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Feine Risse Roman

71

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2753

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,1 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397751-6

Beschreibung

Rezension

Fabelhaft und kurzweilig ("Westdeutsche Zeitung")
Ein vielschichtiger, klug erzählter Krimi über Schuld, Moral und Grauzonen, der nach der Lektüre noch lange nachhallt. ("Büchermagazin")
Ein Buch über die feinen Unterschiede zwischen gesetzlichem und moralischem Recht. Lektüre lohnt sich! ("Westfälische Nachrichten")
[...] Hoven hat die Gabe, in gelassener, unaufgeregter Weise von wirklich spektakulären Verbrechen zu erzählen, sodass der Reiz des Textes oft in diesem Widerspruch verborgen ist. ("NDR Kultur")
Wer spektakuläre Kriminalfälle und psychologische Abgründe liebt, kommt an dem Namen Elisa Hoven nicht vorbei. ("Sonntags-Anzeiger für Dithmarschen")
[Hoven] hat mit der Strafverteidigerin Eva Herbergen eine literarische Figur geschaffen, die ihre Leserschaft in einen Sog aus fein ausgeleuchteten Kriminalfällen zieht. [...] packend erzählt ("Münchner Merkur")
[...] viele[] packende[] Tableaus, juristische wie biographische Dunkelzonen, die der Roman ausleuchtet ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

2753

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,1 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397751-6

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkle Tage und helle Momente

    Die Strafverteidigerin Eva Herbergen bereitet ihren und den Ruhestand ihres Mannes vor, aber die Fälle, die ihr übertragen werden, reißen nicht ab. Auch in ihrem Privatleben ziehen dunkle Wolken auf, als eine verstörende Entdeckung ihren Alltag stört. - »Ich glaube, dass in jedem von uns Dunkelheit ist. Dass wir zu vielem fähig sind, wenn wir in Not geraten, dass wir düstere Gedanken haben, die niemand wissen darf, dass uns Wut oder Angst rücksichtslos, Neid und Hass mitleidlos machen können. Ein Mörder ist bis zu der Sekunde seiner Tat kein Mörder gewesen.« (Seite 162) - Meine Freude war riesig, als ich erfahren habe, dass es ein Wiedersehen mit der Strafverteidigerin Eva Herbergen geben wird, der erste Band mit dem passenden Titel »Dunkle Momente« war seinerzeit ein großes Highlight für mich, die ich früher in beruflicher Hinsicht mit der Thematik beschäftigt war. Verbrechen faszinierten mich schon immer, was mich mit einer großen Menge anderer Menschen verbindet, sodass die Bücher der Straf- und Verfassungsrichterin Elisa Hoven auf jeder meiner Leseliste landen. Übrigens gilt das auch für ihre Sachbücher, denn niemand schreibt fesselnder und informativer als die Autorin in diesem Bereich. - Auch mit ihrem neuesten Roman konnte mich Elisa Hoven wunderbar unterhalten und vollständig punkten, wobei ich gerne noch ein extra Sternchen nachlegen möchte, weil es ein sehr spannendes Leseerlebnis war. Viel zu schnell war es zu Ende und so bleibt mir nur, auf ein baldiges Wiedersehen mit Eva Herbergen zu hoffen. Danke dafür.

  • Leagrichbooks

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ganz andere Buch

    Den Vorgänger Dunkle Momemte fand ich schon super erzählt, da wollte ich natürlich Feine Risse ebenfalls hören. Das Hörbuch mit der Dauer von 7 Std, 39 Min erscheint im Argonverlag und wird gelesen von Nina Kunzendorf. Sie spricht in einem ruhigen, neutralen Ton, der fast schon nüchtern klingt. Doch das passt hervorragend zu den ausgewählten Geschichten. Recht und Gerechtigkeit sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und wo stehen wir mit unserer Moral, wenn wir Ungereimtheiten sehen und begreifen? Darauf zielt dieses Buch ab. Und wir hinterfragen uns. Ich mag diese unaufgeregte Art, die durch die Erzählweise, die Perspektiven und die Wendungen Spannung in uns erzeugt. Und oftmals Ratlosigkeit und Fassungslosigkeit. Das Hör/Buch ist sicher auch für viele Diskussionen (zb in Buchklubs) geeignet.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einstieg in das Strafrecht

    Wird in den Medien über eine Straftat oder die anschließende Gerichtsverhandlung berichtet, hat jeder schnell seine eigene Meinung dazu: Die eine Person erscheint eher unschuldig, bei der anderen ist die Strafe viel zu gering, was macht der Richter da überhaupt und wie kann der Strafverteidiger so einen Fall übernehmen? Als Professorin für Strafrecht übernimmt Elisa Hoven hier die schwierige Aufgabe, der breiten Masse die Antworten auf solche Fragen in unterhaltsamer Form ein wenig näher zu bringen. Eine fiktionale Strafverteidigerin übernimmt verschiedenste Fälle, die in kurzen Kapiteln angenehm erzählt werden. Ebenso gibt es aber auch eine Art Rahmenhandlung, die in jedem Fall ein wenig fortgeführt wird und so das Ganze mehr zu einem Roman umwandelt. Wer sich ein wenig mit Strafrecht oder True Crime auskennt, wird hier auch viele Klassiker und bekannte Kriminalfälle wiedererkennen, die allerdings nicht nacherzählt werden, sondern umgewandelt wurden bzw. als Inspiration dienen. Aus diesem Grund fand ich viele "Auflösungen" daher wenig überraschend, hatte aber trotzdem noch viel Spaß daran, den Weg dorthin zu lesen. Was mir besonders gut gefallen hat: Es ist nicht nur schön juristisch korrekt, sondern auch kleine Details des Strafrechts finden ihren Weg in die Geschichten. Wer sich dafür interessiert kann so noch etwas dazulernen, gleichzeitig stört es aber auch nicht den Lesefluss von Leser*innen, die nur am "Drumherum" interessiert sind. Dazu wird man immer wieder eingeladen, aktiv mitzudenken und moralische Fragen im Kopf zu erörtern. Wo stößt das Recht an seine Grenzen, wo erscheint es vielleicht nicht mehr gerecht? Wie würde man selbst in manchen Situationen handeln? Und kann man die andere Perspektive nicht vielleicht doch verstehen? Auch wenn mir nicht jeder Fall gleich gut gefallen hat, kann ich das Buch in seiner Gesamtheit doch nur wegen genau dieser Überlegungen sehr weiterempfehlen.

  • Eva

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht immer ist Recht gleichbedeutend mit dem eigenen Empfinden von Gerechtigkeit.

    Feine Risse ist der zweite Roman von Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht an der Uni Leipzig. Rechtsfälle eignen sich hervorragend als Spiegel für die moralische Reflexionen über Recht und Unrecht, die Analyse von Schuld und die philosophische Debatte um den Rechtsstaat. Sie öffnen einen literarischen Raum. Strafverteidigerin Eva Herbergen ist kurz vor dem Ruhestand. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter besucht sie Theatervorstellungen, geniesst gutes Essen, besucht die Oper und Kunstausstellungen, gerne klassisch, ohne Abstraktion. Das selbstgenügsame, konservative Leben des Paares bildet die Rahmenhandlung des Episodenromans. Peter dient Eva als Gewissen, hinterfragt Verantwortungsbereiche. Eva hingegen wird zur Suchenden an der Grenze zwischen Recht und Lebensrealität. Elisa Hoven stellt zwei Erzählformen gegeneinander. Das Recht argumentiert mit Daten, Fakten, Beweisen. Es kategorisiert. Die menschliche Existenz aber ist ambivalent, unlogisch, folgt Familiengeschichten und Gefühlen. Die feinen Risse zeigen sich in den Fundamenten, auf denen Lebensgeschichten gebaut sind, lassen Verborgenes an die Oberfläche. Die Spannung, der Sog, die Genialität von Feine Risse entwickelt sich da, wo sich Genres überlappen, der Erzählstil in diametralem Kontrast zu den Wendungen der Fälle steht und wo die Fälle realen Vorbildern ähneln, die ihre gesellschaftliche Relevanz demonstrieren. Durch die aufs Wesentliche reduzierte Sprache könnte Feine Risse das Drehbuch für einen Krimi sein, verortet den Episodenroman irgendwo zwischen Reportage, Kriminalliteratur und Psychogramm. Aufgrund des hohen Personalaufkommens treten die Figuren oft hinter der Botschaft zurück, die sie verkörpern. Dennoch erzählt der Roman unglaublich spannend von der Bruchstelle zwischen unumstößlicher juristischer Logik und dem, was Menschsein ausmacht: Erfahrungen, Emotionen, Zufälle. Es hat mich eingesogen, nachdenken lassen und gibt mich noch nicht frei.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (Ge)Recht?

    Eigentlich möchte Eva sich aus ihrem Job als Strafverteidigerin zurückziehen und der jüngeren Generation das Feld überlassen. Aber so richtig lösen kann sie sich doch noch nicht und so müssen die ruhigen Tage mit ihrem Mann Peter noch eine Weile warten. Elisa Hoven schildert in „Feine Risse“ Fälle aus dem Leben einer Strafverteidigerin, die alle einen gewissen Twist mitbringen und deutlich machen, warum Eva für ihren Beruf brennt. Ich fand jeden einzelnen Fall spannend und überraschend. Außerdem gibt es viel Diskussionspotential mit Blick auf Gerechtigkeit und Moral. Dabei wird deutlich, dass Straftaten ganz unterschiedlich motiviert sein können und häufig nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Das ergibt ein tolles Spannungsfeld zwischen Recht und Gerechtigkeit, über das man gerne diskutiert oder seine eigenen Gedanken schweifen lässt. Die Fälle sind total unterschiedlich und zeigen eine große Breite von Verbrechen. Obwohl die Fälle im Prinzip in sich geschlossen sind, gibt es einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Das hat mir ganz gut gefallen und hat Eva irgendwie nahbarer gemacht. Es lenkt nicht von den eigentlichen Fällen ab, sondern fügt sie harmonisch zusammen. Daher ist „Feine Risse“ wirklich ein Roman und keine Sammlung isolierter Kriminalfälle. Spannend fand ich es immer, wenn ich Bezüge zu realen Straftaten herstellen konnte. Elisa Hoven schreibt sehr eingängig und klar - ganz anders, als man es von der Justiz gewohnt ist. Wer sich für Verbrechen und Fragen von Gerechtigkeit interessiert, der wird mit Elisa Hovens „Feine Risse“ seine Freude haben.

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