Sie nehmen dich in deinem eigenen Camper als Geisel - und zwingen dich, draufloszufahren Alice und Tom freuen sich nach einem Schicksalsschlag auf ihre Reise im Campermobil durch die Weite Kanadas. ¿Doch dann lernen sie ein junges Anhalter-Pärchen kennen und bieten ihnen eine Mitfahrgelegenheit an. Aber Jenny und Simon sind nicht das, was sie vorgeben - sie haben eine Spur aus Blut und Zerstörung hinterlassen. Alice und Tom werden Geiseln in einem tödlichen Spiel, aus dem es kein Entkommen gibt. Der neue atemberaubende Thriller der SPIEGEL-Bestsellerautorin - Platz 1 in Kanada Eindringlich und im wahrsten Sinne des Wortes rasant - Top-Spannung made in Kanada - keine schreibt so mitreißende, empathische Thriller wie die Bestseller-Autorin von "Still Missing" und "Tief in den Wäldern".
Alice und Tom, gezeichnet von einem Schicksalsschlag, suchen in der Weite Kanadas Ruhe, Heilung, vielleicht sogar ein Stück Normalität. Genau diese Verletzlichkeit macht den Einstieg so beklemmend. Denn als sie Jenny und Simon mitnehmen, wirkt alles zunächst harmlos, bis die Fassade bricht und die beiden zu Geiselnehmern werden. Für mich lebt der Roman von dieser schleichenden Verschiebung, vom offenen Horizont zur klaustrophobischen Enge eines Campers, der plötzlich zum Käfig wird. Die Gewalt bleibt nicht reisserisch, sondern wirkt gerade deshalb so bedrohlich, weil sie unberechenbar ist. Alice und Tom müssen nicht nur ums Überleben kämpfen, sondern auch gegen die eigene Ohnmacht, die sich wie ein zweiter Gegner anfühlt. Besonders stark fand ich, wie der Roman die Dynamik zwischen den Paaren spiegelt. Zwei Menschen, die sich lieben und Halt suchen, gegen zwei, die nur Zerstörung hinterlassen. Diese Gegenüberstellung verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Man liest ein intensiver, atmosphärischer Road-Thriller, der zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Freiheit und Ausgeliefertsein sein kann.
Bewertung
5/5
19.06.2026
eBook (ePUB 3)
Spannend von Anfang bis Ende
Das ist das zweite Buch was ich von Chevy Stevens gelesen habe!
Ich habe es wieder verschlungen und man wird so in den Bann der Geschichte gezogen, dass man einfach jede freie Minute nutzt um weiter lesen zu können.
Diese Geschichte ist so spannend beschrieben, dass man voll in die Geschichte eintaucht.
Auch sehr flüssig geschrieben das es Spaß macht zu lesen!
Muss mir gleich noch mehr Bücher der Autorin kaufen und freue mich schon auf die nächsten Lesestunden ;0))))
KS
aus Rems-Murr-Kreis
5/5
31.05.2026
eBook (ePUB 3)
Spannend und kurzweilig
Oh, ein neues Buch von Chevy Stevens!
Da konnte ich nicht lange warten und habe gleich damit begonnen, das Buch zu lesen.
Und ich habe genau das bekommen, was ich erwartet und mir gewünscht hatte.
Und zwar einen absolut kurzweiligen und spannenden Thriller.
Alice und Tom sind mit ihrem Camper in Kanada unterwegs und bieten einem jungen Paar an, es ein Stück mitzunehmen.
Und damit beginnt der Albtraum.
Denn die Beiden sind nicht das, als was sie sich ausgeben.
Und Alice und Tom befinden sich bald in höchster Gefahr.
Die Geschichte spielt im Jahr 1976 - und da war die Welt noch eine andere.
Da fuhr man nach Straßenkarten, zahlte bar, es gab noch keine Handys.
Und was dies so bedeutet, wird einem beim Lesen deutlich klar.
Chevy Stevens schreibt gewohnt spannend, fesselnd und unterhaltsam.
Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.
Von mir gibt es eine Thriller-Lese-Empfehlung.
clematis
4/5
05.07.2026
eBook (ePUB 3)
Gewalt
Mit ihrem neuen Campermobil wollen Alice und Tom durch Kanada reisen. Aber schon bald lernen sie das scheinbare Hippiepärchen Jenny und Simon kennen, das nach wenigen Tagen die Richtung vorgibt, aber ganz anders als erwartet.
Aus verschiedenen Perspektiven (jeweils am Kapitelanfang ausgewiesen) erzählt Chevy Stevens diese durchaus brutale und blutige Fahrt quer durchs Land. Warum alles so kommt, erschließt sich dem Leser – und auch Alice und Tom – erst im Laufe der Zeit, das Ende wartet dann noch mit einer gelungenen Überraschung auf. Die Figuren beschränken sich im Wesentlich auf die vier bereits genannten, die gut vorstellbar beschrieben werden, die raue Kulisse Kanadas hätte vielleicht noch eindringlicher zur Atmosphäre beitragen können. Nach dem gelungenen Beginn reihen sich etliche Gewaltszenen aneinander, wodurch ein recht düsterer Eindruck entsteht, kleine Hoffnungsschimmer werden rasch wieder zunichtegemacht. Da wäre mir der Schwerpunkt mehr auf der Gedanken- und Gefühlswelt der einzelnen Personen lieber gewesen. Der Schreibstil wiederum passt gut zum Geschehen und besticht durch seine Lebendigkeit und Bildhaftigkeit.
Die wilde Fahrt im nagelneuen Campingbus könnte wohl ein wenig kürzer sein, mitreißende Lesestunden sind aber jedenfalls garantiert. Die abschließende Erklärung zum Auslöser der Gewaltspirale gelingt überzeugend. Wer belastbare Nerven hat, darf einsteigen.
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