Produktbild: Unterwasserblau

Unterwasserblau Roman | Ein frisch und poetisch erzählter Roman über Herkunft, Familie und die Befreiung von alten Mustern

23

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

37925

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2565 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612871

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

37925

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2565 KB

Auflage

1. Auflage

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Deutsch

EAN

9783961612871

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  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    01.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Klug & bewegend

    "Unterwasserblau" von Petra Hucke ist ein schön & tiefgründig erzählter Roman über Familie, Herkunft & Selbstfindung. Im Vordergrund steht Jessica, die von außen betrachtet ein gutes Leben führt - wären da nicht eine innere Leere, die Erinnerungen an den Vater, der Schmerz um die Mutter & die Konflikte mit der Schwester. Stück für Stück offenbart die Autorin die bewegende Geschichte von Jessica. Petra Hucke schreibt knapp, präzise & ausgesprochen feinfühlig über ein aus dem Gleichgewicht geratenes Leben, über die Wunden der Kindheit, Verlust, Trauer & Traumata. Sie erzählt nachvollziehbar von Entscheidungen, die mit dem Wissen getroffen werden, dass sie falsch sind und das eigene Glück gefährden könnten. Ich bin Jessica gebannt gefolgt, konnte mich in sie einfühlen & mitfühlen. "Unterwasserblau" ist ein kluges Buch, das sehr real aus dem Leben erzählt - und das ich zu 100% empfehlen kann.

  • Mandel120999

    5/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alte Wunden

    "Wann wurden wir mehr als das, was unsere Eltern aus uns gemacht hatten?" Diese Frage stellt sich die Ich -Erzählerin Jessica an einer Stelle. Das Thema, wie wir aufgrund unserer Kindheit zu den Menschen werden, die wir heute sind, durchzieht das gesamte Buch. Jessica ist Wissenschaftlerin, verheiratet mit dem Lehrer Ingwer, umgeben von einer liebevollen und zugewandten Schwiegerfamilie. Jessica selbst entstammt einfachen Verhältnissen, schämte sich ihrer Eltern, dem Vater, der lieb, aber distanziert war, und der ewig nörgelnden Mutter, die sie mit Lieblosigkeit strafte. Zu ihrer älteren Schwester Sandra hat sie kein besonderes gutes Verhältnis, die Beziehung war und ist geprägt von Missverständnissen. Eine große Lücke hinterließ der Tod ihrer Zwillingsschwester Annika im Kleinkindalter. In ihrer Ehe begeht Jessica viele Fehler, setzt mutwillig die Liebe Ingwers aufs Spiel. Erst nach und nach wird ihr und der LeserIn klar, warum sie das tut. Jessicas ganzes Denken und Verhalten ist geprägt durch ihre lieblose Kindheit. Als LeserIn begleitet man Jessica dabei, wie sie nach dem Tid der Eltern auf eine emotionale Reise geht, um sich selbst kennenzulernen und sich besser zu verstehen, um sich am Ende von den prägenden Kindheitserfahrungen zu befreien. Die Autorin erzählt in leichter, einfühlsamer und doch eindringlicher Sprache. Jessicas Geschichte berührt einen beim Lesen sehr, es ist eine traurige Geschichte voller Wehmut, Einsamkeit und Verlorenheit, jedoch auch eine Geschichte voller Hoffnung auf einen befreienden Neuanfang. Ein schönes Buch über eine Frau, die sich mithilfe schmerzhafter Erfahrungen selbst findet.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer Roman

    »Wann wurden wir mehr als das, was unsere Eltern aus uns gemacht haben?« (Seite 252) - Mitten in einen Kurzurlaub mit ihrer Schwiegerfamilie erreicht Jessica ein Anruf ihrer älteren Halbschwester Sandra, ihr Vater sei gestorben. Auf dem Weg zur Beerdigung fängt Jessica an, gedanklich in die Vergangenheit zu reisen, zurück ins Elternhaus, das voller Schweigen gefüllt war und ist, wo sie sich immer unsichtbar glaubte, damals als Kind. - »Das Treppenhaus hallte mit jedem Schritt und roch nach Gemüsesuppe. Vielleicht saß weiter oben ein einsames Mädchen auf den Stufen und wartete darauf, dass seine Mutter mit Schweißgeruch in den Klamotten und der Unzufriedenheit der Welt im Gesicht nach Hause kam.« (Seite 159) - Die Ich-Erzählerin Jessica ist ein spezieller Mensch, schüchtern und voller Ängste marschiert sie durch die Welt, versteckt sich hinter ihrem Mann und verschließt die Augen vor fast jedem Problem. Erst der Tod des Vaters bringt etwas ins Rollen, das sie wohl am meisten überrascht und mich als Leserin gleich mit. In schöner Sprache lässt Petra Hucke ihre Figur in der Vergangenheit schwelgen, die plötzlich anders erscheint, als bisher gedacht. Erste zaghafte Versuche folgen, aus alten Mustern auszubrechen, bis der Wille erwächst, auch die Gegenwart zu ändern, bevor es zu spät ist. Ein leises Buch, das zum Lachen und Weinen einlädt, aber auch amüsiert und nachdenklich macht. Ein toller Roman über Familie und Liebe sowie die eigene Kraft, die in uns ist.

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Beziehungsgeflecht

    Ich verfolge die Veröffentlichungen der Autorin Petra Hucke schon länger. Meiner Ansicht nach ist ihr mit "Unterwasserblau" ein echtes Meisterwerk gelungen. Die Schilderung komplexer Persönlichkeiten und verworrener Familiendynamiken ist nicht nur präzise und fein beobachtet, sondern auch mitreißend erzählt, sodass ich mit jedem weiteren Kapitel das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte. Hucke liefert uns keine glatt gebügelten Figuren und einfachen Antworten, sondern mutet uns Widersprüchlichkeiten und schroffe Charaktere zu - gerade darum liebe ich dieses Buch und freue mich schon auf die nächste Veröffentlichung!

  • otegami

    aus Lichtenfels

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So viele Missverständnisse

    Unterschiedlicher hätten die Familien, von denen Jessica und ‚Ingwer‘ (in Leipzig wohnend) abstammen, nicht sein können! Ingwers umfangreiche Sippe lernen wir gleich auf den ersten Seiten bei einem Kurzurlaub im Spreewald anlässlich des 75. Geburtstages von Oma Linde (und 10. Hochzeitstag der beiden) kennen. Durch ihre Tradition, jedes ihrer 20 gemeinsamen Jahre Revue passieren zu lassen, blicken wir bei einer Paddeltour auf den Wasserwegen auch auf die Highlights jedes dieser Jahre. Beim Campen sind nicht nur seine Eltern, sondern auch seine Brüder ‚Grizzly‘, Holger und Martin und deren Kinder dabei. Es liest sich herrlich idyllisch: alle haben viel Humor (die Kreativität bezüglich der Spitznamen fällt auf) und gehen liebevoll miteinander um. Auch die Neffen und Nichte Lisi sind gerne mit dem kinderlosen Paar zusammen. Jessica fühlt sich sehr, sehr wohl in diesem Kreis. Aber Hallo, was ist da zwischen Jessica und Holger? Warum mag sie nicht, wenn er den Arm um sie legt? ‚Da ist doch was faul im Staate Dänemark‘, ging es mir durch den Kopf. Und dann kommt am 2. Tag im Spreewald der unerwartete Anruf von Jessis Halbschwester Sandra, dass Vater gestorben ist. Ingwer begleitet Jessi zur Beerdigung und anschließenden Trauerfeier in Herten im Ruhrgebiet und wir können gut nachvollziehen, warum sie nur den notwendigsten Kontakt zu ihrer Familie aufrechterhalten hatte. Genörgel, Gemecker und Missgunst von der Mutter (z.B. ‚Jessi bringt den Tod“) und viel Distanz von Sandra. Ein Blick in Jessis Kindheit und Jugend zeigt sehr deutlich, woher ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre Schüchternheit rühren. Sehr stark fand ich die diversen Dialoge im Buch: ob es die interessanten mit dem fünf-jährigen Neffen Lennox (das ‚Bärtierchen‘ und ‚Experte fürs Universum‘) über Wale und Kieselalgen (das berufliche Spezialgebiet von Jessica) ging, den erhellenden mit Schwager Holger, außerdem den klärenden mit Ingwer, den verständnisvollen mit Schwiegermutter Linde und nicht zu vergessen: den Missverständnis-ausräumenden mit Sandra – jeden fand ich sehr eindrucksvoll auf seine Art! Wir erfahren, wie stark die Verbindung zwischen Zwillingen ist und wie Jessica schon ihr ganzes Leben ihre Zwillingsschwester Annika (gestorben mit 1 ½ Jahren) vermisst. Begeistert haben mich die unterschiedlichen Charaktere, z.B. auch Scarlett in Leipzig mit deren Zwillingsbruder Steffen, Brigitte, die Reiseleiterin, und viele mehr! Ich war von der ersten Seite an bis zur letzten gefesselt und begeistert auch von wunderschönen Sätzen: „Aus der Bäckerei taumelten Wespen mit Pflaumenkuchen im Bart“ oder „Wann wurden wir mehr als das, was unsere Eltern aus uns gemacht hatten.“ Für Leser, die - wie ich - ein Faible für Psychologie und Beziehungspsychologie haben, ist dieses Buch eindeutig ein Leckerbissen! Von mir bekommt es fünf Sterne! (Ich hätte ihm gerne mehr gegeben!)

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