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Klapper Roman | Nominiert für den Deutschen Jugendliteratur Preis 2026

136

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1938

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12/2,6 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07434-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1938

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12/2,6 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07434-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Nourea

    aus Straubing

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das unter die Haut geht.

    Der 15-, im Laufe des Romans dann 16jährige Thomas ist ein absoluter Fan von Computerspielen und verbringt nahezu die kompletten Sommerferien an seinem PC. In der Schule wird er gemieden, gemobbt und gehänselt. Er erhält den Spitznamen „Klapper“, weil seine Gelenke häufig knirschende und knackende Geräusche von sich geben. Klapper ist kaum in der Lage, mit Gleichaltrigen zu kommunizieren oder sich gegen deren Gemeinheiten zu wehren. Als „Bär“ ein großes Mädchen an die Schule kommt und gleich den immer freigebliebenen Platz neben ihm einnimmt, verändert sich nach und nach Klappers Sozialleben. Er und Bär sind nicht nur Verwandte im Geiste was die Begeisterung für bestimme Games anbelangt, sie tragen auch beide eine große familiäre Last, über die sie allerdings nicht miteinander sprechen. Bei Klapper leidet die Mutter an Depressionen, den Vater plagen Sozialneid und Minderwertigkeitskomplexe. Bei Bär ist aufgrund der vielen Kinder das Familienleben sehr laut und chaotisch, hier trinkt die Mutter und der Vater schreckt nicht vor häuslicher Gewalt zurück. Klapper fühlt sich immer mehr zu Bär hingezogen, wirkt geradezu verliebt, kann das aber nicht zum Ausdruck bringen, weil er gar nicht weiß, wie Freundschaft oder gar Beziehung gehen. Für mich ist das Jugendbuch ein außerordentlicher Debüt-Roman eines wirklich begabten und großen Erzählers. Er ist seinen jugendlichen Protagonisten sehr nah und nimmt auch den Leser tief in deren Innenwelten mit. Sehr berührend ist es, wenn Klappers Liebe zu seiner kranken Mutter oder Bärs Fürsorge für ihre jüngeren Geschwister ganz zart, fast wie nebenbei angesprochen werden. Zwischen den Episoden aus dem Leben des jugendlichen Klapper, die 2011 spielen, sind immer wieder kurze Abschnitte aus dem Jahr 2025 eingefügt, in denen wir dem mittlerweile 30jährigen Klapper begegnen, dessen Leben sich alles andere als zum Besseren gewendet hat und für den es auch kaum Hoffnung zu geben scheint. Das ging mir sehr unter die Haut, da ich es ihm wirklich gewünscht hätte, dass er aus seinem inneren Gefängnis heraustreten kann. Das Buch ist somit kein Wohlfühlroman, aber sehr authentisch, tiefgehend und berührend.

  • Bewertung

    5/5

    28.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Tolle coming-of-age Geschichte

    Die Handlung ist nicht wahnsinnig neu - der Außenseiter, der doch irgendwie andockt, schwierige Elternhäuser etc., aber die Geschichte ist wirklich sehr schön erzählt, der Protagonist wächst einem ans Herz und Kollegah Zitate als popkulturelle Referenz sind wirklich überzeugend eingewoben. Hab’s sehr gern gelesen.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    30.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleben auf dem Land

    Ein spannendes Buch über einen Teenager in der westdeutschen Provinz, der außer Computerspielen und Heavy Metal Bands keine Hobbies hat. Ein typischer Nerd, der als solcher auch in der Schule sehr unpopulär ist. Dann trifft er auf eine neue Schülerin, die sein ganzes Leben verändert. Die authentische Darstellung und die angepasste Sprache haben mir sehr gut gefallen. Eine gute Lektüre auch für Jugendliche. Sehr empfehlenswert.

  • Sophia

    5/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Übers Erwachsenwerden, Freundschaft und Zitroneneistee - großartiger Debütroman!

    Der sechzehnjährige Thomas, von allen nur "Klapper" gennant, weil seine Gelenke knacken, wenn er sich bewegt, ist ein Außenseiter und verbringt die gesamten Sommerferien vor dem Computer in seinem abgedunkelten Zimmer. Voller Hingabe erstellt er Maps für das Spiel "Counter Strike". Am ersten Schultag kommt Vivi, die "Bär" genannt werden möchte, neu in die Klasse. Resolut und selbstbewusst setzt sie sich neben Klapper. Zwischen den beiden entsteht ganz langsam eine Art Freundschaft und sie spielen und programmieren auch gemeinsam das Computerspiel, das Bär ebenso liebt. Trotz wachsender Freundschaft steuern die beiden auf ein Ereignis zu, dass das Leben von Klapper für immer verändern wird. Das Cover hat mich total angesprochen, der Klappentext lässt allerdings nicht darauf schließen, was für eine gewaltige und tolle Geschichte sich dahinter verbirgt. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: im Jahr 2011, als Klapper 16 Jahre alt ist und 2025, als er 30 ist. Diese Erzählweise gefällt mir sehr gut. Direkt zu Beginn wird der Leser ins Jahr 2025 geworfen, wo Klapper immer noch alleine vor dem Laptop sitzt. Schnell wird klar, dass in der Vergangenheit etwas passiert sein muss, denn Bär ist seit über 4800 Tagen nicht mehr mit ihrem Counter Strike-Account eingeloggt gewesen. Mit diesem Cliffhanger tauchen wir ein ins Jahr 2011 und begleiten Klapper in seinem Alltag. Und das beschreibt Kurt Prödel so detailliert und präzise, dass ich mich selbst oft wieder gefunden habe in den Beschreibungen, ich selbst war damals nur wenige Jahre älter als der Protagonist. Mit einer ganz eigenen Erzählweise zeichnet er einen Jugendlichen, wie es ihn überall auf der Welt gibt: den typischen Außenseiter, der nur vor dem Computer sitzt und mit ungewaschenen Haaren und Metalband-T-Shirts herum läuft. Man hat als Leser weder Mitleid mit Klapper, noch wirkt er unsympathisch, man verfolgt sein Leben einfach mit. Auch die Nebenfiguren wie seine und Bärs Eltern werden unglaublich gut und realistisch dargestellt. Kurt Prödel hat seinen ganz eigenen Erzählstil, der sowohl zum Zeitgeist von damals als auch zu den Charakteren passt. Er baut gekonnt eine unglaublich realistische, aber auch sich stetig aufbauende Spannung auf. Die Freundschaft von Klapper und Bär ist oft einseitig von Klapper ausgehend, als Leser weiß man oft nicht so recht, woran man bei Bär ist. Toll ist auch der für die 90er und 00er Jahre typische "Zitronenkrümeleistee", der als wiederkehrendes Element zur Freundschaft und der Geschichte gehört. Kurt Prödel baut in seine Geschichte gekonnt viele wichtige Themen ein: Freundschaft, Erwachsenwerden, (toxische) Männlichkeit, aber auch psychische Probleme und Trauer werden hervorragend beschrieben. Gerade die Probleme im Elternhaus der beiden werden auf subtile Weise beleuchtet ohne ins Detail zu gehen. Einzig der abgedruckte Kommentar Benjamin von Stuckrad-Barres unter dem Klappentext verrät meiner Meinung nach zu viel und hätte anders formuliert sein müssen um nicht zu spoilern. "Klapper" ist ein unglaublich toller, gewaltiger Roman, man darf sich nicht von den jugendlichen Protagonisten abschrecken lassen. Ein toller Debütroman, unbedingt lesen!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    20.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Erwachsenwerden ist nichts für Feiglinge

    Meine Meinung Erwachsenwerden ist nichts für Feiglinge "Klapper" ist definitiv kein Buch, über das ich oft lachen konnte. Es hat mich berührt und nachdenklich gestimmt. Der knapp 16-jährige Klapper heißt eigentlich Thomas, hat aber von seinen Klassenkameraden den Spitznamen erhalten, da seine Gelenke ständig knackende Geräusche von sich geben. Er ist ein Computernerd, der seine gesamten Ferien vor dem PC verbringt und eine Counter-Strike Map erstellt. Soziale Kontakte sind dem langhaarigen Jungen, mit den Geheimratsecken, zwar wichtig, aber er weiß nicht, wie er es angehen soll. Er fühlt sich unzulänglich. Das ändert sich, als am ersten Schultag das große, kräftige Mädchen Vivi in seine Klasse kommt und darauf besteht, Bär genannt zu werden. Zu Klappers großen Überraschung setzt sie sich neben ihn. Der Beginn einer Freundschaft! Ehrlich gesagt fand ich nicht, dass Bär sich immer fair gegenüber Klapper verhalten hat. Es gab einige Szenen, die mich daran zweifeln ließen. Das kann natürlich der problematischen Situation in ihrer Familie geschuldet sein. Auch Klappers Eltern sind sehr speziell. Einerseits hilft sie Klapper, wenn er in Not ist, anderseits spielt sie mit ihm kleine Machtkämpfe und redet nicht immer nett über ihn. Klapper sieht über viele Unstimmigkeiten hinweg, um Bärs Freundschaft nicht zu verlieren. Bis auf einmal. Da hat er sein Handy für mehrere Tage auf offline gestellt, was er später bitter bereut. Ich bin ein Kind der 60er und 70er Jahre. Ich habe in meiner Kinder und Jugendzeit Begriffe wie online und offline nicht gekannt. Da wusste nicht jeder über jeden fast alles, da es kein Facebook und Instagram gab. Da gab es keine User, die sich bedeckt hielten und über andere alles wissen wollten. Mir hat die Geschichte gerade deswegen gut gefallen, da ich über meine Jahrgänge bereits einige Bücher gelesen habe und offen für Neues bin. Kurt Prödel hat die Figuren gut gezeichnet und alle Begebenheiten bildlich beschrieben. So hatte ich tatsächlich den Geschmack von dem zuckersüßen Zitronenkrümeleistee auf der Zunge, der ihnen stets von Bärs Vater serviert wurde. Klapper und Bär wirken absolut authentisch. Das Gleiche gilt für die Eltern der Beiden, die mir trotz ihrer Macken sehr sympathisch waren. Ich konnte die Liebe zu ihren Kindern erkennen. Besonders Klappers Eltern haben sich nach einer Tragödie sehr empathisch verhalten. Wir erleben Klapper beim Erwachsenwerden, und das war kein Spaziergang! Fazit Von mir eine klare Empfehlung, für diesen emotionalen Coming-of-Age Roman, der exakt widerspiegelt, wie schwierig Erwachsenwerden sein kann. Der Schreibstil ist fesselnd und dem Alter der Zielgruppe entsprechend. In diesem Roman geht es um einen plötzlichen Todesfall, Alkohol, Drogenkonsum und Depressionen. Wer mit diesen Themen im Moment nicht umgehen kann, dem empfehle ich dieses Buch zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen. Herzlichen Dank, Kurt Prödel. Ich gratuliere zum Debüt.

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