Produktbild: Feine Risse

Feine Risse Roman

67

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1160

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6023 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923604

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1160

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6023 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923604

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  • angi_molly

    aus Karlsruhe

    5/5

    03.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    tolles Buch

    Elisa Hoven knüpft mit dieser Geschichte an ihren vorherigen Roman Dunkle Momente an und erzählt weitere Fallgeschichten der erfahrenen Strafverteidigerin Eva Herbergen. Dabei geht es jedoch nicht nur um die juristische Aufklärung der Fälle, sondern vor allem um die Grauzonen zwischen Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Verschweigen sowie Wahrheit und Lüge. Eva Herbergen möchte sich langsam aus ihrem Berufsleben zurückziehen und gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter den neuen Lebensabschnitt genießen. Doch die Schatten ihrer Fälle reichen weit in ihr Privatleben hinein. Immer wieder wird sie mit Situationen konfrontiert, in denen das geltende Recht und ihr eigenes moralisches Empfinden nicht miteinander vereinbar scheinen. Durch die Gespräche mit Peter dringen die belastenden Erfahrungen zunehmend in ihr persönliches Umfeld vor. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert und komplett mitgerissen. Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und angenehm leicht zu lesen. Die Fälle sind spannend, abwechslungsreich und wirken dabei durchweg realistisch. Man möchte einfach immer weiterlesen und wünscht sich, dass das Buch nicht endet. Bei einigen Fällen konnte ich die Wendungen erahnen, andere haben mich völlig überrascht. Dabei wirkte keine Entwicklung konstruiert, sondern stets nachvollziehbar und überzeugend. Besonders gut gefallen hat mir die Art, wie die Autorin Evas Privatleben in die Handlung einwebt. Die Beziehung zwischen Eva und Peter wirkt warmherzig, authentisch und angenehm unaufgeregt. Viele ihrer Gedanken über das Älterwerden, verpasste Chancen und Lebensentscheidungen haben mich persönlich berührt. Einige Passagen wirken noch lange nach. Besonders gelungen fand ich außerdem, wie sich am Ende die einzelnen Handlungsstränge miteinander verbinden und frühere Fälle wieder aufgegriffen werden. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das weit über eine reine Sammlung einzelner Geschichten hinausgeht. Das Ende fand ich wunderschön, berührend und absolut passend.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einstieg in das Strafrecht

    Wird in den Medien über eine Straftat oder die anschließende Gerichtsverhandlung berichtet, hat jeder schnell seine eigene Meinung dazu: Die eine Person erscheint eher unschuldig, bei der anderen ist die Strafe viel zu gering, was macht der Richter da überhaupt und wie kann der Strafverteidiger so einen Fall übernehmen? Als Professorin für Strafrecht übernimmt Elisa Hoven hier die schwierige Aufgabe, der breiten Masse die Antworten auf solche Fragen in unterhaltsamer Form ein wenig näher zu bringen. Eine fiktionale Strafverteidigerin übernimmt verschiedenste Fälle, die in kurzen Kapiteln angenehm erzählt werden. Ebenso gibt es aber auch eine Art Rahmenhandlung, die in jedem Fall ein wenig fortgeführt wird und so das Ganze mehr zu einem Roman umwandelt. Wer sich ein wenig mit Strafrecht oder True Crime auskennt, wird hier auch viele Klassiker und bekannte Kriminalfälle wiedererkennen, die allerdings nicht nacherzählt werden, sondern umgewandelt wurden bzw. als Inspiration dienen. Aus diesem Grund fand ich viele "Auflösungen" daher wenig überraschend, hatte aber trotzdem noch viel Spaß daran, den Weg dorthin zu lesen. Was mir besonders gut gefallen hat: Es ist nicht nur schön juristisch korrekt, sondern auch kleine Details des Strafrechts finden ihren Weg in die Geschichten. Wer sich dafür interessiert kann so noch etwas dazulernen, gleichzeitig stört es aber auch nicht den Lesefluss von Leser*innen, die nur am "Drumherum" interessiert sind. Dazu wird man immer wieder eingeladen, aktiv mitzudenken und moralische Fragen im Kopf zu erörtern. Wo stößt das Recht an seine Grenzen, wo erscheint es vielleicht nicht mehr gerecht? Wie würde man selbst in manchen Situationen handeln? Und kann man die andere Perspektive nicht vielleicht doch verstehen? Auch wenn mir nicht jeder Fall gleich gut gefallen hat, kann ich das Buch in seiner Gesamtheit doch nur wegen genau dieser Überlegungen sehr weiterempfehlen.

  • Eva

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht immer ist Recht gleichbedeutend mit dem eigenen Empfinden von Gerechtigkeit.

    Feine Risse ist der zweite Roman von Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht an der Uni Leipzig. Rechtsfälle eignen sich hervorragend als Spiegel für die moralische Reflexionen über Recht und Unrecht, die Analyse von Schuld und die philosophische Debatte um den Rechtsstaat. Sie öffnen einen literarischen Raum. Strafverteidigerin Eva Herbergen ist kurz vor dem Ruhestand. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter besucht sie Theatervorstellungen, geniesst gutes Essen, besucht die Oper und Kunstausstellungen, gerne klassisch, ohne Abstraktion. Das selbstgenügsame, konservative Leben des Paares bildet die Rahmenhandlung des Episodenromans. Peter dient Eva als Gewissen, hinterfragt Verantwortungsbereiche. Eva hingegen wird zur Suchenden an der Grenze zwischen Recht und Lebensrealität. Elisa Hoven stellt zwei Erzählformen gegeneinander. Das Recht argumentiert mit Daten, Fakten, Beweisen. Es kategorisiert. Die menschliche Existenz aber ist ambivalent, unlogisch, folgt Familiengeschichten und Gefühlen. Die feinen Risse zeigen sich in den Fundamenten, auf denen Lebensgeschichten gebaut sind, lassen Verborgenes an die Oberfläche. Die Spannung, der Sog, die Genialität von Feine Risse entwickelt sich da, wo sich Genres überlappen, der Erzählstil in diametralem Kontrast zu den Wendungen der Fälle steht und wo die Fälle realen Vorbildern ähneln, die ihre gesellschaftliche Relevanz demonstrieren. Durch die aufs Wesentliche reduzierte Sprache könnte Feine Risse das Drehbuch für einen Krimi sein, verortet den Episodenroman irgendwo zwischen Reportage, Kriminalliteratur und Psychogramm. Aufgrund des hohen Personalaufkommens treten die Figuren oft hinter der Botschaft zurück, die sie verkörpern. Dennoch erzählt der Roman unglaublich spannend von der Bruchstelle zwischen unumstößlicher juristischer Logik und dem, was Menschsein ausmacht: Erfahrungen, Emotionen, Zufälle. Es hat mich eingesogen, nachdenken lassen und gibt mich noch nicht frei.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (Ge)Recht?

    Eigentlich möchte Eva sich aus ihrem Job als Strafverteidigerin zurückziehen und der jüngeren Generation das Feld überlassen. Aber so richtig lösen kann sie sich doch noch nicht und so müssen die ruhigen Tage mit ihrem Mann Peter noch eine Weile warten. Elisa Hoven schildert in „Feine Risse“ Fälle aus dem Leben einer Strafverteidigerin, die alle einen gewissen Twist mitbringen und deutlich machen, warum Eva für ihren Beruf brennt. Ich fand jeden einzelnen Fall spannend und überraschend. Außerdem gibt es viel Diskussionspotential mit Blick auf Gerechtigkeit und Moral. Dabei wird deutlich, dass Straftaten ganz unterschiedlich motiviert sein können und häufig nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Das ergibt ein tolles Spannungsfeld zwischen Recht und Gerechtigkeit, über das man gerne diskutiert oder seine eigenen Gedanken schweifen lässt. Die Fälle sind total unterschiedlich und zeigen eine große Breite von Verbrechen. Obwohl die Fälle im Prinzip in sich geschlossen sind, gibt es einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Das hat mir ganz gut gefallen und hat Eva irgendwie nahbarer gemacht. Es lenkt nicht von den eigentlichen Fällen ab, sondern fügt sie harmonisch zusammen. Daher ist „Feine Risse“ wirklich ein Roman und keine Sammlung isolierter Kriminalfälle. Spannend fand ich es immer, wenn ich Bezüge zu realen Straftaten herstellen konnte. Elisa Hoven schreibt sehr eingängig und klar - ganz anders, als man es von der Justiz gewohnt ist. Wer sich für Verbrechen und Fragen von Gerechtigkeit interessiert, der wird mit Elisa Hovens „Feine Risse“ seine Freude haben.

  • Christina P.

    aus Hamburg

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Art Episodenroman über mehrere Fälle einer Strafverteidigerin

    Eva Herbergen ist eine Strafverteidigerin des älteren Semesters. Einige kennen sie bereits aus Elisa Hovens Roman Dunkle Momente, ich durfte sie mit diesem Buch neu kennenlernen. Das funktionierte auch ohne Vorkenntnis der ersten Bandes recht gut. Obwohl Eva in ihrer Karriere bereits viel gesehen und erlebt hat, dem Einfallsreichtum der Straftäter/innen sind keine Grenzen gesetzt. Gegliedert ist der Roman in mehrere Einzelfälle, welche Eva Herbergen betreut, der Aufbau erinnert hierbei an einen Episodenroman. Der Stil der Autorin ist angenehm fokussiert, ohne sich in Fachvokabular oder endlosen Gerichtsszenen zu verlieren. Ihr Hauptaugenmerk liegt weniger darauf, den Lesenden ein Mitermitteln zu ermöglichen wie bei einem Krimi. Vielmehr darf man die Fälle aus Evas Perspektive erleben, also mitsamt ihren Gedanken, Emotionen und Zweifeln. Dabei hat sie Eva als Ich-Erzählerin so gut platziert, dass ich mich wiederholt daran erinnern musste, dass nicht Eva die Autorin ist, sondern nur ein fiktiver Charakter. Begleitend durch das ganze Buch gibt es eine Gegebenheit in Evas Privatleben, welche ebenfalls eine gewisse kriminalistische sowie ethische Relevanz hat. Die genannten Fälle erinnern an TrueCrime-Fälle in abgeänderter Form und mögen dadurch versierten TrueCrime-Fans bekannt vorkommen, was der ethischen Sichtweise keinen Abbruch tut. Bei einigen Fällen war ich von der Arroganz und Abgebrühtheit, mit welcher die Täter davonzukommen glaubten oder gar tatsächlich davon kamen, regelrecht schockiert, während andere Fälle sich in moralische Grauzonen verschieben, über die sich gut in Lesegruppen diskutieren ließe. Für mich ist Feine Risse eine gelungene Entdeckung einer interessanten Autorin, deren Schweibweise angenehm strukturiert ist, ohne die Menschen an sich aus den Augen zu verlieren oder sich auf Effekthascherei zu stürzen. Ein Buch, dass es zu lesen lohnt!

Kundinnen und Kunden meinen

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