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Klapper Roman | Nominiert für den Deutschen Jugendliteratur Preis 2026

136

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2451

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12/2,6 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07434-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2451

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12/2,6 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07434-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: [email protected]

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Ein Buch, das unter die Haut geht.

Nourea aus Straubing am 10.04.2026

Bewertungsnummer: 3105022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 15-, im Laufe des Romans dann 16jährige Thomas ist ein absoluter Fan von Computerspielen und verbringt nahezu die kompletten Sommerferien an seinem PC. In der Schule wird er gemieden, gemobbt und gehänselt. Er erhält den Spitznamen „Klapper“, weil seine Gelenke häufig knirschende und knackende Geräusche von sich geben. Klapper ist kaum in der Lage, mit Gleichaltrigen zu kommunizieren oder sich gegen deren Gemeinheiten zu wehren. Als „Bär“ ein großes Mädchen an die Schule kommt und gleich den immer freigebliebenen Platz neben ihm einnimmt, verändert sich nach und nach Klappers Sozialleben. Er und Bär sind nicht nur Verwandte im Geiste was die Begeisterung für bestimme Games anbelangt, sie tragen auch beide eine große familiäre Last, über die sie allerdings nicht miteinander sprechen. Bei Klapper leidet die Mutter an Depressionen, den Vater plagen Sozialneid und Minderwertigkeitskomplexe. Bei Bär ist aufgrund der vielen Kinder das Familienleben sehr laut und chaotisch, hier trinkt die Mutter und der Vater schreckt nicht vor häuslicher Gewalt zurück. Klapper fühlt sich immer mehr zu Bär hingezogen, wirkt geradezu verliebt, kann das aber nicht zum Ausdruck bringen, weil er gar nicht weiß, wie Freundschaft oder gar Beziehung gehen. Für mich ist das Jugendbuch ein außerordentlicher Debüt-Roman eines wirklich begabten und großen Erzählers. Er ist seinen jugendlichen Protagonisten sehr nah und nimmt auch den Leser tief in deren Innenwelten mit. Sehr berührend ist es, wenn Klappers Liebe zu seiner kranken Mutter oder Bärs Fürsorge für ihre jüngeren Geschwister ganz zart, fast wie nebenbei angesprochen werden. Zwischen den Episoden aus dem Leben des jugendlichen Klapper, die 2011 spielen, sind immer wieder kurze Abschnitte aus dem Jahr 2025 eingefügt, in denen wir dem mittlerweile 30jährigen Klapper begegnen, dessen Leben sich alles andere als zum Besseren gewendet hat und für den es auch kaum Hoffnung zu geben scheint. Das ging mir sehr unter die Haut, da ich es ihm wirklich gewünscht hätte, dass er aus seinem inneren Gefängnis heraustreten kann. Das Buch ist somit kein Wohlfühlroman, aber sehr authentisch, tiefgehend und berührend.

Ein Buch, das unter die Haut geht.

Nourea aus Straubing am 10.04.2026
Bewertungsnummer: 3105022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 15-, im Laufe des Romans dann 16jährige Thomas ist ein absoluter Fan von Computerspielen und verbringt nahezu die kompletten Sommerferien an seinem PC. In der Schule wird er gemieden, gemobbt und gehänselt. Er erhält den Spitznamen „Klapper“, weil seine Gelenke häufig knirschende und knackende Geräusche von sich geben. Klapper ist kaum in der Lage, mit Gleichaltrigen zu kommunizieren oder sich gegen deren Gemeinheiten zu wehren. Als „Bär“ ein großes Mädchen an die Schule kommt und gleich den immer freigebliebenen Platz neben ihm einnimmt, verändert sich nach und nach Klappers Sozialleben. Er und Bär sind nicht nur Verwandte im Geiste was die Begeisterung für bestimme Games anbelangt, sie tragen auch beide eine große familiäre Last, über die sie allerdings nicht miteinander sprechen. Bei Klapper leidet die Mutter an Depressionen, den Vater plagen Sozialneid und Minderwertigkeitskomplexe. Bei Bär ist aufgrund der vielen Kinder das Familienleben sehr laut und chaotisch, hier trinkt die Mutter und der Vater schreckt nicht vor häuslicher Gewalt zurück. Klapper fühlt sich immer mehr zu Bär hingezogen, wirkt geradezu verliebt, kann das aber nicht zum Ausdruck bringen, weil er gar nicht weiß, wie Freundschaft oder gar Beziehung gehen. Für mich ist das Jugendbuch ein außerordentlicher Debüt-Roman eines wirklich begabten und großen Erzählers. Er ist seinen jugendlichen Protagonisten sehr nah und nimmt auch den Leser tief in deren Innenwelten mit. Sehr berührend ist es, wenn Klappers Liebe zu seiner kranken Mutter oder Bärs Fürsorge für ihre jüngeren Geschwister ganz zart, fast wie nebenbei angesprochen werden. Zwischen den Episoden aus dem Leben des jugendlichen Klapper, die 2011 spielen, sind immer wieder kurze Abschnitte aus dem Jahr 2025 eingefügt, in denen wir dem mittlerweile 30jährigen Klapper begegnen, dessen Leben sich alles andere als zum Besseren gewendet hat und für den es auch kaum Hoffnung zu geben scheint. Das ging mir sehr unter die Haut, da ich es ihm wirklich gewünscht hätte, dass er aus seinem inneren Gefängnis heraustreten kann. Das Buch ist somit kein Wohlfühlroman, aber sehr authentisch, tiefgehend und berührend.

Tolle coming-of-age Geschichte

Bewertung am 28.10.2025

Bewertungsnummer: 2638832

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Handlung ist nicht wahnsinnig neu - der Außenseiter, der doch irgendwie andockt, schwierige Elternhäuser etc., aber die Geschichte ist wirklich sehr schön erzählt, der Protagonist wächst einem ans Herz und Kollegah Zitate als popkulturelle Referenz sind wirklich überzeugend eingewoben. Hab’s sehr gern gelesen.

Tolle coming-of-age Geschichte

Bewertung am 28.10.2025
Bewertungsnummer: 2638832
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Handlung ist nicht wahnsinnig neu - der Außenseiter, der doch irgendwie andockt, schwierige Elternhäuser etc., aber die Geschichte ist wirklich sehr schön erzählt, der Protagonist wächst einem ans Herz und Kollegah Zitate als popkulturelle Referenz sind wirklich überzeugend eingewoben. Hab’s sehr gern gelesen.

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Klapper

von Kurt Prödel

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