellerautorin Brigitte Glaser!

12

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17962

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

494 g

Farbe

Beige / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-36079-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17962

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

494 g

Farbe

Beige / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-36079-8

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

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  • crazygirl

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft

    Januar 1975 : In dem kleinen Ort Wyhl am Kaiserstuhl soll ein Kernkraftwerk gebaut werden. Nach der Ölkrise setzt die Regierung auf Atomkraft als unabhängige und saubere Ernergiequelle. Die Einwohner sind geteilter Meinung und Die Winzer fürchten um ihren Weinanbau. Eine vorläufige Abstimmung zum Verkauf des Geländes an das Badenwerk ergibt 55% für den Bau des AKW und 43 % dagegen. Die Besetzung des Geländes durch die Gegner schlägt hohe Wellen auf beiden Seiten und entspricht den Tatsachen. Mit diesem historischen Hintergrund hat die Autorin eine Geschichte über eine Freundschaft zweier Frauen entstehen lassen. Johanna und Luzie studieren zusammen in Freiburg und träumen von einer Reise zusammen nach Marokko. Als Johannas Vater überraschend stirbt und sie ein Kind bekommt, muss sie sich um den elterlichen Winzerbetrieb kümmern. Als sie den Sonnenberg dazu erwerben möchte, bereitet ihr die Bank Schwierigkeiten als Frau einen Kredit zu beantragen. Als Luzie von ihrer Reise zurück kommt, erlebt sie am Zoll eine Überraschung und wird erpressbar. Bei dem Cover hätte ich mir beide Frauen auf dem Bild gewünscht. Trotzdem blickt mich die Frau gerade herausfordernd an. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Das Leben auf dem besetzten Gelände und die organisatorische Umsetzung werden sehr bildhaft in Szene gesetzt. Der Schreibstil nimmt mich sofort mit ins Geschehen und ich kann mich gut an die Berichterstattung im Fernsehen erinnern. Eine interessante Mischung aus Wahrheit und Fiktion.

  • Lerchie

    4/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atomkraftgegner

    Mitte der Siebzigerjahre muss Johanna auf die geplante Reise nach Marokko gemeinsam mit ihrer Freundin Luzie verzichten. Ihr Vater ist gestorben und sie muss das Weingut übernehmen. Mit Mutter und Großmutter bewirtschaftet sie das Gut am Kaiserstuhl. Es ist eine Welt in der weibliche Arbeitskräfte nur die Hälfte wert sind und sie muss sich behaupten. Dann bekommt sie noch ein Kind ohne Vater. Eine Nachricht erschüttert die Region, denn in der Nähe soll ein Kernkraftwerk gebaut werden. Und alle, Winzer, Bürger von Whyl und Freiburg wehren sich dagegen. Es scheint, als könne man etwas erreichen. Johanna merkt, dass es sich, für das was man liebt zu kämpfen lohnt. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, auch wenn es nicht unbedingt ein leichtes Thema ist. Doch es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Johanna, die es nicht ganz leicht hatte, denn ein uneheliches Kind und das noch auf dem Dorf, war immer noch ein Bastard. Doch sie setzte sich durch und mit Mutter und Großmutter arbeitet sie und hält das Gut rentabel. Doch sie muss sich auch noch um ihre kleine Tochter Betty kümmern. Als sie ein Grundstück dazukaufen will, verweigert ihr die Bank grundlos einen Kredit. Ob sie wohl diesen doch noch erhält? Dann kommt diew Sache mit dem Atomkraftwerk das in Whyl gebaut werden soll. Sie ist überzeugt, dass das auch ihrem Wingert schadet. Und so engagiert sie sich auch hier. Auch Luzie ist plötzlich wieder von ihrer Marokkoreise zurück und bekommt ein Riesenproblem. Über Luzies Marokkoreise erfährt man immer wieder etwas zwischendurch. Ihre Reise, Ihre Erlebnisse und die Heimkehr. Und über den Streit der Freundinnen. Ob er sich wieder beilegen lässt? Der geneigte Leser wird es erfahren. Das Buch war manchmal nur mäßig spannend. Die Reiseerzählungen Luries waren etwas langatmig. Die Sache mit dem AKW in Whyl war interessant. Ich kann beide Seiten verstehen und bin froh, nie vor eine Entscheidung gestellt worden zu sein. Das Buch war zum großen Teil spannend, hat mir gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Ich vergeben vier Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johannas Weg

    Eine Freundschaft zweier Frauen. Eine große Chance. Und das Schicksal, was alles ändert. In „Sonnenberg“ von Brigitte Glaser treffen Welten aufeinander. Johanna ist die erste in ihrer Familie, die ein Studium anfängt. Gemeinsam mit Freundin Luzie zieht sie nach Freiburg, plant sogar eine Reise nach Marokko. Doch nach dem Tod ihres Vaters muss sie zurück ins elterliche Dorf und den Winzerbetrieb übernehmen. Eine Schwangerschaft ohne Partner und Proteste gegen ein Kernkraftwerk kommen dazu- schafft Johanna es, ihr Leben im griff zu haben? Ich finde die Grundidee gut. Vor allem der Fakt, dass Johanna Pläne hat, die allein durch das Schicksal zerstört werden, weckt mein Interesse. Und die Proteste klingen zusätzlich spannend. Die sprachliche Umsetzung unterstützt die Spannung. Sei es Luzies Reise nach Mexiko, die Begegnungen mit den verschiedenen Austauschstudenten und Johannas Konflikte mit den anderen Bauern werden so authentisch und bildhaft beschrieben, dass ich den Eindruck habe, vor Ort zu sein. Die Protagonistinnen Johanna und Luzie, die abwechselnd erzählen, sind mir sympathisch. Sie sind beide engagiert, emanzipiert und haben ihre Wege gefunden. Dabei verfolgen sie ihre Ziele konsequent. So fühle ich mich gut unterhalten und verfolge gebannt die Abenteuer der beiden. Was mir allerdings zwischendurch fehlt ist die emotionale Tiefe. Niemals spüre ich während des Lesens Johannas Zweifel bezüglich alleinigen Großziehen ihrer Tochter, Verzweiflung oder Trauer um ihren Vater oder Hinterfragen von Luzie bezüglich dem, was sie in Marokko erlebt. Zudem ist es ein hin und her aus Erinnerungen und Leben in der Gegenwart, ohne das die Erinnerungen als solche gekennzeichnet werden. Das stockt den Lesefluss, was ich sehr schade finde. Insgesamt gebe ich den Roman vier Sterne.

  • EllenK87

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Freundinnen kämpfen um ihre Zukunft im Jahr 1975

    Brigitte Glaser nimmt ihre Leser mit in das Jahr 1975. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Protagonistinnen erzählt. Der Zeitschiene kann man gut folgen. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch. Das Cover gibt keinen genauen Hinweis darauf, was die Leser in der Geschichte erwartet.   Die Hauptprotagonistinnen sind Johanna und Luzie. Johanna war die erste Frau der Winzerfamilie, die in den 70er Jahren gemeinsam nach Freiburg zieht. Doch kurz darauf verstirbt ihr Vater plötzlich und statt gemeinsam mit Luzie nach Marokko zu reisen, muss sie sich um den Familienbetrieb kümmern. Sie muss Arbeiten übernehmen, sie sind eher Aufgaben von Männern sind. Doch die Schwangerschaft lässt ihr keine andere Wahl. Luzie ist eine Tochter aus reichem Haus und studiert. Sie nutzt die Chance nach Marokko zu reisen und lässt ihre Freundin mit ihren Sorgen und Problemen alleine. Da sie nach der Trennung von Johanna und Georg mit ihm ins Bett sprang, brach sie das Versprechen der Freundinnen, dass man alles teilt, nur nicht die Männer. Für Johanna stehen 1975 schwere Zeiten an, denn in Will soll ein KKW gebaut werden. Das hätte Auswirkungen auf die Weinernte am Kaiserstuhl, wo ihr Winzerbetrieb zu finden ist. Mit der Rückkehr ihrer ehemaligen Freundin Johanna wird auch sie etwas mutiger und schließt sich den Protesten und Blockaden an. Luzie wird bei der Rückkehr aus Marokko beim Schmuggeln erwischt und soll für Wolfi die KKW Gegner fotografieren und Informationen für ihn sammeln. Luzie versucht die guten und friedlichen Gegner nicht ans Messer zu liefern, aber Wolfi wird immer ungeduldiger und würde sie sofort wieder ins Gefängnis bringen. Als Johanna dahinterkommt, dass Luzie ein doppeltes Spiel spielt, steht die Freundschaft erneut auf der Kippe. Während dieser schwierigen Zeit, versuchen beide Frauen ihren Weg zu finden und die Hindernisse zu überwinden, die ihnen als Frauen zu dieser Zeit immer wieder in den Weg gelegt werden. Können sie ihre Freundschaft retten? Kann der Aufstand den Bau verhindern oder sitzt die Politik am längeren Hebel? Können die Frauen in der Gesellschaft endlich mehr sein, als nur das Beiwerk der Männer?   Die Autorin greift die Probleme der Frauen in den 70er Jahren gut auf und schafft es, die Protagonisten trotzdem als tough aufzuzeigen. Der Kampf der Frauen um ihre Rechte und das ihre Stimme Gehör findet, wird gut aufgezeigt.

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Geschichte

    Zum Inhalt: Johanna darf als erste ihrer Familie studieren. Gemeinsam mit Freundin Luzie bezieht sie eine WG und sie genießt die Freiheit. Als der Vater jedoch stirbt, muss sie zurück nach Hause und den Winzerbetrieb der Familie übernehmen. Gemeinsam mit Mutter und Großmutter bewirtschaftet sie den Winzerbetrieb und eigentlich ist die Welt noch nicht bereit für einen von Frauen geführten Betrieb. Und dann bekommt sie auch noch Kind und erzieht es allein. Meine Meinung: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie schwer es Frauen doch in früheren Zeiten hatten. Nicht nur, dass sie als quasi minderwertig angesehen wurden, sie wurden auch nicht ernst genommen. Aber dann gibt es eben auch die Frauen wie Johanna, die nach und nach die Anerkennung gewinnen. Hier spätestens als sie sich gemeinsam mit anderen gegen das geplante Kernkraftwerk einsetzt. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. Es wurden geschickt historische Fakten in eine interessante Geschichte verpackt. Johanna hat mir als Figur sehr gut gefallen. Eine sehr mutige Frau, die sich durchzusetzen vermag. Fazit: Schöne Geschichte

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